Keine Versicherung wird sich im Brandfall um Glasfaserkabel Gedanken machen.
Die Versicherung selbst nicht, die schickt einen Gutachter und liest am Ende dessen Bericht auf dessen Basis dann Zahlungen erfolgen oder auch nicht.
Nehmen wir an die Hauseinführung des LWL Kabels ist im Hausanschlussraum. In diesem steht auch ein Trockner, dieser fängt zum brennen an - das passiert tatsächlich häufiger als man denkt. Im weiteren Brandverlauf fängt die Elektroinstallation an der Decke zum brennen an und die Flammen breiten sich über Leerrohre aus bis ins Erdgeschoss. Ein Gutachter/Brandermittler kommt später und stellt fest, dass der weitere Brand im Erdgeschoss über das Leerrohr vom Keller mit der enthaltenen Glasfaserleitung erfolgt ist und dass diese nicht wie vorgesehen auf eine Innenleitung umgesetzt wurde. Spätestens jetzt werden die Probleme losgehen und man kann darüber diskutieren ob das mit der Innenleitung ggf. nicht passiert wäre.
Als Kompromiss Lösung würde ich die Bereiche von Durchbrüchen und Übergänge zu anderen Räumen und Etagen mit passender Brandschutzmasse welche auch für Mikrorohre zugelassen ist verschließen. Schadet in keinem Fall.