Bei uns schon, aus irgendwelchen Gründen wurde mir der Brief anstatt der Immobilienverwaltung zugestellt.
Ja, die Mietpreise kenne ich auch noch...
Bei uns schon, aus irgendwelchen Gründen wurde mir der Brief anstatt der Immobilienverwaltung zugestellt.
Ja, die Mietpreise kenne ich auch noch...
Ich würde das (zwei Anbieter) auch bei einem Neubau vornehmen. Die Kosten sind im Gesamtvolumen verschwindend gering. Falls kein Anbieter abspringt, hast Du im ungünstigsten Falle einen Anschluss im Haus, den Du nach zwei Jahren nicht benutzt.
Verlieren kannst Du nichts, sondern nur gewinnen!
Dann lass uns doch bitte an deiner Lösungsidee teilhaben![]()
Alles richtig was Du schreibst, trifft jedoch nicht den Ausgangspunkt dieses Threads. Da ging es um die Entscheidung von Investoren Milliarden in die GF-Firmen zu investieren und um die Frage, warum dies nicht schon rund 10 Jahre früher geschehen ist.
Hier hatte der Kunde keinerlei Nachteile oder Änderung aktiv vornehmen müssen.
Die Preiserhöhung, die mit dem Abschalten der analogen Telefonie für das Betreiben von anlogen Endgeräten durchgeführt wurde, sehe ich durchaus als Nachteil an.
Ein analoges Telefon kann ich ja durchaus durch Anschluss an einen entsprechenden Router VoIP-befähigen. Bei der vorgeschriebenen Notruffunktion im Aufzug sieht es dann schon wieder anders aus, die Umrüstung auf Mobilfunk kostet nicht gerade wenig. Da schluckt man lieber die Kröte der Teuerung für analoge Telefonie.
Um den Kunden ging es auch gar nicht in den letzten Posts, sondern um die Finanzierung des Gf-Ausbaus.
Auch ist bei technischen Entscheidungen der Kunde manchmal durchaus irrelevant. Beispielsweise bei Abschaltung der analog und ISDN-Telefonie.
OK, danke für die Korrektur. Da hat mich mein Erinnerungsvermögen im Stich gelassen.
Dann ist die berechtigte Frage diese: Warum sind die Investoren so spät eingestiegen? Gab es vorher noch lohnenswertere Anlagen?
Die Investoren haben sicherlich nicht auf die DTAG gewartet, vielmehr war das ein günstiger Zeitpunkt für Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen. Die Zinsen waren extrem niedrig, ja es gab sogar Negativzinsen. Da kam der Glasfaserausbau in D gerade zum richtigen Zeitpunkt, dort wurden sich durch Kapitalanlagen hohe Renditen versprochen. Meiner bescheidenen Meinung nach wurde nicht realisiert, dass es Jahrzehnte dauert, bis sich tatsächlich eine Rendite ergibt. Da reichen 3,5 oder 7 Jahre nicht aus, um Vermögen gewinnbringend zu parken. Jedoch hat sich eine Eigendynamik entwickelt und kein Investor wollte sich nachsagen lassen den Glasfaserausbau zu verschlafen. Glasfaserrausch in D statt Goldrausch in Alaska.
2015 müsste man Visionär sein, um diese Entwicklung vorherzusehen. Visionären vertraut man in D nicht, vielleicht hat doch die DTAG zur Initialzündung beigetragen...
VoIP ist unabhängig vom Übertragungsmedium und ist nur eine Technologie zur Übertragung von Sprache. Es gab in den 0er Jahren dieses Jahrtausends schlicht und einfach keinen Grund ein etabliertes, eingeführtes Medium wie die CuDA für Telefonie abzulösen. Sogar die Mobilnetze haben anfänglich explizit VoIP in ihren Datenverträgen verboten. Zu groß war die Befürchtung dadurch berechnete Gesprächsminuten zu verlieren, vor allem bei Gesprächen vom und ins Ausland.
Wenn das so ist, warum hat dann die Telekom nicht konsequent ab 2008 FTTH ausgebaut und das Kupfernetz in den Ausbaugebieten still gelegt?
