Und was macht der Kunde bei Mietrouter und einer VoIP-Lösung von zum Beispiel Gigaset?
VoIP Server auf dem Mietrouter und lokal verbinden. Ist wegen NAT eh die sichere Variante und auch bei kundeneigenen Endgeräten empfehlenswert.
Und was macht der Kunde bei Mietrouter und einer VoIP-Lösung von zum Beispiel Gigaset?
VoIP Server auf dem Mietrouter und lokal verbinden. Ist wegen NAT eh die sichere Variante und auch bei kundeneigenen Endgeräten empfehlenswert.
Und beachte, dass die Werte genau zu deinem Anschluss passen sollten. Wir haben Probleme mit den Geschwindigkeiten am Anschluss sowohl bei zu niedrigen als auch bei zu hohen Einstellungen des Shapers!
Leute, mal ernsthaft: Kann man in so einer Diskussion auch mal den gesunden Menschenverstand einschalten? Sorry, aber diese Art von Erbsenzählerei führt das ganze TKG und seine Auslegung ad absurdum. Was soll ein Kunde mit den Zugangsdaten, wenn er sich für den Provider-Router entscheiden hat, für die er sie nicht braucht? Denkt ihr wirklich, die Kunden zahlen monatlich für einen Router, um ihn in die Ecke zu stellen und dann was anderes am Anschluss anzuschließen?
Lasst mal die Kirche im Dorf. Die Diskussion hat keinerlei praktische Relevanz. Da gibt es im Umfeld TKG und seiner Umsetzung bei den Providern echt andere Baustellen, die dringender sind.
Kann es sein, dass der Vermieter von PPPoE gesprochen hat? Das wären dann die Zugangsdaten für den Internetanschluss. PPPoE ist eine typische Technologie, ein Protokoll, welches häufig für den Internetzugang über Glasfaser genutzt wird.
Ob man wirklich PoE braucht, hängt davon ab, ob es Komponenten gibt, die darüber mit Energie versorgt werden sollen. Dafür müssten wir relativ präzise wissen, welche Komponenten es in deinem Heimnetz gibt, und wie die Verkabelung aussieht.
Insgesamt glaube ich eher an ein Missverständnis, und dass es hier nicht um PoE geht.
Aber ich dachte jetzt wenn ich waipu TV empfangen möchte über Internet dass ich so einen Router gar nicht mehr brauche.
Doch, einen Router brauchst du. Der muss auch passend zum Internetzugang und für deine Bedürfnisse eingerichtet werden. Daran führt kein Weg vorbei. Ggf. musst du dir dafür Hilfe holen.
Nein. Das physikalisch bezieht sich dabei auf den verwendeten Standard. XGS-Pon schafft z.B. schon ungefähr 8 GBit/s netto in beide Richtungen. 40 und mehr GBIt/s sind bereits standardisiert. Ähnliches gilt für AON mit 10, 40 und 100 GBit/s.
Welche Aufregung?
Erinnerst du dich nicht an den Shitstorm, der damals losbrach, als ein Unternehmer schrieb, dass er das Unternehmen häufig von zu Hause aus führt und sich dann wunderte, als die DG sich bei ihm gemeldet hat?
Ich glaube, da ist dann auch kein Klimmzug ins Steuerrecht mehr nötig.
Exakt. Da sind wir vollkommen einer Meinung. Dennoch gibt es hier Aufregung, wenn die Kunden an den Vertragsbedingungen vorbei Privatkundenverträge auch bei geschäftlicher Nutzung abschließen, und die DG dann dagegen vorgeht. Warum?
Zitat Satz 3 des Abs. 3 des § 73 TKG: "Notwendige Zugangsdaten und Informationen für den Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen und die Nutzung der Telekommunikationsdienste haben sie dem Endnutzer in Textform unaufgefordert und kostenfrei bei Vertragsschluss zur Verfügung zu stellen."
Ja, sind sie doch.
Mietgeräte könnten übrigens auch Geräte eines Herstellers sein, die nicht vorinstalliert sind und vom Kunden konfiguriert werden müssten.
Ist hier ja nicht der Fall.
Wie gesagt, kann man jederzeit ändern.
Danke für den Hinweis, wusste ich noch nicht. Aktuell arbeite ich aber mit dem Mietgerät, von daher betrifft mich das erstmal nicht
Wobei man genau deshalb darüber streiten kann, ob TKG §73 hier überhaupt greift. Denn das Endgerät gehört zum Vertrag, und du hast alle nötigen Informationen bekommen, die du benötigst, um es zu betreiben. Sobald du der DG mitteilst, dass du ein anderes Gerät nutzen willst, bekommst du auch die VoIP Zugangsdaten.
Aber das Problem mit fehlerhaften Shaper Einstellungen ist seit Jahren bekannt und die DG bekommt es nicht in den Griff.
Da kann die DG auch nichts dran machen, das ist eindeutig ein Problem der Fritzbox. Der Traffic Shaper arbeitet lokal.
Die hier geschilderten Probleme sind typisch für ein Traffic Shaper Problem. Das halte ich im Moment für wahrscheinlicher, als die typischen Probleme beim Netzaufbau. Das zeigt ja auch, dass andere Nutzer im gleichen Anschlussbereich die volle Geschwindigkeit erhalten.
Und jetzt kommt mir nicht wieder mit dem Argument ich als Kunde muss mich gefälligst selbst vorher schlau machen welche Router technisch von der DG unterstützt werden, die Mitarbeiter scheinen das ja selbst nicht zu wissen.
