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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Elemir

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 14:01
    Zitat von mbo77

    Ich finde es zudem sehr spannend, dass du eine öffentliche Adresse zugewiesen bekommst.

    Da ich mit der IP aber nirgendwohin eine Verbindung aufbauen kann, könnte das auch nur als eine Art "Dummy-IP" dienen.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 12:29
    Zitat von HubeBube

    Hast Du ein vorgefertigtes Provider-Profil für den Zugang ausgewählt?

    Ja, die DGN hat das so vorkonfiguriert. Ich will das jetzt, wo ich eine Störungsmeldung bei DGN offen habe, auch nicht verändern. Sonst kommt als erste Aussage, ich solle deren Profil verwenden.

    Wenn der Anschluss irgendwann richtig läuft, dann wird es schon ans Tuning gehen. Aber erst dann, und insbesondere auch erst, wenn auch das Telefon portiert ist.


    Persönlich gehe ich auch nicht davon aus, dass das die Ursache wäre. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die FB das nur zur Priorisierung nutzt, wenn die Leitung am Anschlag ist. Aber wenn die Leitung mehr kann, als dort eingestellt ist, dann bremst die FB nicht auf den Wert herunter.

    Zumindest beim DSL-Zugang war das so.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 12:02
    Zitat von HubeBube

    Ja :)

    Damit ist die Einstellung der Up- bzw. Downloadrate gemeint. Das gibt es natürlich auch bei einem Glasfaseranschluss.

    Internet > Zugangsdaten -> Verbindungseinstellungen hier die gebuchten Up- und Downloadraten konfigurieren.

    Nein, da finde ich nur das. Erweitere Einstellungen ist natürlich aktiv.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 11:19
    Zitat von frank_m

    Aber die Box hat eine IPv4 bekommen? Was waren Defaultgateway und DNS Server?

    Vollkommen korrekt. Das kann so nicht sein.

    Wie ist der Traffic Shaper bei dir eingestellt?

    Ohne den manuellen AFTR Eintrag hat sie eine IPv4 bekommen:

    In dem Screenshot, den ich noch habe (hat ja ein paar mal gewechselt bei den Versuchen):

    IPv4: 93.127.253.127

    DNS 185.39.86.6 und 91.200.108.68

    Gateway 185.39.84.13


    Mit manuellem AFTR-Eintrag zeigt sie das im Abschnitt Internet nicht an, sondern ich sehe das nur über System - Ereignisse. Da gibt es dann aber auch kein IPv4.


    Traffic-Shaping ist doch eine DSL-Einstellung, die habe ich nicht (zumindest nicht gefunden), wenn das über das GF-Modem geht. Ober übersehe ich etwas?


    Ticket bei DGN ist eröffnet, aber noch ohne Rückmeldung.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 08:44
    Zitat von Sowieso

    Dann warst Du "Homes Passed" im Sinne von "es führt ein Kabel am Haus vorbei". Das ist aber nicht das was hier mit "Homes Passed" bei Glasfaser gemeint ist. Sonst gäbe es viel mehr "Homes Passed".

    Die Telekom z.B. hat für ihren FTTC-Ausbau 180.000 MFG im Land verteilt, die per Glasfaser angebunden sind. Praktisch jede Stadt wäre durchzogen von einem Netzwerk an "Homes Passed" Haushalten, weil unter diversen Gehsteigen Glasfaserleitungen liegen. Über die wird man aber keinen FTTH-Anschluss buchen können, deswegen werden diese Strassenzüge nicht als "Homes Passed" gezählt und auch nicht auf der Telekom-Karte als solches angezeigt.

    Hier geht es bei "Homes Passed" um Adressen im Ausbaugebiet die auch wirklich einen Glasfaseranschluss buchen können.

