Beiträge von Elemir

    Themen wie Routerzwang und gibt es am Telekom-BNG nicht. Wenn der ISP zu dumm ist für IPv6, nimmt man einen anderen. Das ist es, worauf es mir persönlich ankommt.

    Das ist aber bei Telekom-Glasfaser etwas anders als bei Telekom-DSL, bei Glasfaser gibt es auch bei der Telekom weniger und weniger günstige Reseller als bei DSL, denn bei der Glasfaser gibt es für die Telekom keine Regulierung des Reseller-Preises.

    Das erwarte ich genauso auch bei den anderen Glasfaser-Netzbetreiber: Mehr als Gigabit zu Kapitalrendite-Preisen (DG: 90-130 €) wird da mit Leitungsmonopol nie kommen. Warum auch

    Das ist auch bei der Telekom-Glasfaser nicht anders.

    Und aus der Erfahrung heraus ist mir ein Kapitalrendite-Leitungsmonopol-Glasfaseranbieter lieber als ein Kapitalrendite-Leitungsmonopol-Kabelnetzbetreiber, denn die Glasfaser funktioniert wenigstens vernünftig, das TV-Kabel war dagegen ein Trauerspiel. DSL der Telekom gab es bis 16 MBit.

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    Kenne ich. Die habe ich beim Schwiegervater nämlich im Einsatz ;)

    Bei der Variante über Koaxialkabel gibt es aber noch Sachen zu beachten. Das Produkt nutzt 2-200 MHz. Wenn man über Kabel-TV sein Fernsehprogramm empfängt muss man darauf das dort in diesen MHz-Bereich keine TV-Sender senden.

    Das reicht noch nicht aus, man braucht auch noch einen Filter am Kabelhausanschluss, damit man damit nicht auch noch seine Nachbarn stört. Wenn man das Kabel nicht ausschließlich für G.hn nutzt und es vom Kabelhausanschluss abklemmt, dann sollte man schon etwas mehr beachten.

    Davon würde ich SEHR dringend abraten.

    Dem schließe ich mich an, von Powerline ist eigentlich immer abzuraten, egal wofür.

    Außer, man weiß ganz genau was man tut, kennt seine Phasen usw., aber dann fragt man auch nicht mehr hier nach ;)

    Deshalb gibt es eine knallharte Regel bei Glasfaseranschlüssen: Es darf nichts - und ich betone: NICHTS - außer passiven Komponenten zwischen Router und Modem sein. Nur Kabel und Stecker oder Wanddosen. Kein Switch, kein Powerline, kein WLAN. NICHTS.

    Das ist zu allgemein. Passive Switche sind erlaubt, machen aber keinen Sinn, außer man braucht sie für PoE-Injection, ebenso aktive Switche, wenn man der "Glasfaserverlängerung" ein eigenes VLAN zuweist. Powerline und G.hn sind erlaubt, wenn man sie so konfiguriert, dass sie keine IP per DHCP beziehen.

    Das stimmt. Wobei ich G.hn über Stromkabel und Telefonkabel auch nicht empfehlen kann (da wie pufferueberlauf schon geschrieben hat bekommt auch dort nicht die allerbesten Geschwindigkeiten.

    Über Stromkabel gebe ich Dir Recht, das ist wegen der Einstreuung von Störungen aller Art durch angeschlossene Geräte nie zu empfehlen, aber Telefonkabel mit G.hn - warum nicht? DSL geht da auch mit bis zu 250 MBit/s drüber, und bei G.hn sind die Strecken im Regelfall kürzer.

    Nun ja, was soll ich sagen: in der Familie haben wir einen Anschluss bei denen, nach einigen Anlaufschwierigkeiten (vor der offiziellen Rufnummernübertragung) gab es einige Probleme mit der Erstinbetriebnahme, seitdem läuft es. In dem einem Jahr hatten wir nur einen etwas seltsamen Ausfall, als das DNS der Fritzbox einzelne Namen nicht auflösen konnte. Das muss aber kein DGN-Problem gewesen sein.

    Zu den Vertragssachen kann ich nichts beitragen, das habe nicht ich gemacht, sondern der Eigentümer. Ob das 1 oder 2 Verträge waren kann ich somit nicht sagen, aber es stand ohnehin nicht zur Debatte, das wieder zu streichen, da wir dort von Vodafone mit dem (dort) sehr unzuverlässigen und teuren (getrennter NE4-Betreiber) Koaxkabel weg wollten und DSL keine Alternative war.

