mmmh, zumindest die uebliche pppoe Variante fuer OpenWrt ist selber single threaded, und schlimmer, verhindert dadurch die Nutzung von Hardware-Multiqueue... ist bei niedrigen Zugangsraten egal, aber wird schmerzhafter je breiter der Link, allerdings weniger wegen pppoe selber und mehr wegen Dingen wie traffic shaping...
Beiträge von pufferueberlauf
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Mit der Einführung von ISDN in Deutschland kam noch kein VoIP zum Einsatz,
Korrekt, allerdings hatte ich Phinos "VoIP" nicht als SIP/VoIP interpretiert sondern als Kurzbeschreibung dafuer dass es ab Amt digital weiter ging... aber klar, technisch hatte das nichts mit IP zu tun...
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Wobei die Netzwerker seit langem konsequent auf Bit statt Byte setzen und auf Basis 1000 statt 1024...
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Wahrscheinlich werden mittlerweile gar keine anderen Karten mehr produziert.
Aktuell werden meinen Informationen nach von den Ausruestern der Telekom gar keine Linecards mehr fuer FTTC produziert, egal welches Profil

Aber wenn 17a die 100/40 nicht bringt, wird natürlich nicht versucht mit 35b diese 100 zu erfüllen.Nein. Man bleibt bei 17a mit dann verminderter Datenrate.
Klar, weil sonst halt ein Techniker rausgeschickt werden muss um umzuklemmen und das ist aus ISP Sicht halt recht teuer, zu teuer, da nimmt man lieber das Risiko in Kauf eventuell einer Minderung zustimmen zu muessen...
Mir ist in Bekannten-/Verwandtenkreis schon lange keine "Nur 100 MBit möglich" Situation mehr untergekommen.
Das heisst aber erst mal nur, der DSLAM hat mindestens eine Profil 35-b-faehige Linecard mit mindestens einem freien Port... mehr braucht es nicht dass der Tarif buchbar ist, oder? Ich bin da vielleicht zu zynisch, aber ich wette die Telekom zahlt ihrer PR Abteilung viel Geld solche Aussagen maximal positiv fuer die Telekom zu formulieren und daher bin ich vorsichtig mit naiv-optimistischen Interpretationen

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oder welchen Vorteil hab ich bei dem verlinkten Kabel mit BiDi?
Mit BiDi reicht eine Faser fuer beide Richtungen, d.h. Dein Duplex-Kabel erlaubt dann zwei unabhaengige Links/Verbindungen... wenn Du nur eine brauchst wuerde ich die Entscheidung vom Preis abhaengig machen... Ach, ja, bei BiDi muss man, meine ich, immer passende Modulpaare kaufen, jeweils mit "invertierter" Sende- und Empfangsfrequenz, so dass die miteinander "sprechen" koennen, bzw. dass die ihre gegenseitigen Sendungen auch sehen koennen.
Das Kabel duertfte LC/UPC sein, d.h. Du solltest ein Modul mit LC/UPC auswaehlen, Dein verlinktes Modul duerfte passen.
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Zu Punkt d): Kein Netz auf dieser Welt ist so ausgelegt, dass irgendein Backbone die Summe aller Endgerätebandbreiten zu 100% wegschaffen kann. Die Kosten wären astronomisch hoch und das ist auch absolut nicht notwendig.
Das ist mir klar, mir ging es um die Frage ob die Telekom aktuell 25 Millionen Profil-35b-faehige Linecard-Ports im Feld hat... und bereits das bezweifle ich...
Ansonsten muss ein ISP sein Netz so dimensionieren, dass er die tatsaechliche Last zufriedenstellend transportieren kann, wenn es gelegentlich mal zwickt und zwackt, kein Ding, aber wenn es zu regelmaessiger Ueberlast kommt, muss er halt die Kapazitaet erhoehen oder die Last erniedrigen... das ist aber wie gesagt gar nicht der Punkt gewesen den ich da machen wollte, habe ich aber wohl missverstaedlich formuliert, dafuer bitte ich um Entschuldigung.
