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Beiträge von pufferueberlauf

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 22:52
    Zitat von kingpin42

    Mh, ja ? Oder kennst du andere europäische Länder, wo es ein einfaches, fertiges Tool mitsamt dokumentierter Messverfahren gibt, um eine Minderleistung beim Provider geltend machen zu können ?

    Tschechien vielleicht: https://nettest.ctu.gov.cz/en/Test

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 22:42
    Zitat von BlackMage2

    da sind Einstiegstarife aber 1G, 2.5G Hochgeschwindigkeitstarif und 10G der Maximumtarif)

    Setzen, Sechs.... wie oft muss ich noch wiederholen, dass es Eure geliebten 10Gbps in Frankreich gar nicht gibt, die Tarife versprechen quasi alle 8 Gbps... ist OK wenn man das einmal falsch macht, aber ich wiederhole das inzwischen so oft, dass ich darueber nachdenke ein verlinkbares Meme-GIF zu erstellen um das einfach verlinken zu koennen.

  • 1und1-Glasfaser - IPv6 Prefix-Delegation nur /64?!

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 22:39
    Zitat von ::1

    Wenn du unter "angezapft werden" verstehst, führende IID-Bits als Netzwerk-Bits zu verwenden (Prefix Length >64), würde mich interessieren, wenn du bezügliche IETF-Quellen oder auch andere (z.B. RIPE) anführen könntest, die das thematisieren.

    Klar:

    IPv6 prefix lengths - how long?

    Zitat von ::1

    Weil, deine Erwartungen in allen Ehren, aber mich interessieren nachvollziehbare Sachargumente, die so einen Move begründen würden. Ich kann aus dem Diskussionsverlauf jedenfalls keine erkennen.

    Dabei werden wir es wohl belassen muessen.

    Zitat von ::1

    Du vermischst in deiner Argumentation auch verschiedene Sachverhalte, z.B. eine Semantik bzgl. DSCP dort hinein zu kodieren, was aber ein ganz anderes Thema ist (also nichts mit Prefix-Längen >64 zu tun, was hier doch eigentlich der Diskussionsgegenstand ist), und. m.E. dort auch so gar nichts verloren hat.

    Dein gutes Recht das so zu sehen. Und in der Tat ist dieser Teil nicht zwingend on-topic hier im Thread, daher gebe ich Dir Recht (hoffe ich) und lasse diesen Teil ruhen.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 19:37
    Zitat von Funker

    Dann nutzt halt fast niemand Glasfaser in Deutschland, wenn der Preispunkt 20 € damit nicht erreichbar ist.

    Mehr als 50% derer, die tatsaechlich direkt FTTH buchen koennen (also home connected) tun das auch. Und das in einem Land das oft recht wechselunwillig ist. Die "sind alles Sparfuechse" Theorie passt nicht so recht zum Marktgeschehen.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 15:29
    Zitat von mbo77

    Und die BNetzA kann und wird das sanktionieren. Das hat bei allen Betreibern Früchte getragen, denn es wurden viele Lücken geschlossen.

    Mmmh, was denn nun, die Situation ist ausreichend, oder wird as vielleicht eines Tages werden?

    Zitat von mbo77

    Wie hast du denn die effektive Verfügbarkeit in der bewohnten Landschaft gemessen? Hast du drei (e)SIMs im Gerät oder gleich mehrere Geräte dabei?