    Die Möglichkeit einen Anschluss zu buchen hat für diese Haushalte seit Beginn der Vorvermarktung ja nie geendet. Aber ja, man will die Kupferabschaltung so gestalten dass man noch eine Chance hat zu wechseln bevor das Netz abgeschaltet wird. Aber auch für Haushalte die von der Möglichkeit nicht gebrauch machen und nach Abschaltung ohne Festnetzanschluss dastehen ist die Mindestversorgung erfüllt: sie können ja auch in Zukunft noch einen Anschluss bestellen. Die Mindestversorgung ist hier also nicht der entscheidende Faktor, sondern die "geordnete" Abschaltung eines regulierten Netzes.

    Das ist alles schönes Papier. Hier könnte man angeblich Glasfaser für Adressen bestellen, bei denen vor dem Haus definitiv keine Glasfaser liegt. Sind somit Homes passed, werden aber mit Sicherheit in nächster Zeit keinen Anschluss bekommen. Dort wollten in der Nachfragebündelung Leute bestellen, die wurden dann aber abgelehnt. Trotzdem sagt die Adressprüfung weiterhin "Glasfaser verfügbar"

    Wobei die Gründe für die Ablehnung eher im Wort Vonovia liegen dürften, aber das ändert für den Kunden erstmal nichts und der Kunde bekommt gesagt, dass es verfügbar wäre, obwohl die T es besser weiß. Lustig sind auch die Klingelkollonen vom T, die es dort immer wieder versuchen, obwohl abgelehnt.


    Aber Dir entgeht, dass bei der Verpflichtung zur Mindestversorgung auch ein Termin festgelegt wird, bis wann die Versorgung zu erfolgen hat. Also sich auf Homes passed zu berufen und es kommt halt kein Bautrupp geht da nicht.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 08:34
    Zitat von hetti72

    Wobei man ganz ehrlich aber sagen muss das eine "Verpflichtung zur Versorgung" von Starlink lächerlich ist.
    In DE kann jeder ohne (grössere) Probleme einen Starlink Vertrag abschließen und dann auch nutzen, dazu muss nicht erst die BNetzA eingreifen.
    Es ist ja nicht so das Starlink jetzt einen extra Satelliten für dieses Gebiet bereitstellen müsste.

    Durch diese Entscheidung wird lediglich den Telekomunikationsunternehmen der Rücken gestärkt die aus Wirtschaftlichkeitsgründen einen Ausbau verweigern.

    Aber nicht zu dem Preis. Der reguläre Starlink-Preis ist höher als der nun "bezuschusste" Preis.


    Die Entscheidung für Starlink fiel nur, weil die Bundesnetzagentur in dem Gebiet niemanden verpflichten konnte. Dort steht gerade die Entscheidung an, ob die Telekom oder die EWE den bezuschussten Ausbau durchführen soll. Hätte man nun einen der beiden Anbieter verpflichtet, dann hätte es passieren können, dass den Zuschlag für das restliche Gebiet der andere Anbieter erhält und der verpflichtete Anbieter nur diese eine "Insel" hätte und die Investition niemals wieder heingekommen wäre. Es ist anzunehmen, dass die Starlink-Entscheidung nur bis zu dem Zeitpunkt gilt, zu dem eine andere Ausbauentscheidung gefallen ist.

    Daher gab es in diesem Fall eine Entscheidung für Starlink. Daraus lässt sich nicht folgern, dass das überall so ausgehen wird.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 5. Juni 2024 um 00:23
    Zitat von Sowieso

    Homes Passed ist kein vorhandener Anschluss, aber es bedeutet dass ein Anschluss angeboten wird. Und das ist ausreichend zur Erfüllung der Mindestversorgung:

    "Wenn Sie aktuell keine Versorgung mit Telekommunikationsdiensten haben und Ihnen kein Telekommunikationsanbieter eine Versorgung in Aussicht stellt, können Sie sich an die Bundesnetzagentur wenden."

