Beiträge von Bracew

    Die Trennung der Internetverbindung lag jeweils daran, dass du keine gültige IP-Adresse mehr hattest.

    Ja, scheinbar geschieht das ungefähr alle 12 Stunden.

    1.) ist das Normal oder muss ich an der Fritbox irgendetwas an den Einstellungen ändern?

    2.) heute ist die Erneuerung des Lease nicht normal. 14:43:58 ist ausser der Reihe. Da alle 12 Stunden, wäre erst wieder ca. 20-21 Uhr an der Reihe.

    3.) 16:14:06 ist nicht mal 2 Stunden später, also fern von 12 Stunden.

    Hallo,

    mitten beim Arbeiten im Homeoffice hat meine Fritzbox 7590 am Anschluss der Deutschen Glasfaser (DG) heute 2 mal gemeldet: "Internetverbindung wurde getrennt." einmal um 14:43:58 Uhr und einmal 16:14:06 Uhr.

    Hergestellt wurde die Verbindung jeweils kurze Zeit später, um 14:44:06 Uhr und um 16:17:11 Uhr.

    Im Service-Portal der DG ist für unsere Gegend (nähe Kassel, PLZ 34225) nichts erwähnt.

    Noch jemand gleiche Erfahrungen oder liegts an meiner Fritzbox?

    Von beliebiger IP (IPv4 oder IPv6) kann man beliebige IP (IPv4 oder IPv6) erreichen, wenn auf beiden Geräten Tailscale läuft, siehe z.B.:

    Bracew
    14. Oktober 2022 um 11:08

    Ich nehme an, dass man bei Wireguard bzw. Tailscale auch mehrere Verbindungen zum VPS aufbauen muss, wenn man mehere Endgeräte erreichen will - bei mir sind es konkret 2.

    Ich habe im Heimnetz mehrere RasPi. Von außen wird eine VPN-Verbindung zum RasPi A aufgebaut. Danach sind alle RasPi im Heimnetz, auch Kameras, Sensoren, Schaltaktoren) etc. über die eine Verbindung erreichbar, als wenn man zu Hause wäre.

    Hallo,

    für den Zugriff auf mein Heimnetz (Anschluss von der Deutschen Glasfaser) von Unterwegs habe ich einen Raspberry Pi im Heimnetz. Auf diesem läuft.

    1) Wireguard. Überall wo ich unterwegs eine IPv6 bekomme, zum Beispiel im Mobilfunknetz nutze ich ein VPN via Wireguard. Auf dem RasPi installiert mit PiVPN.

    Auf dem RasPi läuft noch ddclient ("Option 2: Use ddclient" auf https://desec.readthedocs.io/en/latest/dyndns/configure.html) als DynDNS Client zur aktualisierung meiner Heim-IPv6 des RasPi bei einem DynDNS-Hoster (bei mir https://desec.io/).

    2) Tailscale. Überall wo ich unterwegs nur eine IPv4 bekomme, zum Beispiel via WiFi hotspots nutze ich ein VPN via Tailscale. Tailscale ist es egal, ob das Unterwegs-Gerät IPv4 oder IPv6 hat. Tailscale hat jedoch in manchen sehr restriktiven WLAN Hotspots Schwierigkeiten ein VPN aufzubauen.

    Wireguard braucht eine Portfreigabe auf dem Router für den RasPi im Heimnetz.

    Tailscale benötigt keine Freigaben auf dem Router, obwohl es intern auch Wireguard nutzt.

    Für beides entstehen keine zusätzlichen Kosten.

    Hallo HubeBube,

    ist das nicht auch dem Marketing geschuldet?

    ein einziger Stromanschluss (keine Extrasteckdose für den ONT im Keller)

    Eine kleine Verlängerungsschnur mit Doppel- oder Dreifachsteckdose kostet nicht viel.

    bessere Möglichkeiten für die Fehlerdiagnose

    Das können die meisten schon ohne dieses Forum nicht leisten.

    Endgerätewahlfreiheit

    In der Theorie hast Du Recht, aber in der Praxis gibt es mehr Router verschiedener Hersteller für den Anschluss am NT (mehr Endgerätefreiheit) als für den direkten Anschluss an der Glasfaser.

    Weiteres hat alfalfa erwähnt.

    Nein, hat er nicht.

    könnte, z.B. die Auslastung des OLT-Ports. Zur Zeit ist das aber noch nicht der Fall.

    Versteh mich bitte nicht falsch, ich möchte nicht (vor allem Dich nicht) kritisieren, sondern suche nur das Killerargument für den Glasfaserrouter.

    In meinen Augen ist der Spareffekt durch Verwendung einer 5530/5590 gegenüber einer ONT/Router-Kombination entweder Schönrechnerei oder im Extremfall manipulative Darstellung.

    Na ja, das glaube ich ja auch.

