Beiträge von HubeBube

    Seit weit über 10 Jahren bin ich in Servervirtualisierung mittels VMware involviert. Instabilitäten sind nur dann aufgetreten, wenn sich Hardware und/oder Workloads außerhalb der Spezifikationen befunden haben.

    Das Thema ist zugegebenermaßen sehr komplex und geht deutlich über den Fokus dieses Forums hinaus.

    30 Minuten brauche ich um einen kompletten ESXi neu zu installieren und in den Produktionsbetrieb zu bringen, was sagt diese Zeit aus? Gar nichts...

    Wenn hier ein Switch oder eine Firewall abraucht, hat das gar keine Auswirkungen auf den Produktionsbetrieb, ebenso wenn ein ESXi-Host ausfällt. Betroffene VMs werden automatisch wieder auf anderen Systemen hochgefahren.

    Bevor jetzt Fragen auftauchen, ob man seine erworbene FRITZ!Box 55x0 auf den Müll werfen muss, um mehr als 1Gbps buchen zu können.

    Nein, das muss man nicht! Lediglich das XGS-PON SFP+ Modul, das für knapp 75€ direkt von AVM beziehbar ist, muss in den Modulslot eingesteckt werden. Die 55x0er Serie ist bereits XGS-PON tauglich.

    Es ist lediglich zu beachten, da dieses SFP+ Modul einen Anschluss für einen SC/UPC (blau) Stecker hat. SC/PC Stecker, ebenfalls blau, funktionieren ebenfalls.

    Das hat jedoch mit VMwares NSX nur ganz am Rande zu tun. NSX hat seinen Schwerpunkt innerhalb des Unternehmens und ist im Bereich Microsegmentierung jedem externen Produkt überlegen. Die Sina-Box hat ihren Einsatzbereich in der Kommunikation zwischen Unternehmens-und/oder Behördenstandorten, wenn dafür ein potentiell unsicheres Netzwerk (Internet) verwendet wird.

    ... so ist es! Wobei ich gehört habe, dass die DGN da grundsätzlich kein Problem (mehr) mit hat, aber sie möchte irgendeine ID des Gerätes haben, die dann hinterlegt wird. Ein Austausch des Routers mal eben am Sonntag Nachmittag gegen ein Ersatzgerät ist damit nicht möglich.

    Das ist schön zu lesen, das es so sein soll.

    Im GPON wird bei einer FRITZ!Box die auf der Unterseite stehende Modem-ID, beginnt mit AVMG, benötigt.

    Manchmal auch zusätzlich der CWMP-Account abgefragt, das erschließt sich jedoch für mich nicht. Dieser befindet sich ebenfalls auf der Unterseite der FB.

    Wobei mir nun unklar ist, warum es dieser zusätzlichen "Steckdose" bedarf.

    Die Begründung ist recht simpel. Es gibt HÜPs, die haben keine Buchse zum Einstecken eines Kabels und können daher den gesetzlich geforderten passiven Abschlusspunkt an dem Du dein Endgerät (ONT oder Glasfaserrouter) anschließt nicht bieten.

    Es kann ja sein, das Du aktuell mit dem Provider-Endgerät (ONT) noch zufrieden bist, im nächsten Jahr hättest Du gerne einen eigenen Glasfaserrouter...

    Ergänzend dann auch hier die Frage nach der Empfindlichkeit eines LWL-Kabels in Bezug auf Biegsamkeit bei 90 Grad-Kurven.

    Eben keine scharfe rechtwinklige Knicke sondern einen Kreisradius. Die Faustregel besagt der minimale Biegeradius beträgt das 10-fache des Kabeldurchmessers. Gute Erfahrungen habe ich bei der Verlegung eines Gf-Kabels mit 2 mm Durchmesser in einem 10x15 mm OBO Kabelkanal gemacht. In dem System gibt es auch Innen- und Außenecken. Durch den im Verhältnis zum Kabelquerschnitt sehr großen Kanalquerschnitt besteht auch bei 90° Ecken keine Gefahr, man darf halt nicht am Kabel ziehen wie ein Ochse. Durch das rechteckige Profil ist der Kanal optisch viel unauffälliger als ein Kabelkanal mit quadratischem Querschnitt. Letztlich hängt das aber auch immer von den Gegebenheiten vor Ort ab.

    Das IPv6 Setup hast Du, wie hier beschrieben, durchgeführt?

