Helinet beantragt Insolvenz in Eigenverantwortung

  • Ich finde 1,66 MBit/s pro Anschluss bei 30.000 Anschlüssen keinen guten Wert.

    Ist halt Faktor 8 - 10 besser als bei großen Anbietern. Natürlich kommen bei den großen die Mittelungseffekte noch besser zum Tragen, aber Faktor 10 ist ja auch schon mal was.

    Ich glaube dir ja, dass du Probleme an deinem Anschluss hast. Ich glaube sogar, dass die zumindest zum Teil nicht auf deine Kappe gehen. Aber ich glaube nicht, dass du der richtigen Ursache auf der Spur bist.

  • Welche der Ursachen sollen denn auf meine Kappe gehen? :D

    Meine Highendhardware lacht über solche Anschlüsse.

    Intel i9 12900K System mit Fritzbox 4060 (Quadcore 2 GHz Qualcomm CPU, die sogar wenn AVM es eingebaut hätte 10 GBit/s Ethernet händeln kann)

  • Meine Highendhardware lacht über solche Anschlüsse.

    Intel i9 12900K System mit Fritzbox 4060 (Quadcore 2 GHz Qualcomm CPU, die sogar wenn AVM es eingebaut hätte 10 GBit/s Ethernet händeln kann)

    Meine Lowendhardware hat diese Probleme nicht, gleichbleibender Durchsatz und befriedigt die Ansprüche meiner Familie.

    Was nutzen solche Aussagen?

    Die richtige Konfiguration macht es aus.

    Auf der einen Seite beklagt Du dich über Bandbreitenprobleme, auf der anderen Seite bist Du nicht bereit, so stellt es sich jedenfalls dar, Geld in die Hand zu nehmen und dauerhaft eine Lösung über die bereits von dir genannten alternativen Netzzugänge zu schaffen.

    Es spricht doch nichts dagegen deine 70jährigen Mitnutzern auf der alten Zugangstechnologie zu belassen und Du suchst dir etwas für deine Ansprüche besser geeignetes.

    Was sind denn überhaupt deine Ansprüche, für welchen Zweck wurde die Highendhardware angeschafft?

    Aktuelle BIOS Version, aktuelle Firmware der Netzwerkkarten? Kompatibilität zwischen Firmware und Softwaretreibern sichergestellt? Well-known-issues bekannt?

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  • Also du hast bei Helinet also immer gleichbleibend, vertragsgemäß schnelle Bandbreite?

    Welchen Tarif nutzt du denn?

    Die Highendhardware habe ich, weil ich immer die bestmögliche Performance haben möchte. Natürlich sind meine Systeme immer up to date. Daran liegt es niemals. Wurde auch schon x Mal mit Linux, Mac OS, iOS, Android gegengetestet. Überall der selbe Mist, dank Helinet. Auch mittels direktem Anschluss an der ONT. Hätte mich auch stark gewundert, wenn es anders wäre. Wie gesagt solch ein System hat bei Vodafone DOCSIS immer volle 1 GBit/s, selbst bei Singlestream Downloads. Eigentlich absolut lachhaft darüber nachzudenken, dass es daran liegen könnte. Aber ich lasse denjenigen den Spaß, die meinen solche Systeme kritisieren zu wollen ;) .

    Am besten wäre, wenn Helinet endlich aufgelöst würde und das Netz an Telekom oder Vodafone verkauft werden würde.

    Dann würde man sich den Spuk mit 4G/5G sparen. Ist sowie so total bescheuert. Nur weil ein grottiger Anbieter auf dem Glasfasernetz hockt und es keine anderen Anbieter gibt muss man auf Mobilfunk wechseln.

    Ich bin jedenfalls gespannt, was Helinet sagt, wenn ich den monatlichen Beitrag gem. der 1,6 MBit/s am Abend auf 20 Cent pro Monat kürze (1/250tel von 400 MBit/s).

    3 Mal editiert, zuletzt von Hans (5. Februar 2022 um 11:58)

  • Du hast meine Fragen nicht beantwort, ich hingegen schon. Arbeitest du zufällig für Helinet?

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  • Ich denke es ist nun an der Zeit diesen Thread zu schließen, da auf sachliche Fragen nicht geantwortet wird. Stattdessen wird immer klarer, das es keine Bereitschaft deinerseits gibt konstruktiv an deiner Herausforderung zu arbeiten.

  • Ich bin auch helinet Kunde und habe ähnliche Probleme.

    Unter der Woche zwischen 8-16 Uhr gibt es keine nennenswerten Probleme mit der Anbindung.

    Abends 19-23:00 ist es hoffnungslos überlastet.

    Ich habe auch ein Breitbandmessung-Messprotokoll angefertigt und an helinet geschickt. Leider bekomme ich dort nicht einmal eine Antwort auf meine Nachrichten. Das ganze ist wirklich frustrierend, da Backbone Anbindung scheinbar nicht einmal wirklich teuer ist

    (https://www.ams-ix.net/ams/pricing)

    (https://www.init7.net/de/private/)

    Ich werde mich jetzt an die Bundesnetzagentur wenden. Eventuell kann ja ein "weiter so" nach dem Insolvenzverfahren verhindert werden ...

  • HubeBube

    Bei dir gibt es auch kein Bereitschaft zu akzeptieren, dass das Messen mit unterschiedlichsten Plattform beweist, dass es nicht am Heimnetzwerk liegt ;).

    odinad

    Ja, die antworten auch nicht bislang.