    Vom Erstvertrag bis zur Inbetriebnahme dauerte es etwa 1,5-2 Jahre, dort war gerade bei Vodafone die Verlängerung um 2 weitere Jahre gemacht, als DGN zu werden anfing. Die Inbetriebnahme war dann kurz vor den Auslauf der Vodafone-Laufzeit.

    Die Haustürvertreter waren allerdings echt eine Pest, da dürften sich aber alle Anbieter nichts schenken.


    Da es sich um eine eigene Immobilie handelt, würde ich dort wieder dazu raten, es zu tun, denn dort wird das Koax-TV-Kabel mit Sicherheit abgeschaltet werden (immer mehr Kunden wandern ab, NE4-Betreiber macht nichts mehr), und DSL gingen damals nur 16 MBit. Jegliche spätere Erschließung wäre nicht preisgünstiger geworden, aber absehbar irgendwann notwendig.


    Bei Dir mag die Situation anders sein, auch die Preise sind heute höher als in unserem Vertrag. Aber da Du scheinbar Eigentümer der Immobilie bist, würde ich an Deiner Stelle schon überlegen, das Haus zumindest erschließen zu lassen. Ob außer der DGN irgendwann noch ein anderer Anbieter kommt, um in dem Gebiet zu überbauen, weiß keiner.

    Das Problem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Klingel nicht mit den Sicherheitsmechanismen des Router umgehen kann. Diese Art von IoT Geräte sind da meist sehr bescheiden aufgestellt und können, wenn überhaupt, nur WPA 2. Wenn der Router fix auf WPA3 eingestellt wurde, wird es nichts.

    Es gibt sogar (leider) IoT-Geräte, die selbst mit einem Mixed-Mode-WPA2+3-Netz nichts anfangen können, sondern nur in WPA2-only-Netzen laufen. Habe hier sowas und leider noch keinen Cloud-freien Ersatz dafür gefunden. Daher läuft mein Gastnetz weiterhin mit WPA2-only.

    Ich glaube aber nicht unbedingt, dass das hier das Problem ist, weil ...

    Hä? Den Punkt musst du vielleicht genauer erklären. Wer spannt welches Netz auf und wo soll das ausgewählt werden?

    Es klingt, als ob die Klingel zur Erstkonfiguration ein eigenes WLAN aufspannt, mit dem man sich zunächst verbinden muss. Ist bei meinen o.g. Gerät ebenso.

    An dieser Stelle ist das Netz der Fritzbox noch gar nicht beteiligt, daher bin ich mit nicht so ganz sicher, woher der genannte Problem wirklich kommt.

    Könnte z.B. sein, dass das Gerät, mit dem der Konfigurationsversuch gemacht wird, kein WPA2 mehr macht, oder etwas ganz anderes.

    Wenn das Haus Euer Eigentum ist, dann könntest Du auch für die beiden anderen Wohnungen den kleinsten Vertrag bestellen und nach 2 Jahren wieder kündigen oder für die anderen beiden Wohnungen einen Anschluss ohne Vertrag bestellen. Beides ist natürlich nicht kostenfrei, aber für das eigene Eigentum möglicherweise sinnvoll, um einen Anschluss zu haben, was sich bei einem späteren Verkauf oder Vermietung als vorteilhaft erweisen könnte.

    Ich dachte eigentlich hier in einem Fachforum unterwegs und neu dabei zu sein? Scheint aber nicht ganz so zuzutreffen. Wenn ich sowas lese frage ich mich woher das kommen könnte, vllt. vom Wunschdenken auf bessere Zeiten?

    Der einzige hier mit Wunschdenken bist Du.

    Nimm, was die DGN Dir anbietet oder bleibe bei DSL. Alles andere ist Wunschdenken von Dir, der auf absehbare Zeit kaum erfüllt werden wird. Du wirst hier keinen finden, der für dich bei einer Klage gegen die DGN den Anwalt stellt.

    Ansonsten wüsste ich nicht, was Du mit dem Gejammere über die DGN erreichen willst.

    Wir sind zufrieden. Geht besser, aber auch weitaus schlechter, wenn ich hier Berichte über andere Provider lese. Bei der DGN gibt es eine ausreichende Beschreibung der Schnittstelle, mir ist unklar, was Du zusätzlich zu den Links noch willst.

    Wenn ein Anbieter einmal eigenwirtschaftlich ausgebaut hat, dann wird da kein 2. später noch mal kommen u. die gleichen Kosten wgn. Aufwand noch mal in die Hand nehmen, so viel sollte wohl mal klar sein! Oder hat zu der Telekom-TAL dann mal später einer zusätzliche Cu-Kabel in die Erde verbuddelt?