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P.S.: Das Ursprungsvideo und die Antwort der Telekom habe ich noch nicht gesehen, vielleicht tue ich mir das am Wochenende an, aber letztlich habe ich eine Ahnung was die Telekom wohl gesagt haben wird...
So habe das gestern Abend nachgeholt und bin von der Antwort der Telekom nicht wirklich ueberrascht auch wenn sich da ein paar interessante Informations-Broesel verstecket haben:
a) im Mittel scheint der Meter Tiefbau die Telekom ca. 70 Euro zu kosten. Unklar was da genau eingerechnet wird und ob es nur um das Zugangsnetz ging oder nicht, aber immerhin ist das mal eine Hausnummer.
b) die Telekom kann/will homes passed nicht von homes connected unterscheiden und behauptet 12.8 Millionen Anschluesse koennten 1 Gbps per Glasfaser buchen... das ist technisch keine direkte Luege aber zumindest vorsaetzliche Informationsverschleierung...
c) ca. 34 Millionen Anschluesse koennen >= 100 Mbps buchen
d) ca. 25 Millionen koennen bis zu 250 Mbps buchen
unklar was da genau aggregiert wurde aber ich vermute stark, dass zumindest die zweite Zahl nicht so zu interpretieren ist, dass tatsaechlich diese 25 Millionen das gleichzeitig tun koennten, sondern, dass 25 Millionen Anschluesse an DSLAMs mit Profil 35b-faehigen Linecards haengen (dass also im DSLAM mindestens eine solche Karte steckt).
e) Die bescheidenen Tests, von Connect, Chip, und Computer Bild werden von der Telekom als PR-Waffe missbraucht, mal passender (ich hoffe/vermute die Abdeckungsmessungen sind halbwegs belastbar), mal weniger passend.
f) wohl dem aktuellen Informationsembargo zum Thema vorsaetzliches Unterpeering folgend, gibt es nur den hier irrelevanten (aber per se nicht grundsaetzlichen falschen) Hinweis, dass Inhalteanbieter selber fuer den Sendeweg verantwortlich sind...
Andererseits, weder das Ursprungsvideo, noch das Antwortvideo auf die Telekom haben mich wirklich ueberzeugt alles ein bisschen oberflaechlich, bin wohl weder die Zielgruppe noch im richtigen Alter um das cool oder ausreichend tief recherchiert zu finden...
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Und dann das 16 k Gelaber.
Ja, die scheinen systematisch K statt M zu verwenden, unklar warum, aber dieser Fehler ist nicht ganz unueblich (z.B. bei Heise, aehnlich wie die Verwechslung von symmetrisch mit synchron). Na ja, ist letztlich kein Beinbruch und meist recht schnell klar was gemeint ist...
Peinliches, effektheischendes Video. Extrem undifferenziert.
Youtube halt
da kann man Glueck haben, ist aber alt auch viel Spreu dabei.P.S.: Das Ursprungsvideo und die Antwort der Telekom habe ich noch nicht gesehen, vielleicht tue ich mir das am Wochenende an, aber letztlich habe ich eine Ahnung was die Telekom wohl gesagt haben wird...
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die wollen prüfen ob es "perspektivisch möglich sein wird".
Unklar was das beutet:
a) man ist bereits in Verhandlungen mit GFNW
b) man will den Kunden nicht mit einer strikten Absage vor den Kopf stossen, wer weiss, vielleicht verhandelt man ja eines Tages mit GFNW...
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ich kann mir nicht vorstellen, dass ein o2 oder 1&1 Anschluss über einen Telekom Zugang wesentlich instabiler sein sollte als Telekom pur.
Kann da nur einen Datenpunkt/eine Anekdote beisteuern, war seit 2013 bei der Telekom mit einem Umzug ohne Ausfaelle, bin dann zu O2 gewechselt (ueber Telekom VDSL2-Vorleistung) und auch da ein Umzug und auch da ohne Ausfaelle... (O2 hatte zwei kleinere technische Problemchen, hat diese allerdings ernst genommen und repariert).