    Für die Kupferabschaltung ist die Mindestversorgung alleine meiner Meinung nach nicht das entscheidende Kriterium. Verfügbarkeit von Glasfaser (zumindest "Homes Passed") wird natürlich Mindestvoraussetzung sein, aber der gesamte Prozess mit dem die Netze abgeschaltet werden können wird von der Bundesnetzagentur vorgegeben werden. Da laufen ja die bereits erwähnten Pilotprojekte.

    "Homes passed" ist kein angebotener Anschluss. Beim Breitbandkabel war ich 20 Jahre lang "Homes passed" und habe klar gesagt bekommen, dass es keinen Anschluss gibt, obwohl der Anbieter nur hätte eine neue Muffe setzen müssen. Aufgegraben war durch meine Baustelle eh schon, aber man wollte nicht. Aber gut, damals eh andere Rechtslage.


    Aber hier geht es um die Abschaltung eines eines laufenden Dienstes, das ist etwas anderes als ein bisher nicht versorger Kunde, der etwas neues bekommen möchte.


    Und in den Pilotprojekten zur Abschaltung ist ja ganz klar zu sehen, dass die Bundesnetzagentur das auch so sieht, und die Abschaltung erst nach einer neuen Anschlussphase stattfinden wird. Alles andere würde zu Klagewellen führen.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 23:48
    Zitat von frank_m

    Der Anschluss ans Glasfasernetz wird ja angeboten. Ein Glasfasernetz ist ja vorhanden. Nur gebaut wird er nicht, aus Ressourcenmangel. Die Grundversorgungspflicht hilft da nicht weiter, die sagt nur, dass ein Anbieter einen Anschluss zu marktüblichen Konditionen (d.h. inkl. Baukosten!) anbieten muss.

    Das gilt in der Form, wenn es bisher keine angemessene Versorgung gab.

    Die Grundversorgungspflicht sagt, dass ein TK-Unternehmen dazu verpflichtet werden kann, einen Anschluss bereitzustellen, wenn der Kunde sonst keinen erhalten kann. Wenn Kupfer abgeschaltet wird und er keinen Anschluss auf anderer Technologie erhalten kann, dann ist die Verpflichtung nicht mehr erfüllt. Welches Unternehmen könnte dann wie den Anschluss am einfachsten wiederherstellen und würde dann wohl dazu verpflichtet werden?

    Ein Homes passes lässt die Netzagentur da sicher nicht gelten, denn das ist kein vorhandener Anschluss.

    Die Baukosten wird in dem Fall derjenige tragen, der die Änderung will. Aber erst muss gebaut sein, erst dann kann die Verpflichtung auf anderem Weg erfüllt sein.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 23:23
    Zitat von HubeBube

    Yep, NAPT wird hierfür verwendet. Juniper beschreibt das im ersten Drittel ganz gut: https://www.juniper.net/documentation/…stack-lite.html

    Danke, das ist eine gute Erklärung, sowas habe ich gesucht.


    Nun zurück zum eigentlichen Thema: war heute vor Ort, habe die FB komplett resettet und sich die Konfiguration neu holen lassen. Keine Veränderung der Situation, also Verbindung nur per IPv6, aber nicht per IPv4.

    Laut log immer noch "no aftr", somit kein DS-Lite, sondern direktes IPv4, was ja nicht geht.

    Ein Traceroute endet bei der IP der Fritzbox, danach nur noch Zeilen mit * * *.

    Dann habe ich den aftr.fra.purtel.com manuell als AFTR-Server eingetragen. Und siehe da, auf einmal geht auch IPv4.


    Das könnte es gewesen sein, wenn ...


    Mit zwei Dingen bin ich aber nicht glücklich: erstens mag ich solche manuellen Einträge nicht, könnte ja sein, der Provider ändert da mal etwas, nichts geht mehr und die Fehlersuche beginnt. Wenn, dann muss das out of the box laufen oder dokumentiert sein. Nur etwas eintragen, weil man da etwas gefunden hat, kann es nicht sein - zumal ich ja der einzige mit dem Problem zu sein scheine.

