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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • Glasfaser-Vermarktung: „Ein relativ sinnloses Unterfangen“

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 16:12
    Zitat von xrandr

    Bei fast 49 ct/Mbps stünde die Telekom mit VDSL 100 für regulär 48,95 € nicht besonders gut da.

    Das macht IMHO wenig Sinn, ausser es geht um digitalen Schwanvergleich... das Problem mit so einer Angabe ist, der Preis fuer zusaetzliche Mbps geht mit zunehmender Kapazitaet nach unten, weil der Grenznutzen abnimmt, 10 Gbps ist fuer die meisten Nutzungen nicht 10 mal besser als 1 Gbps (und ein 1 Gbps nicht 10 mal besser als 100 Mbps...)

    Zitat von BlackMage2

    VDSL 100 ist für 48,95€ wirklich nicht gut.

    Na ja, die Telekom will halt:

    a) ihren ARPU erhoehen

    b) den Leiten die wechseln koennen FTTH schmackhafter machen

    Zitat von BlackMage2

    ich habe bald VDSL 250 für 35€ mtl.

    Vermutlich per Auktionspreis mit saftigem Preisanstieg wenn Du nicht nach 24 Monaten kuendigst?

  • Glasfaser-Vermarktung: „Ein relativ sinnloses Unterfangen“

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 15:24

    Dein Netz, Deine Entscheidung.

  • Glasfaser-Vermarktung: „Ein relativ sinnloses Unterfangen“

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 15:11
    Zitat von BlackMage2

    nein natürlich gab es kein DSL mit 1000, aber 250 zu einem vergleichsweise (für die Geschwindigkeit) günstigeren Preis.

    Von der Telekom? Ich meine da lag der 250 bei/ueber 50 Euro... etwas optimistisch anzunehmen die Telekom wuerde DSL Preise der Mitbewerber mit ihren FTTH Tarifen anpeilen....

    Was Kabel1000 angeht, ja das wurde und wird noch "verrammscht", der Vorteil eines im wesentlichen abbezahlten Netzes halt.

  • Glasfaser-Vermarktung: „Ein relativ sinnloses Unterfangen“

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 14:55
    Zitat von BlackMage2

    Im Endeffekt hat mich nur gestört das es immer noch nur Tarife bis 1GBit gab und das zu wesentlich teureren Preisen als es DSL oder Kabel hier gab.

    DSL mit 1 Gbps? Und der 1000er Kabelpreis war auch immer als Spoiler gedacht um den Mitbewerbern das Geschaeft zu vermiesen... Vodafone selber nimmt fuer FTTH1000 auch mehr als fuer Kabel1000.

  • LWL für LAN im Außenbereich?

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 12:54

    Oder direkt ein AP mit SFP-Kaefig und ein Medienwandler gespart ;) (das wird wahrscheinlich teurer als die 2 Medienwandler-Loesung)

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 08:57
    Zitat von Zwickor

    Es ist absolut herrlich. Mittlerweile lache ich nur noch über die ganze Posse... Irgendwie bestätigt es leider auch sämtliche Vorurteile über Deutschland.

    Das hat IMHO wenig mit Deutschland per se zu tun und viel damit, dass der Spaetphasenkapitalismus schlicht das falsche Instrument ist um sinnvoll Infrastruktur zu errichten und zu betreiben. (Jetzt mag man denken, der Staat ist auch nicht perfekt, wenn man z.B. an die grossen Stromtrassen denkt, aber da gehen halt die Verlege-Unternehmen nicht reihenweise pleite und das ganze kommt vielleicht etwas spaet, aber es kommt, und an den Verzoegerungen sind schon auch erkennbare Nimbys und Politiker ohne Rueckgrat beteiligt*).


    *) Die den Nimby dadurch entgegen kommen, die Verlegung auf Kosten der Allgemeinheit (Geld und Zeit) ueberwiegend unterirdisch zu verlegen... Warum die meinen man solle egoistisches Verhalten auch noch belohnen ist mir unklar.

  • Warum dauert alles so lange

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 07:48

    Spaetphasenkapitalismus halt... wenn man immer den absolut billigsten Anbieter/Tiefbauer beauftragt leidet halt die Qualitaet darunter, bzw. viele Tiefbauer gehen pleite wenn die optimistischen Annahmen der Angebotsgrundlage in der Realitaet anders aussehen. Letztlich ist das ein gutes Beispiel fuer die systemischen Probleme Infrastruktur in private Haende zu geben.