    Waren in einer Gruppe unterwegs, und ich habe das mit Congstar/Telekom gesehen und die Kollegen befragt, die sind nicht alle bei Telekom, aber ich habe nicht genau Buch gefuehrt.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 15:07

    Das ist immer noch unklar, aber ich vermute Du sprichst von der 5G Netzabdeckung? Da kann ich nur sagen "Papier ist geduldig", ich war letzte Woche im Solling und im Weserbergland und da war der Empfang, sagen wir "interessant", die Bewertung das muesse fuer Landbewohner ausreichen teile ich nicht.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 14:26
    Zitat von BlackMage2

    Da wird scheinbar einfach gesagt: nö trifft nicht zu, jeder hat ja die Möglichkeit Partner zu werden(dem aber nicht zugestimmt werden muss, genau wie der Preis beliebig hoch sein kann)

    Nicht bei der Telekom, die ist an ihr oeffentlich einsehbares Standardangebot gebunden.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 14:25
    Zitat von BlackMage2

    und die Preise die die BNetzA vorgibt müssen weder realistisch noch für Reseller profitabel sein, weswegen das auch wiederum ein Problem ist.

    Erm, die BNetzA legt die Vorleistungspreise so fest, dass effiziente DSL-Reseller die Telekom profitabel unterbieten koennen. Und der Umstand, dass die Reseller quasi alle billiger als die Telekom und auch noch im Geschaeft sind, deutet, dass das Ziel Profitabilitaet erreicht wurde.

    Und was "Partner" angeht, die Telekom musste auch fuer FTTH ein Standardangebot machen, dass so quasi jeder Mitbewerber annehmen kann.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 14:18
    Zitat von mbo77

    Das ist mittlerweile regulatorisch vorgeschrieben,

    Was ist vorgeschrieben?

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 12:45
    Zitat von mbo77

    Diese Gegenden kann ich mit Mobilfunk und Sat privatwirtschaftlich gut versorgen.

    Wie die Mobilfunker bisher auf dem Land gut demonstriert haben... die Vorstellung das Land waere Mobilfunktechnisch gut abgedeckt, deckt sich nicht mit der Realitaet (zumindest in Ostfriesland oder im Solling oder im Weserbergland...)... und essentielle Infrastruktur freiwillig unter Kontrolle von auslaendischen Konzernen zu stellen (die anderen Regierungen hoerig sind*) finde ich klar sub-optimal. Das mag anfangs billiger sein, aber billig ist kein Selbstzweck...
    Aber lass uns aufhoeren, wir haben klar und deutlich unterschiedliche Positionen die keine Synthese realistisch erscheinen laesst. Was unsere Prognosen angeht, das wird sich ja zeigen, gut moeglich, dass Deine sich als treffender herausstellen wird als meine.

    *) So wie hiesige Unternehmen hiesige Gesetzgeber nicht ignorieren koennen, das ist per se okay, nur halt ein Grund da keine essentiellen Leistungen einzukaufen...

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 11:24
    Zitat von mbo77

    Aber so ist es doch eingetreten, oder?

    Was, dass LTE tauglicher Festnetzersatz fuer die Masse geworden waere? Das ist nicht eingetreten, bzw. wir haben kaum belastbare Beweise (laut BNetzA gab es 2026 gerade mal 800K FWA Anschluesse). Daraus zu schliessen FWA koennte die 22.7 Millionen DSL Nutzer versorgen, ist, sagen wir freundlich "optimistisch".

    Zitat von mbo77

    Wenn es heute irgendwo kein WLAN mehr gibt, erzeugt das bestenfalls Schulterzucken.

    Wir leben wohl in unterschiedlichen Blasen... in meiner Umgebung versuchen die Leute ihre Mobilgeraete moeglichst immer im WLAN anzumelden. Keine Ahnung/Daten wie das die Masse sieht/handhabt.

    Zitat von mbo77

    Bei uns merkt es keiner mehr, wenn ich mal am Router arbeite und neustarte.

    Bei mir stehen dann die Kinder recht schnell auf der Matte... oder rufen an (per Smartphone, wenn Nachmittags das Internet und damit WLAN ausfaellt). Andere Blase halt.

    Zitat von mbo77

    Meine Prognose ist, dass entlegene und stark dörfliche Gegenden auf Mobilfunk und Sat-Internet ausweichen müssen. Ich bin nicht ok damit, zersiedelte Gebiete auf diese Art und Weise mit hohen Kosten je Anschluss zu subventionieren.

