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Beiträge von Ahnungsloser

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Ahnungsloser
    • 31. August 2026 um 16:44
    Zitat von frank_m

    Das sagt nichts über den Netzbetreiber aus. Die Telekom vertreibt u.a. auch Anschlüsse von EWE, Glasfaser Nordwest oder NetCologne. Aber es sollte doch möglich sein, herauszufinden, wer bei euch der Netzbetreiber ist.

    Aha. Das liest sich plötzlich ganz anders. Das solltest du noch mal präzise prüfen.

    Auch das muss nichts heißen. 100 MBit/s Kabel mit 4 Adern nutzen auch RJ45. Da kann auch Klingeldraht draufliegen.

    Ob es "eindeutig" geht, wird man sehen, aber man kann sicherlich einiges davon ableiten, wenn man auch die externe Beschaltung sieht.

    Dann prüfe bitte auch unbedingt, ob es über die Infrastruktur für einen zweiten Anschluss gibt, und ob der am bisherigen Einbauort so realisiert werden kann.

    Das sind leider alles Fragen, die ich wegen der Entfernung zur Wohnung aktuell nicht prüfen kann, ich hoffe, dass ich über den eingeschalteten Elektriker neuere Infos bekomme. Der Vermieter selbst ist auch überhaupt nicht firm in diesem Thema und ist selbst davon ausgegangen, dass wir einfach einen Glasfasertarif bestellen und dann automatisch ein Techniker vorbeikommt und was freischaltet.

    Es handelt sich um eine Studenten WG mit Erstbezug, meine Tochter ist erste Mieterin, die anderen Parteien kommen in ein paar Wochen dazu. Gas und Strom zu beauftragen war ja einfach, diese Internet-Problematik raubt mir seit über einer Woche die letzten Nerven.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Ahnungsloser
    • 31. August 2026 um 16:39
    Zitat von HubeBube

    Ich tippe ganz stark auf G.fast ("Telefonleitung"), welche in der Wohnung auf einen RJ45 Telefonanschluss terminiert. Gibt es beispielsweise von Merten , auch in diversen Designausführungen: https://www.merten.de/produkt/wde002…xact-weiss.html

    Schau dir doch mal die Verkabelung des RJ45 Anschlusses an.

    Ja, das wäre vermutlich aufschlussreich. Leider ist die Wohnung für mich nicht mal eben erreichbar, sodass ich die Dose momentan nicht öffnen und die Verkabelung prüfen kann.

    Ich versuche deshalb parallel, über den Vermieter bzw. den Elektriker herauszubekommen, was dort tatsächlich aufgelegt wurde. Der Elektriker hat die Installation im Zuge des Umbaus vorgenommen und sollte hoffentlich sagen können, ob zur Wohnung eine Kupferdoppelader für G.fast oder eine Cat-Verkabelung führt und ob für die Wohnung ein eigener Anschluss vorgesehen wurde.

    Ich tippe nach den bisherigen Informationen inzwischen ebenfalls eher auf FTTB/G.fast – sicher wissen wir es aber noch nicht - das ist alles ein insgesamt sehr zäher Prozess.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Ahnungsloser
    • 31. August 2026 um 13:49

    Sowieso  frank_m

    Vielen Dank, insbesondere der Hinweis auf G.fast ist interessant.

    Der Vermieter ist tatsächlich Telekom-Kunde und nutzt nach seiner Aussage über die vorhandene FTTB-Infrastruktur 1.000 MBit/s. Er bezeichnete die Weiterleitung innerhalb des Hauses als Kupferkabel. Ob zwischen Keller und Wohnung tatsächlich eine Cat-Leitung liegt oder eine vorhandene Kupfer-Telefonleitung mit G.fast genutzt wird, weiß ich allerdings nicht.

    In der Wohnung befindet sich eine RJ45-Dose, aber keine TAE, keine GF-TA und kein Koax. Eine Glasfaser-/Home-ID ist an der Dose ebenfalls nicht vorhanden. Die Wohnung wurde meines Wissens bislang noch nicht über diesen Anschluss versorgt, es handelt sich um eine Altbau Villa, ein Jahr nach Selbstbezug und in diesem Jahr erstmalige Vermietung nach Umbau/ Modernisierung.

    Die Glasfaser-/FTTB-Installation entsprechend nachgerüstet worden.