    Und ein zweites Problem hat sich nun aufgetan: alle Verbindungen bringen nur 1 MBit/s! Egal, ob per IPv4 oder IPv6. Per breitbandmessung.de, per fast.com und per iperf3. Laptop war direkt per Kabel am Router angeschlossen.


    Anfruf kurz vor 20h bei der Hotline war ergebnislos, hat gemeint Technik sei nur bis 18h im Haus, ich solle morgen nochmal anrufen.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 15:59
    Zitat von Tabaluga

    Zu Punkt 3: Heißt das, dein Einfamilienhaus (EFH) wurde gleich beim Bau mit Glasfaser verkabelt?

    Zu Punkt 4: Was sind denn beispielsweise solche Extrawünsche bei der Verkabelung? Ich kann mir darunter jetzt nichts vorstellen.

    Zur Frage Eigentümer oder Mieter: War bis vor kurzem Mieter, bin aber jetzt Eigentümer der Eigentumswohnung.

    Nein, die Glasfaser kam nachträglich. Aber bei mir ist der HÜP und GF-TA im Keller, von wo ich schon beim Hausbau vor 20 Jahren CAT 6E in alle Räume verlegt hatte (was hat man mich damals dafür komisch angesehen. Allerdings nicht in Leerrohren, sondern direkt. Leerrohre waren damals unbezahlbar). Daher weiß ich nicht, wie die Telekom verlegen würde.

    Wenn die WEG z.B. fordert, dass unter Putz verlegt werden muss und es gibt keine verwendbaren Leerrohre vom Keller in die Wohnung, dann könnte das erheblich kosten. Allerdings kannst Du trotzdem den Anschluss bestellen und in dem Fall dann die Bestellung kündigen, wenn die Bedingungen nicht erfüllbar sind. Da wird sich die Telekom mit der WEG schon in Verbindung setzen.

    Beim Nachbarn konnten vorhandene Leerrohre benutzt werden, daher weiß ich nicht, wie das die Telekom sonst macht.


    Als Eigentümer würde ich zur Bestellung raten, das bekommst Du wahrscheinlich nicht wieder so günstig. Außer, Deine WEG stellt übertriebene Forderungen. Aber das wäre mit Eurer Verwaltung zu klären.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 15:46
    Zitat von frank_m

    Bedenke bei all deinen Überlegungen, dass die Telekom die Kupfernetzabschaltung vorantreibt in den Gebieten, in denen sie Glasfaser ausgebaut hat. Wenn man gleichzeitig bedenkt, wie lange man auf Nachanschlüsse wartet (Monate bis Jahre), dann bedeutet das: Kupfer weg und kein Glas in der Wohnug => Mobilfunk. Und wenn viele auf Mobilfunk surfen wollen, kannst du dir überlegen, was das bedeutet.

    Wenn man die Chance auf Glasfaser hat, nimmt man es. Eine zweite Chance bekommt man so schnell nicht, und die Konsequenzen können dramatisch sein.

    Ich bin mir zu 99,99% sicher, dass es bei Abschaltung des Kupfernetzes noch zu einer Sammlung von Nachanschlüssen kommen wird. Es könnte aber sein, dass man einen Nachanschluss erst bei Abschaltung des Kupfernetzes bekommt, nicht vorher.

    Würde das Kupfernetz ersatzlos abgeschaltet und kein Nachanschluss an das Glasfasernetz angeboten, wäre das ein Verstoß gegen die Versorgungspflicht aus dem TKG.

  • Fragen zu möglichem Glasfaseranschluss in Mehrfamilienhaus

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 15:42
    Zitat von Tabaluga

    1) Wie sieht es aus, wenn sich nur ein Teil der Hausbewohner für den Glasfaser-Anschluss entscheidet, beispielsweise weniger als die Hälfte? Wird der Anschluss dann überhaupt ins Haus gelegt?

    2) Können im Haus parallel DSL- und Glasfaser-Anschlüsse betrieben werden für den Fall, dass einige jetzt schon Glasfaser haben wolle, andere aber noch nicht?

