Sehr gut, dann haste Glück ![]()
Wenn nicht noch irgendwas von "unter Vorbehalt ausreichender Kunden" drinsteht ...
Sehr gut, dann haste Glück ![]()
Wenn nicht noch irgendwas von "unter Vorbehalt ausreichender Kunden" drinsteht ...
Dein Screenshot spricht leider von einer Auftragseingangsbestätigung, und die ist für die Kündigungsfrist wertlos. Genau hier liegt die Feinheit. Manche Provider schicken die AB gleich nach Abschluss bzw. Nachfragebündelung raus, andere wiederrum bloß eine Eingangsbestätigung. Mit Letzterer ist der Vetrag noch nicht abgeschlossen.
Das kommt daher das sich die Strippenzieher nur eine begrenzte Anzahl von Berufsjublern erlauben können!
Wenn meinst du eigentlich andauernd mit Berufsjublern?
aber was ist der nächste Standard?
25G-PON oder 50G-PON, je nach Wirtschaftlichkeit. Kannst ja mal beim Provider nachfragen. Oder mit einem PON-Meter gucken ob vllt. schon (parallel) ein 1577-nm-Multiplex anliegt, dann ist das XGS-PON.
Ich bin gegen solche Förderungen. Neben den erfahrungsgemäß im Gießkannenverfahren ausgeschütteten Geldern gibt es ja die zweite Variante, die mit extremem Aufwand in Arbeit und Zeit punktuell passiert.
Förderungen sind dann schädlich, wenn sich Anbieter zu bequem oder zu starr sind, Synergien zu nutzen, wie in diesem Beispiel hier. Oder hier, wo wegen Kabel-Internet weder gefördert werden durfte noch eigenwirtschaftlich ein Anschluss angeboten werden "konnte". Bei uns baut der FTTH-ISP MUENET aus und nutzt die geförderten Trassen, um per Kabel oder VDSL > 100 Mbps als "versorgt" geltende Orte privatwirtschaftlich auszubauen. Das ist vom Gesetzgeber in der Gigabit-Richtlinie 2.0 ausdrücklich erlaubt.
Open-Access ist bei Muenet sowohl für die geförderten als auch für die eigenwirtschaftlichen Anschlüsse willkommen. Und tatsächlich hat der regionale Kabelanbieter KEVAG Telekom schon einen Vertrag dazu abgeschlossen, weil sie hier im Randgebiet offenbar selber kein FTTH bauen sondern bei FTTC/HFC bleiben wollen. Und den Kunden jetzt die Wahl geben.
Könnte man tatsächlich mal eine eigenen Thread aufmachen, für die ganzen Wildwüchse und Ausbaustrategien. Ich bin gespannt wo die Reise hingeht und ob es irgendwann Open-Access-Kooperationen wie "CashPool" oder "Cash Group" bei den Banken gibt und Open Access über Kreuz zu ermöglichen.
Mal schauen ob Glasfaser Plus überhaupt noch interesse daran hat Strullendorf auszubauen.
Für 96129 Strullendorf habe ich mal grade jemanden gefragt, der Zugriff auf so eine Telekom-Tabelle hat:
Fast alle aufgelisteten Adressen sind zumindest noch im Status: planned (ab 09.10.2023 bis 08.01.2024)
Bei einigen, wenigen immerhin schon vvmongoing (ab 09.10.2023 bis 08.01.2024), also Vorvermarktungsphase, vermutlich Neubauten.
Ich denke nicht dass die G+ das Gebiet so schnell aufgibt, aber wenn nicht einmal die VVM großflächig läuft, dürfte das noch eine ganze Weile dauern.
Umso schöner, wenn man die Wahl hat! UGG glänzt zumindest mit einer vergleichsweise löblich üppigen Auwahl an ISPs auf ihren Leitungen. Neben o2 ist national auch Leonet verfügbar, die gehören mittlerweile direkt zu UGG. Deren Zukunft war lange Zeit ungewiss, UGG scheint aber mittlerweile an der Marke festzuhalten. Wäre ggf. auch ein Versuch wert; sind glaub ich günstiger als o2 aber anscheinend nie monatlich kündbar.
Der Punkt 3. irritiert schon etwas. Im Gutfall wird bbm3-iasv4.breitbandmessung.de verwendet, während im Schlechtfall bbm3-ias.breitbandmessung.de genommen wird.
Das ist eine super Momentaufnahme! Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht hattest du das mal ausprobiert, aber an dem Punkt würde ich noch mal IPv6 im Betriebssystem komplett deaktivieren. Vielleicht tritt der Fehler nur beim IPv6-Routing auf. Je nach VPN-Tunnel ist der ggf. auch nur IPv4-only.
