Erfahrungen mit Helinet Glasfaseranschlüssen - abends bis nachts langsam, hoher Ping und Paketverlust

  • Hallo zusammen,

    Helinet ist wie wir alle wissen finanziell ziemlich schlecht dran und befindet sich gerade im Insolvenzverfahren, deswegen ist das Internet abends bis nachts (von ca. 19 - 0 Uhr) sehr langsam. Hinzukommen starker Paketverlust und hoher Ping (bis zu 82 ms).

    Es wäre schön wenn wir in diesem Thread alle Erfahrungen zusammentragen könnten.

    U.a. wäre der Umgang von Helinet mit den Messprotokollen, von abgeschlossenen Messkampagnen, welche mit Breitbandmessung App der Bundesnetzagentur erstellt wurden, interessant.

    Wie reagiert Helinet auf angefragte Preisminderungen oder Anfragen bezüglich der Behebung der o.g. Probleme?

    Viele Grüße

    Hans

    Einmal editiert, zuletzt von Hans (5. Februar 2022 um 17:52)

  • Hans 5. Februar 2022 um 17:46

    Hat den Titel des Themas von „Erfahrung Helinet Glasfaseranschlüsse abends bis nachts langsam, hoher Ping und Paketverlust“ zu „Erfahrungen mit Helinet Glasfaseranschlüssen - abends bis nachts langsam, hoher Ping und Paketverlust“ geändert.
  • Helinet ist wie wir alle wissen finanziell ziemlich schlecht dran und befindet sich gerade im Insolvenzverfahren, deswegen ist das Internet abends bis nachts (von ca. 19 - 0 Uhr) sehr langsam.

    Also ich hätte als Grund für die langsame Verbindung eher technische Einschränkungen vermutet, und nicht das Insolvenzverfahren. Zumal es ja vor der Insolvenz wohl auch schon so war.

    Und wie gesagt: Das kann man so nicht verallgemeinern. Es gibt Regionen, da läuft es deutlich besser, auch abends. Ich hatte im onlinekosten Forum schon mal Messprotokolle bereitgestellt, aber die sind ja leider inzwischen weg. Ich versuche mal, neue zu bekommen.

    Hinzukommen starker Paketverlust und hoher Ping (bis zu 82 ms).

    Was war denn das Ziel des Pings? Bei vielen Zielen wäre ich froh über 82 ms. Und was ist "starker Paketverlust"? Wie hast du den ermittelt? Aus der Erfahrung der Vergangenheit: Versuche es nicht mit MTR, Ping oder traceroute.

  • Vor der kürzlichen Insolvenz (2010/2011 das erste Mal) war Helinet bereits finanziell in Schieflage.

    Siehe Bundesanzeiger:

    Jahresfehlbetrag (2020) 931.562,26 €

    Jahresfehlbetrag (2019) 747.647,31 €

    Jahresfehlbetrag (2018) 576.658,75 €

    Jahresfehlbetrag (2017) 656.146,72 €

    Jahresfehlbetrag (2016) 545.962,76 €

    Jahresfehlbetrag (2015) 553.871,87 €

    Jahresfehlbetrag (2014) 398.804,06 €

    Jahresfehlbetrag (2013) 1.312.592,70 €

    Und das trotz hohen Zuschüssen durch die Gesellschafter:

    "Im Jahr 2019 lagen die Zuschüsse bei 750.000 Euro, 2020 bei 930.000 Euro und 2021 bei 1,5 Millionen Euro."

    Quelle: wa.de

    Die miese finanzielle Ausstattung von Helinet ist also kein erst kürzlich aufgetretendes Problem.

    Ziel des Pings ist google.de gewesen. Normaler Ping (außerhalb von Stoßzeiten) dorthin 7-8 ms.

    Starker Paketverlust sind bis zu 50 % Paketverlust. Traceroute, MTR, Pingplotter zeigen an, dass die Probleme im Netz der Helinet zu finden sind. Meist dritter Hop. Das widerlegt das nur eine kleine Region/kleines Cluster betroffen ist.

    Und wie gesagt: Das kann man so nicht verallgemeinern. Es gibt Regionen, da läuft es deutlich besser, auch abends. Ich hatte im onlinekosten Forum schon mal Messprotokolle bereitgestellt, aber die sind ja leider inzwischen weg. Ich versuche mal, neue zu bekommen.