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Der Nutzer möchte, dass er Internet hat. Da ist er um 2000 bei DER Telekom gelandet. Telefon hatte er schon und es musste nichts gebaut werden. Und fortwährend wurde das Netz schneller und stabiler. Meine Tochter hat "noch" 100/50 VDSL bei der Telekom. Das reicht ihr für Homeoffice, Streaming etc. und sie hatte in den vergangenen 4 Jahren keinen Ausfall.
Mal sehen, was passiert, wenn sie demnächst (HüP ist schon im Keller) Gf bekommt von WestConnect/EON.
Wenn ich dann von diesen Anbietern die Vielzahl von Problemen im Gegensatz zur Kundenzahl lese, bin ich gespannt.Ich bestreite gar nicht, dass die Telekom in vielen Bereichen ein vielleicht etwas teurer aber kompetenter ISP ist, und das in einiger Hinsicht die Mitbewerber von der Telekom lernen sollten. (Andersrum, gerade deshalb finde ich die Politik des "vorsaetzlichen Unterpeerings" vielleicht so unangenehm.)
Wir benötigten arbeitstechnisch Mobilfunk seit 25 Jahren im Raum Berlin/Brandenburg. Da war in Brandenburg D1 um Längen mit der höchsten Verfügbarkeit.
Das ist total nachvollziehbar. Ich habe mein Mobilnetz auch nach Verfuegbarkeit an den fuer mich relevanten Orten ausgewaehlt und bin bei D1 gelandet (nachdem ich erst mit D2 angefangen hatte und dann bei E+ gelandet bin, aber nach ein paar Jahren Auslandsaufenthalt und Umzug in eine neue Stadt, passte E+ dann gar nicht mehr).
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da wird es dann auf die Dienstanbieter geschoben, wenn Seiten langsam laden, Videos puffern, Downloads langsam sind usw.
Weil Speedtest am eigenen Anschluss ist ja schnell und die Telekom sagt auch es liegt keine Störung vor.Sehe ich aehnlich. Das duerfte auch ein Grund sein warum die Telekom, anders als damals bei der Volumendrosseldiskussion, das ganze gar nicht mehr klar beim Namen nennt sondern immer verbraemt. Man sieht ja leider auch hier im Forum, dass diese Masche funktioniert auch bei vernuenftigen Menschen die einige Ahnung von Netzwerktechnik haben. PR-technisch ist das mMn. ein Musterbeispiel wie man das machen muss, selbst der "Ausbruch" von T. Hoettges war sehr kontrolliert und hat vermieden das Problem offen zu akzeptieren.
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OK, normale MTU/MSS und TCP timestamps... zusammen mit PPPoE und VLAN also, sollte mit IPv4 und MTU 1500 bei 1000 Mbps brutto:
1000 * ((1500-8-20-20-12) / (1500+42)) = 933.85 Mbps
in typischen Speedtests rauskommen, wenn der Traffic Shaper auf Ethernetebene arbeitet. 927 ist da nahe dran aber halt keine Punktlandung, gerade auch weil die ueblichen Speedtests alle dazu neigen die tatsaechliche Kapazitaet etwas zu ueberschaetzen...
Kannst Du vielleicht noch einen Kapazitaetstest von speedtest.net machen und posten?
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deren Anbieter es nicht mal für nötig halten, das von ihnen gewählte CDN auch zu bezahlen.
Das mag sein oder mag nicht sein, ist aber vollkommen irrelevant weil es beim vorsaetzlichen Unter-Peering nicht um die Geschaefte von Inhalteanbietern mit CDNs geht...
Der Sachverhalt (vorsaetzliches Unterpeering mit den grossen Transitanbietern) ist eigentlich recht simpel, daher frage ich mich, wie man das ganze immer noch falsch interpretieren kann.