Stiegeler hat ja offensichtlich keine Lust mehr ...
Was meinst Du? Mehr Hoffnung, dass das Problem verschwindet nach dem Wechsel? Meine Hoffnung ist, dass o2 mehr Druck auf die UGG aufbauen kann, wenn meine Beschwerde eintrifft.
Genau das meine ich.
aber aus Mangel der Nachfrage werden XGS Tarife da gar nicht angeboten.
Ach, wegen der Tarife meinste. Das ist ja am Ende das kleinste Problem. Da wird es die Nachfrage sein schätze ich, und die breite Verfügbarkeit der fertigen XGS-PON-Angebote. Telekom bietet dort ja auch zumindest 2 Gbps.
Ich hätte ein bisschen mehr Hoffnung, weil UGG ja auf Iniative von o2 gegründet wurde. Na ja, viel Glück!
Der bei dir nicht verwendete Anschluss (Patch-Out) sitzt auf der Frontplatte, in deinem Fall eine passive. Die gibt es auch als Medienkonverter/ONT - also als Ersatz für das danebenhängende, schwarze Nokia-ONT.
Die freien, grünen Anschlüsse auf der Rückplatte können als Eingang für das/die eingebaute(n) Kabel (Pigtail) genutzt werden: https://genexis.eu/wp-content/upl…eet-v5.1-DE.pdf
Stattdessen wurde aber die weiße Zuleitung direkt hineingelegt und die Eingänge wohl als Ausgang verwendet. Vermutlich hast du bei dir die im Datenblatz ersichtliche Blindabdeckung ohne Patch-Out drauf?
wenn jetzt schon kaum einer XGS-PON baut,
Die meisten der "jetzt schon"-Projekte laufen ja noch. Und wenn man mit Fördergeldern ausbaut und sich Ärger ersparen will, dann baut man schon seit der Gigabit-Richtline 2.0 (erschienen am 31.03.2023) mindestens XGS-PON mit Centralized Split:
Zitat5.3 Mit der Förderung nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 dieser Richtlinie sind allen förderfähigen Adressen bzw. Endnutzer im Projektgebiet Bandbreiten von 1 Gbit/s symmetrisch zu Spitzenlastzeitbedingungen (Zielbandbreite) zu gewährleisten. Das entsprechende Gigabitnetz muss für Point-to-Point-Lösungen ausgelegt sein.
ist die XGS-PON Technik zu teuer
Wie ich "aus Branchenkreisen" gehört habe gibt es da noch einen Preisunterschied, wenn man sich aber nicht auf einen Zulieferer festlegt kriegt man da schon überschaubare Preise, weil international XGS-PON schon Massenware ist.
oder liegt es wirklich nur am fehlendem Bedarf? )
Ich denke schon. Und daran, dass viele Ausbauten schon länger projektiert sein dürften. Deutsche Glasfaser, immerhin einer der größten FTTH-Provider in DE, baut mittlerweile XGS-PON. Die Telekom in vielen Gebieten noch nicht, aber in der Größenordnung der Telekom dürfte es auch andere Zulieferverträge und Skaleneffekte geben, die die Flexibilität rausnehmen ...
ZitatEs gibt ja jetzt schon PON Techniken die viel mehr können
25G-PON ist ziemlich neu. Wenn man sich mal anschaut, wie lange GPON und XGS-PON hierzulande für die Massentauglichkeit gebraucht haben, sehe ich noch keinen Bedarf, für viel Geld auf 25G-PON umzustellen, wenn selbst GPON mit 32er-Split vielerorts noch ausreicht. VDSL2 war schließlich auch nicht der nächste Schritt nach ADSL1: Obwohl es schon 2005 verabschiedet wurde, ist 2006 von der Telekom erst mal ADSL2+ angekündigt worden. Und für ein PON-Upgrade ist in der Regel ja nicht mal Tiefbau erforderlich.
Kabel ist doch immer Glücksspiel. Wenn der Anschluss gestern gut lief, kann heute wieder irgendwo ein Rückwegstörer oder eine Überbuchung auftauchen. Klar, wird auch irgendwann gefixt, aber mit Vodafone als Netzbetreiber ...
HFC ist einfach eine undankbare Netzstruktur. Deshalb fühlen sich auch so viele Menschen "billig abgespeist", wenn es heißt, das Kabel selten überbaut wird und auch in Fördergebieten grundsätzlich ausgeklammert wird. Ich kenne Leute, die von HFC auf VDSL gewechselt sind, oder gar auf 5G, weil das Zeug einfach unzuverlässig wurde. Mit Mindestvertragslaufzeit würde ich das auf gar keinen Fall buchen.