    Abwarten. Für mich steht die Strategie zumindest der Telekom noch nicht fest. Überbau gab es schon.

    Bzgl. der angeblich jeweils eigenen Faser bis zum POP, wer sich in der GF-Technik auskennt weiß dass da optische Splitter in einem NVT verbaut werden, weil eben nicht jeder Anschluss (Kd-Faser) durchgängig bis zum aktiven Teile eines POP läuft.

    Wer sich mit der Technik auskennt weiß, dass der Splitter im POP sein kann. Die DGN hat dort, wo ich den Anschluss kenne, gar keinen NVT verbaut, sondern nur einen "Container", wo gleich die aktive Technik steht.

    Du bist jetzt glaube ich schon der 2. der dieses Argument bringt? Arbeitet ihr im Einkauf bei einem solchen GF-Provider, glaube ich nämlich nicht. Bei den xDSL-FB-en muß man einen LAN-Port als WAN-Eingang opfern, da liegt schon der 1. Stolperpunkt für Laien,

    Ein Laie schließt einen PC an und den Rest per WLAN.

    Na dann. - Als ich das damals schon machen wollte, hat sich die UGG standhaft geweigert, meine Fritzbox ID statt meiner ONT-ID in ihrer Datenbank eintragen zu wollen. - Aber ja, wenn das bei neuen Anschlüssen so ist, dann kann das schon sein. - Da kann ich aber nichts dazu sagen.

    Hatte mich damals da drüber auch erst geärgert, aber mittlerweile finde ich es gar nicht schlecht, die ONT-ID zu haben. - Wenn ich mir eine neue Fritzbox kaufe, kann ich einfach die Daten in die neue Box auntragen, und der Anschluss läuft. - Muss ich erst die neue Fritzbox ID an die UGG übermitteln, keine Ahnung, wie lange das dauert, bis die Daten dann auch greifen.

    Ich habe meine FB auch noch mit geänderter ONT-ID im Einsatz, aber irgendwo seit FritzOS 7.5x herum geht das nicht mehr auf den "üblichen" Wegen zu ändern. Wenn man es vorher geändert hatte, blieb es (bisher) bestehen.

    Ich kann Deine Argumentation verstehen, ist auch bei mir der Grund, das eigentlich so haben zu wollen.

    Viele weitere Interessante Beiträge hier, teils recht komplex, die Materie.

    Ich versuche also nun erst einmal, die zum Mesh-Repeater degenrierte 6591 so zu konfigurieren, dass darüber dann die C6 Fritzphone betrieben werden.

    Dazu nochmals laienhafte Verständnisfragen:

    1. Ich kaufe die Fiber 5590 direkt vom Provider (diese ist dann vorkonfigurert, aber nicht gebrandet usw.). Muss ich, wenn ich die Telefonie auf der 6591 einrichte, irgendwas an der 5590 bzgl der Telefoniekonfiguration anschließend ändern? Ich vermute jetzt mal nicht.

    Direkt an der Konfiguration der 5590 ist für die Telefonie über Mesh nichts zu ändern (vorher für das Mesh natürlich schon), aber nach der Einrichtung der Telefonie über Mesh auf der 6591 muss das nochmal per Knopfdruck an der 5590 bestätigt werden.

    Elemir und mbo77

    Ihr habt meine Einlassungen gegenüber dem BigWoelfi vollkommen missverstanden. Ich wollte ihm klarmachen, dass die Telekom ihre Kupferleitungen von der Allgemeinheit bekommen hat und nur etwas abstottern muss.

    Eben nicht. Die "Allgemeinheit" hat dafür sämtliche Erlöse aus dem Börsengang der Telekom erhalten, und die sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden von den Käufern der Telekom bezahlt.

    Ganz normales Verkaufsgeschäft: einer gibt Geld und erhält dafür die Leitungen.

    Ob der Verkauf sinnvoll war, ist ein anderes Thema, wo ich jetzt nicht darauf eingehen will.

    Bezahlt vom Gebührenzahler. Die Telekom musste jedes Jahr hohe Beiträge in den Bundeshaushalt leisten. Sie hat also den Staat finanziert, nicht umgekehrt.

    Bei der Privatisierung musste sie einen hohen Schuldenberg übernehmen.

    Außerdem haben bei der Privatisierung die neuen Eigentümer (vulgo Aktionäre) dem Staat ziemlich viel Geld für die Telekom und somit das Netz bezahlt. Insofern wurde da nichts verschenkt, der Staat hat sein Geld dafür erhalten.

    Leidtragende waren eher die Käufer, wie sich später gezeigt hat, haben diese viel zu viel bezahlt.