Die relevante Frage ist, finde ich es OK, wenn mein ISP sich fuer meinen Traffic nicht nur von mir bezahlen lassen will, sondern auch noch von der anderen Seite oder finde ich das nicht OK. Und erwarte ich, dass die andere Seite diese Kosten, bei bezahlten Diensten, selber schultert, oder dass diese Kosten auf den Preis der Dienstleistung/ Inhalte aufgeschlagen werden, so dass ich letztlich fuer den selben Traffic doppelt bezahle, oder erwarte ich das nicht.
Daher haben die auch keine Probleme.
Ich stimme Dir in so weit zu, als dass die Masse der Telekomkunden (das sind zusammen etwa 40% aller Internetanschluesse in Deutschland, meine ich) keine Probleme bemerken die sie dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom zuschreiben koennen. Das ist aber nicht das selbe wie gar nicht betroffen zu sein.
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Es bleibt festgenagelt bei ca. 927Mbit/s im Downstream
927 ist etwas unueblich.
Mach doch mal einen Besuch auf:
https://www.speedguide.net/analyzer.php
und poste den Inhalt der "Share Your Results" Box, hier ein Beispiel von meinen Link:
Code
Alles anzeigen« SpeedGuide.net TCP Analyzer Results » Tested on: 2026.04.11 05:18 IP address: 162.158.xxx.xx Client OS/browser: Mac OS (Chrome 147.0.0.0) TCP options string: 020405b40402080a98ed62d8000000000103030d MSS: 1460 MTU: 1500 TCP Window: 131072 (not multiple of MSS) RWIN Scaling: 13 bits (2^13=8192) Unscaled RWIN : 16 Recommended RWINs: 64240, 128480, 256960, 513920, 1027840 BDP limit (200ms): 524 Mbps (52 Megabytes/s) BDP limit (500ms): 210 Mbps (21 Megabytes/s) MTU Discovery: ON TTL: 52 Timestamps: ON SACKs: ON IP ToS: 00000000 (0)927Mbps ist etwas niedrig fuer 1000 Mbps brutto, zumindest mit der ueblichen Verkapselung, vielleicht nutzt die DGN ja etwas weniger uebliches... ausserdem waere es vielleicht hilfreich das Resultat einer Messung von
LibreQoS Bufferbloat Test - Cloudflare Edition
zu posten (Achtung, das Forum akzeptiert nur Bilder bis ca. 1 MiB, daher, Test durchfuehren, aud Advanced Details klicken um die Latenz-Tabelle sichtbar zu machen, dann in der "Share Results" Sektion auf "Download JPG" klicken (wenn das groesser als 1 MiB sin sollte die Resolution auf 1x setzen...)).
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Die Probleme sind bekannt. Aber im Gegensatz zu den anderen Anbieter liefern sie in der Masse Besteleistung.
Definiere "Besteleistung"... und was "in der Masse" angeht, das mag stimmen, oder nicht stimmen, aber bis auf die Handelsreisenden die die ganze Republik beackern halte ich "an meinen ueblichen Nutzungsorten" fuer relevanter...
Und der uralte Ausspruch "Beste Netz" bezog sich auf Mobilfunk, und das traf damals und heute zu.
unklar, haengt davon ab wo Du ein Netz nutzen willst/musst. Bin vor Jahren von E+ zu D1 gewechselt, weil in Tuebingen und Ostfriesland das E+ Netze bestenfalls Gruetze war (aber auch D1 ghatte/hat in Ostfriesland noch ein paar Durchhaenger). Aber aktuell ist an meinem Wohnort O2 besser als D1 (bin aber trotzdem noch bei D1, weil "gut genug", aber "gut genug" ist nicht bestes Netz, oder?)
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aber selbst lt. DGN sollten 1000Mbit im Maximum möglich sein. Also müsste ich auch das irgendwann mal messen können

Theoretisch ja, aber um das durchzusetzen wirst Du selber vor Gericht ziehen muessen... der BNetzA reicht es wenn 90% der versprochenen Maximalrate erreicht wird... die Begruendung fuer den Abschlag ist mMn. wenig ueberzeugend, aber weder die BNetzA noch deutsche Gerichte duerften sich da gross um meine Meinung scheren.
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