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 27. Februar 2026 um 07:44

    Ja, auch Init7 hat eine eigene Agenda, das streite ich nicht ab, aber das zeigt IMHO die mindestens notwendigen 1000-2000 Anschluesse aus der WIK Studie sind konstruiert... das ist IMHO relevant weil ein PtP Netz bis zum BNG rechtschaffen unrealistisch sein duerfte weil ich nicht erwarte, dass die BNG Stsndorte gross genug sind um mehrere 10000e Glasfaser TALs zu terminieren, die HVt. der Telekom hingegen schon, weil das existierende CuDA Netz bereits ein PtP Netz ist und in den HVt/VSt terminiert und da meist auch noch Platz fuer analoge Vermittlungstechnik bereit stand.

    Ansonsten gilt zur Wirtschaftlichkeit, wenn ein Vorleister profitabel BSA anbieten kann, sollte ein ISP mit eigener Technik und L1 Zugang ebenfalls profitabel arbeiten koennen (wenn er denn ausreichend viele Kunden hat um die Technikkosten zu tragen), der Vorleister schlaegt ja auf seine eigenen Kosten noch eine Profitmarge auf... (Aber ja, bei niedrigen Kundenzahlen kann BSA fuer den Mitbewerber guenstiger sein, aber halt auf Kosten der tariflichen Flexibilitaet, die Vorleistung setzt enge Grenzen fuer Preis und Zugangstechnik, da bleibt nicht mehr so viel um sich vom Vorleister abzusetzen.)

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 26. Februar 2026 um 18:34
    Zitat von mbo77

    Aufschluss gibt Seite 23. Übernahme am HVt kaum sinnvoll. Beim BNG hingegen sehr realistisch.

    Na ja, solche Arbeiten sind wie angedeutet nicht ohne Hintergedanken... 1&1 Versatel hat bereits viele BNG-Standorte erschlossen, klar, dass fuer 1&1 BNG Standorte ideal waeren... Daher haben die halt die Zahlen so angesetzt, dass BNG sinnvoller erscheint... die Beispiele salt.ch und Init7 in der Schweiz zeigen, dass mit der Variante am HVt durchaus profitabel gearbeitet werden kann... und Init7 zeigt auch Beispielrechnungen das weit weniger als 1000-2000 Kunden pro HVt ausreichen um Breakeven zu erreichen:

    Zitat

    Kostendeckung

    Unseren Kunden verrechnen wir CHF 777 (CHF 64.75 pro Monat) für den Init7-Anschluss. Davon abgezogen werden die Mehrwertsteuer und die Mietkosten für die Glasfasern vom PoP zur OTO-Dose des Endkunden. Übrig bleibt eine monatliche Bruttomarge von CHF 35.12 pro Kunde. Mit redundanten Verkabelungen benötigen wir folglich 64 Kunden, um die direkt mit dem PoP verbundenen Kosten zu decken (Break-Even-Point). Ohne Redundanzen sind die Kosten mit 39 Kunden gedeckt. Weitere Kosten wie Personalaufwand, Büromieten, Marketingaufwand etc. sind hier nicht eingerechnet.

    Berechnung des Marktanteils

    Um einen Hinweis darauf zu erhalten, wie realistisch es ist, dass im Einzugsgebiet des PoPs mindestens 64 (resp. 39) Kunden gewonnen werden können, berechnen wir den notwendigen Marktanteil. Dazu wird die Anzahl Nutzungseinheiten im Einzugsgebiet benötigt. Als Faustregel gilt: Die Anzahl Einwohner*innen multipliziert mit 0.55 ergibt die Anzahl Nutzungseinheiten. Auf eine Nutzungseinheit kommen also knapp zwei Einwohner*innen. Wird eine Ortschaft durch mehr als einen PoP bedient, muss die Anzahl Einwohner*innen entsprechend reduziert werden. In unserem Beispiel benötigen wir einen Marktanteil von rund 2.2 % (1.3 % ohne Redundanzen), um die einkalkulierten Kosten zu decken.

    Hier ist halt die Annahme nicht, dass der Mitbewerber alle seine Kunden am selben Standort anschliessen muss. Klar ist die Situation in der Schweiz anders als in Deutschland, aber halt nicht um den Faktor 15 den die WIK Studie anzunehmen scheint (>= 64 gegen 1000-2000). Das meine ich mit "Auftragsstudie von einer Consulting-Bude" da geht es darum eine Agenda zu unterfuettern, nicht darum die Realitaet best-moeglich zu beschreiben. Das ist auch nicht direkt ehrenruehrig fuer WIK oder 1&1, deren gutes Recht fuer ihre Position die Trommel zu schlagen, aber wir sollten das vielleicht immer mit etwas Skepsis betrachten?


