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Beiträge von pufferueberlauf

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 07:35
    Zitat von BlackMage2

    obwohl ich niemals erwartet hätte das ein ISP dem Kunden was schenkt

    Wieso schenken? Die Kosten des ISPs steigen halt auch sub linear mit der Kapazitaet, aber sie steigen... Auch da hilt abnehmender Grenznutzen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 07:33
    Zitat von Phino

    Und ja an den Peelingpoints wird nach Menge abgerechnet, wobei natürlich die eingekaufte Portgröße auch eine Rolle spielt.

    Typischerweise wird zwischen ISPs wohl burstable billing verwendet, und das haengt von der Kapazitaetsauslastung ab und nicht von der monatlichen Menge (vermute allerdings, das meintest Du hier mit Menge). Und wenn direkt ganze Ports mit 100% commit verwendet werden, dann steigen die Kosten mit der Portkapazitaet. Allerdings sub linear, so wie ein 1000er Anschluss beim ISP meist proportional billiger ist als ein 100er, gilt das auch fuer Transit und Portkosten in ueblichen IXen. So kostet am AMS-IX ein 10 Gbps Port 447 Euro, ein 100G Port 3600 und ein 400G Port 7600 Euro.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 20:11
    Zitat von kingpin42

    Ich kenne nur den Anfang des Videos, das sieht für mich aber eher nach einem Hauptverteiler/richtigem RZ aus als nach einem üblichen PoP.

    Das mag sein, ist ja auch in Muenchen und nicht auf dem Land...

    Danke fuer Deine Bewertung der Platzverhaeltnisse, da bin ich gerne bereit Deiner Expertise zu glauben... und selbst wenn da ein zweites OLT Chassis reinpassen wuerde, fuer echten Wettbewerb braeuchten wir ueber den Daumer eher Platz fuer 10 Anbieter.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 20:06

    Das mag sein oder auch nicht, die meisten PoPs bei uns duerften immer noch Hauptverteiler sein und die meine ich mich zu erinnern haben eher um did 4000 Anschluesse, aber gut, selbe Groessenordnung.

    Nur war das nicht die Kernfrage, die Frage war wie gross sind PoPs mit gefoerderten entbuendelbaren Fasern im Mittel und wie viele entbuendelbare Fasern gibt es im Mittel in so einem PoP. Es sind ja nur diese Fasern die unser hypothetische L1-Access Reseller nutzen kann.

    Damit sich die Erschluessung eines PoPs und Aufstellung eigener Technik rechnet braucht es ausreichend viele realistisch erschliessbare Anschluesse im PoP, und damit sich das ganze lohnt, braucht ein ISP auch insgesamt ausreichend viele zahlende Kunden in einem nicht zu grossen Gebiet. Telekom und Co. koennen es sich leisten von Flensburg bis Berchtesgaden Kunden mit eigener Technik zu versorgen, ein kleiner lokaler ISP kann das eher nicht.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 19:31

    Ach so, da kommt der abnehmende Grenznutzen ins Spiel, ein 1 Gbps Anschluss ist fuer viele Anwender nicht doppelt so gut wie ein 0.5 Gbps Anschluss und das zeigt sich auch in der Zahlungsbereitschaft, und wenn ein ISP did Kosten in statische Bereitstellung und dynamische Last aufteilt, hat ein 500er eher did gleichen Bereitstellungskosten wie ein 1000er, aber das ist eine Entscheidung des ISPs das so zu bewerten.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 19:04
    Zitat von mbo77

    Die Zahl kam doch von dir? Hast du nicht mehrere Millionen geförderte Anschlüsse in den Raum geworfen?

    Aus der aktuellen Breko-Marktanalyse fuer 2026 (Slide 44, wenn Du die noch nicht gelesen hast wirst Du sue sicherlich selber googeln koennen), bundesweit, ausgezahlte Mittel fuer 2 Millionen Anschluesse isgesamt bisher bewilligt Mittel fuer insgesamt 4.6 Millionen Anschluesse, d.h. aktuell duerften 2.0 Millionen gefoerderte Anschluesse tatsaechlich fertiggestellt sein. Aber halt bundesweit.

    Die Idee, dass es in individuellen PoPs zu ausreichend hoher Anzahl und Dichte solcher gefoerderter Anschluesse kommen kann, dass sich eine Erschliessung fuer Wettbewerber lohnen kann (und dass es ausreichend viele solcher PoPs gibt, dass ein ISP damit insgesamt ausreichend Kunden gewinnen kann) war Deine Hypothese und daher erwarte ich dazu Zahlen von Dir.