    Die O₂-Verfügbarkeitsprüfung weist für die Adresse Glasfaser mit bis zu 1.000 MBit/s aus. Genau deshalb hatte ich dort einen Glasfasertarif bestellt. Nach der Bestellung erklärte mir der technische Service allerdings, der Anschluss sei nicht möglich, weil dafür Glasfaser bis in die Wohnung geführt werden müsse.

    Wenn es sich tatsächlich um Telekom-FTTB mit G.fast handelt: Gibt es eine Möglichkeit, anhand der Dose oder der Technik im Keller eindeutig zu erkennen, ob G.fast oder echtes Ethernet zur Wohnung verwendet wird?

    Parallel habe ich den Vermieter gebeten, Informationen über seinen Elektriker einzuholen, der die Technik wohl installiert hat.

    Ich denke schon, dass die technische Grundlage Hand und Fuß hat, in Ermangelung einer ID und konkreter Aussagen einer wissenden Person ist es nach einer Woche nicht möglich gewesen, konkret etwas umzusetzen.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • Ahnungsloser
    • 31. August 2026 um 12:34

    Hallo zusammen,

    ich versuche gerade, für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einen eigenen Internetanschluss zu bekommen, und bin inzwischen etwas ratlos, weil ich von O₂, wie auch Telekom unterschiedliche Aussagen zur vorhandenen Technik erhalte.

    Folgende Situation:

    Im Haus liegt Glasfaser an. Nach Auskunft des Vermieters handelt es sich um eine FTTB-Lösung. Die Glasfaser wird also nicht bis in die einzelnen Wohnungen geführt, sondern die Daten werden innerhalb des Hauses über eine vorhandene Ethernet-Verkabelung weitergeleitet. In der betreffenden Wohnung befindet sich dementsprechend eine RJ45-/LAN-Dose, aber keine Glasfaserdose (GF-TA), keine TAE-Dose und kein Koaxialanschluss.

    Der Vermieter nutzt diese Infrastruktur selbst und hat laut eigene Aussage darüber einen 1.000-MBit/s-Internetanschluss.

    Da für die Wohnung ein eigener Vertrag benötigt wird, hatte der Vermieter zuvor bei der Telekom, bei denen er unter Vertrag ist und bei O₂, bei denen ich einen Vertrag abschließen möchte, nachgefragt. Dort wurde ihm nach seiner Aussage erklärt, dass er nichts beauftragen müsse, sondern die Mieter selbst einen entsprechenden Tarif bestellen sollen. Eine erneute Zustimmung des Hauseigentümers für die Glasfaserinstallation sei nicht erforderlich, da die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden sei.

    Daraufhin habe ich bei O₂ telefonisch einen Glasfasertarif mit 150 MBit/s bestellt und bei der Bestellung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um FTTB mit Ethernet-Weiterleitung innerhalb des Hauses handelt.

    Nach Abschluss der Bestellung wurde ich zum technischen Service weitergeleitet. Dort erhielt ich dann jedoch die gegenteilige Auskunft: Der O₂-Glasfasertarif könne so nicht geschaltet werden; die Glasfaser müsse bis direkt in die Wohnung gelegt werden.

    Zusätzlich kurios: Bei einer erneuten Nachfrage einige Tage später konnte O₂ überhaupt keinen Auftrag und auch keine meiner bei der Bestellung angegebenen Kontaktdaten im System finden. Möglicherweise ist die telefonische Bestellung aufgrund eines technischen Fehlers gar nicht angelegt worden.

    Mir geht es inzwischen weniger um dieses organisatorische O₂-Problem, sondern vor allem darum, die technische Situation zu verstehen, bevor ich erneut irgendwo einen Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit abschließe.

    Daher meine Fragen:

    Kann bei einer solchen FTTB-Installation über die vorhandene Ethernet-Verkabelung grundsätzlich ein eigener, vom Vermieter unabhängiger Internetanschluss für eine Wohnung bereitgestellt werden?

    Und falls ja: Wovon hängt ab, welcher Anbieter einen solchen Anschluss schalten kann? Ist dafür entscheidend, welcher Netzbetreiber bzw. welche aktive Technik im Keller die FTTB-Anlage betreibt?

    Falls man anhand meiner Beschreibung noch gar nicht beurteilen kann, welche Technik dort tatsächlich verwendet wird: Welche Informationen bzw. Fotos vom Hausverteiler/Netzabschluss müsste ich besorgen, damit man das eindeutig feststellen kann?

    Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe.

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