    P.S.: Mein Argument ist nicht, dass physische Entbuendelung am BNG schlecht waere, sondern nur, dass diese Studie das IMHO aus erklaerbaren Gruenden ueber den gruenen Klee lobt.

  • Hallo Leonet Anschluss!

    • pufferueberlauf
    • 26. Februar 2026 um 08:33

    Also von den Werten die im Produktinformationsblatt angegeben werden ist die die "normalerweise" zur Verfügung stehende Datenrate in der Tat auch in meinen Augen die relevanteste, weil sie die belastbarste Zusage macht, aber wenn es um den Nachweis etwaiger Minderleistung geht, sind halt auch beworbene Maximalrate und Minimalrate wichtig. Wobei laut BNetzA bei nachgewiesener Minderleistung die "normale" Downloadrate in 85.5% der Faelle nicgt erreicht wurde (die Maximaldownloadrate wurde in 74.8% der Faelle verfehlt).

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 26. Februar 2026 um 07:35
    Zitat von mbo77

    vor allem fehlt es dort massiv an VDSL und HFC. Letzteres in Deutschland sehr stark ausgebaut.

    Allerdings nur wenig gebucht... es gibt bei ca. 45 Millionen Anschluessen (davon ca. 70% mit Kabelanschluss im Haus) nur ca. 9 Millionen Docsis/HFC Nutzer. In Spanien haben ca. 40% der WEs einen Docsisanschluss, weniger als bei uns, ja aber ich wuerde nicht sagen Docsis fehle massiv in Spanien.

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 26. Februar 2026 um 07:23
    Zitat von mbo77

    Dort gibt es monokausale Zusammenhänge? Ist das nicht etwas gewagt?

    Na ja, ist halt eine Auftragsstudie von einer Consulting-Bude... Im besten Fall ist die Studie hinreichend objektiv und der Auftraggeber behaelt sich vor die in der Schublade verschwinden zu lassen wenn sie nicht hilfreich erscheint, im schlechtesten Fall besteht bereits der Auftrag darin unterstuetzendes Material fuer eine vorgefasste Position zu erzeugen.

    Aber hier im speziellen Fall passt die Studie halt auch zur Markt-Theorie und Praxis, wer besseren Wettbewerb will muss dafuer dienliche Bedingungen schaffen und diese aufrecht erhalten.

    Allerdings ist das leider gar nicht unser regulatorisches Ziel.... da geht es (IMHO etwas kindlich naiv) darum den Marktanteil des Ex-Monopolisten weit genug runter zu druecken um Erfolg vermelden zu koennen, und nicht darum einen tatsaechlich effizienten TK Markt aufzubauen.

  • Hallo Leonet Anschluss!

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 23:21
    Zitat von DLMttH

    Die 90% von diesem Maximalwert sind bindend bzw. wichtigstes Kriterium.

    Eine erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung bei der Geschwindigkeit im Down- und Upload bei Festnetz-Internetzugängen, i.S.v. § 57 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 TKG entsprechend der Allgemeinverfügung (Vfg. Nr. 99/2021, ABl. 23/2021) liegt vor, wenn:

    1. nicht an mindestens zwei von drei Messtagen jeweils mindestens einmal 90% der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden oder
    2. die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90% der Messungen erreicht wird oder
    3. 3. an mindestens zwei von drei Messtagen jeweils mindestens einmal die minimale Geschwindigkeit unterschritten wird.

    Für die Annahme einer erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichung bei der Geschwindigkeit ist es ausreichend, wenn eine Abweichung in einem der Fälle vorliegt.


    IMHO ist 2. der tatsaechlich relevanteste Wert....

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 16:38
    Zitat von mbo77

    Dann erbringt doch mal den Gegenbeweis. Welcher ISP hat in Deutschland denn tatsächliches Interesse an der dark fiber?

    Die Telekom.... die ist bekannt dafuer passive unbeleuchtete Netze zu uebernehmen und aeusserst reserviert Bitstromvorleistungen von Mitbewerbern einzukaufen, schau z.B. mal auf das was Telekom und M-Net jetzt in Muenchen machen...