    Zahlen von denen ich eher nicht erwarte dass Du sie liefern wirst, weil fragen wenig Aufwand bedeutet, selber recherchieren hingegen schon.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 18:43
    Zitat von Funker

    Auf dem Rechtsweg bekommt man auch keinen Privathaushalt zu einem 71€-Vertrag.

    Wenn Dein Punkt sein soll, dass niemand 1 Gbps bei der Telekom bucht, dann guck mal hier:

    Grafana

    oder hier:

    https://breitbandmessung.de/interaktive-darstellung mit Ergenisgruppe Anbieter und selektiere nur die Telekom und guck dann auf den unteren Graph.

    In beiden Faellen siehst Du Indizien fuer Messungen aus dem Telekomnetz mit ~1 Gbps (und auch, dass der Grossteil der Kunden 50 oder 100 Mbps bucht).
    Das deutet daruauf hin, dass die Telekom schon auch ohne Rechtsweg Kunden fuer ihr 1 Gbps-Angebot gefunden hat.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 18:34
    Zitat von mbo77

    Stadtwerke und andere GmbH haben zu diesem Zwecke die geförderten Gebiete erschlossen. Da kann man also in großem Umfang drauf zugreifen. Auf die Faser, so wie gefordert.

    Zahlen bitte, wie viele PoPs mit jeweils wie vielen gefoerderten Leitungen? Dein Claim ist explizit "Da kann man also in großem Umfang drauf zugreifen", ich wuerde gerne wissen auf welchen Daten sich diese Aussage basiert.

    Zitat von mbo77

    Ich denke, du willst auf etwas ganz anderes hinaus. Du willst auch die privatwirtschaftlichen Investitionen regulieren.

    Wie waere es wenn Du einfach Fragen stellst wenn Du meine Position zu etwas wissen willst? (Aber natuerlich finden alle legalen Investitionen innerhalb von Recht, Gesetz und Regeln statt, d.h. privatwirtschaftlichen Investitionen sind bereits reguliert).

    Zitat von mbo77

    Der Zug ist abgefahren. Da kannst du Provider wie DG oder kleine wie net services gleich abwickeln. Das überlebt nur die Telekom. Und der Rest hat gute Chancen auf dem Rechtsweg.

    Ich befuerchte ich verstehe Deinen Punkt nicht.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 18:13
    Zitat von Elemir

    Da könnte ich mich wieder aufregen: Straßen und Wasserstraßen, aber die Bahnstrecken sind völlig egal.

    Jain (siehe hier:(

    Zitat

    Die Verlängerung der Nutzungsrechte wird mit Auflagen zum weiteren Ausbau der Mobilfunknetze flankiert. Ambitionierte und zugleich angemessene Versorgungsauflagen sollen insbesondere den ländlichen Raum stärken. Zugleich wird der Fokus auf die unterbrechungsfreie Versorgung der Verkehrswege mit mobilem Breitband gerichtet.

    Die Auflage sieht

    • eine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030,
    • eine Versorgung in jedem Bundesland von mindestens 99 Prozent der Haushalte in dünn besiedelten Gemeinden mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s ab 2029,
    • eine Versorgung aller Landes- und Staatsstraßen sowie Binnenwasserstraßen des Kernnetzes des Bundes mit mindestens 50 Mbit/s ab 2029 und
    • eine Versorgung aller Kreisstraßen mit mindestens 50 Mbit/s ab 2030 vor.

    Zusätzlich werden die Mobilfunknetzbetreiber zur Mitwirkung am Ausbau der Netze entlang der Schienenwege und zu entsprechenden Verhandlungen mit Eisenbahninfrastrukturunternehmen über deren gemeinsamen Nutzung verpflichtet.

    Was auch immer das genau heissen soll, hat die BNetzA aus irgendeinem Grund nicht in der von mir zitierten Liste mit aufgefuehrt.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 18:01
    Zitat von kingpin42

    Definitiv nicht, von der benötigten Kühlung und Stromzuführung des VNB ganz zu schweigen.

    Frage, in einem Video zu M-Net zeigen die ein einzelnes Huawei SmartAx MA5800 X17 Chassis mit dem sie angeblich 10000 Kunden versorgen (gut das ist PON, nicht AON), bei ca 11 HEs (und die kleinere X7 Variante braucht nur 6 HE), so viel Platz ist das jetzt auch nicht. Klar, das ist nackt ohne die notwendige Stromversorgung und ohne die notwendige Klimatechnik (und ohne Rangier/Patchfelder), aber so super viel Platz ist das doch eigentlich gar nicht?
    Andererseits sehen z.B. die DG-Container schon recht voll aus, ein weiterer OLT mag da reinpassen aber fuer echten Wettbewerb muesten das schon mehr sein...