Ich habe Kabel-TV und lebe lieber mit dem grottigen Telekom-Hybrid, bis das bestellte FTTH endlich da ist ...
TLDR: Buch doch mal o2 FTTH Flex, und sieh es dir ein paar Monate an. Wenn es genauso schlecht läuft wie bei Stiegeler ist das Problem wohl Layer 2 oder 3 bzw. vor dem Backbone und du kannst bei o2 einen Wechsel auf HFC beauftragen.
Soweit ich die Netzstruktur der Telekom kenne ist es aber auch möglich auf einem GF Netz das für GPON gebaut wurde, einen AON Anschluss zu realisieren. Das ist zwar ein wenig Aufwand, sollte aber möglich sein.
Bist du da sicher dass die Telekom von PoP zum Netzverteiler immer genug Reserve vorhält, um theoretisch jeden Anschluss Point-to-Point anzubinden?
Edit: In diesem Beitrag schildert die Telekom ihr Vorgehen:
ZitatDas Lichtsignal kommt in einem Glasfaser-Minikabel, das unter der Straße und unter dem Gehweg verlegt ist, am Netzverteiler an. Im grauen Kasten splittet es ein Koppler in die einzelnen Leitungen für die Häuser in der Umgebung auf.
[...] Experte Jakob März schildert die Rolle des Kopplers: „Das sind im Prinzip Splitter, die das Signal komplett aufteilen. Das heißt, wir kriegen zum Beispiel ein Signal von 2,5 Gigabit, das gleichmäßig auf maximal 32 Kunden aufgeteilt wird. Das nennt man dann auch Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung.“ Es gibt 1:8-Koppler oder 1:32-Koppler – je nachdem, wie viele Kunden und Kundinnen sich in der Umgebung befinden.
Es genügen also grundsätzlich n Fasern als Zuleitung zum passiven NVt im Feld, um bis zu n x 32 Anschlüsse zu realisieren. Sicherlich gibt es im Kabel mehr als nötig, aber ob tatsächlich pro Splitter (bzw. "Koppler" im Telekom-Wortlaut) 31 Fasern ungenutzt bleiben, konnte mir bisher keiner bestätigen. Mit zum Beispiel 96F-Kabel oder größer wäre das alles denkbar, aber wenn man den Unkenrufen glaubt, will die Telekom das gar nicht möglich machen um "Zwangsentbündelung" vorzubeugen.
PON sehe ich mehr als Zwischenlösung. bei AON braucht man halt viel mehr Fasern und Zwischenpunkte, die aber wesentlicher günstiger sind wegen wesentlich einfacherem Verwaltungsstack(der so gut wie gar nicht vorhanden ist).
Dafür baut dann aber zum Beispiel die Telekom mit ihrem Distributed Split zu ziemlich ungünstigen Bedingungen. Zwar hätten sie genug Platz in den Vermittlungsstellen, ich glaube aber nicht dass ohne bauliche Maßnahmen genug Platz in den Trassen (im DTAG-Sprech "SNRVe") übrig ist, um alle Netzverteiler 1:1 PtP an die aktive Technik anzubinden. Da wird dann trotz günstigem Material wieder teurer Tiefbau notwendig.
Ein Bekannter im Bereich 53639 Königswinter-Oberpleis wartet auch noch, das Projekt wurde 2024 begonnen und Mitte/Ende 2025 erste PoPs und Anschlüsse fertiggestellt. So richtig konkret wird der Anbieter wohl am Telefon nie. Bau ist aber noch aktiv, es ruht nicht aber es fehlen noch viele, viele Haushalte.
Weiß eigentlich jemand ob sie die neueren Netze mit GPON oder XGS-PON betreiben?
So solls doch auch mal sein 👍🏾 welchen Tarif haste gebucht?
Wenn du es nicht hören willst kann ich das verstehen, doch UGG ist ein Joint-Venture zwischen Telefonica und Allianz. Das ist damit das o2-Pendant zu Glasfaser Plus (Telekom) und OXG (Vodafone).
Wenn es tatsächlich Probleme auf Layer 1 oder 2 gibt, kann o2 als ISP die sicherlich am ehesten beheben. Haben auch monatlich kündbare Tarife.
Ich hätte kein gutes Gefühl, dass wenn das fragile Kabelnetz mal gestört ist und VF sich nicht kümmert, als einzigen drahtgebundenen Ausweg eine mutmaßlich auch gestörte FTTH-Faser zu haben.
Kannst du nicht über die UGG-Leitung zu o2 wechseln? Das wäre doch mal einen Versuch wert.