Deutsche Glasfaser hat den DG Giga Tarif abgeändert (Mindestens 700mbit nur noch)

  • DG hat heute einfach still und heimlich den DG giga Tarif geändert.

    Zitat

    Die DG hat still und heimlich im Produktinformationsblatt des Gigabit Tarifs die Geschwindigkeit von bisher mindestens garantierten 900 Mbit auf 750 Mbit gesenkt. Gültig ab 1.12.2021.

    https://www.deutsche-glasfaser.de/fileadmin/user…_Monate_LOW.pdf

    Vermutlich wegen dem neuen Minderungsgesetz, welches ab diesem Datum gilt. Die Frage ist jetzt aber – gilt diese Senkung der Bandbreite auch für die Bestandstarife, welche noch bei 900Mbit „Minimaler“ Bandbreite abgeschlossen haben?

    Edit - neuer Link, jetzt auch mit Datum "Seit 16.10.2019": https://www.deutsche-glasfaser.de/fileadmin/user…LOW_8QVA1iV.pdf


    Richtig frech ist, scheinbar hat es bei Facebook in der Deutsche Glasfaser Kritik Gruppe gelesen und dann umgehend auf 2019 abgeändert....

    Geht gar nicht...

    • Offizieller Beitrag

    Das könnte eine Reaktion auf diese Änderung sein. Wenn man den Verbraucher nicht mehr einfach vor die Wahl stellen kann, zu kündigen und dann zu DSL zurückgehen zu müssen, sondern der Kunde die Zahlungen kürzen kann, müssen die Angaben wohl realistischer werden.

  • DG hat heute einfach still und heimlich den DG giga Tarif geändert.


    Richtig frech ist, scheinbar hat es bei Facebook in der Deutsche Glasfaser Kritik Gruppe gelesen und dann umgehend auf 2019 abgeändert....

    Geht gar nicht...

    Ist ja leider nicht nur beim 1000er Tarif so, selbst beim 300/150er wird nur 240/120 garantiert. Und beim 400/200er - 320/160. Also es werden 80% der Maximalen Geschwindigkeit garantiert

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  • Ist ja leider nicht nur beim 1000er Tarif so, selbst beim 300/150er wird nur 240/120 garantiert. Und beim 400/200er - 320/160. Also es werden 80% der Maximalen Geschwindigkeit garantiert

    Ok das hab ich nicht gesehen, das ist aber krass ;)
    Beim DG GIGa kann ich es verstehen, aber grade bei den kleineren Tarifen sollte doch zu 100% die Geschwindigkeit eingehalten werden können...


    Das könnte eine Reaktion auf diese Änderung sein. Wenn man den Verbraucher nicht mehr einfach vor die Wahl stellen kann, zu kündigen und dann zu DSL zurückgehen zu müssen, sondern der Kunde die Zahlungen kürzen kann, müssen die Angaben wohl realistischer werden.

    Ja das denke ich auch.

    Etwas frech find ich nur die Änderung zuerst per 01.12.2021 und dann auf 2019 geändert wurde.. EInfach den Zeitstempel aktualisiert...

  • Ok das hab ich nicht gesehen, das ist aber krass ;)
    Beim DG GIGa kann ich es verstehen, aber grade bei den kleineren Tarifen sollte doch zu 100% die Geschwindigkeit eingehalten werden können...

    Das ist der Nachteil von GPON, so wie die das auch leider überbuchen und schalten, kann die Geschwindigkeit eben nicht mehr Garantiert werden. Bisher nutzen die meisten Leute nur einen Buchteil der Bandbreite, dann geht das, sobald ein paar Poweruser auf dem gleichen Segment hängen werden wir die gleichen Probleme wie im Kabelnetz bekommen.

    Bei der komplexen Konfiguration die GPON benötigt, bin ich auch der Meinung, dass der Kostenvorteil zu AON gar nicht so groß ist.

  • Bei der komplexen Konfiguration die GPON benötigt, bin ich auch der Meinung, dass der Kostenvorteil zu AON gar nicht so groß ist.

    Bin ich froh beim DG BUsiness Tarif und bei meinem DG Giga privat zu hause jeweils AON zu haben ;)

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  • DG ist ein Provider mit einer gewissen Eigentümerstruktur, einem gewissen Geschäftsmodell und daran orientiert sich die angebotene Dienstleistung. Man denke an das Pareto-Prinzip bezüglich Kundenzufriedenheit.

    Ein ganz ganz häufiges Missverständnis bei den diversen Nachfragebündelungen ist halt, dass die Qualität der Dienstleistung auch automatisch besser wird, nur weil die technische Plattform prinzipiell leistungsfähiger wäre.

    Im Grunde bildet das Datenblatt jetzt eher die Realität ab, man will ja nicht zuviele Rückzahlungen riskieren. Wenn die Verbraucher somit mehr Markttransparenz bekommen war es alleine schon deswegen eine gute Reform.

  • Bin ich froh beim DG BUsiness Tarif und bei meinem DG Giga privat zu hause jeweils AON zu haben ;)

    Das ist natürlich gut, Business ist bei der DG aber immer AON, ein Bekannter von mir hatte einen GPON Privatkundenanschluss und ist auf einen Business Anschluss umgestiegen, er hat den alten Genexis ONT mit SFP Modul bekommen und hat nun einen AON Verbindung, sein Jitter und Latenz ist dadurch auch besser geworden, dazu halt auch noch eine Statisch IP. Ich hoffe, dass durch die 4 Millionen geplanten neuen Anschlüsse bis 2025 der Drang bei anderen Betreibern entsteht OpenAccess zu nutzen, so das man nicht nur zu DG gehen kann.

  • DG ist ein Provider mit einer gewissen Eigentümerstruktur, einem gewissen Geschäftsmodell und daran orientiert sich die angebotene Dienstleistung. Man denke an das Pareto-Prinzip bezüglich Kundenzufriedenheit.

    Ein ganz ganz häufiges Missverständnis bei den diversen Nachfragebündelungen ist halt, dass die Qualität der Dienstleistung auch automatisch besser wird, nur weil die technische Plattform prinzipiell leistungsfähiger wäre.

    Im Grunde bildet das Datenblatt jetzt eher die Realität ab, man will ja nicht zuviele Rückzahlungen riskieren. Wenn die Verbraucher somit mehr Markttransparenz bekommen war es alleine schon deswegen eine gute Reform.

    Das stimmt, aber aktuell gab es ja eigentlich nicht noch nie Probleme wegen GPON sondern eher weil die Backbone und Peering Kapazität fehlt. Die Überbuchung im Kabelnetz ist höher als 32-64 Kunden auf 2.5Gbit/s. Naja ich hoffe, dass die DG auch wie die Telekom auf XGS-PON gehen wird, das dauert aber noch bis 2025.

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