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 17:50
    Zitat von Edding

    Machen die bei uns doch so, die gehen sogar so weit das die so unattraktiv sind das die Kunden nicht mal auf Glasfaser wechseln wollen.
    Bisschen übers Ziel hinaus geschossen finde ich.

    Das ist doch wieder die Theorie, dass es ausschliesslich der Preis waere... wie passt das mit dem Umstabnd dass 40% aller Kunden bei der Telekom sind und 60% der DSL Kunden direkte Telekomkunden sind, obwohl quasi alle DSL-Reseller niedrigere Preise haben als die Telekom. Waere der Kunde so preissensibel, muesste der Kundenanteil (und/oder die Preise) der Telekom niedriger sein. Das sollte Dir zu denken geben, ob Deine Theorie die Masse der Kunden hinreichend modelliert, oder?

    Zitat von Edding

    Und Wettbewerbs intensive märkte zeigen dass das wohl nicht der richtig weg ist.

    Unklar, keiner der Vergleichsmaerkte hat annaehernd die FTTH-Ausbaukosten wie wir, ohne X Tausend Euro die Abzubezahlen sind hat man schlicht mehr Preisspielraum. Und wenn man den FTTH-Betrieb frueher angefangen hat, dann amortisiert sich auch die aktive Technik frueher, bzw. steht eine Technikertuechtigung frueher an (was z.B. erklaert warum Frankreich mit zu den ersten gehoert die XGS/10E-PON eingefuehrt haben, da duerfte die GPON-Technik halt bereits "durch" gewesen sein).

    Zitat von Edding


    Dort ist das "Einstiegsprodukt" das 1Gbit Produkt oder gar "8Gbit".

    Mmmh, 8 Gbps als Einstiegsprodukt sehe ich da nicht. Ein Einheitsprodukt ist etwas anderes als ein Einstiegsprodukt. Ist aber auch Humpe, das wirst Du auf absehbare Zeit in Deutschland nur bekommen, wenn Du den ISPs zinsfrei und langfristig das Geld fuer den teuren Ausbau vorschiesst.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 17:40
    Zitat von Elemir

    Definiere erschlossen.

    Oh, hier geht es um das was die ISPs als erschlossen melden, gut moeglich, dass das in der Realitaer weniger als 70% sind, aber das unterstuetzt mein Argument eher.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 17:38
    Zitat von Phino

    für den ISP wichtiger, wie viel Datenmenge transportiert wird. Und er benötigt eine Mischkalkulation.

    Nein, fuer den ISP ist monatliche Datenmenge eher irrelevant, worum es mMn. geht sind die Kosten um das Netz fuer die erwartbar zu schulternde Last auszulegen... es geht also mehr um die mittlere Auslastung in der Spitzenlastzeit als um irgendwelche monatlichen Mittel.

    Ein Beispiel ein Kunde der im Monat konstant 1 Mbps umsetzt landet im Monat bei:
    (1*1000^2 * (60*60*24*30)) / (8 * 1000^3) = 324 GB

    Wenn ein anderer Kunde den selben monatlichen Umsatz jetzt in der taeglichen Spitzenlaststunde umsetzt landet er bei:

    324 * (8 * 1000^3) / (60*60*1*30 * 1000^2) = 24 Mbps

    (im Mittel setzen Kunden in der Spitzenlaststunde aktuell wohl meist < 10 Mbps um). Welcher der beiden Kunden wird einen staerkeren Einfluss auf die in der Spitzenlaststunde notwendige Kapazitaet haben?
    ISPs koennen relativ einfach den Traffic ihrer Kunden messen und haben daher die Wahl ob sie monatliche Mittel verwenden wollen oder echte Auslastung in der Spitzenlastzeit (und muessen das auch nicht per Anschluss machen, die koennen schlicht die Auslastung der relevanten Elemente direkt messen).

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:45
    Zitat von Edding

    Hää ? Ne umgekehrt :)

    Dannbjitte ich Dich Dein Argument noch mal zu erklaeren, da ich Dich wohl falsch verstanden habe.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:43
    Zitat von mbo77

    Und das kann der Provider in Deutschland in geförderten Gebieten (Millionen deiner Recherche nach) ebenso.

