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Beiträge von HubeBube

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • HubeBube
    • 1. September 2024 um 14:44

    Mir sind Wechslerzahlen der Gf-Anbieter nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, das die meisten auf die CuDA zurück wechseln. Ich glaube zunächst dem obigen Artikel, der von einer hohen Zufriedenheit der Gf-Kunden spricht und daher es keine Massenerscheinung ist, wenn Kunden von Gf auf Kupfer wechseln.

    Bei Deutsche Glasfaser ist es ein offenes Geheimnis, das Bestandskundenrabatte zwischen 5 und 10€/ Monat auf Nachfrage gewährt werden. Für meinen 400/200 Tarif habe ich nie mehr als 40€/Monat bezahlt. Das bleibt auch bis Q1/2026 so. Im ersten Jahr waren das, glaube ich, 25€/Monat.

    Von Bündelungsverträgen halte ich persönlich gar nichts. Man ist flexibler und es ist preisgünstiger Internetaccess, Mobilfunk und Festnetz/VoIP zu trennen. Vom Stromanbieter ganz zu schweigen. Seit Januar diesen Jahres schlüsseln sich die Stromkosten wie folgt auf:

    Grundpreis: 12,55 €/Monat (inkl. 19% MwSt.) - Arbeitspreis: 30,15 ct/kWh (inkl. 19% MwSt.) - Preisgarantie: 24 Monate

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • HubeBube
    • 1. September 2024 um 13:40
    Zitat von belegdol

    Was die Abschaltung der Kupfernetze angeht: solange die Take-Up rate so gering bleibt, werden die aktuellen Anbieter selbst den Kunden neue Anschlüsse legen - wie die Stadtwerke es auch tun. Ich glaube nicht, dass die sich es leisten können, die Hälfte der Kunden - oder mehr - zu verlieren.

    In dem verlinkten Artikel steht auch, das die Take-Up Rate langsam ansteigt. Trotzdem wird nach aktuellem Stand das Ausbauziel der Bundesrepublik D für 2030 verfehlt.

    Wie dem auch sei, ich gehe davon aus, dass ab einem Stichtag kein DSL mehr gebucht werden kann und damit die CuDA inkl. deren Hauptnutzer im wahrsten Sinne des Wortes ausstirbt. Bis es so weit ist, wird die Kupferinfrastruktur Stück für Stück zurück gebaut. Irgendwann ist die Wirtschaftlichkeit für deren Betrieb nicht mehr gegeben und das ist ein weiterer Sargnagel für das kupferbasierte TK-Netz. Schwierig wird es dann für die noch lebenden Gf-Verweigerer oder die Inseln im Glasfasermeer. Hier böte sich aber das Mobilfunknetz an. Gf-Nachanschlüsse dürften sich (im eigenwirtschaftlichem Ausbau) nicht mehr lohnen. Spätestens dann muss ein Technologiewechsel stattfinden.

    Dann lieber jetzt auf einen Glasfaseranschluss selbstbestimmt wechseln, anstatt später fremdbestimmt auf ein nicht zuverlässiges Mobilfunknetz umsteigen zu müssen.

  • Gründe für niedrige Take-Up Rate von 18% bei Glasfaser

    • HubeBube
    • 1. September 2024 um 12:04

    Ein interessanter Artikel über die Buchungsquote von Glasfaseranschlüssen ist hier einzusehen: https://www.welt.de/politik/deutsc…Ausbauziel.html

    Weniger als 20% der verfügbaren Anschlüsse werden gebucht. Hierbei drückt die Telekom den Durchschnitt deutlich nach unten. Wir erinnern uns: Die Telekom kommt bei Glasfaser nur auf Take-up-Rate von ca. 13%! Die Konkurrenz hat eine Rate von 35%. https://www.verivox.de/internet/nachr…netzes-1120720/

    Kernaussage ist diese:

    Zitat

    Im Schnitt zahlen Glasfasernutzer 5 Euro mehr pro Monat als solche mit DSL-Anschluss, auch weil sie höhere Bandbreiten buchen. Gleichzeitig ist ihre Zufriedenheit signifikant höher.

    Vor allem die festgestellte signifikante Zufriedenheit finde ich bemerkenswert.