Es gab keinen Zwang durch Mitbewerber/Konkurrenzdruck. In diese Not ist das marktmächtige Unternehmen erst gekommen, als Investorengelder (und natürlich auch eine stabile Technik) vorhanden waren. Junge Unternehmen im Gf-Umfeld waren flexibel genug zu agieren, während Ozeandampfer wie eine Deutsche Telekom erst einmal reagieren muss, bevor sie in Fahrt kommt. Dann ist allerdings mächtig Wucht dahinter. Da waren allerdings viele Investorengelder schon gebunden und nicht mehr so verfügbar, wie 5 Jahre zuvor.
Wir erinnern uns: richtig propagiert hat die DTAG den Glasfaserausbau erst Anfang der 2020er Jahre.
Die Parallelen zur hypende New Economy waren/sind sehr deutlich.
Der Netzaufbau ist der Schritt, der die höchsten Kosten verursacht. Die Investitionen amortisieren sich durch einen hohen Auslastungsgrad/Nutzung des Netzes durch angebotene Services.
Daraus kann man folgende Hierarchie ableiten:
Durch die Öffnung des eigenen Netzes für den Mitbewerber ist es für hochpreisige Anbieter leichter Homes connected in Homes activated zu konvertieren, die Auslastung des Netzes zu erhöhen und mit relativ geringem Aufwand mehr Gewinn zu erwirtschaften.
Spielt der Netzbetreiber selbst in der Liga der günstigen Anbieter, dann muss dieser ein Maximum an Homes activated im ersten Anlauf erreichen, ist damit allerdings langfristig auf die Einbuchtung von Mitbewerbern nicht angewiesen (= Open Access ist ein kann und kein muss).
Ein Einstieg von Investoren oder Mischkalkulation haben unmittelbar Einfluss auf die Kritikalität des Faktors Zeit. Ein Beispiel zur Erläuterung: Habe ich als Glasfaser-Full-Service-Provider viele zahlende VDSL Kunden, sitzt mir die Amortisierung des Glasfasernetzes nicht so im Nacken, wie ein Provider, der kein eigenes CuDA-Netz besitzt.
Natürlich wirken regulatorische Maßnahmen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Krieg, Sanktionen, Lieferketten,...) unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeitsberechnungen ein, manchmal auch erst im Nachgang. Das können wir alle an den Preissteigerungen und/oder buchbaren Bandbreiten in den letzten Monaten beobachten. In einigen Fällen auch an den wirklich attraktiven Angeboten des Rückholmanagements bei einigen Glasfaserprovidern.
In der Tat ist es im Ausland völlig üblich und normal, das Mitbewerber vorhandene Leerrohr-Infrastruktur mitnutzen. Da existieren offensichtlich andere Besitzverhältnisse als in D und auch andere Bauvorschriften.
Evtl. verhilft uns ja diese Sonderlocke dazu, das aus dem Open Access Versprechen der Provider ein muss wird.
Habe es schon mal mit ::211:32ff:fe16:defc (fester id teil der ipv6 Adresse) probiert und gehofft, dass er das Präfix selbst vorne dran setzt... Aber so Schlau war er leider nicht
Bei einem AX55 funktionierte die Prefix Delegation nur, wenn der im Default aktive DHCPv6 abgeschaltet und damit SLAAC mit RDNSS erzwungen wurde. So stand es in dem Artikel in c't 1/2023.
MikroTik/RouterOS hat mindestens 10 Jahre benötigt und diese Funktion zu implementieren. Via Scripting ging das natürlich schon viel früher. Ich vermute der Artikel über IPv6 Unterstützung von Routern in einer c't im Januar 2023 hat da einiges in Lettland bewegt.
Da sollte der Support von TP-Link informiert werden, das ein Bedarf an Funktionalität besteht, wenn sich ein IPv6 Prefix ändert und diese Änderung an das Heimnetz durchgereicht werden muss.
Wenn ich das richtig interpretiere, bedeutet das umgangssprachlich: Entweder ich benutze dein Leerrohr mit oder erhalte Bitstream Zugang.
