Ziemlich viel:
- Ungefähre Anzahl der Teilnehmer im Segment
- Signalpegel RX/TX
- Auslastung
- Temperatur des Moduls
- und vieles mehr
https://www.glasfaserforum.de/attachment/4744-gf-info-5530-jpg/
Ziemlich viel:
https://www.glasfaserforum.de/attachment/4744-gf-info-5530-jpg/
planarian falls es eine Fritze ist, dann lasse dir bitte den wöchentlichen Report via E-Mail zusenden: System > Push Service --> Allgemein - FRITZ!Box-Info (hier den Haken bei "Details zum Internetanschluss" setzen).
Was für landestypische Unterschiede meinst du?
Fläche, Distanz, Bodenbeschaffenheit, Topologie, Zahlungsfähigkeit der Kunden.
BlackMage2 Ich habe persönlich Schwierigkeiten mit solchen Vergleichen. Da kann ich auch fragen: Warum ist Google Fiber nur in 18 Staaten der USA vertreten und nicht in allen (aktuell 50) ? Warum gibt es keinen flächendeckenden Ausbau und man beschränkt sich auf das Produkt "GFiber metro"?
Es gibt immer landestypischen Unterschiede, die man bei Vergleichen berücksichtigen muss.
Google Fiber scheint auch eine ungewisse Zukunft zu haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Fiber
Lass' mich gerade in allgemeiner Form weiter ausführen: das Telefonkabel darfst Du nicht entfernen. Du bist zwar der Besitzer, das Nutzungsrecht liegt exklusiv beim Netzbetreiber. Manipulation am TK-Netz ist sogar eine Straftat (StGB §317).
Was bei Telefonkabel gilt, hat auch bei Gf seine Anwendung. Das öffentliche Netz endet am passiven Netzabschlusspunkt. Im Falle des Telefonkabels ist dies die TAE-Dose. Ab dieser darfst Du im gesetzlichen Rahmen frei agieren. Bei Gf ist das der Gf-TA/Glasfaser-Dose, die in den Räumlichkeiten des Teilnehmers verortet ist.
Der Netzabschluss im zentralen Kellerraum, wie es vor einigen Jahren üblich war, wird heute in MFH nicht mehr vorgenommen. Aus Datenschutzgründen ist dieser Ort bedenklich und so sieht es das Telekommmunikationsgesetz auch nicht vor.
Das Glasfaserkabel vom zentralen HÜP/APL bis in die einzelnen Räumlichkeiten hat einen Durchmesser von ca 3 mm. Das sollte durch Leerrohre oder Kabelkanäle problemlos eingezogen werden können, sofern großzügige Biegeradien (Faustregeln: das 10-fache des Kabeldurchmessers als Minimum) und keine rechten Winkel vorhanden sind. Der notwendige Stecker am Kabelende wird durch das Verlegeunternehmen mittels Fusionsspleißung an die Glasfaser aufgeschmolzen. Ist ganz interessant diesen Vorgang mit anschließender Verbindungsprüfung zu beobachten.
Im Telekom Shop hast Du selten Techniker sitzen, sondern meistens Verkäufer. Da bekommst Du auf technische Fragen bezüglich der Ausführung in der Räumlichkeit wenig belastbare Aussagen. Wende dich da lieber an die Bauhotline der Telekom.
Natürlich, wie bei jedem anderen TK-Anschluss auch.
Wie bereits von Schnurz mitgeteilt: E) Das ist auch meine Meinung.
Den folgenden Link kennst Du? https://www.telekom.de/netz/glasfaser…uer-eigentuemer
Üblicherweise gibt es eine Art Vorerkundung in der Immobilie bei der die konkrete Durchführung besprochen und protokolliert wird. Bei manchen GF-Providern ist der Inhouse-Ausbau kostenlos, wenn mindestens ein Gf-Vertrag abgeschlossen wird.
Zwei Fragen sind zu stellen:
Aus den Antworten kann man ableiten, ob es mit vergleichsweise wenig Aufwand möglich ist noch weitere Endgeräte zu versorgen.
Nach Ablauf eines 24-Monate-Vertrags gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von einem Monat.
Eine Ergänzung: diese gesetzliche Regelung trat Ende 2021 in Kraft und gilt auch rückwirkend für alle vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bestehenden Verträge!