    Dennoch, nicht nur meiner Meinung nach fehlt ein Glasfaser-"Volkstarif" für Einsteiger und Alte (traditionelle Kunden der Telekom). Für diese Kundengruppe wäre ein Monatsbeitrag von 20 bis 25€ inklusive Festnetzflat und Bandbreiten von 50 Mbps Down und 25 Mbps Up ein sehr gutes Gesamtangebot für einen Wechsel von DSL zu Gf.

  • Deutsche Glasfaser Ausbau in Bad Zwischenahn

    • HubeBube
    • 31. August 2024 um 13:40

    Ja, wir haben hier mit den Arbeitern von Zener Telecom (vor einigen Jahren) und aktuell beim Bau der Nachanschlüsse mit Egnatia (bisher) gute Erfahrungen gemacht.

    Wir wissen allerdings auch, das kein Bautrupp und kein Tiefbauunternehmen wie das andere arbeitet. Bei dir und mir ist alles positiv verlaufen. Hier wurde mehr gemacht als sonst üblich, dies war jedoch bei der Hausbegehung schriftlich festgehalten worden. Das Kabelrohr musste in einem Kabuflexrohr unterhalb der Bodenplatte verlegt werden, das sich in 1 m Tiefe befindet. Ohne diese Vorgehensweise wäre auch kein Vertrag zu Stande gekommen.

  • EWE Anschluss Umstellung - Mikrotik

    • HubeBube
    • 31. August 2024 um 12:02

    delvos sehr schön, da ist offensichtlich schon jemand aktiv geworden und hat die VZ informiert.

    Auf den Seiten fehlt lediglich der Kommentar, das der damalige Ausbau nicht TKG-konform war. Nun ja, da muss freundlicher geschrieben werden als hier im Forum...

    Grundsätzlich ist dem Artikel nichts mehr hinzuzufügen.

  • Deutsche Glasfaser Ausbau in Bad Zwischenahn

    • HubeBube
    • 31. August 2024 um 11:55

    Normal ist, das ein von DG beauftragtes Tiefbauunternehmen nur bis Spatentiefe aufgräbt. Mit freundlichen Worten den Arbeitern gegenüber, Kaffe und Mineralwasser ist auch manchmal weit mehr möglich, das nur als Tipp.

    Sehr wichtig ist, das exakt (!) angegeben werden kann, wo das Leerrohr endet bzw. beginnt. Daher sind wetterfeste Markierungen und Fotos mit einbelichtetem (und auf dem Bild ablesbarem) Metermaß sehr hilfreich.

    Kleinster Durchmesser für ein KG Rohr sind die 110mm. Die Frage nach dem warum der Durchmessergröße ist leicht zu beantworten. Je größer der Durchmesser des umgebenden Rohres, desto leichter ist das Einschieben des Kabelrohres durch den Tiefbau. Schlau ist es auch weniger Zentimeter oberhalb des KG oder zweckentfremdeten Wasserrohres ein Trassenwarnband einzubringen. Wenn in 20 Jahren geöffnet werden muss, weiß der Baggerfahrer nicht das dort eine Glasfaser liegt... Auch aus diesem Grund ist eine Fotodokumentation von dem Einbau des Rohres vorteilhaft.

    Üblicherweise und der reinen Lehre nach, sollte das Leerrohr in einem Sandbett verlegt werden.

  • Deutsche Glasfaser Ausbau in Bad Zwischenahn

    • HubeBube
    • 31. August 2024 um 10:02

    Was ich noch vergaß: das Kopfloch an der Hauswand muss einen ausreichenden Durchmesser haben, damit Bohrmaschine inkl. Bohrer plus dem Bediener in der gewünschten Tiefe die Mauerdurchführung vornehmen können.

    Üblicherweise, so war es bei uns, wird in Spatentiefe (Handschachtung) verlegt.

  • EWE Anschluss Umstellung - Mikrotik

    • HubeBube
    • 31. August 2024 um 09:54

    Und noch einmal an dieser Stelle: Die EWE ist der gesetzlichen Pflicht einen passiven Netzabschlusspunkt (Gf-TA, vergleichbar TAE- und Multimedia-Dose) zu stellen nicht nachgekommen.

    Nun ist bemerkt worden, dass man mit der bisherigen Vorgehensweise gegen das TKG verstößt und rüstet diesen passiven Netzabschlusspunkt in Form des XON1300 nach. Warum in aller Welt muss der Teilnehmer hierfür seinen Vertrag anpassen? Die Fehlleistung liegt auf der Seite des Providers.