    Aber, glauben heißt nicht wissen und da wir ja hier Forenteilnehmer haben, welche von der Umstellung berichten, könnte jemand dabei sein, der vorher - nachher gemessen hat und auch einmal darüber berichten kann.

    Übrigens sehe ich im Datenblatt meines ONT (NOKIA G-010G-P):

    einen Verbrauch von 2,3 Watt:

    was ca. 7,00 €uro im Jahr Stromkosten sind.

    Du gibst aber 7 Watt an?

    Habe ich das falsche Datenblatt rausgesucht?

    Ansonsten bin ich mit der Kombi von Fritzbox an ONT sehr zufrieden. Läuft stabil und ausreichend schnell.

    Hier im Forum wird ja des öfteren das Argument des Stromsparens für einen Einsatz der 5530 / 5590 direkt an der Glasfaser gebracht. Ein Einsatz mit einem "normalen" Router hinter dem NT würde "doppelt" Strom verbrauchen.

    Ich meine halt konkret diejenigen hier im Forum, welche bisher einen Einsatz der 5530 / 5590 am NT hatten und nun ihre Fritzbox umgestellt haben auf mit FRITZ!SFP-Modul ohne NT direkt an der Glasfaser.

    Hat da mal jemand den Gesamtverbauch beider Geräte vs. nur eine Fritzbox mit vorher / nachher gemessen?

    Und, wie ist das Ergebnis?

    Lohnt sich eine Umstellung überhaupt?

    Oder, ist es nur das (auch erlaubte) Siegergefühl das technische Machbare umgesetzt zu haben?

    Gibt es harte Fakten für eine Umstellung?

    Hallo,

    ich möchte noch einen Sach-Aspekt zur Verwendung von IPv6 hier im Forum hinzufügen.

    E-Mail via IPv6.

    Mein Internetanschluss läuft über Deutsche Glasfaser mit den bekannten Einschränkungen zu IPv4.

    Hinter dem Glasfaser-NT und meiner Fritzbox habe ich einen Raspberry Pi als E-Mail Server. Im Forum hatten wir bereits einmal zum Thema: "Mail mit IPv6 wegen CGNAT" dazu diskutiert.

    Zusammengefasst herausgefunden habe ich, dass von mein RasPi-IPv6-Only-E-Mail-Server alle Mails ausgehend ankommen, ihm jedoch nicht alle zugestellt werden bzw. er nicht alle empfangen kann.

    Einige E-Mail Provider können offenbar nur via IPv4 E-Mails senden, z.B. 1&1 und gmx, sodass nur E-Mail von IPv6 tauglichen Providern, z.B. gmail, bei meinem RasPi ankommen.

    Ich habe das noch nicht mit Mails aus diesem Forum getestet, fände es aber schade, wenn die E-Mail Nachrichten des Forums aufgrund IPv4-Only nicht bei allen Teilnehmern ankommen würden. Für diesen Fall müsste man als Forumsteilnehmer eigens einen IPv4-Mail-Provider hinzubuchen. Seltene Fallkonstellation, aber immerhin möglich.

    Ich habe noch einen IPv4-Mail-Provider aus histroischen Gründen.

    Generell fände ich es gut, wenn das Forum so breit aufgestellt wäre, dass es auch IPv6 tauglich ist bzw. mit alter und neuer IP Technologie funktionieren würde.

    Bei dem IPv6 Henne-Ei-Problem sollten gerade technikorientierte vorne mitschwimmen und als Beispiel vorangehen.

    Hallo,

    in unserer Gemeinde wurde im Aug. 2019 ein Kooperationsvertrag zwischen Verwaltung und DG abgeschlossen

    Im Sept. 2019 war der Glasfaser Informationsabend.

    Im Nov. 2019 haben 3 Parteien in unserem Haus einen Vertrag abgeschlossen.

    Im Ende April 2020 wurde die Hausbegehung angekündigt, welche mitte Mai 2020 war. Ein Protokoll davon hat keiner der Vertragsnehmer im Haus erhalten. Wir haben aber alle Parteien gemeinsam das Haus für die Verkabelung vorbereitet, siehe:

    Bracew
    26. Mai 2022 um 11:59

    Im Mai 2020 wurde die Straße aufgerissen. Um Schnell einen Anschluss zu bekommen war ich Pro-Aktiv unterwegs, siehe:

    Bracew
    22. April 2022 um 16:22

    Am 25. Mai 2020 wurde unser Hausanschluss erstellt, 4 Wochen später die NT's in den Wohnungen gesetzt.

    Es hat noch bis Ende Oktober 2020 gedauert, bis unsere Anschlüsse im POP aktiviert wurden und wir Internet über Glasfaser hatten.

    Ja, natürlich, mit einer Rundfeile!

    Das Glasfaserkabel ist jetzt auch schon 1,5 Jahre drin und es funktioniert bestens.