    Deine Prognose ist per se nicht schlechter oder besser als meine, und wir werden das ja sehen.

    Deinen letzten Punkt finde ich traurig, da fehlt mir z.B. die Solidaritaet mit unseren Landwirten... einerseits erwarten wir, dass die uns bezahlbare regional Lebensmittel produzieren, andererseits sind wir uns anscheinend zu billig um denen vernuenftige zukunftsfeste Infrastruktur bereitzustellen*. Mit dem Ansatz, der heute modern ist, haette die Landbevoelkerung wohl niemals asphaltierte Strassen, Strom, Telephon, oder Zu- und Abwasser bekommen... und in den Staedten waere der Wohnungsbedarf noch groesser. Da lob ich mir unsere Grundgesetz, das die Herstellung von "Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet" mit als Ziel hat.

    Das ist mMn. die neo-liberale Krankheit den Wert von Infrastruktur allein an den heutigen Kosten festmachen zu wollen, ohne das zukuenftige Potential zu beachten, und den Umstand dass Infrastruktur allgemeindienlicher funktioniert desto weiter sie verbreitet ist.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 10:04
    Zitat von mbo77

    Ich sehe da keinerlei Wunschdenken, sondern beschreibe lediglich die Vergangenheit.

    Bei einer Frage die sich auf die Zukunft bezieht ist das sicherlich auch einen Blick wert, aber Vorhersagen sind halt notorisch schwer, insbesondere die Zukunft betreffende, waehrend "Nachhersagen" der Vergangenheit i.d.R. leichter sind.

    Zitat von mbo77

    Heutige Mobilfunknetze sind ja nun nicht mehr mit UTMS zu vergleichen, oder?

    So wahr wie mMn. irrelevant*. Aber ich habe geschrieben was ich schreiben wollte. Wenn es Dich ueberzeugt hat, fein, wenn es Dich nicht ueberzeugt hat, auch fein. Wir werden ja sehen wie sich das entwickelt, also ist Abwarten und Teetrinken hier eine gute Strategie.


    *) Ausser dass es schon zu UMTS Zeiten Leute gegeben hat die das Ende des Festnetzes im Massenmarkt beschworen haben, in typischer Mobilfunkmanier halt fuer 4G und spaetestens fuer 5G, also immer fuer die naechste und uebernaechste Generation ;). Marketing halt, aber irgendwann wird die Nummer "over-promise and under-deliver" halt etwas vorhersagbar und schaal.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 09:40
    Zitat von mbo77

    Kein Anschluss in D hat eine Dauerlast von 18 Mbps.

    A) diese 18 Mbps waren halt maximal positiv fuer 5G gerechnet... es werden nicht Ansatzweise alle SIMs in einer Funkzelle 9 Bit/(Sekunde*Herz) sehen. Und die nicht-FWA Geraete in der Zelle werden halt auch Airtime-Slots nutzen, die dann fuer FWA fehlen... Die Alternativen zur Erhoehung der Bandbreite/Zelle laufen auf hoehere Frequenzbaender raus und damit auf eine effektive Verkleinerung der Zellen (wegen hoeherer Daempfung und zunehmende Notwendigkeit fuer direkte Sichtverbindung) und das heisst man braucht auch vermutlich auch mehr Zellen.

    B) Dauerlast ist eher irrelevant, es geht um die mittlere Last in der Spitzenlastzeit und auch darum das offizielle EU Ziel (erschwingliches Gigabit fuer jeden im "Festnetz") zu erreichen, das wird eng/unmoeglich ohne zusaetzlichen Ausbau und Zellverdichtung. Aber auch da stimme ich Dir zu ist 18 Mbps immer noch ueber dem aktuellen Bedarf (Preseems Network Report von Ende 2025 bemisst, fuer die von Pressem beobachteten Anschluesse, oft von WISPs) mittlere Datenraten von < 10/2 Mbps, die sind sicherlich nicht statistisch repraesentativ, aber geben ein Gefuehl fuer die Groessenordnung).

