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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Abgeschlossen: Deutsche Glasfaser Störung 34225 Baunatal 07.06.2026

    • pufferueberlauf
    • 7. Juni 2026 um 21:36

    Weiss ich nicht, aber meode unbedingt eine Stoerung, weil potentielle Entschaedigungen nach TKG 58 davon abhaengen, dass Du eine Stoerung offiziell gemeldet hast. Und selbst wenn Du gar keine Entschaedigungen willst, sollte das dem ISP den Ernst der Lage verdeutlichen.

    Zitat

    Telekommunikationsgesetz (TKG)
    § 58 Entstörung

    (1) Der Verbraucher kann von einem Anbieter eines öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdienstes verlangen, dass dieser eine Störung unverzüglich und unentgeltlich beseitigt, es sei denn, der Verbraucher hat die Störung selbst zu vertreten. Satz 1 gilt nicht für nummernunabhängige interpersonelle Telekommunikationsdienste oder die Bereitstellung von Übertragungsdiensten für Dienste der Maschine-Maschine-Kommunikation. Der Verbraucher hat bei der Entstörung eine Mitwirkungspflicht.

    (2) Der Anbieter hat den Eingang einer Störungsmeldung sowie die Vereinbarung von Kundendienst- und Installationsterminen jeweils unverzüglich gegenüber dem Verbraucher zu dokumentieren. Wenn der Anbieter die Störung nicht innerhalb eines Kalendertages nach Eingang der Störungsmeldung beseitigen kann, ist er verpflichtet, den Verbraucher spätestens innerhalb des Folgetages darüber zu informieren, welche Maßnahmen er eingeleitet hat und wann die Störung voraussichtlich behoben sein wird.

    (3) Wird die Störung nicht innerhalb von zwei Kalendertagen nach Eingang der Störungsmeldung beseitigt, kann der Verbraucher ab dem Folgetag für jeden Tag des vollständigen Ausfalls des Dienstes eine Entschädigung verlangen, es sei denn, der Verbraucher hat die Störung oder ihr Fortdauern zu vertreten, oder die vollständige Unterbrechung des Dienstes beruht auf gesetzlich festgelegten Maßnahmen nach diesem Gesetz, der Verordnung (EU) 2015/2120, sicherheitsbehördlichen Anordnungen oder höherer Gewalt. Die Höhe der Entschädigung beträgt am dritten und vierten Tag 5 Euro oder 10 Prozent und ab dem fünften Tag 10 Euro oder 20 Prozent der vertraglich vereinbarten Monatsentgelte bei Verträgen mit gleichbleibendem monatlichem Entgelt, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Soweit der Verbraucher wegen der Störung eine Minderung nach § 57 Absatz 4 geltend macht, ist diese Minderung auf eine nach diesem Absatz zu zahlende Entschädigung anzurechnen. Das Recht des Verbrauchers, einen über die Entschädigung nach diesem Absatz hinausgehenden Schadensersatz zu verlangen, bleibt unberührt. Die Entschädigung ist auf einen solchen Schadensersatz anzurechnen; ein solcher Schadensersatz ist auf die Entschädigung anzurechnen.

    (4) Wird ein vereinbarter Kundendienst- oder Installationstermin vom Anbieter versäumt, kann der Verbraucher für jeden versäumten Termin eine Entschädigung in Höhe von 10 Euro oder 20 Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgeltes bei Verträgen mit gleichbleibendem monatlichem Entgelt, je nachdem welcher Betrag höher ist, verlangen, es sei denn, der Verbraucher hat das Versäumnis des Termins zu vertreten. Absatz 3 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.

    (5) Die Bundesnetzagentur kann weitere Einzelheiten der Entstörung durch Festlegung regeln. Dabei kann sie insbesondere auch weitere Fristen, Dokumentations- und Informationsanforderungen zum Beginn und Ablauf des Entstörungsverfahrens sowie Anforderungen an die Vereinbarung und Dokumentation von Kundendienst- und Installationsterminen festlegen.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und Vodafone

    • pufferueberlauf
    • 7. Juni 2026 um 13:20
    Zitat von xrandr

    Da bleibt nur zu hoffen, dass es nicht wie HbbTV träge ist, miserablen Datenschutz vorweist und schamlos für Werbeeinblendungen missbraucht (insb. Privatsender) wird.

    DVB-I enters the chat: und sagt "halt mein Bier..."