    Nur, wenn es da PoPs mit ueberwiegend gefoerderten Leitungen ginbt und die gefoerderten Leitungen nicht in PoPs mit ueberwiegend nicht-gefoerderten und damit nicht L1 mietbaren Leitungen terminieren. Wenn in einem PoP mit sagdn wir 2000 Anschluessen nur 100 gefoerdertd Leitungen ankommen, dann rechnet sich L1 Miete fuer Mitbewerber fuer Privatkundenanschluesse nicht. Daher bitte ich Dich, weil Deine Theorie darauf aufbaut, um Zahlen zur ueblichen Anzahl gefoerderter Anschluesse pro PoP.

    Zitat von mbo77

    Es muss daher einen anderen Grund geben. Die Schweiz wird wohl kaum einen Mammut-PoP mit Millionen Fasern haben.

    Auch in der Schweiz gibt es keine Mammutpops, aber da sind halt ALLE Leitungen unbeleuchtet mietbar, d.h. das Kundenpotential sind eher 1000+ statt 100+ Anschluesse, und bedenke ein ISP kann nicht erwarten 100% der Anschluesse fuef sich zu gewinnen. Da macht es einen Unterschied ob ich mit 10% von 1000 rechnen kann oder mit 10% von 100. Ich weiss nicht wie ich es Dir verstaendlich mschen kann, aber fuer 10 Kunden einen PoP zu erschliessen duerfte ein Verlustgeschaeft bleiben, fuer 100 kann das schon anders aussehen. Und wid TKG 22 zeigt ist das keine abstruse Theorie von mir sondern etwas was prinzipiell auch der Gesetzgeber erkannt hat.

    Zitat von mbo77

    Irgendwie...

    Sorry, irgendwie willst Du meine Erlaeuterung dazu nicht verstehen... ich kann das Pferd wohl zur Traenke fuehren, trinken muss es alkeine.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:29
    Zitat von Elemir

    Womit wir wieder am Start wären.

    Du hast natuerlich recht, das ganze ist komplizierter als ich es darstelle. Ich habe aber nicht das Gefuehl, dass die zusaetzliche Ko,mplexitaet Edding helfen wuerde das Grundproblem zu verstehen ;) ausserdem waere das wieder das boesartige Traffic-Shaping das da zum Einsatz kaeme. ;)

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:26
    Zitat von mbo77

    Ich wiederhole mich: Stand heute haben Provider bereits Zugriff auf Faser (Pflicht bei geförderten Gebieten) oder VULA und zwar ziemlich "nativ" im PoP, auch wenn VULA natürlich Bitstream bedeutet.

    Ja? Die Anzahl und DIchte der gefoerderten Leitungen ist zu niedrig um sinnvoll L1-Wettbewerb zu ermoeglichen, und fuer Bitstrom brauche ich andere Platform/Technik... aktuell sind die Zahlen halt so, dass es auf entweder Bitstrommiete oder nicht erschliessung eines PoPs hinauslaeuft.

    Ich frage mich mal wieder was Du beruflich machst, weil Du meinen Punkt noch immer nicht akzeptieren oder verstehen willst.

    Zitat von mbo77

    Ich gehe davon aus, dass man als Provider auch in der Schweiz in den PoP muss. Ist die Größe dort signifikant größer? Sonst stellt sich die Frage der wirtschaftlichen Skalierung dort ebenso.

    Ja auch in der Schweiz musst Du in den PoP, aber da kannst Du JEDE EINZELNE Faser die da ankommt individuell uebernehmen und selber beleuchten. Und laut Init7 rechnet sich das oft aber nicht immer (siehe hier) je nach Groesse des Pop und erwartbar gewinnbarem Kundenanteil rechnet es sich mal mehr und mal weniger, aber potentiell ist jeder PoP der SwissCom ein Erschliessungskandidat fuer Init7 und andere Mitbewerber. Ja auch da stellt sich eine Frage der Groesse.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:18
    Zitat von Edding

    Natürlich nicht, da die Hardware die 1Gbit abbildet copex/apex das nicht zulässt.

    Hey, dann sollen die dafuer halt auch die XGSPON Hardware einsetzen... Aber das war kein ernst gemeintes Beispiel, eben weil das so die echten Kosten nicht abbildet. War ein Beispiel um aufzuzeigen, dass der Bit/Sekunde Preis halt wenig zweckdienlich ist um Internetzugangspreise zu vergleichen.

    Zitat von Edding

    Nicht die Bandbreite is der Kostenbestimmer es ist die Plattform.