    Zitat von mbo77

    Da geht noch eine ganze Menge und die Mobilfunknetze werden kontinuierlich ausgebaut.

    Das ist das Wunschdenken das ich meine... die Mobilfunker schaffen as ja schon seit Jahren eher nicht ihre eher milden Ausbauversprechen fuer die 5G-Abdeckung zu erfuellen*. Warum meinst Du wird der statt findente kontinuierliche Ausbau ausreichen um nicht nur endlich die 5G Ziele zu erfuellen sondern auch um das Netz fuer Milliopnen zusaetzlicher "Festnetzkunden" zu ertuechtigen? Wenn ein solcher Ausbau erkennbar wirtschaftlicher waere als ein FTTH Ausbau, warum bauen dann 3 der 4 Mobilfunkbetreiber selber FTTH (Telekom, Vodafone+OXG, Telefonica+UGG, 1&1+Versatel(nicht fuer Privatkunden)) aus und keiner setzt offensiv auf FWA? Wie gesagt Wunschdenken...


    *) Ja die schieben das auf Stromversorgung und Genehmigungen, aber das ganze dauert nun schon so lange, dass ich sage, haettet ihr halt frueher beantragen muessen. Bummelei ist keine Entschuldigung und wenn ihr wisst, dass manche Prozesse viel Zeit brauchen, dann stosst die halt rechtzeitig an.

    Zitat von mbo77

    In 20 Jahren wird Mobilfunk eine signifikante Größe sein und viele keinen Glasfaseranschluss haben. DSL halt auch nicht mehr.

    Unklar, wie gesagt in anderen Laendern sehen wir, dass Mobilanbieter fuer Festnetzersatz lieber selber FTTH ausbauen... aber hey was wissen die schon von den relativen Kosten der verschiedenen Technologien oder den Ausbauplaenen fuer den Mobilfunk?

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 08:56

    Die in verschiedenen Foren immer wieder geaeusserte Meinung, dass zur DSL-Abschaltung die dann DSL-Ex-User zu den Mobilfunknetzen wechseln sollten. Fuer so eine Lastzunahme sind diese Netze nicht dimensioniert und wenn die bis dahin nicht entsprechend ertuechtigt werden wird die Idee nicht funktionieren, und so eine Ertuechtigung muesste wegen der notwendigen Zeit so langsam losgehen... Das soll nicht heissen, dass die Mobilfunknetze nicht fuer einzelne Nutzer passabler Festnetzersatz sein koennen/werden, sondern nur, dass deren Existenz kein Freibrief sein sollte den FTTH Ausbau schleifen zu lassen (bzw. es muss technisch nicht zwingend FTTH sein, man koennte natuierlich auch die DOCSIS Netze entsprechend ertuechtigen um 22 Millionen zusaetzliche Nutzer zu versorgen*).


    *) Ist halt nur bedingt wirtschaftlich sinnvoll, weshalb weder VF noch TC diesen Weg zu gehen scheinen.

  • 1und1-Glasfaser - IPv6 Prefix-Delegation nur /64?!

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 08:52

    Die Motivation ist unklar, aber eine Motivation muss existieren, weil irgend jemand die IETF bearbeitet hat ihre Empfehlungen zu verwaessern, so, dass 1/64 keine offensichtliche RFC-Verletzung mehr ist.

  • 1und1-Glasfaser - IPv6 Prefix-Delegation nur /64?!

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 08:41

    Nun wie ich die IID Bits auf meiner Seite zuweise ist meine Sache, da kann ich verschiedenste Dinge kodieren, wie z.B. Prioritaet oder DSCPs wenn ich will, und nur mein eigenes Netz muss darueber Bescheid wissen. Ich sage nicht, dass es leicht oder komfortabel waere, sondern nur, dass es moegklich ist, und dass ich erwarte, dass das frueher oder spaeter angezapft werden wird, eben weil diese 64 bit header mMn. aktuell weit unter Wert genutzt werden.