    SCNR, aber bring die doch nicht auf dumme Gedanken

  • Westconnect - EON Highspeed - IPV4 - Ping des Grauens

    • pufferueberlauf
    • 6. Juni 2026 um 13:44
    Zitat von frank_m

    Die Frage ist eher, warum man sowas übrhaupt macht.

    Spaetphasenkapitalismus... also zum Durchsetzen oertlich begrenzter Lizensierung von Ton und Bild-Material. Aber auch fuer Uberwachungswerbung, um lokale Werbung zu zeigen....

    Zitat von frank_m

    IP-Adressen waren nie als Quelle für eine Ortsbestimmung vorgesehen. Spätestens seit IPv4 Subnetze gleich rudelweise aus dem asiatisch-pazifischen Raum nach Europa transferiert wurden, hatte sich der Anwendungsfall erledigt, wie die zahlreichen Problemmeldungen über Streamingdienste und deren Ablehnung valider Nutzer zeigt. Und die brauchen tatsächlich nur die Information, dass man sich im richtigen Staat befindet.

    Jain. Ja, IP Adressen sind dafuer nur bedingt geeignet, sind aber oft ausreichen stabile "Tokens" um auf andere Art und Weise gefundene GeoIP Information fuer Webseiten/Server abrufbar zu machen (z.B. gibt es wohl Banking-Apps die zur Identitaetsueberpruefung auch den Standort per GPSD bestimmen und diese bestaetigten Informationen dann an GeoIP Anbieter weiter verkaufen).

    Zitat von frank_m

    Was nichts daran ändert, dass die gemessenen Latenzzeiten im vorliegenden Fall ausreichend sein werden.

    In der Tat, ich wollte nur relativieren, dass man da nicht die BNetzA heranziehen sollte, weil die eher Latenz-blind ist...

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und Vodafone

    • pufferueberlauf
    • 6. Juni 2026 um 12:43
    Zitat von mbo77

    Ich habe zumindest im Kopf gespeichert, dass VF langfristig die Kabelsegmente freiräumen wird.

    Das vermute ich auch, auch fuer die Kabler ist Parallelbetrieb zweier Netze weniger attraktiv.

    Zitat von mbo77

    Ich denke, die gehen auf reines IPTV.

    Das ist auch meine Vermutung. Was ich versuche herauszufinden ist ob es Indizien dafuer gibt, dass Vodafone/TeleColumbus das tatsaechlich so vorhaben.

  • Westconnect - EON Highspeed - IPV4 - Ping des Grauens

    • pufferueberlauf
    • 6. Juni 2026 um 12:41
    Zitat von frank_m

    Das Problem der GeoLocation liegt nicht am Provider, sondern an den GeoLocation Anbietern, die es nicht schaffen, ihre Datenbanken aktuell zu halten.

    Interessante Sichtweise... bei ISPs die taegliche Adresswechsel erzwingen und die IP Adressen ueber ihr gesamtes Gebiet verteilen, haben die GeoIP Anbieter ohne Hilfe des ISPs kaum eine realistische Chance. Ich bin allerdings nicht boese, dass mein ISP meinen Standort nicht verpetzt und ich meistens (und nicht bei allen Datenbanken) dem Standort des ISP-PoPs in Hamburg zugeordnet werde (was 100e Km von meinem eigentlichen Standort entfernt liegt). Meine Sichtweise ist: GeoLocation ist bestenfalls eine Heuristik der man nicht all zu viel Bedeutung beimessen sollte, und ich bin immer wieder (nagativ) ueberrascht wo diese Gruetze zum Einsatz kommt.

    Zitat von frank_m

    Die BNetzA fordert, dass Dienste wie VoIP oder Videokonferenzen reibungslos am Anschluss durchführbar sind, und das ist damit mit Sicherheit der Fall.