    Dort gab es keine von Helinet. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass andere Helinetkunden nicht betroffen sind, wenn das Helinetkernnetz betroffen ist.

    4 Mal editiert, zuletzt von Hans (5. Februar 2022 um 18:20)

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  • Trotzdem haben die Finanzen allenfalls mittelbar Einfluss, sind aber mit Sicherheit nicht ursächlich für das Problem.

    Traceroute, MTR, Pingplotter zeigen an, dass die Probleme im Netz der Helinet zu finden sind. Meist dritter Hop.

    Wie gesagt, mit MTR, Ping und Traceroute bist du raus. Auch das wurde dir bereits mehrfach erklärt: ICMP Pakete sind kein belastbarer Beweis für Verbindungsprobleme, weil sie einfach mit viel zu geringer Priorität behandelt werden.

    How to Read a Traceroute
    There are times when it seems your website may respond slowly. Slow response time may indicate a problem. Most just assume the server is overloaded and call…
    www.inmotionhosting.com

    Das widerlegt das nur eine kleine Region/kleines Cluster betroffen ist.

    Das belegt eben gar nichts, sondern lediglich, dass der Router sich ums routen und nicht um ICMP kümmert.

    Das hier ist ein absolut perfekter Traceroute:

    Code
     1  192.168.1.1 (192.168.1.1) 0.602 ms  0.711 ms  0.621 ms
     2  100.68.0.1 (100.68.0.1)  5.032 ms  5.215 ms  5.131 ms
     3  * * *
     4  * * *
     5  * * *
     6  be100.c350.f.de.plusline.net (80.81.193.132)  84.091 ms  82.590 ms  91.031 ms
     7  * * *
     8  * * *
     9  * * *
    10  212.19.61.13 (212.19.61.13)  11.744 ms  11.472 ms  12.010 ms

    Trotz der Spikes in der Mitte und den Paketverlusten unterwegs. Denn der letzte Hop ist super. Dennoch lässt auch der keinerlei Rückschlüsse auf die Leitungsqualität zu. Auch bei so einem Trace kann ein Online Game die Hölle sein.

  • Weil es nicht belastbar ist bleibt es bei Onlineshootern wie z.B. CS GO häufig stecken. Und außerhalb der o.g. Stoßzeit kann man keinen Paketverlust in dem Ausmaß messen. Maximal gehen ein paar (1-2) Pakete auf 2000 - 3000 Pakete verloren.

  • Weil es nicht belastbar ist bleibt es bei Onlineshooter wie Onlineshootern CS GO häufig stecken. Und außerhalb der o.g. Stoßzeit kann man keinen Paketverlust in dem Ausmaß messen.

    Siehst du, wenn du das messtechnisch sauber belegen kannst, dann sind wir einen Schritt weiter. Wichtig ist dabei, dass du beweisen kannst, dass die Pakete nicht auf dem Server verloren gehen, sprich: Du brauchst Paketmitschnitte von beiden Seiten, Server und Client. Dann kann man präzise nachvollziehen, welche Pakete beim Client bzw. Server auf die Reise gingen, aber auf der Gegenseite nicht ankamen.

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  • Es ist naheliegend, dass der Provider mit Überlastungen zu kämpfen hat, wenn die Einbrüche so regelmäßig und tageszeitabhängig sind. Aber wo die Überlastung ist und wie sie behoben werden kann, ist nicht so leicht zu erkennen.

    Es kann nicht Aufgabe des Kunden sein, das Netz des Providers bis ins Detail zu debuggen. Es gibt ein offizielles Messverfahren für die Geschwindigkeit von Internetanschlüssen. Die Randbedingungen für eine Messung, die die Anforderungen an einen Beleg erfüllt, hat die Bundesnetzagentur ausführlich dargelegt. Mehr Arbeit würde ich mir erst auf eine Antwort des Providers hin machen.

    Nur wenn man zusätzlich auch selbst behaupten können will, was der Provider falsch macht, dann sollte man in der Lage sein, verschiedene Messungen korrekt durchzuführen und die Ergebnisse zu interpretieren. "Schlechtes Peering" ist eine häufig ins Blaue vermutete Ursache, zu der viele greifen, wenn sie das erste mal die Rechnung "veröffentlichte Peering Bandbreite geteilt durch Kundenzahl" überschlagen haben. Dabei ist zu knappes "Peering" geradezu trivial zu beheben. Die Kosten fallen bei typischen Contention Ratios kaum ins Gewicht.