  • Vertrag gesucht - Fritz 6825 LTE

    • pufferueberlauf
    • 7. September 2026 um 08:37

    Nun ja, die 4 Mobilcarrier haben zusammen etwa 1 GHz Spektrum zugeteilt bekommen, und 5G hat bestenfalls (bergab, mit Rueckwind, in Spuckweite zur Antenne) 9 Bit/(Sekunde*Herz), also pro Antennenstandort <= 9 Gbps (und wegen Simplex wird das meist dynamisch zwischen Upload und Download aufgeteilt). Bei aktuell ca. 80000 Antennenstandorten und sagen wir 80 Millionen SIMs (was selbst fuer nicht M2M Sims eher niedrig geschaetzt ist, soweit ich weiss hat jeder Bewohner im Mittel 1.3 aktive SIMs), dann landen wir im Mittel bei 1000 SIMs pro Funkzelle, aber selbst wenn wir nur fuer die ca. 46 Millionen Wortschaftseinheiten rechnen (und die einfach auf glatte 40 absaetzen) landen wir bei ca. 500 WEs pro Funkzelle mit <= 9 Gbps, also im Mittel 9000/500 = 18 Mbps/Anschluss (Up- und Download kombiniert). Aber es bekommen halt nur ein Bruchteil der SIMs in der Zelle diese 9 Gbps... (Das wird mit FR2 oder 6G nur unwesentlich besser, weil die hohen Frequenzen nur in sehr kleinen Zellen sinnvoll einsetzbar sind, und ich die Lust nicht sehe azusreichend viele neue Zellen zu bauen um mit denb hihen Frequenzen Festnetzersatz anzubieten)

    Ich halte es fuer Wunschdenken, dass dieMobilfunker ausreichend viele und dichtgesetzte Zellen bauen werden um als echter Festnetzersatz fuer die Masse dienen zu koennen. Ein Blick auf das Ausland zeigt, dass viele FWA Anbieter irgendwann anfangen selber FTTH zu bauen oder zuzukaufen (z.B. TMUS; Telekom Polen, ...) so als wuerden die selber nicht glauben Mobilfunk waere als Festnetzersatz eine gute effizienmte und profitable Loesung.

    Zitat von HubeBube

    Die Grundlast plus Reserve wird abgedeckt, mehr nicht.

    Ja, ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss, und ein wirtschaftlich sinnvolles TK-Netz wird fuer eine realistisch annehmbare Last dimensioniert.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 6. September 2026 um 19:54
    Zitat von Funker

    Die Telekom liefert über Profil 17b aber eine Dienstgüte, die die BREKO-Mitglieder mit GPON offensichtlich nicht hinbekommen.

    Ist halt eine Einschaetzung basierend auf Deinem Bachgefuehl, formuliert um milde zu trollen. Und eine Nebelkerze, weil Du ignorierst, dass Dein AnnexQ Argument gequirlte Gruetze war, entkoppelt von der beobachteten Realitaet.

    Kannste schon machen, aber es faellt dann halt schwer Deine Posts ernst zu nehmen.

    Zitat von Funker

    Und deshalb muss die existierende Infrastruktur mutwillig zerstört werden, weil man im Technologiewettbewerb nicht bestehen kann.

    Von Zerstoerung spricht niemand, es geht um Werbestop fuer DSL und auch um die Organisation der so oder so kommenden DSL Abschaltung, abef klar, das ist weit weniger click-baity als Du es zu praeferieren scheinst.

    Zitat von Funker

    Was die BREKO will muss deshalb aber nicht jeder automatisch gut finden.

    Exakt. Dein gutes Recht.

    Zitat von Funker

    Insbesondere wenn dahinter ausländische Interessen stehen.

    Ein Xenophobe... unangenehm, aber auch das Dein gutes Recht.