    Mmmh, die BNetzA ist in dieser Hinsicht etwas verwirrt, fuer die Mindestversorgung fordert sie Latenzen kleiner als 150ms, definiert Latenz allerdings als nur einen Haelfte der Strecke, d.h. aus BNetzA Sicht (bzw. aus Sicht der Consultants und Berater welche die BNetzA angeheuert hat um die Mindestversorgung zu ueberpruefen) heisst das eine Round-Trip-Time (RTT) von > 300 Millisekunden ist (gerade noch) OK. MMn. ist das eher Gruetze und zeigt die Probleme auf, wenn man Berater Auftragsforschung machen laesst, klar kommen die zu irgendwelchen Resultaten, aber nicht zwingend zu sinnvollen Resultaten. (Hier stuetzen die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Untersuchungen der ITU/CCITT zur Frage welche Mund-zu-Ohr-Verzoegerung bei Ferngespraechen noch akzeptabel ist (IUT G.114 empfiehlt hier <150ms, und ignorieren, dass die ITU hier mit Mund-zu-Ohr-Verzoegerung argumentiert, nicht mit der reinen Netzwerklatenz... @WiK-Consult, @ZAFACO, wir muessen reden...))

  • Westconnect - EON Highspeed - IPV4 - Ping des Grauens

    • pufferueberlauf
    • 6. Juni 2026 um 11:43
    Zitat von DLMttH

    1 ms Ping mit DSL ist unmöglich, da hast du falsch geguckt.

    Unklar, Windows Ping rundet die Ergebnisse auf ganzzahlige Millisekunden, d.h. 1 Millisekunde bedeutet aus dem Interval [0.5, 1.5[.

    VDSL2 arbeitet mit einem 4 KHz Symboltakt, wenn wir jetzt vom best-moeglichen Szenario ausgehen:

    Router -> Modem -> DSL-Link -> DSLAM -> BNG: BNG ist erster IP-Hop und antwortet -> DSLAM -> DSL-Link -> Router

    der DSL-Link braucht im Mittel 1.5 Takte (1 Takt um das Symbol zu uebertragen, und im Mittel 1/2 Takt Wartezeit weil der Link noch belegt ist)

    DSL-RTT: gemittelt: 1/4*(1.5+1.5+1) = 1 Millisekunden

    DSL-RTT: minimal: 1/4*(1+1+1) = 0.75 Millisekunden

    d.h. fuer den Rest der Strecke bleiben noch ca. 0.5 bzw. 0.75 Millisekunden und es bleibt noch innerhalb dessen was Windows als 1 Millisekunde reportiert. Sonderlich wahrscheinlich ist so eine kurze RTT ueber VDSL2 nicht unbedingt (die Daumenregel sagt eher ~4 Millisekunden), aber unmoeglich?

    Zitat von mbo77

    Offensichtlich hat man eine Topologie gewählt, die vor allem billig sein muss.

    Das gilt fuer die meisten Provider oder? Aus Providersicht ist es am billigsten Packet so frueh wie moeglich in andere Netze zu uebergeben (hot-potato routing), aber kleinere ISP leisten sich meist nicht so viele Uebergabepunkte wie grosse (auch weil kleinere Provider dafuer wohl relativ mehr bezahlen muessen als groessere).

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und Vodafone

    • pufferueberlauf
    • 6. Juni 2026 um 09:37

    Danke, ich vermute GigaTV Net? D.h. IP-basiertes TV-Streaming? Theoretisch koennte Vodafone ein eigenes DVB-C Overlay einspeisen, was bei Einkauf von Vorleistungen sehr unwahrscheinlich ist... was ich versuche herauszufinden ist, gibt es Indizien dafuer wie Vodafone mittel-/langfristig mit seinem KabelTV-Bestandsnetz umgehen will (z.B. Ersatz durch IP-Streaming, oder als RF Overlay ueber FTTH)?

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • pufferueberlauf
    • 5. Juni 2026 um 21:15

    Frage: was ist dann hier in Muenchen passiert?

    Externer Inhalt youtu.be
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    Glasfaser-Splitter von 1-zu-32 auf 1-zu-64 erweitern

  • Lan Kabel vom Keller zum Router

    • pufferueberlauf
    • 5. Juni 2026 um 09:47

    Ein weiteres gutes Argument um auch im LAN von CatN auf Glasfaser umzusteigen... ;)

  • Sachsen-Gigabit | Routerwechsel von Fritz!box 5590 zu Unifi Dream Router 7 mit Fritz!SFP AON Modul 2000 2940 | angebliches Problem mit Synchronisierung

    • pufferueberlauf
    • 4. Juni 2026 um 16:45

    PPPoE... das sitzt zwischen dem Ethernet-Header und dem IP header...

    Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/PPP_over_Ethernet

  • htp - Ist Umstellung auf Dual Stack sinnvoll

    • pufferueberlauf
    • 4. Juni 2026 um 12:23
    Zitat von ::1

    DualStack heißt nicht automatisch, dass man eine öffentliche IPv4-Adresse bekommt, es kann auch eine nicht-öffentliche (z.B. aus 100.64.0.0/10) hinter einem CGNAT sein (wie bei DG-Anschlüssen).

    Das ist nicht was ich mit vollem DualStack meine... aber gut das ist nicht klar definiert und ich werde das in Zukunft explizit erwaehnen, daher Danke.

    Zitat von ::1

    DS-Lite ist nicht die einzige Zugangsart, die CGNAT nutzt.

    Das hatte ich nicht implizieren wollen.

    Zitat von ::1

    Aber ja, die meisten Leute deuten "DualStack" falsch und implizieren damit fälschlicherweise, zwingend eine öffentliche IPv4-Adresse zu erhalten (kann, muss aber nicht).

    Etwas unklar, haengt von der genauen Definition die man fuer DualStack verwendet (die IETF hilft nicht das zu klaeren)... ist aber auch egal was ich da denke die Frage ist eher was htp unter DualStack versteht.

  • htp - Ist Umstellung auf Dual Stack sinnvoll

    • pufferueberlauf
    • 4. Juni 2026 um 11:59

    Die Nachteile bei vollem DualStack liegen auf ISP Seite, der ISP muss fuer jeden Kunden mit vollem DualStack (mindestens) eine der knappen (sproch teuren) IPv4 Adressen reservieren, waehrend bei IPv4-CG-NAT (was auch fuer DS-lite gilt) eine solche IPv4 Adresse gleichzeitig fuer mehrere Kunden verwendet werden kann. Grosse alte ISP wie die Telekom haben oft grosse IPv4 Bestaende und nutzen daher im Festnetz vollen DualStack (das erspart auch die Kosten fuer CG-NAT Gateways) aber im Mobilfunk nutzt auch die Telekom gerne Uebergangstechnologien mit CG-NAT statt vollem DualStack.

  • Deutsche Glasfaser plötzlich kein Internet mehr

    • pufferueberlauf
    • 3. Juni 2026 um 15:38

    So weit ich das sehen sieht das OK aus, aber Du musst, meine ich, auch noch im Heimnetz-Tab IPv6 aktivieren

    FRITZ!Box 5690 Pro | IPv6 in FRITZ!Box einrichten
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    fritz.com

    Punkt 3...

  • Sachsen-Gigabit | Routerwechsel von Fritz!box 5590 zu Unifi Dream Router 7 mit Fritz!SFP AON Modul 2000 2940 | angebliches Problem mit Synchronisierung

    • pufferueberlauf
    • 3. Juni 2026 um 15:19

    Hier: https://www.sachsen-gigabit.com/wps/wcm/connec…ES&CVID=o0pnvt4

    sehe ich kein ds-lite... aber so richtig klar wird auch nicht was notwendig ist... weil laut Pdf IPv4 ueber dhcp, pppoe, oder statisch zugewisen werden kann... vermute stark dass das vom Tariftyp abhaengt, was freigeschaltet ist.

  • Sachsen-Gigabit | Routerwechsel von Fritz!box 5590 zu Unifi Dream Router 7 mit Fritz!SFP AON Modul 2000 2940 | angebliches Problem mit Synchronisierung

    • pufferueberlauf
    • 3. Juni 2026 um 08:37
    Zitat von Matze202

    2026-06-01T18:57:00+02:00 Dream-Router-7 ppp0[176728]: Timeout waiting for PADO packets

    Das ist leider so ziemlich der unspezifischste PPPoE Fehler... Dein Router hat ein PADI Paket gesendet aber keine Antwort erhalten (das waere ein PADO Paket). Moegliche Gruende dafuer reichen von, kein Kabel im WAN Port des Routers keine FTTH Verbindung, ueber falsches VLAN, bis zu Fehlern auf der ISP Seite, da bleibt nur ausprobieren... (aber zumindest Nutzername und Password sind erstmal unschuldig, weil der Verbindungsaufbau gar nicht so weit gekommen ist).

    Ich halte hetti72 Idee das ohne VLAN zu probieren fuer einen guten naechsten Schritt (bitte poste wieder die Logs). Ja ein Paketcapture waere auch schoen, aber probier erstmal Verbindungsaufbau ohne VLAN.

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 2. Juni 2026 um 09:59
    Zitat von Schnurz

    Was willst Du widerrufen, wenn es denn keinen gültigen Vertrag gibt?