    Trotzdem kann es vorkommen, dass Provider an ihren Netzübergängen zu wenig Bandbreite schaffen. Ein weithin bekanntes Beispiel ist die Peering-Politik der Telekom, die nicht bereit war, mit diversen Content-Providern settlement-free oder zu marktüblichen Preisen zu peeren, aber die fehlende Bandbreite auch nicht durch genug Transit-Kapazität bereitgestellt hat. Dies führte zu Unzufriedenheit der zahlreichen Telekomkunden mit den Hostingprovidern, wodurch Druck auf die Hostingprovider ausgeübt wurde, die Telekom für direkte Bandbreite ins Telekomnetz höher als üblich zu bezahlen. Dabei zahlten die Contentprovider bereits für mehr als genug Bandbreite über ihre Transitprovider. Die Konstellation ist noch unter dem Stichwort "Double-Paid Traffic" nachzulesen. Mit dieser Überschrift hatte Hetzner das Thema publik gemacht.

  • Natürlich kann man Peeringengpässe ziemlich leicht beseitigen, indem man mehr bezahlt.

    Wenn man bei Helinet selbst für einen Lüfter eines seit Jahren überhitzten Outdoor DSLAMs um Genehmigung des Geschäftsführers bitten muss, kann man sich vorstellen wie tief die finanziell in der Scheiße stecken.

    Die werden nicht wegen ein ein paar "Querulanten" die rund um die Uhr auf eine hohe Geschwindigkeit bestehen, etliche tausend Euro mehr pro Monat locker machen.

    Man findet im Internet kaum Beschwerden über die Engpässe bei Helinet. Ein paar vereinzelte Kunden sind es die sich öffentlich beschweren. In diesem Forum sind es 3 Stück (inkl. mir).

    Ich habe inkl. mir glaube ich wenns hoch kommt 5 Stück im ganzen Internet gefunden. Da kann man sich vorstellen, welche Kunden zum großen Teil bei Helinet sind. Solche wie meine Nachbarn und meine Mitbewohner. Alte Menschen die ein wenig surfen, telefonieren und ein bisschen Videochat nutzen.

    Jedoch muss man bedenken, selbst wenn die meisten Kunden quasi nur mit dem Internet rumpimmeln kommt man mit 50 GBit/s nicht weit. Da braucht es, selbst wenn das Routing über alle 4 Lokationen gleichmäßig verteilt werden würde, nur 125 (eher viel weniger weil die Last der anderen "Surfonlykunden" ist trotzdem da) 400 MBit/s Kunden die voll auslasten und es würde überlastet werden.

    Die Überlast ist erst seit ein paar Wochen, würde sagen ca. 1 Monat, vorhanden. Es muss damit zusammenhängen, dass der Ausbau in den weißen Flecken von Hamm nun abgeschlossen ist und um die 3500 neue Kunden (gewerblich und privat) Glasfaser nutzen können.

    Leider haben die Leute hier im Forum, die gleichen Probleme haben, nicht gesagt wo sie den Helinetanschluss nutzen.

    Ich nutze Helinet an einem ehemaligen grauen Fleck (vormals ging nur ADSL2+ mit ca. 11 MBit/s Downstream und 1,5 MBit/s Upstream) von Hamm Westfalen.

    6 Mal editiert, zuletzt von Hans (5. Februar 2022 um 22:40)

  • Tipp: Mit dem "öffentlichen Beschweren" erreichst du nichts. Hier sowieso nicht. Mir ist auch nicht klar, warum du so auf einer bestimmten Ursache bestehst, obwohl du die nicht belegen kannst und weiter nur Vermutungen anstellst.

    Für dich ist eigentlich nur relevant, ob du mit einer Messkampagne über den offiziellen Dienst der Bundesnetzagentur eine Minderleistung belegen kannst und ob und wie du das Ergebnis zur Verbesserung deiner Situation nutzen kannst.

    Du hast jetzt 60 Kommentare fast ausschließlich über zu langsame Internetanschlüsse, speziell deinen von Helinet, geschrieben, und es scheint keine Verbesserung eingetreten zu sein. Es ist Zeit, mal etwas anderes zu probieren.