    3) Hat jemand Erfahrung mit der Verlegung des Glasfaser-Anschlusses direkt in der Wohnung? Wurde das professionell und sauber gemacht, so dass keine sichtbaren Schäden zurückblieben? In der Verlegung der Kabel vom Keller bis auf zur Wohnungstür sehe ich nicht das Problem, aber dann muss das Kabel ja irgendwie von der Haustür zur bisherigen Telefon-/Internetbuchse verlegt werden.

    4) Es war von etwa 800 EUR für den Glasfaseranschluss die Rede, die man jetzt sparen würde. Hatte ich auch irgendwo auf Telekom-Werbeplakaten gesehen. Gilt das nur für den Hausanschluss oder den kompletten Anschluss bis in die Wohnung?

    Zu 1: die Telekom baut schon, wenn nur ein Anschluss im Haus bestellt ist.

    Zu 2: Ja das geht

    Zu 3: leider keine Erfahrung, da EFH

    Zu 4: das gilt für den kompletten Anschluss in die Wohnung, ABER: wenn die WEG Extrawünsche bei der Verkabelung hat, dann müssen diese von denjenigen getragen werden, die Anschlüsse bestellen. Das ist aber eine Sache der WEG und kann von uns nicht beantwortet werden.

    Ganz grundsätzlich: wenn Du Eigentümer der Wohnung bist, würde ich auf jeden Fall bestellen, als Mieter nur, wenn der Vermieter die durch die WEG verursachten Zusatzkosten übernimmt oder keine Zusatzkosten anfallen.

    Im Nachbarhaus hat die über-80-jährige Vermieterin gleich in alle Wohnungen einen Anschluss (ohne Vertrag) auf ihre Kosten legen lassen, also 3x 800, da die Mieter selber keinen Anschluss wollten. Sie hat das damals beim Kabel-TV miterlebt, dass man es nicht gemacht hat, nachher dann abgehängt war und keinen nachträglichen Anschluss bekommen hat. Wollte sie nicht nochmal haben.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 4. Juni 2024 um 15:25
    Zitat von jan

    Bei DS-Lite muss der Router tatsächlich kein NAT durchführen. Ausgehende IPv4-Pakete aus dem Heimnetz werden mit ihrer ursprünglichen Quelladresse über den Tunnel geschickt.

    Wenn das NAT erst und nur beim Provider erfolgt, wie kann dieser dann zwischen doppelten IPs auf Kundenseite unterscheiden? Die 192.168.178.20 als erste von einer Fritzbox vergebene IP dürfte dann ja ziemlich häufig vorkommen, wenn diese nicht schon im Kundenrouter genattet wird?

  • Deutsche Glasfaser Ausbau in Bad Zwischenahn

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 22:31
    Zitat von HubeBube

    Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, das nach den Anpassungen sich die 7520 als 7530 ausgibt und demnach auch automatische Updates funktionieren?

    Bei Heise gab es Foreneinträge, dass dem nicht so sei und beim Update wieder Firmware für 7520 installiert wurde.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 22:28
    Zitat von Elemir

    Beim Rest habe ich wohl die Angaben der Fritzbox falsch interpretiert,

    Da muss ich mich selber korrigieren: nein, eben nicht. Da ich ja keine keine AFTR-Adresse erhalten habe, war das kein DS-Lite und somit die korrekte erhaltene IPv4, aber eben ohne DS-Lite und ohne Verbindung nach außen.


    Update: heute kam die Mail, dass der Anschluss seit gestern(?) freigeschaltet sei. Also hätte es gestern funktionieren müssen.

    Ich werde die Tage nochmal hinfahren, es erneut testen und ggf. dann bei deren Hotline anrufen.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 16:03
    Zitat von DLMttH

    Ja, du hast DS Lite nicht richtig verstanden. Der Router kann (nicht muss) eine IPv4-Adresse erhalten, wenn DS Lite nicht verwendet wird.

