Beiträge von mbo77
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Also Ports sind doch wohl wahrlich sehr schnell gescannt.
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Die Grafiken der Auslastung kann man sich als Push-Service von der Fritzbox senden lassen.
Und wenn ich mir die Legende ansehe, ist AVM da eigentlich recht eindeutig. Aber wir beide sind uns da einig: Das kann keine korrekte Berechnung sein. Das geht statistisch schon nicht auf.
Laut Statista lag der "Datenverbrauch" 2023 bei 320 GB/Monat. Lass uns großzügig sein und annehmen, FTTH-Kunden haben einen höheren Datenbedarf. Also mal 500 GB zum Rechnen nehmen.
Ich nehme einfach mal 16h aktive Nutzung je Tag an.
500 GB / 30 Tage / 16 Stunden ~ 1 GB/h ~ 2,2 Mbps Downstream
Wie im letzten Beitrag zu lesen, sprach er von 20 Teilnehmern. 20 * 2,2 Mbps = 44 Mbps
Sieht mir im Graphen recht plausibel aus.
Und jetzt legen wir den typischen Bandbreitenbedarf im Upload im Verhältnis 1:10 - 1:4 an und kommen auf irgendwas 4 - 10 Mbps. Die Slots mögen schon mal großzügig verteilt worden sein. Diese werden aber dynamisch dort vergeben, wo sie gebraucht werden.
Die grüne Linie (achte auf die Legende) zeigt lediglich, dass sehr viele idle Slots im System aktiv sind. AVM schreibt aber, das wäre der Durchsatz in Bytes/s.
Erfgo: AVM sollte gar nicht erst versuchen, aus den verfügbaren Zahlen etwas über den Upload auszusagen.
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Dass der Slot selbst für das einfachste ACK "verloren" ist, ist ja gerade der Witz an dem Graphen.
Er zeigt ja nicht an, wie viele Slots zugewiesen oder überhaupt in Nutzung sind, sondern es wird der Wert "Bytes/s" angegeben/berechnet. Und das kann die FB aus den bekannten Gründen gar nicht berechnen. Woher soll sie wissen, ob da 60 Bytes ACK oder 1300 Bytes andere Nutzlast enthalten ist?
Beim Download sehr wohl, denn da ist die verschlüsselte Nutzlast des Segments ja für jeden einsehbar.
Da wir den Download kennen, können wir grob im Bereich 1:5/1:10 abschätzen, wie groß der Upload tatsächlich ist. Über den Daumen also 10-20 Mbps. Die FB berechnet aber 1,25 Gbps. Das liegt nicht nur knapp daneben, sondern hat mit dem echten Wert gar nichts zu tun. Wir wissen auch nicht, wie dynamisch Slots umverteilt werden, wenn ein ONT tatsächlich zu senden anfängt (also ich weiß es nicht). Selbst wenn bei 20 Teilnehmern alle Slots erstmal zugeteilt sind, werden diese ja dynamisch neu vergeben, wenn sie gebraucht werden.
Von so einem System erwarte ich, dass wenn ich zwei Teilnehmer im Segment habe und diese zeitgleich mit 500 Mbps senden wollen und sonst nicht viel los ist, das System dies dynamisch bewältigt und alle anderen Teilnehmer noch genügen ACKs für ihren Downstream durchbekommen.
Das müsste man mal testen, wenn wir zwei Teilnehmer finden, die am selben OLT hängen.

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aber das ist trotzdem IMHO immer noch ein valides Mass fuer die Auslastung des PON Uploads...
Wie würdest du das denn daraus ableiten wollen?
Ich habe explizit keine Idee, wie groß ein Sendeslot ist, aber als kleine Spielerei nehme ich mal die MTU-Size.
Bei 1,25 Gbps komme ich auf ca. 900.000 Paketen bei einer MTU von 1400. Wie gesagt, nur um ein bisschen grob zu rechnen.
Sprich, ich gehe einfach mal von gleich vielen Slots aus. Das kann natürlich völlig falsch sein.
Würden allen Teilnehmern die gleiche Anzahl an Slots haben, kämen sie rechnerisch auf ca. 20 Mbps Bandbreite bei 64 Teilnehmern. Diese werden ihnen aber bestimmt nicht auf Verdacht fest zugewiesen.
Ein ACK-Paket wird maximal 60 Bytes groß. Gehen wir von 1300 Bytes echter Nutzlast aus. Dann liegt da ein Faktor von 21 zwischen.
Senden ein Großteil der ONTs fast nur ACKs, belegen sie trotzdem jede Menge Slots (bei vereinfacht ein Slot = ein TCP-Paket), aber es wird nur 1/21 der möglichen Nutzlast übertragen.
Wie willst du bei so einer möglichen Spreizung die Auslastung des Segments abschätzen wollen?
Da müsste man jetzt tiefer einsteigen. Wie groß ist ein Slot wirklich, wie werden darin TCP-Pakete (Layer 4) eingepackt? Wenn die Slots größer sind und mehr als ein Paket aufnehmen, dann wird die Spreizung nur noch größer und die Abschätzung ungenauer.
Die logarithmische Darstellung ist nicht hilfreich. Aber es lässt sich schon sehen, dass die beiden Linien deckungsgleich sind. Der Upload also angeblich mit 1,25 Gbps voll ausgelastet ist. Dass das nicht sein kann, sollte klar sein, oder?