    Dein eigenes Angebot einen Vertrag abschliessen zu wollen....

  • Glasfaser-Internet-Anbieter wechseln, wenn man keinen alternativen Anbieter hat?

    • pufferueberlauf
    • 1. Juni 2026 um 21:26
    Zitat von Matze202

    Gilt das noch und wie kann man sowas am besten durchsetzen?

    Du kannst da wenig durchsetzen... da muessen sich andere ISP finden die Vorleistungen vom Erbauer einkaufen wollen, und das ist freiwillig (bei gefoerdertem Ausbau muss der Erbauer Zugang anbieten/tolerieren, aber das ist nur die halbe Miete).

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 1. Juni 2026 um 15:13
    Zitat von HubeBube

    Es gilt nur das Datum der Auftragsbestätigung, nicht mehr und nicht weniger.

    Die kommt doch bei EWEs Modell erst wenn die Schaltung bestaetigt wird. D.h. bis dahin kann der Kunde jederzeit zuruecktreten...

    Das sind mMn. die beiden Optionen:

    A) Auftragsbestaetigung senden, die MVLZ beginnt zu laufen

    B) erst mal keine Auftragsbestaetigung senden, der Endkunde ist dadurch nicht wirklich gebunden und kann zuruecktreten


    Fuer alles andere braeuchte es einen bindenden formellen Vorvertrag, mit zeitlich begrenzter Bindung.

  • Frisches Geld für Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 31. Mai 2026 um 13:22
    Zitat von Crazyalex

    Ein Beispiel von "gelungener Realisierung von allgemeindienstlicher Infrastruktur" zu finden ist, zugegebenermaßen, nicht einfach. Die Mobilfunknetze - mit allen jüngeren Varianten (!) - wäre da zu nennen. Da scheint das halbwegs zu klappen (und sogar im gleichen Themenbereich).

    Mmmmh, ich sage nur, die Netzbetreiber kommen regelmaessig ihren Zusagen zur Flaechenabdeckung nicht nach, und ohne solche Pflichten, wuerde ich wetten, gaebe es Mobilfunk in der Pampa eher noch weniger. Allerdings ist das D1-Netz aelter als die Telekom (bzw. als die Privatisierung der Telekom).

  • Frisches Geld für Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 31. Mai 2026 um 11:59
    Zitat von Crazyalex

    as Problem ist: Infrastrukturausbau in privater Wirtschaft muss nicht zwingend gut laufen - siehe aktuelle Probleme.

    Gegenfrage: Hast Du Beispiele fuer gelungene Realisierung von allgemeindienlicher Infrastruktur durch die private Wirtschaft die nicht komplett durchreguliert sind?

    Zitat von Crazyalex

    Infrastrukturbau in Staatshand muss nicht zwingend besser sein (siehe Schienenausbau).

    Der hat im UK auch in privater Hand nicht funktioniert, bzw. so schlecht, dass er wieder verstaatlicht werden musste. Aber ja, gerade der deutsche Staat mit seinem absurden "schwarze Null"/keine Steuererhoehungen fuer Reiche Fetisch hat sich auch nicht mit Ruhm bekleckert, aber der Staat erkennt momentan halt die Unterinvestition in Infrastruktur an und faengt an diese zu beheben (siehe Sondervermoegen, was letztlich auch nur ein Weg ist auch Gaeubig der schwarzen Null dazu zu bringen Re-Investition en in Infrastruktur gut zu heissen, ohne ihren Fetisch/Kink aufgeben zu muessen.)

    Zitat von Crazyalex

    Bei der Wasserversorgung klappt das recht gut (kommunale Hand), bei den Stromversorgern sieht es häufig ähnlich aus.

    Ja, aber das ist zum einen nicht wirklich Privatwirtschaft, weil eine Kommune nicht privatwirtschaftlich arbeitet und zum anderen sind beide Bereiche so weit ich das sehen kann ziemlich hart durchreguliert und mit Versorgungsverpflichtungen versehen. Zumindest kommunale Stadtwerke sehe ich nicht als echte privatwirtschaftliche Unternehmen an... (nicht falsch verstehen, organisatorisch ist es sinnvoll so etwas z.B. als GmbH zu organisieren, aber das alleine ist mehr eine juristische Einteilung, als dass es sich um echte Privatwirtschaft mit echter Konkurrenz handelt).

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