    Das ist mMn. Gruetze, ansonsten liesse sich ja 1 Gbps ueber XGSPON Hardware fuer 3.9 CHF rentabel produzieren.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:15
    Zitat von Elemir

    Warum? So zahle ich gedanklich Betrag X für den Internetzugang und 10€ extra für "Premiumsupport", dann ist die Telekom nicht mehr teurer als andere ;)

    Oh, ich meinte das mit dem "nachtragend sein", das ist nicht ganz rational, weil Unternehmen ja nicht immer gleich bleiben, so hatte auch die Telekom mal einen Ruf fuer eher bescheidenen Kundenservice (was sie erkannt und verbessert hat, das kann bei den Mitbewerbern technisch auch so sein, (Spoiler alert, ist bei O2 noch immer nicht so ;))).

    Zitat von Elemir

    Insofern ist eben nicht jeder dumm, der weiter bei der Telekom ist, sondern kann durchaus Ahnung haben und dennoch gute Gründe dafür haben.

    +1; ist auch eher unhoeflich zu denken man wuesste es bei solchen Fragen besser als der jeweils Betroffene. Allerdings (und ich will das Thema nicht dahin umleiten) haengt das auch vom Vorwissen ab. Telekom trotz vorsaetzlichen Unterpeering aeehlen ist OK, wenn man ob des Problems weiss.

  • Bei BREKO setzt langsam Panik ein

    • pufferueberlauf
    • 12. September 2026 um 16:11
    Zitat von Edding

    Und deswegen soll ich es mir in der Opfer rolle gemütlich machen und den Status Quo verteidigen ?

    Nicht zwingend, aber ist es wirklich so viel besser hier Windmuehlen mit Riesen zu verwechseln und staendig Attacken zu reiten, gegen eher imaginaere Gegner?

    Zitat von Edding

    Meinste in der Schweiz,Luxemburg,Lichtenstein kostet das nicht so viel wie in Deutschland?

    Exakt das meine ich. Wir haben hier eine Kombination aus einen Fetisch fuer Erdverlegung und einem Fetisch alles billig zu machen anstatt es richtig zu machen, weder die Kupferdoppeladern, noch die Breitbandkabel sind weit genug in Kabelschaechten/-Rohren verlegt worden als das man diese leicht durch Glasfaserkabel ersetzen kann. Also jedesmal wieder Tiefbau und der wird nicht wirklich billiger.

    Zitat von Edding

    Und die Kostenseite setzt nur ein unteres Limit und nicht einen Preis pro Mbit.

    Jain, schnellere Technik kostet mehr Geld in der Beschaffung, und schnellere Tarife bedingen ein breiter dimensioniertes Backbone und Router/Uebergaben/Transit, alles Dinge die halt auch Geld kosten. Klar setzen die Kosten ein unteres Limit auch fuer den Preis pro Bit/Sekunde. Aber mMn. agierst Du mit Kostennanehmen die massiv zu niedrig sind und daher kommst Du zu inkorrekten Schlussfolgerungen. Eigentlich kein Beinbruch, nur bist Du zusaetzlkch halt auch unwillig Deine Kostenabschaetzungen zu aendern und bleibst bei Wunschdenken.

    Zitat von Edding

    Weil sie gar keine 20€ Anbieten und die Kunden deshalb bei DSL bleiben.

    Jetzt rechne erst mal vor, dass 20 Euro Kostendeckend ist... weil der Trick "wir machen Verlust bei jedem Kunden, aber was wir an Marge vermissen lassen, machen wir durch Kundenzahl wieder wett" war immer als Gag gedacht.

    Und es bleibt halt das Problem, dass die Theorie der deutsche Michel wolle beim Internetzugang vor allem billig nicht zu den beobachtbaren Fakten passt, die ich hier schon oft dargelegt habe. Kurz, der hohe Kunden-Anteil der teuren Telekom und das Versagen von Vodafon e mit ihren Kabel1000 Ramschaktionen ihren Kundenanteil spuerbar zu erhoehen.

    Zitat von Edding

    Ohne Kunden keine einnahmen.
    Zu schlechtes Angebot keine Nachfrage.

    Das ist nicht ganz falsch, aber Markt kann man nur verstehen wenn man auf beide Seiten schaut, Preise entwickeln sich da im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, selbst wenn 100% Kunden FTTH fuer 20 Euro nehmen wuerden, solange das nicht rentabel ist wird kein ISP das Anbieten und es damit nicht zu diesem Preis kommen.

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