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Ob man den Werten tatsächlich trauen kann, bezweifle ich auch ein bisschen.
Demnach lag seine eigene Auslastung zum Ende hin bei fast 10 Mbps über den Tag verteilt. Das ist erstaunlich hoch.
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Mmmh, bei GPON wird die Dauer der Sendeslots individuell angepasst... kann gut sein, dass ein ACK Frame auch nur einen kurzen Slot bekommt... aber ja, 100% praezise was die Nutzlast angeht ist das nicht, aber was die Auslastung des PON angeht schon

Wie würdest du denn die Grafik interpretieren wollen? Dass der Upload tatsächlich nahezu ausgeschöpft ist?
Ich denke, das wird keinesfalls zutreffen. Die Fritzbox wird aber einer gewissen Anzahl ONTs im Segment immer eine volle Auslastung des Segments behaupten, auch wenn wie hier nur 25 Mbps von 1250 Mbps tatsächlich genutzt werden (statistische Abschätzung anhand des Downloads).
Ohne die genaue Funktionsweise der Sendeslots zu kennen, behaupte ich, dass jeder ONT eine Minimalzuweisung bekommt, damit er zumindest die ACKs sauber durchbekommt. Und bei Bedarf gehen da halt mehr als nur ein paar Bytes auf die Reise, sondern es gibt echten Payload. Danach gibt es sicherlich auch eine dynamische Komponente, wenn ein ONT tatsächlich mal 50, 100 oder 500 Mbps senden möchte.
Aber die grüne Linie im Upload ist unnütz.
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Packet Loss unterwegs ist im besten Fall ein Indikator.
Wenn das Paket ankommt, ist es komplett irrelevant, was die Hops dazwischen sagen oder eben nicht.
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HubeBube hat gelegentlich mal ein DG-Segment gepostet, das schon länger im Betrieb ist. Irgendwas um 50-60 Teilnehmer.
Auch dort sah die Auslastung eher harmlos aus.
D.h. irgendetwas muss der Port im OLT den einzelnen ONT ja zur "Auslastung" im Upload mitteilen.
Deswegen ist diese Grafik eher irreführend als hilfreich. Vermutlich kann die FB die zugewiesenen Upload-Slots bewerten. Diese werden alleine für ACK ständig gebraucht. Effektiv werden aber nur minimal Daten versendet. Und das sieht die FB eben nicht.
Mein langfristiges Mittel liegt bei mir im Verhältnis 1:4/1:5, also Upload zu Download. Und da liege ich vermutlich sogar recht hoch mit. Das wird bei vielen anderen ähnlich sein. Wenn das Segment im Download also durchschnittlich mit 100 Mbps ausgelastet ist, wird der Download kaum höher als 20-25 Mbps liegen.
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Es ist eine 400/200er Leitung.
Da würde ich jetzt nicht unbedingt von "gelöst" sprechen.
Wobei natürlich das Wichtigste ist, dass es nicht mehr zu Packet Loss kommt.
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DG hat mitgeteilt, dass die Störung behoben ist. Cloudfare Speed Test vom 5 Mbit/s auf 91 Mbit/s und 0 Packet Loss.
Zumindest der Paketverlust ist schon mal weg. Ist das eine symmetrische 100-Mbps-Leitung?
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Slots ja, da schrieb ich ja, dass ich mir das gut vorstellen kann.
Aber schau dir das Ergebnis an. Kompletter Unfug. Auch wenn das eine logarithmische Darstellung ist: Segment-Kapazität und Auslastung wären da zum Ende hin identisch. Der Download bewegt sich bei weniger als 100 Mbps. Und da sollen 20 Haushalte permanent mehr als 1 Gbps Upload auslasten? Ganz sicher nicht.
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Ich wüsste gerade nicht, wie die FB das Upload-Segment überwachen könnte. Von daher ist die Auslastung ein sehr theoretischer Wert, vermutlich aus Anzahl Teilnehmern und zugewiesenen Sendeslots abgeleitet.
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Anekdoten können natürlich nie repräsentativ sein.
Aber wenn ich Geld setzen müsste, wäre ich bei Team Phino.
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Auf Basis dieser Erfahrung würde ich mir sämtliche Zusagen schriftlich geben lassen.
edding2721. Oktober 2024 um 12:56 -
Ich empfehle dafür einen eigenen Thread aufzumachen. So lassen sich Themen später auch viel besser wiederfinden, falls jemand eine ähnliche Frage hat.
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E.ON/Westnetz werden sich diesbezüglich garantiert nicht angreifbar machen.
Na, wenn du dich da mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnst.
Erstens glaube ich nicht, dass Westconnect dort angerufen hat, denn die betreiben gar kein Endkundengeschäft, oder?
Und zweitens sehe ich nicht, wie der Bruder des OP so eine triviale Aufforderung missverstehen konnte.
Das war bestimmt ein anderen Unternehmen und wollte natürlich einen Abschluss wasserdicht machen.
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Einfach zum Vertragsende kündigen und den Verein links liegen lassen.
Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
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Um welches Modell handelt es sich denn? Der WAN-Port sollte sich schon nutzen lassen.
Was du im letzten Schritt beschreibst ist ein gewöhnlicher Router. Da gibt es von bis so ziemlich alles.
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