    Wenn DS Lite verwendet wird, erhält der Router gar keine richtige IPv4-Adresse. Am Router selbst liegt dann nur IPv6 an, die IPv4-Verbindung endet am besagten AFTR-Gateway beim Provider. Dass dir die IPv4-Adresse im "Internet" mitgeteilt wird, ist nur eine Komfortfunktion, am Router selbst liegt diese wie gesagt nicht an, da du sie dir über das AFTR mit mehreren Nutzern teilst.

    Ob es immer gut ist, den Haken mit DS Lite drin zu lassen, obwohl es nicht in Verwendung ist, kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen, dass der Haken in den mir bekannten Fällen bisher nicht geschadet hat. Wählt man zum Beispiel Vodafone als Provider in der Fritz!Box aus, ist der Haken auch immer gesetzt, obwohl so um die Hälfte der Vodafone DSL-Anschlüsse nur IPv4 haben.

    Ohne DS Lite muss er eine IPv4 bekommen. Nicht unbedingt eine öffentliche, aber mindestens eine genattete. Sonst hätte er keine IPv4-Konnektivität und das wäre kein vollständiges Internet wie vertraglich geschuldet. Ohne IPv4 wüsste er ja nicht, wohin ein v4-Paket schicken.

    Beim Rest habe ich wohl die Angaben der Fritzbox falsch interpretiert, aber Du hast ansonsten recht, irgendwas hatte ich da wohl noch nicht ganz verstanden, und einzelne Seiten schreiben dazu Mist, was zu Verwirrung führte.

    Für mich war das eigentlich ein normaler 4-in-6-Tunnel, aber da gibts verschiedene Versionen, was wo vergebene IP-Adressen betrifft, bei dem dann zusätzlich der Router die Adressen aus dem internen Netz NATtet. Selbst https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/2010211.htm widerspricht sich da: Das NATting ist da nur auf der Providerseite im Bild enthalten, aber natürlich muss auch der Kundenrouter schon ein NATting machen, was dann im Text auch erwähnt wird.


    Und dass ich nicht verstanden habe, was bei dem Anschluss gerade passiert, ist offensichlich. Sonst würde ich ja hier nicht fragen ;)

    Aber inzwischen denke ich, dass das Problem beim Provider liegt und nicht in meinem Verständnis.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 14:12
    Zitat von frank_m

    Auf Dauer ist eine korrekte Konfiguration sicher sinnvoll.

    Das ist unstrittig. Nur wenn die laut Dokumentation korrekte Konfiguration nicht funktioniert, dann kommen eben solche Fragen auf.

    Gerade, wenn der Router eine V4-IP zugewiesen bekommt, obwohl er keinen AFTR-Server vom DHCP bekommt, dann fange ich mich schon an zu wundern und frage mich, ob ich da vielleicht doch noch etwas nicht verstanden habe.

  • Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht;-)

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 14:06
    Zitat von Phino

    Er schrieb in der Einführung etwas von 300 MBit.

    Da kann ich noch nicht den Bedarf für den einen 2,5 GB Port erkennen, dass dieser frei bleiben soll. Der Macht eigentlich nur Sinn, wenn der AON-Anschluss schneller als 1 GBit bedient wird.
    Wenn innerhalb des LAN Netzes des Performanz benötigt wird, muss man eine schnellen Switch (8x 2,5 GB plus 2x SFP+) hinstellen, das ist aber nicht mehr das Geschäft von AVM, vielleicht eher etwas wie UNIFI mit bestem WLAN.

    Er könnte die Geschwindigkeit von WLAN ins interne Netz benötigen wollen. Ob das sinnvoll ist sei dahingestellt, ich zähle nur auf, was denkbar wäre.

    Ich selber bezweifle, dass per WLAN > 1 GBit möglich sein wird, aber man will es ja immer so verkaufen.