Und hier muss auch eine klare Regelung kommen, ob die Auftragseingangsbestätigung eine rechtliche Bindung impliziert und wenn ja, wie lange diese gültig ist.
Ich bin mir sicher, das dieser Punkt gar keiner neuen Regelung bedarf, sondern nun explizite Vorverträge geschlossen werden müssen. Natürlich nur bei eigenwirtschaftlichem Ausbau.
Ich wiederholen es an dieser Stelle noch einmal: In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, das müsste zwischen 1995 und 1997 gewesen sein, also in den ersten Jahren nach der Privatisierung der Deutschen Bundespost, hatte die Telekom einen echt miesen Ruf:
Aufgrund der Monopolstellung und des Mangels an Mitbewerbern ist der Kunde der Bundespost auch Kunde der Telekom geblieben. Da es noch keine Social Communities gab, sondern nur das Fido-Netz (andere wie BTX und Compuserve spielten keinen in D keine größere Rolle) und auch hier die Zugangshürden deutlich über denen der heutigen Internetzugänge lagen, gab es Kritik lediglich in Gesprächen und ab und an in der gedruckten Zeitung oder Magazinen (z.B. c't).
Wir kennen die Trägheit der Masse bei Banken, Versicherungen und auch TK-Vertägen: der Wechselwille von Karl Napp/Erika Mustermann ist nicht sonderlich ausgeprägt.
Aus den schon erwähnten Gründen bestand zunächst nicht die Gefahr von Kundenverlusten. Der TK-Markt öffnete sich jedoch schnell und man erkannte bei den Magentafarbenen, dass der zufriedengestellte Kunde sich positiv auf die Kundenbasis und den Markterfolg auswirkt (dies haben die jüngeren Babyboomer und deren BWL-Nachfolger offensichtlich nicht mehr gelernt, Six Sigma ist ein Fremdbegriff und/oder die KPIs falsch gewählt).
Die miese Grundstimmung gegenüber dem Unternehmen Deutsche Telekom wurde wahrgenommen und die sogenannte Qualitätsoffensive gestartet. Diese hatte nach einigen Jahren Erfolg und begründet bis heute das Bild der Telekom in der Öffentlichkeit als zwar nicht das innovativste, jedoch kundenorientierte und mit stabilen TK-Diensten ausgestattete Unternehmen. Ob das nun auf harten Fakten beruht oder nicht, spielt keine Rolle. So ist die Wahrnehmung.
Insofern, mit evtl anderem Background, stimme ich pufferueberlauf in #100 voll zu.
Jetzt lassen wir mal die persönlichen Befindlichkeiten/Sticheleien beiseite. Hier hat jeder das Recht auf seine Meinung, so lange man diese nicht als absolut darstellt und anderen bei deren Problemen hilft.
Da hast Du ja weit ausgeholt. Die Begrifflichkeit des deutschen Michels hat durchaus unterschiedliche Bedeutung, ist heute negativ konnotiert, das war jedoch nicht immer so.
Dennoch verwende ich diese Begrifflichkeit im Sinne des verschlafenen, nicht vorwärts gerichteten Denkens. Positiv ausgedrückt: wertebewahrend konservativ.
Und, um nun den zentralen Punkt aufzugreifen und nicht aus dem Auge zu verlieren. Die vielen Presseberichte, dass ein Auftreten der Telekom als Gf-Ausbauwilliger einen erheblichen Anteil von potentiellen Teilnehmern abhält bei einem Mitbewerber zu unterschreiben ist kein Hirngespinst von Techniknerds. Das ist von Seiten der Telekom kalkulierter FUD. Insofern kann ich keine Verunglimpfung in #82 erkennen, sondern das deutliche Hinweisen auf das Verhalten von Menschen, die solche Marketingtechniken nicht durchschauen.
Während der langen Wartezeit empfand ich als größtes Problem, die mangelnde bzw. nicht existente Informationshgabe des ISPs, wie er die Bauabschnitte in unserer Stadt plant und wann unsere Wohnstraße bzw. unser Wohnviertel an der Reihe ist. Hier könnte der ISP deutlich besser werden.
Da stimme ich mit dir überein. Auch die Monate zwischen Ende der Nachfragebündelung und Beginn des Ausbaus könnten zum Vorteil der Vertrauensbildung mit regelmäßigen Infos in der lokalen Zeitung angereichert werden.