    Es läuft auch außerhalb von 19-23:00 Uhr bei Browserdownloads nicht ohne VPN mit voller Geschwindigkeit. Schwankt stark bis runter und hat nicht annähernd volle Geschschwindigkeit:

    BelWü Speedtest Site - HTTP Download / wget

    Test Files

    War immer schon so. Bekommt Helinet nicht hin.

    Das Helinet trotz der günstigen Konditionen nicht aufrüstet zeigt, wie wenig Geld die haben.

    Die mussten damals selbst um Genehmigung fragen, um einen Lüfter für einen seit Jahren überhitzten ODSLAM in Nordbögge kaufen zu dürfen.

    Mich verwundert es daher nicht wirklich, dass man versucht ein paar tausend Euro im Monat bei der Anbindung einzusparen.

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  • Eigentlich absolut lachhaft darüber nachzudenken, dass es daran liegen könnte.

    Ja, das hatten wir schon, und Hinweise hast du ja genug bekommen, was zu ändern wäre. Umgesetzt hast du es halt nie. Von daher ist die Diskussion müßig.

    Aber wie gesagt, ich denke durchaus, dass das Netz eine Rolle spielt, aber eben nicht das Peering. Es gibt ja zahllose Helinet Kunden, die sind zufrieden. Die wohnen halt woanders. Die ländlichen Regionen sind z.B. recht gut erschlossen, wie ich von mehreren Arbeitskollegen weiß, die so grob zwischen Münster und Dortmund unterwegs sind.

    Am besten wäre, wenn Helinet endlich aufgelöst würde und das Netz an Telekom oder Vodafone verkauft werden würde.

    Ja, die würden dann vermutlich als Erstes die völlig übertriebene Peering Kapazität abbauen, um Geld zu sparen.

  • frank_m

    Aha, welche Helinetkunden sind das? Nutzen die das auch abends-nachts und machen Geschwindigkeitsmessungen?

    Ein Überbuchungsfaktor von x mal 100 ist also noch ausbaufähig (dadurch das man Peeringkapazitäten abbaut) :D. Ist klar.

    Deswegen hat man bei Vodafone als auch Telekom zumindestens abends bei FTTH und auch DOCSIS (ohne Segmentüberlastung) keine Probleme. Und das obwohl Telekom sogar meist auf GPON setzt. Das unterstreicht wie schlecht Helinets Anbindung ist.

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  • Aha, welche Helinetkunden sind das? Nutzen die das auch abends-nachts und machen Geschwindigkeitsmessungen?

    Klar, einer sogar für Online Games. Die Anderen eher für Streaming.

    Ein Überbuchungsfaktor von x mal 100 ist also noch ausbaufähig (dadurch das man Peeringkapazitäten abbaut) :D. Ist klar.

    Ja, durch Abbau von Peering Kapazitäten könnte man Helinet halt auf das Niveau der Anbieter bringen, bei denen es keine Probleme gibt.

    Bei Vodafone hab ich die 1930 GBit/s sogar nur auf die 11 Mio Kabel- und DSL Kunden verteilt. Dass die Mobilfunkkunden da auch noch durch müssen, hab ich mal unterschlagen.

    Deswegen hat man bei Vodafone als auch Telekom zumindestens abends bei FTTH und auch DOCSIS (ohne Segmentüberlastung) keine Probleme.

    Damals im onlinekosten Thread haben dir die Kollegen mit Zugang zur Technik ja gezeigt, wie überbucht wird bei Telekom und Vodafone. Die haben ja damals auch bestätigt, dass die Bandbreite pro Kunde bei Helinet großzügig bemessen ist.

    • Offizieller Beitrag

    Die Contention Ratios der Provider sind für Laien nicht gut nachvollziehbar, besonders weil es nicht nur ein Verhältnis je Provider gibt sondern viele auf unterschiedlichen Netzebenen. Zur Zufriedenheit mit den Providern ist erwähnenswert, dass auch Telekom und Vodafone reichlich unzufriedene Kunden haben. Das Bewertungsverhältnis bei bekannten Portalen fällt noch schlechter als das von kleineren Providern aus. Deshalb ist dieses Dauergemecker nicht sinnvoll. Dass ihr nicht zufrieden seid, ist rübergekommen. Bitte beschränkt euch in weiteren Kommentaren auf neue und belegbare Informationen, sonst werde ich dieses Thema schließen.

  • Die Unzufriedenheit bei Telekom und Vodafone beschränkt sich eher auf die letzte Meile ;). Die kann natürlich der Flaschenhals sein. Bei Glasfaser (insbesondere bei AON wie bei Helinet) ist dies definitiv nicht der Fall. Alle Performance-Probleme nach dem Router sind dem Provider zuzuschreiben.

    @frank_m


    Sind die Erfahrungen der von dir angeführten Helinetkunden belegbar?

    Die haben ja damals auch bestätigt, dass die Bandbreite pro Kunde bei Helinet großzügig bemessen ist.

    Max. (sofern man alle Kunden gleichmäßig auf alle Lokationen verteilen und routen könnte) 1,6 MBit/s pro Kunde sind sehr großzügig bemessen :D. Ich dachte wir hätten noch nicht den 1. April.

    Ich habe außerdem nie bestritten, dass eine Überbuchung angemessen ist. Jedoch sollte man bei klar erkennbaren Überlastsituationen, die Kunden unterhalb die vertraglich vereinbarte Geschwindigkeit drücken, nachbessern.

    Bei Telekom oder Vodafone mit weitaus mehr finanziellen Mitteln wird das nicht so schwer zu realisieren sein wie bei einer insolventen Helinet.

    4 Mal editiert, zuletzt von Hans (5. Februar 2022 um 13:27)

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  • alfalfa 5. Februar 2022 um 13:38

    Hat das Thema geschlossen.