    Wäre ich ein Betroffener würde ich erst einmal gar nichts tun. Nach dem zweiten Anschreiben sollte Kontakt mit der Verbraucherzentrale NRW und der BNetzA aufgenommen und der Fall dort sachlich geschildert werden. Zwei Wochen nach der initialen Kontaktaufnahme mit VZ und BNetzA würde ich mich an die Fachpresse, z.B. teltarif.de wenden. Es geht hier offensichtlich nicht um eine Nachbesserung aufgrund eines Versäumnisses, sondern um das Aufzwingen eines neuen Vertrages (mit 24 Monaten MVLZ?), noch dazu mit schlechteren Konditionen.

  • Deutsche Glasfaser Ausbau in Bad Zwischenahn

    • HubeBube
    • 30. August 2024 um 20:35

    Hier wurde schon berichtet, das ein Kunststoffrohr, wie es für die Wasserzuleitung verwendet wird, gut geeignet ist. Das gibt es von der Rolle.

    Ich persönlich würde KG Rohr DN 110 (mindestens) verwenden.

    Schutzkappen sind auf beiden Seiten notwendig, damit kein Schmutz eindringt.

    Und nein, das Rohr soll nicht an den Enden aus dem Boden schauen! Wenn Du in 60 cm Tiefe verlegen möchtest, dann müssen auch die Kopflöcher auf beiden Seiten mindestens genauso tief sein und die Rohre dort enden. Das Gefälle muss von der Hauswand weg weisen, damit eindringendes Wasser nicht in Richtung Hauswand fließt.

  • GFTA bei FTTB

    • HubeBube
    • 30. August 2024 um 20:26

    Ja es ist schon kurios, das ein Singlemode Duplexkabel mit LC/APC verlangt wird.

    Zwei einzelne Kabel sind natürlich ebenfalls möglich. Hierbei solltest Du jedoch ein Kabel an beiden Enden markieren, damit die Zuordnung von Kabel a und Kabel b auch noch nach dem Verlegen möglich ist.

  • GFTA bei FTTB

    • HubeBube
    • 30. August 2024 um 13:09

    Seit 2016 gilt die Endgerätewahlfreiheit. Da gibt es nichts zu diskutieren. Die Art der Zugangstechnologie spielt keine Rolle.

    Im speziellen Fall des klassischen FTTB in sehr großen MFHs wird im Kellerraum von Glas auf Kupfer umgesetzt und der passive Netzabschluss terminiert in der Wohnung des Teilnehmers (Multimedia-Dose bzw. TAE). Alles ab passivem Netzabschluss in Richtung Provider liegt im Verantwortungsbereich des Providers und/oder NE 4 Betreibers.

    Wie Du schon richtig geschrieben hast, kommt dann üblicherweise ein g.fast- oder Kabelrouter zum Einsatz.

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 22:06
    Zitat von millen

    HubeBube Wieso sollte die DGN sein Endgerät blocken? Die sind doch grundsätzlich selbst dran Schuld wenn die in nem GPON Segment mit 2500/1250 Mbit/s Kapazität nen 2,5G Tarif schalten? Wieso sollte er da Konsequenzen bekommen wenn er mal nen größeren Download startet?

    Nicht das wir uns falsch verstehen, ein Download triggert natürlich keine Rouge Detection. Ein störendes Endgerät an der Faser hingegen schon. Das ist ja häufig die Argumentation für den Zwangs-ONT, das nur so Störungen zuverlässig verhindert werden. Rouge Detection ist ebenfalls normiert und hoffentlich haben die Provider dies auch entsprechend konfiguriert. Und natürlich hilft das nicht gegen einen Störstrahler mit der richtigen Wellenlänge. Diese Laser haben auch kein Kommunikationsinterface, sondern funktionieren wie Laserpointer: digital (Licht an oder Licht aus). Da wird dann in der Tat das ganze Segment abgetrennt. Ob dann der entsprechende Port im PoP auf shutdown gesetzt wird oder andere Mechanismen greifen, kann ich leider nicht sagen.

    Aber zurück zum Thema, kein Netzbetreiber legt sein Netz für Vollast bei allen Teilnehmern aus. Üblicherweise tritt der Betreiber auf die Kunden zu, die außerhalb der Normalität die Ressourcen nutzen. Auch der Provider kann den Vertrag kündigen, nicht nur der Teilnehmer.