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 14:41
    Zitat von gponner

    Das bei der DTAG "... die "Field-Splitter" so beliebt, die verhindern, dass der Mitbewerb direkt Zugriff auf die Faser zum Kunden erhält" ist eine reine Vemutung.

    ??? Es ist weder zweifelhaft, dass die Telekom ihre Splitter hauptsaechlich im Feld und in Hauskellern montiert (aber im Rahmen der XGSPON Ertuechtigung wird wohl in der Bertriebsstelle ein zusaetzlicher 1:2 Splitter direkt vor dem OLT verbaut um die Anzahl der akriven OLT Ports halbieren zu koennen), noch ist es zweifelhaft, dass man Faser die man gar nicht gebaut hat auch nicht vermieten kann. Das einzige was eventuell fraglich ist, ist ob das due Motivation der Telekom korrekt beschreibt. IMHO ist das sicher auch ein Teil der internen Argumente pro PtMP, vermutlich nicht der einzige.

    Zitat von gponner

    Das machen 95% aller Netzbetreiber so

    Und etwa 97.35% aller im Internet vorgebrachten Statistiken sind frei erfunden (so auch diese). (Aber ich vermute, ohne belastbare Zahlen ebenfalls aehnliches, eben weil die betriebswiortschaftlichen Ueberlegungen bei allen privatwirtschaftlichen ISPs aehnlich ausfallen duerften, halt ein weiterer Grund warum man volkswirtschaftliche Infrastruktur nicht unter Kontrolle der Privatwirtschaft geben sollte)

    Zitat von gponner

    Da spielen ausschließlich wirtschaftliche Gründe eine Rolle.

    Spoiler alert: das Argument welches Du abzulehnen scheinst hat natuerlich wirtschaftliche Auswirkungen, zum einen haengt der Preis von Vorleistungen davon ab wie viel der Vorleister macht also BSA (meist) teurer als L1-Access d.h. der Vorleister verdient an BSAS mehr als an physisch entbuendelten Fasern, zum anderen ist ein BSA Vorleister halt Herr der Technik und keiner der Reseller kann technisch mehr anbieten als die Vorleistung erlaubt, d.h. das schraenkt den preislichen und technischen Spielraum moeglicher Mitbewerber deutlich ein, und das ist ein wirtschaftlicher Vorteil.

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 13:43

    Wenn Das Problem ist, dass ein vollstaendig privatisierter TK-Markt keine vernuenftige zukunftsfaehige Infrastruktur bauen kann, dann sollte man den TK Markt halt nicht vollstaendig privatisieren*... Aber es ist ja nicht so, dass nicht auch die halbstaatliche SwissCom nicht versucht haette sich der leidigen Wettbewerber zu entledigen... ist halt gerichtlich gestoppt worden beim Versuch auf PtMP umzusteigen... (nicht wegen staatlicher Direktion, sondern weil die schweizer Ausbauer sich "semi-freiwillig" geeinigt hatten den eigenfinanzierten Ausbau in PtP-Struktur durchzufuehren). Aber auch die Schweiz wird nicht zu 100% eigenfinanziert ausgebaut und ist mit dem Ausbau auch noch nicht durch.


    *) Es gibt IMHO keine/kaum ueberzeugende Beispiele wie ein privatisierter Markt Infrastruktur allgemeindienlich "loest"... es ist IMHO sinnvoller die Staerken und Schwaechen der verschiedenen Organisationsformen zu akzeptieren und Infrastrukturbau und Wartung, von Internetzugangsdienstleistungen zu trennen. Das erste ist ein natuerliches Monopol und sollte IMHO kompetent reguliert als Monopol umgesetzt werden, das zweite eignet sich hervorragend fuer marktwirtschaftlichen Wettbewerb. Wir erwarten ja auch nicht, dass Spediteure jeweils ihr eigenes Strassennetz bauen...

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 12:59
    Zitat von mbo77

    Und einen Wechsel zurück nach AON wird es nicht mehr geben, der Zug ist abgefahren. Wieso sollte DG also an einem überflüssigen Konzept festhalten?

    Ein Missverstäendnis, der Wert der alten DG-Netzstruktur Point-to-Point (PtP) liegt im Massenmarkt weniger in der Option AON zu schalten (das ist aktuell im gehobenen Geschaeftskundensegment interessant) als darin fuer die Zukunft geruestet zu sein.