    IPv6 in FRITZ!Box einrichten | FRITZ!Box 5590 Fiber
    Die FRITZ!Box unterstützt die Internet Protokolle IPv4 und IPv6. Falls möglich, stellt die FRITZ!Box eine native IPv4- und eine native IPv6-Internetverbindung…
    avm.de

    Ob Du native IPv4-Anbindung verwenden oder native IPv6-Anbindung verwenden ausgewählt hast, spielt keine Rolle. Erstere ist jedoch vorteilhafter. Es wird kein Tunnelprotokoll verwendet, auch auf gar keinen Fall DS-Lite auswählen!

    Allerdings deutet die Fehlermeldung schon stark auf ein Providerproblem hin.

    Du hast auch kein PiHole oder vergleichbares im Einsatz?

    Du kannst nur in einer Topologie beheimatet sein, entweder AON oder GPON. Das zeigt dir die FB in den Glasfaser-Informatonen sogar an. Auch kann es nicht sein, das die Topologie "plötzlich" wechselt.

    In einer AON Topologie gibt es bei DG keine Aktivierung. Der Aktivierungscode gilt nur in der GPON-Topologie.

    Wichtig ist, das Du im DG Kundenportal den Eintrag "kundeneigener Router" findest. Andernfalls bezahlst Du ggf. weiterhin Miete für einen Router, den Du nicht mehr nutzt.

    Als Du die Glasfaserfritze in Betrieb genommen hast, wurde diese zunächst auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und dann komplett manuell aufgesetzt (das in der FB vorhandene Profil "Deutsche Glasfaser" ist für den Internetaccess nicht zu verwenden, sondern ein neues mit anderem Namen anzulegen)? Also keine Einstellungen von der 7490 via GUI importiert?

    Du bist nach dieser Beschreibung vorgegangen und hast die Posts im Thread gelesen?

    SasSchMG
    18. Mai 2022 um 10:10

    Wichtig ist gegenüber Deutscher GigaNetz bestimmend aufzutreten! Der passive Netzabschluss = Glasfaser-Dose = Gf-TA ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Leider ist DGN eines dieser schwarzen Schafe, die man erst auf deren gesetzliche Verpflichtung hinweisen muss.

    Lass' dich von diesem Unternehmen bzw. dessen Vertretern nicht verunsichern!

    Aber frag mal ein Architekturbüro oder einen Fotografen/Grafiker der gerne auf die Cloud setzt, die wären sehr dankbar wenn es einen Tarif abseits der vierstelligen Enterprise-Tarife gäbe

    Da sollte man jedoch genauestens die geltenden AGB studieren. Berufliche Nutzung ist häufig explizit bei den Tarifen für Privatkunden ausgeschlossen!

    Deutsche Glasfaser gleicht Anschriften der Privatkunden mit Geschäftsadressen ab und stellt bei Übereinstimmungen den Privatkunden zu Rede. Wir hatten hier den Fall eines selbständigen Physiotherapeuten im Forum, der in ein GK-Tarif gedrängt wird.

    Das sog. mobile Arbeiten wird nicht unter die berufliche Nutzung fallen, Homeoffice mit einem richtigen Arbeitsplatz hingegen schon.

    Nein, kannst Du nicht.

    Die AVM GPON SFP-Module funktionieren nur in Verbindung mit einer FRITZ!Box. Es gibt Berichte, das die AVM AON SFP-Module auch in nicht-AVM Hardware funktionieren.

    Wie dem auch sei, eine FB signalisiert ihre Modem-ID (beginnend mit AVMG) zum Provider. Diese ID hängt an der FB und nicht am SFP-Modul!

    Die Telekom ist jedoch recht smart bei einem Wechsel. Ich glaube, du kannst die andere/neue FRITZ!Box über ein Portal selbst provisionieren oder über das Telekom-hilft Forum.

    Und bei keinem, weder Provider noch potentieller Kunde, sitzt das Geld locker.

    Interessant ist der letzte Satz im verlinkten Artikel.

    Zitat

    Um fast sieben Prozent wächst dadurch die Glasfaserversorgungsquote auf 35,4 Prozent, was 16,2 Millionen verfügbare Glasfaseranschlüsse ergibt. Fast 26 Prozent der verfügbaren FTTB/H-Anschlüsse sind gebucht.

    Mit diesem miserablen Verhältnis zwischen Homes Passed und Homes Connected kommt der Provider bei seinen Investoren natürlich in Erklärungsnöte. Kein Wunder, das nun auch MFH in den Fokus geraten. Mit minimalem Tiefbau kann man viele Kunden gewinnen. Hoffentlich hat das auch positiven Einfluss auf die Möglichkeiten des In-house Glasfaserausbaus, gerade in MFH gibt es etliche Hürden die zu nehmen sind.