Meiner Meinung nach geht es nicht um
...mit soviel Geld überfluten...
sondern ums jammern.
Im ersten Post verlinktem Artikel heißt es:
"Nur rund 10 bis 20 Prozent der neu verlegten Glasfasern werden durch den Baupartner überprüft und nachgemessen. Das sagte Jörg Eylert, Head of Department Excellence Lab, Deutsche Glasfaser"
Dies ist ein hausgemachtes und gewolltes Problem ("...betriebsinterne Kalkulation und Abwegung...", siehe meinen letzten Beitrag) der Deutschen Glasfaser (DG). Sie haben selbst die Verträge mit Ihren Auftragnehmer gestaltet und unterzeichnet.
Wer nicht kontollieren will, weil er selbst dazu keine Leute einstellen oder entsprechende Aufträge nicht erteilen will, weil er sparen möchte, sollte nicht jammern.
Aus meinen Erfahrung, Tiefbauer zu bekommen, ist es echt grausam. Die wollen schon einen extrem Aufschlag, sparen aber dann bei ihren Suppis um die eigenen Margen zu maximieren. Diese Verkettung ist ein riesen Problem.
Ich bin selbst Bauing., Bauleiter und Projektbearbeiter mit Vergaben im Baubereich.
Tiefbauer für ein entsprechendes Projektvolumen zu bekommen ist nicht "...grausam...", sondern tägliches Geschäft beider Seiten.
Auch die Verkettungen sind kein Problem, wenn man die Verträge entsprechend gestaltet und die Durchführung überwacht und kontrolliert, so man denn will.
Jeder will seine Margen maximieren - das ist der Sinn von Kapitalismus. Deshalb jammert ja die DG! Sie will wenig investieren aber maximalen return of invest.