    Ein Beispiel, ein mir bekannter ISP berichtete von einem GPON-Segment (in den USA, voll bestueckt ohne Reservefasern) bei dem sich beim Versuch der Aufruestung der aktiven Technik auf XGSPON gezeigt hat, dass nur der GPON Betrieb robust und zuverlaessig war, XGSPON jedoch nicht in ausreichender Qualitaet nutzbar war. Das Segment bleibt jetzt erst mal bei GPON ohne Plaene zur Ertuechtigung. Mit der alten Netzstruktur der DG haette ein ISP direkt die Option bei solchen Problemen das Splitting anzupassen (in PON Baeumen sind die Splitter signifikante Daempfungsquellen). Ich lese zwar die vollmundigen Ankuendigungen der leichten Aufruestbarkeut von PON Baeumen auf 25 und 50 GPON; aber nach dem Bericht aus dem Feld bin ich nicht mehr sicher, dass die Upgrades wirklich so glatt und geschmeidig laufen werden wie die Ausruester es in ihrer Werbelyrik beschreiben.

    Zitat von gponner

    Wenn es nur annähernd wirtschaftlich wäre, würde es schon längst vermietete Kundenfasern im Privatbereich geben! Gibt es aber nicht - Alleine schon die Zuführung zu POP oder Verzweigerstandorten will keiner bezahlen.

    IMHO Ist da das Problem das der mangelnden Masse... in der Schweiz funktioniert das, wie z.B. salt.com und init7 zeigen recht gut, aber da ist es halt auch der groesste FTTH AUsbauer SwissCom der entbuenbdelte Fasern reguklatorisch-erzwungen an allen PoPs vermieten muss. D.h. Mitbewerber die ihre Prozesse darauf auslegen koennen grosse Teile der schweizer Anschluesse versorgen. Das genau fehlt halt bei uns, physisch entbuendelte Fasern gibt es bei FTTH quasi nur in mit Foerderung gebauten Gebieten, und die sind halt wenig lukrative Nischenloesungen.

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 12:26

    Ist halt die Frage ob/wann es sich fuer Mitbewerber rechnet solche Splitterstandorte selber zu erschliessen (und ob im Gehaeuse noch Platz fuer Splitter von Mitbewerber vorhanden ist oder ob die ihre eigenen Gehaeuse braeuchten). IMHO duerfte das die Ausnahme bleiben. Ja technisch ist dadurch etwas mehr Wettbewerb moeglich aber realistisch glaube ich, dass es auch in solchen Situationen bei Bitstromzugang bleiben wird.

    Andererseits gibt es so etwas bereits in Frankreich, nur muss der Vorleister dort IIRC je nach Typ (rural. semi-urban, urban) am Uebergabepunkt eine unterschiedliche Zahl an Kundenanschluessen erreichbar machen, d.h. physisch entbuendelte Fasern am Splitter duerfte im urbanen Raum erlaubt sein in ruralen Gegenden eher nicht. (Die Organisation des FTTH Ausbaus erscheint mir in Frankreich vielleicht nicht optimal aber im Grossen und Ganzen besser durchdacht als bei uns).

  • Deutsche Glasfaser: verbaute Hardware

    • pufferueberlauf
    • 25. Februar 2026 um 11:45
    Zitat von mbo77

    Ja, das wurde hier schon mehrfach angeschnitten, aber der Glaube fehlte, dass DG komplett auf das Konzept der anderen Netzbetreiber wechselt.

    Ist das eine Glaubensfrage? IMHO gab es bisher zwar oeffentliche Ankuendigungen aber wenig Indizien, dass das auch im Feld so umgesetzt wird. Wird halt interessant ob das jetzt die Regel wird oder die Ausnahme bleibt, wegen der angespannten Finanzierungslage bei allen FTTH Ausbauern kann das zumindest kurzfristig helfen. (Ist aus volkswirtschaftlicher Sicht halt grosse Gruetze, aber es jetzt nicht so, dass die DG da eine Verpflichtung haette allgemeindienlicher zu arbeiten als die Mitbewerber).

  • Glasfaser seit 2017 von EWE TEL - Monopol?

    • pufferueberlauf
    • 23. Februar 2026 um 10:25
    Zitat von Marvin911

    ist halt was für Kunden die nicht alle 2 Jahre ihren Tarif ändern oder Kündigen.

    In der Tat, das finde ich persoenlich gar nicht schlecht, weil ich nicht wirklich scharf darauf bin alle 24 Monate Preisspiele zu spielen bei Infrastrukturausgaben.

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