  • Glasfaser-Wechsel von eon/Westconnect zu 1&1

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 21:47
    Zitat von hetti72

    Jetzt sprichst du von am Switch angeschlossenen Geräten, im Post #68 war noch der Switch selbst das Problem.

    Ich möchte das Thema nicht unnötig auswalzen, daher versuche ich mich kurz zu fassen. Ein (unmanaged) Switch direkt am ONT angeschlossen ist der Mittelsmann und damit Hauptverantwortlich dafür, das mehrere MAC-Adressen gleichzeitig im Providernetz des einzelnen Anschlusses unmittelbar sichtbar sind. Daraus leiten sich alle evtl. auftretenden Probleme ab.

    Das Troubleshooting hierbei ist schwierig. Ich habe das Thema schon bei einem anderen Anschluss durchgemacht. Unter dem Strich waren es zwei Wochen Totalausfall, weil im Patchpanel falsch gesteckt wurde. Natürlich waren die Kabel nicht beschriftet und das Patchpanel bzw. die Ports, sagen wir mal so: nicht eindeutig gekennzeichnet. Musste halt schnell gehen...

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 16:49

    Na dann trifft ihn ja meine Warnung auch gar nicht;).

  • Glasfaser-Wechsel von eon/Westconnect zu 1&1

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 16:47

    sritterkh scheint dem Posting nach seinen Router oder Switch konfigurieren zu können. Insofern verfügt er auch über Kenntnisse im Troubleshooting.

    Wenn auch nicht nicht klar ist, welchen der Gerätetypen er nutzt. Die Aussagen sind unscharf, vergleichbar des Wordings vom "pas*en ONT".

    Auch gilt mein Einwand vorzugsweise dem technisch nicht so versierten Leser. Womöglich wird noch ein Switch direkt am ONT angeschlossen und dann dem Provider unfähigkeit im Supportfalle unterstellt. Zu dem generellen don't gehört der Anschluss eines Switches am Provider-ONT. Es sei denn man beherrscht die Konfiguration von VLANs an diesem keinesfalls unmanaged Switch.

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 16:36
    Zitat von mbo77

    Aber das ist doch das GPON-Modul, auf das die Hotline hingewiesen hat. Warum sollte das als Störer erkannt werden?

    Ich bezog mich mit meiner Antwort hierauf:

    Zitat von millen

    Du kannst mit der Leitung ja das gesamte segment blocken :) Konnte ich damals mit 2 1000er Kabeltarifen auch ganz gut.

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 15:48

    Das erste aktive Gerät an der Glasfaser.

  • Glasfaser-Wechsel von eon/Westconnect zu 1&1

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 15:45
    Zitat von hetti72

    Das kann eigentlich aber so nicht passieren. Nur weil auf Teilnehmerseite eine MAC Adresse sichtbar ist, verteilt der DHCP Server des Providers ja nicht einfach so IP Adressen.

    Ein Switch hat nun mal als Haupteigenschaft alle angeschlossenen Devices miteinander kommunizieren zu lassen. Im Falle von Deutscher Glasfaser und sicher ebenso bei anderen Providern gewinnt das erste Gerät welches einen DHCP Request stellt. Manchmal hat man Glück und es ist der Router, meistens hat man jedoch Pech.

    Ob managed oder unmanaged Switch spielt dabei keine Rolle. Sicherlich kann man einen managed Switch entsprechen konfigurieren, es darf jedoch nicht beim kann bleiben, man muss es tun.

  • Deutsche Giganetz => MyNet 2500 - Funktioniert der bei jemand?

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 15:36

    Und schneller als Du dir wünschst, deaktiviert der Provider Dank der Rouge Detection dein Endgerät.... Viel Spaß beim erneuten Versuch der Provisionierung.

  • [Gelöst] Deutsche Glasfaser: ONT deaktiviert seinen LAN-Port!

    • HubeBube
    • 29. August 2024 um 06:58

    Willkommen im Forum!

    Und, das ist für mich der technisch relevanteste für einen Router direkt an der Faser, man hat eine Möglichkeit zur Fehleranalyse der Glasfaserstrecke. Zu häufig ist der Providersupport nicht in der Lage eine Störung richtig zu klassifizieren und zügig die Entstörung einzuleiten.

    Der wichtigste rechtliche Grund ist einfacher: weil ich darf und der Provider das unterstützen muss.

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