Wenn das zu mehr Wettbewerb auf der vorhandenen Faser führt, warum nicht?
Ja, ich kann bestätigen, das ein Präfixwechsel (IPv6) sehr selten ist, dennoch würde ich, sofern nötig, den Router entsprechend konfigurieren!
Die Router von AVM können damit umgehen und auch das RouterOS von MikroTik ist mittlerweile dazu in der Lage. Über andere Hardware (Ubiquiti, Asus, Eero,...) kann ich keine Aussage treffen.
Nachtrag: In meiner Protokollierung finde ich bis heute lediglich zwei Änderungen des Prefixes: 27.03.2021 und 01.07.2021
Willkommen im Forum!
Nach wie vor gilt für alle Anbieter, inklusive Deutsche Telekom, das hier geschriebene: RE: Probleme bei Glasfaserverfügbarkeit
Seit dem Jahr 2016 ist der passive Netzabschluss im TKG vorgeschrieben, im Umkehrschluss müsste an jeder mit Glasfaseranschluss erschlossenen Immobilie eine für den Kunden frei zugängliche Buchse zum Anschluss eines Endgerätes existieren. Wir wissen aus vielen Berichten, das dies immer noch nicht so ist.
Das betrifft nicht nur die Telekom, die mittlerweile meiner Meinung nach der Primus im kundenfreundlichen Glasfaserausbau geworden ist, sonden viele andere auch und vor allem Stadtwerke.
Das ist natürlich die bevorzugte Lösung, sofern ein Gf-TA montiert wird. Das sollte mittlerweile üblich sein, wird jedoch manchmal nicht gemacht.
UweMe Wie schon an anderer Stelle im Forum geschrieben werden bei uns gerade die Nachanschlüsse in Angriff genommen, die Ersten konnten 2020 ihren Gf-Anschluss nutzen. Die Nachanschlüsse sollen 2025 fertiggestellt werden. Da hast Du ja noch Zeit, sofern bei euch überhaupt ein Nachanschluss stattfindet.
Das liegt daran, das der HÜP am anderen Ende einer Industriehalle hängt. Daher muss ich den Leitungsweg auch selbst vorbereiten, der Netzbetreiber übernimmt letzlich nur das aufspleißen der vorbereiteten Leitung zum HÜP. Also das ist keine "klassische" Verkabelung in einem EFH oder MFH
Ist das ein Privatkundenvertrag oder fällt das unter Business Contract?
Der Hintergrund ist folgender: Bis zum passiven Netzabschlusspunkt ist das Glasfasernetz in der Hoheit des Providers. Insofern darfst Du als Privatkunde nicht im Providernetz (Strecke HÜP <-> Gf-TA) herumfummeln. So weit zur rechtlichen Seite.
Fertig konfektionierte Glasfaserkabel mit fast beliebigen Steckern auf beiden Enden erhältst Du beispielsweise hier mit frei konfigurierbaren Längen: https://www.fs.com/products/12285.html
Falls ein Adapter benötigt wird, kannst Du ebenfalls bei FS.com fündig werden: https://www.fs.com/c/fiber-optic-adapters-1000 Bei dem Logistiker mit Smiley gibt es Adapterkits (Doppelbuchse inkl. kurzem Kabel) für knapp 10€ Leider habe ich da gerade die Links nicht zur Hand.
Noch eine Frage: Der Gf-TA wird dir nicht vom Provider gestellt, sondern ist deine Angelegenheit? Falls ja, denke daran, das Du einen freien Zugang zum HÜP erhältst, um ein abgehendes Kabel anschließen zu können. Manchmal sind die HÜPs abgeschlossen/versiegelt und haben nur innenliegende Buchsen!
Nachtrag: Hier die Links zu den Adapter-Kits
LC/APC-SC/APC https://bit.ly/3HThf1j [Anzeige]
LC/APC-SC/UPC https://bit.ly/49uRbFK [Anzeige]
LC/UPC-SC/UPC https://bit.ly/3wbU3J6 [Anzeige]
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