Anstatt hier die Kunden unredlich zu verunglimpfen, sollte eine ernsthafte Betrachtung erfolgen, wie der schlechteste ISP überhaupt in der Lage ist, Kundenvertrauen zu gewinnen.
Aber was interessiere ich mich für die reale Situation, wenn wir auch einfach die Augen verschließen können.
Ich will ja nicht an die Diskussion über die"Connect" Metriken erinnern. Wie ermittelst Du den überhaupt schlechtesten ISP? Ich nehme an, dass Du denjenigen meinst dessen zweiter Buchstabe des Kürzels das G ist.
Trustpilot ist da ganz anderer Meinung:
Deutsche Glasfaser: 3,8 von 5 (https://de.trustpilot.com/review/www.deutsche-glasfaser.de)
Deutsche Telekom AG: 1,5 von 5 (https://de.trustpilot.com/review/www.telekom.de)
Alles ist relativ...
Mein ISP hat sich das sehr "elegant" aus dem Problem gewunden. Die haben die Auftragsbestätigung einfach erst kurz vor Inbetriebnahme geschickt, also 2,5a nach meinem Auftragswunsch.
So war es bei Deutscher Glasfaser auch. Zuerst die Auftragseingangsbestätigung und 2 Wochen vor Anschlussaktivierung kam die Auftragsbestätigung mit den Zugangsdaten via Postbrief. Zwischen Auftragseingangsbestätigung und Auftragsbestätigung lagen 18 Monate, das ist nun aber schon knapp 6 Jahre her.
Ich hatte es schon im "Mainzer Thread" geschrieben. Es wird spannend wie nun die GF-Ausbauer agieren. Evtl. auch gar nicht, siehe die Misere (bis von wenigen Ausnahmen abgesehen) um nicht vorhandene GF-Tas/Glasfaser-Dosen oder missachtete Endgerätewahlfreiheit. Getreu dem Motto: wer sich nicht meldet, ist mit dem Ist-Zustand zufrieden.
Evtl. kann es die bereits skizzierte Lösung werden: kostenpflichtiger Vorvertrag + Gutschrift in Höhe des Vorvertrages bei Abschluss eines TK-Vertrages mit 24 Monaten Laufzeit oder eine sinngemäße Konstruktion.
Ich finde es unzumutbar bei eigenwirtschaftlichem Ausbau durch einen Gf-Provider, dass dieser das Risiko vollumfänglich trägt, wenn Kunden abspringen. Damit befördert man das Rosinenpicken der DTAG in neue Höhen. Der deutsche Michel würde sofort von seinem Vorvertrag bei einem Alternativanbieter zurücktreten, falls die Telekom die Ausbauidee anreißt und damit jede Wirtschaftlichkeitsberechnung durch einen Mitbewerber zu nichte machen.
Ein anderes Thema sind natürlich die Wartezeiten von Vorvertrag bis TK-Vertrag/Anschlussaktivierung. Hier muss ein gerüttelt Maß Vernunft walten und der Vorvertrag bereits eine in Jahren befristete Maximalgültigkeit beinhalten. Wird diese Zeit überschritten läuft der Vertrag stillschweigend aus/beendet sich. 0,5 Jahre sind zu kurz, 5 Jahre jedoch zu lang.
Nein, es zählt tatsächlich nur das Datum der Auftragsbestätigung.
Eine Auftragseingangsbestätigung ist etwas anderes.
Wir sollten die Unterhaltung jedoch besser hier weiterführen: Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau
Yep, ich führe mal Threads zusammen: RE: Glasfaser-Chaos in Mainz
Dieser Threadtitel passt besser!
Oft ändert das aber nichts. Der Provider hier hat erst nach fast drei Jahren Bauzeit die Auftragsbestätigung geschickt.
Spannend finde ich nun, wie vertraglich die Zeit zwischen Interessenbekundung/Nachfragebündelung und Anschlussaktivierung bei eigenwirtschaftlichem Ausbau behandelt wird. Unter Umständen gibt es in Zukunft nur dann einen kostenlosen Anschluss, wenn auch ein TK-Vertrag abgeschlossen wird. Abspringern wird dann im Regelfall ein 3- bis 4-stelliger €-Betrag in Rechnung gestellt werden. Wir werden sehen...
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