    Und, übrigens hatten wir beim Einziehen des Kabels die Auquarien-Schläuche noch über die Stangenrohre geschoben gehabt, so dass die Enden der Stangenrohre noch offen waren. Erst nachdem das Glasfaserkabel fertig drin war, haben wir die Auquarien-Schläuche zum Schutz über die Lücken zurück geschoben und erst dann war alles zu.

    Wir hatten die Leerrohre für 3 Wohnungen mit je einem eigenem Vertrag der Deutschen Glasfaser für die Glasfaserverbindungen vom Keller zum Erdgeschoss, vom Keller zum Obergeschoss und vom Keller zum Dachgeschoss für das Glasfaserkabel, durch einen stillgelegten Schornstein, mit innen glatten Aquarien-Schlauch (Teichschlauch) aus dem benachbarten Gartenmarkt vorbereitet. Im Keller dann Stangenrohr.

    Der schwarze Aquarien-Schlauch hat die notwendige Steiffigkeit für große Biegeradien, ist aber flexibel genug um alle Ecken herum und durch die Wände.

    Da er innen glatt ist, konnte der Einbautrupp von oben eine Einzughilfe durch den Aquarien-Schlauch schieben, unten das vorkonfektionierte orange Glasfaserkabel mit Stecker an die Einzughilfe anbringen und alles zurück in die Wohnungen ziehen.

    Hat alles wunderbar funktioniert. Der (rumänische) Einbautrupp war begeistert.

    Ich glaube aber, das der Einbautrupp erfolgsorientiert arbeitet und bezahlt wird. Die hätten das Glasfaserkabel überall rein getan, Hauptsache fertig - zur Not wohl auch an die Wand genagelt.

    P.S.: Um die Ecken ist der Aquarien-Schlauch auch wunderbar. So ist von Anfang bis Ende der Leerrohrstrecke alles zu. Der Aquarien-Schlauch schiebt sich mit ein wenig Silikon-Gleitspray gut über das Stangenrohr.

    ...und vor allem: Keinen Anbieter, bei dem man es nutzen könnte. Jedenfalls nicht für Privatkunden. Was hilft dir ein 10 GBit/s SFP Modul, wenn die Gegenseite nicht damit umgehen kann?

    In der Schweiz schon länger möglich, z.B.:


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    und sogar günstiger als 1 GBit/s in Deutschland.

    Fernzugriff auch für SSH geht am einfachsten mit Tailscale:

    Bracew
    18. Februar 2022 um 07:54

    Ich habe auch etwas "schönes" zu berichten.... also bin ich zum Bauleiter hin ... Ich schon ziemlich wütend... Hat sich natürlich geweigert.

    Wir haben im Mai 2020 von der Deutschen Glasfaser einen Anschluss gelegt bekommen.

    Zuerst war im Dorf der PoP aufgestellt worden und später wurden am anderen Ende des Dorfes die ersten Kabelgräben in den Straßen geöffnet.

    Nachdem ich das mitgekommen habe, bin ich mit dem Auto und einem Kasten Bier im Kofferraum hingefahren, habe den Kofferraum aufgemacht, den Kasten schön sichtbar nahe der Heckklappe hingestellt und habe den Arbeitern mit einer Flasche Bier in der Hand zugeschaut. Es waren alles Landsleute aus Rumänien.

    Nach kurzer Zeit kam der radebrechend Deutsch sprechende Bauleiter mit dem Auto angefahren und hat ein Gespräch mit mir angefangen. In Rumänien wäre der Ausbau mit Glasfaser schon viiiiieel weiter als hier in Deutschland. Wir wären ja Entwicklungsland.

    Ich habe ihm mein Leid erklärt, dass wir einen DSL2000 Anschluss (2 Mbit/sec.) nur hätten und es deshalb mit Home-Office, Home-Schooling und Home-Uni nur Streit in der Familie ums Internet gäbe. Er hat dann in seinem Laptop nach unserem Termin geschaut und mitgeteilt, dass unsere Strasse vermutlich erst in einigen Wochen dran wäre.

    Dann habe ich ihm gesagt, dass ich den Rest des Kastens Bier in meinem Garten an die Stelle stellen würde, wo der Hausanschluss hinkommen soll und "...hoffentlich ist noch was für euch da, wenn ihr dann da arbeitet".

    Was soll ich sagen, nur mit dem richtigen Köder fängt man die richtigen Fische. Am nächsten Morgen waren 2 Trupps bei uns in der Strasse und ein Trupp in unserem Garten am werkeln. 6 Wochen später lief der Glasfaseranschluss mit 1.000 Mbit/sec. wie geschmiert.

    Mein Oma hat immer gesagt, "...mit Speck fängt man Mäuse"

    Vieleicht hats du mit "Wut" den falschen Köder ausgeworfen?

    Wenn Du zwei Fritzboxen hast, kannst Du diese an unterschiedlichen Standorten per Mesh miteinander verbinden und so den WLAN Empfang verbessern.
    Die Verbindung ist am besten per Netzwerkkabel.