    Zitat von Funker

    Die würden auch verschnupft reagieren, wenn man deren Kupfernetze kaputtbomben würde.

    Nun ja, das steht auch bei uns nicht zur Diskussion, es geht um Organisation der DSL Abschaltung nicht um Zerstoerung, unklar warum Du meinst solch martialische Sprueche bringen zu muessen...

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 6. September 2026 um 18:45
    Zitat von Joerg123

    also das halte ich für völlig übertrieben bei Breitbandkabel.

    Dein gutes Recht. Es ging hier weniger darum was Du und ich davon halten sonder um eine (eher hypothetische) Position der BREKO...

    Zitat von Joerg123

    abgesehen von parallel möglichen Zugängen und deren Bündelung wird DOCSIS 4.0 nochmal deutlich schneller sein,

    Aber wohl nicht in Deutschland, die beiden wichtigsten DOCSIS-Betreiber haben dem eine Absage erteilt (zum Teil wegen der Bauweise be8i der grosse Teile des Kabelnetzes (wie bei DSL) direkt im Boden Vergraben sind und nur schwer ausgetauscht werden koennen).

    Zitat von Joerg123

    Aber Breitbandkabel auf dieselbe Stufe stellen wie DSL wäre völlig am Potenzial vorbei, dabei immer im Auge behalten dass aktuell im Privatbereich für 80% aller Nutzer (deutlich) unter 1GBit/s ausreicht und das noch lange so bleiben wird.

    Das mag ja sein, aendert aber wenig daran, dass auch eine DOCSIS_Abschaltung im Interesse der BREKO Mitglieder waere, oder?

    Zitat von Joerg123

    Hier will der Staat regulieren, wo beim Durchschnittskunden überhaupt kein Bedarf besteht.

    ??? Die Kabel-Diskussion/Spekulation haben wir hier vom Zaun gebrochen, es gibt meines Wissens keine offizielle Positionen die in die diskutierte Richtung gehen, weder von BREKO, noch BNetzA odergar Digitalministerium, aktuell geniesst Docsis3.1 sogar Schutz vor gefoerdertem Ueberbau... die echte Diskussion dreht sich um die Kupdferabschaltung und da sehe ich Staat und Politik gefragt, weil es in unserem Spaetphasenkapitalismus ansonsten zum Restbetrieb bis zur DSL-Daemmerung und dann vielleicht zu Anstalten zum Bau von Ersatznetzen kaeme, bei 10-20 Jahren Baudauer wuerde das Millionen von Nutzern auf Jahre ohne Festnetzanschluss haengen lassen, und waere auch eine klare Verletzung der Ausbauziele der EU.

  • 1und1-Glasfaser - IPv6 Prefix-Delegation nur /64?!

    • pufferueberlauf
    • 6. September 2026 um 18:36

    Easy, es sind die Endpunkte die die IIDs auswaehlen, die koennen einfach bnach anderen Prinzipien waehlen aks bisher und z.B. nur einen Teil der Bits verwenden. Oder denk an NPTv6, das beherzt die IID ummappt um dadurch die Berechnung neuer Checksummen zu vermeiden. Die Idee die 64bit IID sei in Stein gemeisselt teile ich nicht. So wie das tclass/TOS Bitfeld in DSCP und ECN gespalten wurde* sehe ich auch Raum fuer alternative Nutzungen fuer die 64 IID Bits, aber, da stimme ich Dir zu, eher nicht schon moergen oder uebermorgen.


    *) Das waere auch ein Kandidat, tclass/tos werden 8bit ECN+**, und DSCPs wandern in die ersten oder letzen 8 bit der IID...

    **) Fuer Congestioninformation ist das eine ECN Bit etwas duerftig, da gibt es Untersuchungen, dass >= 4 Bit signifikant besser waeren.

    ***) Nichts davon ist aktuell auch nur ansatzweise realistisch verdeutlicht aber, dass es durchaus berechtige Interessen fuer IP-Header Bits gibt.

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