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  • Es ist doch vollkommen egal wo er ausgetauscht oder nicht ausgetauscht wird. Es ist bei Helinet zu wenig Bandbreite vorhanden.

    @alfala

    Es geht in diesem Thread darum weitere Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen einzuholen ;).

    Der offizielle Weg ist klar, was er bei Helinet im Insolvenzverfahren bewirken wird, werden wir sehen und hier im Thread festhalten.

    Damals wurde den Helinetkunden in Nordbögge gesagt, dass man für jeden DSL Anschluss den gleichen Aufwand hätte, einen Preisnachlass würde es deshalb nicht geben. Natürlich sollte das neue Gesetz theoretisch bei solch einer Mentalität Abhilfe schaffen, was praktisch dabei rauskommt, bleibt abzuwarten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hans (6. Februar 2022 um 09:40)

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  • Die Transitkapazitäten kennen wird nicht. Die Peeringkapazitäten sind öffentlich.

    Das Resultat sehen wir jedoch jeden Abend bis nachts. U.a. auch am Highping sowie packetloss beim dritten Helinet Hop.

    Erkläre du und frank_m uns doch mal wie man mit maximal 50 GBit/s (u.a. nur 10 GBit/s zum wichtigsten, deutschen Knotenpunkt (DE-CIX)) 30.000 Kunden (inkl. etlicher tausend Glasfaserkunden) ohne erhebliche Einbußen versorgen können soll. Zumal die meisten ihren schnellen Internetanschluss nicht fürs ideln bestellt haben werden ;) .

    Ich glaube die Antwort interessiert alle brennend.

  • Nur die Kapazitäten an öffentlichen IXen sind öffentlich, die anderen Kapazitäten kennen wir nicht.

    Woran es Abends nun bei dir und den anderen Kunden mit Minderleistung klemmt, bleibt ein Rätselraten. Die einzige Option die dir bleibt, ist eine Breitbandmesskampagne durchzuführen, und dich damit bei der BNetzA zu melden. Die hat andere Hebel und Möglichkeiten als du, und idr wird auf deren Mails auch garantiert unverzüglich geantwortet. Die Antwort gibt dir die BNetzA oft ungefiltert weiter, welche Probleme dein ISP als Ursache für die Minderleistung identifiziert hat, und wie er gedenkt, diesen Mangel zu beheben.

    50 Gbit/s Public Peering Kapazität bei 30t Kunden ist sogar noch gut, was dir die Rechenbeispiele für andere große ISPs zeigen. Wir peeren mit 2x 100G am DECIX für ~130t Privat- und dutzende Geschäftskunden, und diese Links sind nie zu mehr als 50 % ausgelastet.

    Jetzt Mutmaßungen anzustellen, woran das liegen könnte, halte ich für wenig Zielführend, da wir die genauen Ursachen dafür nicht kennen.

  • Man findet im Internet kaum Beschwerden über die Engpässe bei Helinet. Ein paar vereinzelte Kunden sind es die sich öffentlich beschweren. In diesem Forum sind es 3 Stück (inkl. mir).


    Ich habe inkl. mir glaube ich wenns hoch kommt 5 Stück im ganzen Internet gefunden. Da kann man sich vorstellen, welche Kunden zum großen Teil bei Helinet sind.

    Ja, das ist immer dein Argument. Beschweren tun sich nur wenige, aber die anderen 29995 nutzen halt den Anschluss nicht richtig.

    Die Peeringkapazitäten sind öffentlich.

    Das ist keine offizielle Quelle, sondern eher eine Art Wikipedia Projekt. Wenn man irgendwo was findet, trägt man es da ein, aber die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Vor allem die angegebenen Bandbreiten sind häufig eher geraten, als wirklich belegt.

    Erkläre du und frank_m uns doch mal wie man mit maximal 50 GBit/s (u.a. nur 10 GBit/s zum wichtigsten, deutschen Knotenpunkt (DE-CIX)) 30.000 Kunden (inkl. etlicher tausend Glasfaserkunden) ohne erhebliche Einbußen versorgen können soll.