  • Deutsche Giganetz und IPv4/no AFTR

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 13:53
    Zitat von frank_m

    Du könntest mit Hilfe von traceroute oder mtr herausfinden, wie weit die Pakete kommen. Dann hat man einen Anhaltspunkt, wo es hakt. Teste es mit allen Optionen, vor allem auch ohne DS-Lite, wenn du da eine IPv4 Adresse bekommst.

    Werde ich testen, wenn ich wieder hinkomme (evtl in einer Woche). Habe das gar nicht erst versucht, weil ich der Meinung war, dass da ohne AFTR gar nichts rausgeht, weil er nicht weiß wohin damit. Ohne DS-Lite habe ich das nicht getestet, weil ich annahm, dass der Anschluss nur mit DS-Lite ginge. Aber nach

    Zitat von DLMttH

    Der Haken DS-Lite schadet aber nicht. Stellt der Provider IPv4 nativ zur Verfügung, erscheint nur die Meldung "got no aftr", das war's auch schon.

    Ich würde einen Wireguard-Zugang anlegen und hoffen, dass der Internetzugriff irgendwann am Tag der Schaltung von selbst funktioniert. Dann lässt sich aus der Ferne auch herausfinden, ob alles sauber ist.

    scheint das nicht so zu sein.

    Interpretiere ich das richtig, dass bei im Router aktivierten DS-Lite der Router auch eine Verbindung ohne DS-Lite (also ggf. CGNAT oder direkt) versucht, wenn der AFTR nicht gesetzt ist, obwohl DS-Lite eingestellt ist?

    Das wäre gut, weil mir die Einstellung von DS-Lite dann egal wäre und ich dann sicher sagen kann, dass die IPv4-Verbindung nicht erfolgreich war und der Anschluss also noch nicht voll betriebsfähig zu sein scheint. Kann das sein? IPv6 geht, IPv4 nicht? Müsste da nicht eigentlich beides gleichzeitig gehen, weil die Leitungen entweder geschaltet sind oder eben nicht. Aber so halb?

    Einen Fernzugriff nicht nur auf die Fritzbox, sondern auf das ganze Netz werde ich haben, aber dazu muss es erstmal laufen. Auf das bestehende Netz habe ich Zugriff, aber die lassen sich leider nicht koppeln, um über das alte Netz auf das neue zugreifen zu können. Eine dafür nötige Leitung würde erst mit der Abschaltung des Koaxkabels verfügbar, aber das geht erst wenn das alte Netz "tot" ist. Und dann kann erst geschehen, wenn das neue läuft, aber dann kann der Zugriff gleich über das neue. Henne-Ei-Prinzip ;)

    Leider hat der Schwiegervater von IT nicht soviel Ahnung, dass ich ihn da mal schnell um ein paar Tests oder Einstellungen bitten kann.


    Erstmal Danke für die Antworten

  • Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht;-)

    • Elemir
    • 3. Juni 2024 um 13:34
    Zitat von frank_m

    Wie gesagt, technisch wird das funktionieren.

    Da ist eben die Frage, ob das Sinn macht. Du kriegst die 2.5 GBit/s zwar zum Router hin, aber über die anderen Anschlüsse nicht wieder raus. Da ist die Frage, ob ein 2.5 GBit/s Switch nicht die günstigere, energiesparendere und bessere Alternative zu zwei Medienwandlern ist. Aber das kann man nur beurteilen, wenn man den Anwendungsfall kennt.

    Vielleicht noch theoretisch über das WLAN. Oder der Router (es wurde ja nicht gesagt welcher) dient gleichzeitig als NAS und könnte so die 2,5 GBit bedienen. Aber ein weiterer Anwendungsfall würde mir nicht einfallen.

    Eventuell kann man an dem Router auch wählen, welcher Port als WAN dienen soll, so dass der 2,5 G-Port für LAN ist und das Internet direkt per Ethernet an einen anderen Port geht. Eine Fritzbox kann das wohl nicht (habe das nicht getestet), bei OpenWRT ginge das. Andere Router kenne ich nicht ;)

    Aber ich persönlich würde das wohl auch anders lösen.

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