    Das hat man dir alles schon ausführlich erklärt, damals im onlinekosten Thread. Ich erinnere an die Grafiken der DSLAMs mit 1 GBIt/s Anbindung und etlichen hundert Kunden, wo die Peak (!) Bandbreite unter 600 MBit/s lag. Mittelungseffekte sind dramatisch, das unterschätzt man als Außenstehender deutlich. Wenn du das damals nicht geglaubt hast, dann macht es jetzt auch keinen Sinn, dir das noch mal alles vorzukauen.

    Zumal die meisten ihren schnellen Internetanschluss nicht fürs ideln bestellt haben werden

    Wie viel Datenvolumen kommt denn bei dir im Monat zusammen?

    Das Resultat sehen wir jedoch jeden Abend bis nachts. U.a. auch am Highping sowie packetloss beim dritten Helinet Hop.

    Gezeigt hast du uns das auch noch nie. Wahrscheinlich, weil du genau weißt, dass man den Trace sofort zerlegen kann.

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  • Für mich und dich ist es doch offensichtlich warum sich wenige öffentlich beschweren. Denn ein DSLAM mit 1 GBit/s Anbindung hat schließlich immer (das ist ein Gesetz) auch nur 600 MBit/s Peak-Last durch mehrere hundert Kunden. Ergo haben die meisten einen performanten Internetanschluss bestellt um quasi nichts damit zu machen.

    Bei mir kommen selbst diesen Monat über 1 TByte zusammen. Und ich habe dabei kaum viele große Downloads und Uploads getätigt. Normalerweise sind es einige TByte pro Monat.

    @kingpin42

    Wie viel kostet eine 100G Verbindung zum DE-CIX pro Monat?

    Mag sein, dass nicht alles öffentlich ist. Jedoch bezweifele ich stark, dass Helinet 1 TBit/s oder gar mehr an Peeringkapazitäten haben wird. Die werden sich auch im Bereich der IX Peerings bewegen. Ansonsten würde es abends nicht derartig heftige Einbrüche geben.

    Übrigens ist es ok, wenn man wenig Peeringkapazitäten hat. Wenn der Kundenstamm fast nur Opasurfer beinhaltet die das Peering nicht auslasten, dann spricht rein gar nichts dagegen Kosten einzusparen.

    Ich erwarte jedoch als Kunde, dass wenn Engpässe auftreten, die die Bandbreite unter die vertraglich vereinbarte drücken, aufgerüstet wird.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hans (6. Februar 2022 um 11:00)

    • Offizieller Beitrag

    Diese Diskussion hatten wir schon mehrfach, und nach einem Jahr und über 60 Kommentaren des Threaderstellers zum immer gleichen Thema kann man wohl sagen, dass sie nicht zu einem Ergebnis führen wird. Wie von @Hans gewünscht bleibt dieses Thema offen für (belegbare) Erfahrungsberichte, wie Helinet mit Minderleistungsrügen umgeht, aber auch nur dafür. Die Diskussion über Peeringkapazitäten von Helinet endet hier, weil sie sich im Kreis dreht. Ausdrücklich auch nicht erwünscht sind unbelegte Verallgemeinerungen der individuellen Unzufriedenheit auf die allgemeine Leistung von Providern und bloße Vermutungen über Zusammenhänge zwischen Finanzierung und Leistung.

  • Ich ergänze folgendes, weil ansonsten einige meinen es wäre nur Spekulation das Helinet nicht genug Bandbreite für 30.000 Kunden hat.

    Der 1000 MBit/s Tarif kostet bei Helinet 199,95 Euro/Monat und zwischen dem 1000 MBit/s Tarif und dem 400 MBit/s Tarif gibt es keinen weiteren Tarif.

    Ein Unternehmen dass so sehr auf das Geld der Kunden angewiesen ist, wird nicht grundlos die zusätzliche Einnahmequelle (höher preisige Tarife) versiegen lassen indem utopische Wucherpreise (marktüblicher Preis für 1 GBit/s Tarife sind 80-90 Euro/Monat) festgelegt werden. Das hat nur einen Grund. Man will auf dem Blatt Papier 1000 MBit/s (politischer Begriff: "Gigabitgesellschaft" lässt grüßen) anbieten, aber Kunden davor abschrecken es zu buchen.

    Einmal editiert, zuletzt von Hans (6. Februar 2022 um 14:22)

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  • alfalfa 6. Februar 2022 um 14:30

    Hat das Thema geschlossen.