Doch, genau das ist das Argument. Den Ärger hättest du dir mit ein bisschen Eigeninitiative sparen können. Erst wild irgendwelche Dinge zusammenkaufen, und wenn es dann nicht passt, soll der Support gefälligst eine Lösung auf dem Silbertablett servieren. Und das zu einem Zeitpunkt, wo der Besitz des Produktes noch einem Lotteriegewinn gleichkam.
Dann muss ich bei meinen letzten Kontakten sehr seltene Mitarbeiter der DG erwischt haben die mehr als inkompetent waren.
Nein, hattest du nicht. Du hast schlicht Sachen gefragt, die der Support zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wissen konnte, aufgrund der beschriebenen Umstände.
Manchmal ist es auch einfach die Erwartungshaltung.
Drängt die DG auf die Einhaltung der Regelungen, dann drängt der "Geschäftskunde" ebenso auf vollständige Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften durch den Provider. Einschließlich aller Rechtsfolgen durch Strafen.
Auch so ein schönes Thema. Wenn die DG das macht, ist es ein Skandal, aber oh weh, sie erfüllt mal nicht das TKG bis auf die letzte Nachkommastelle, dann wird direkt eine Horde Anwälte losgeschickt. Hauptsache, der Provider hält sich an die Verträge, ob der Endkunde das dann auch macht, ist egal.
Und bezüglich der Reaktion der Service Mitarbeiter: Ich hab ne Bekannte, die da arbeitet:
- 95% der Probleme an der Hotline lassen sich lösen, in dem jemand das richtige Kabel in die richtige Dose steckt (nicht selten die mit der Stromversorgung)
- von den verbleibenden 5% sind mehr als 4% auf Software- oder Konfigurationsprobleme des Kunden zurückzuführen
- bleibt weniger 1% - also weniger als einer von 100 Anrufern - wo wirklich auf Seiten der DG was zu tun ist.
Wenn du an einem 8 Stunden Tag am Telefon dich mehrfach als "strunzdumm" (das Zitat kommt von einem "Experten" dieses Forums) oder sonstwie benachteiligt hast beleidigen lassen und die ersten 99 Leute davon überzeugt hast, den ONT mit Strom zu versorgen, was machst du als Erstes beim Hundertsten? Bei einigen Kommentaren hier im Forum fragt man sich, wer strunzdumm ist. Die Mitarbeiter an der Hotline sind es jedenfalls nicht, die können wir aus der Masse der Infrage kommenden rausnehmen.
In so einem Fall hilft es nur, höflich und konsequent zu bleiben, vor allem am Telefon. Erzeugt keine neuen Tickets, die fallen nicht auf, sondern öffnet das alte Ticket wieder, dann wird jemand aufmerksam. Regelmäßiges nachhorchen hilft - aber auf keinen Fall aggressiv werden!
Alles anzeigenIch brauche:
TX: 1310nm
RX: 1480 - 1580nm
Das Modul hat:
TX: 1310nm
RX: 1490nm
Und wo ist jetzt das Problem? 1490 liegt doch zwischen 1480 und 1580.
Lese dich aber trotzdem noch mal schlau im Forum. Hinweis: Auch die "andere Seite" des SFP Moduls ist wichtig. Leider gibt es immer mal wieder kleine Inkompatibilitäten. Deshalb bietet fs.com so viele Varianten der SFP Module an. Achte darauf, dass du die richtige Herstellerkennung für deinen Medienwandler nimmst. Im Zweifel hilft der Support bei fs.com auch vorm Kauf, die sind sehr kompetent (mehrfach nachzulesen hier im Forum).
Dazu finden sich hier im Forum viele Beiträge, sogar spezifisch für die Provider (den du nicht genannt hast ...). Einfach mal suchen.
Die Rate interessiert aber keinen, weil die ein Messserver nicht messen kann.
Falsch. Er kann, völlig problemlos. Man muss lediglich den IP- und TCP-Overhead mit einbeziehen.
Dem Gesetzestext nach muss er das zur Verfügung stellen oder alternativ nachweisen, dass er dafür nicht verantwortlich ist.
Und wie macht er das? Er klemmt sein Messgerät an den Netzabschlusspunkt und misst die LinkLayer Rate in die Infrastruktur. Dann nickt er dem Kunden noch einmal freundlich zu, packt seine Sachen und schickt eine Rechnung. Und der Kunde kann die Messergebnisse aus der BNetzA App auf dem stillen Örtchen einer sinnvollen Zweitverwertung zuführen.
Das ist dem Gesetz nach aber egal. Es gilt, was gegen die Mess-Server gemessen wird. Und das ist ganz sicher nicht die Link-Layer-Rate.
Und deshalb bin ich gespannt, was aus der Diskussion nun rauskommt, die 1&1 eröffnet hat, weil die ja genau das nicht mehr befolgt, sondern den LinkLayer als Basis nimmt.
Das, was die Messung anzeigt, gilt. Steht im TKG.
Nur weil es im TKG steht, muss es nicht sinnvoll sein. Das Gesetz hat mehrere eklatante Schwächen.
Was ist denn wohl für einen Verbraucher transparent und vergleichbar?
Genau. Was? Eine obskure Nettorate, die bei nur einem falsch installierten Programm sonstwo landen kann und noch dazu vom Übertragungsweg und vom Server abhängt, oder eine Linklayer Übertragungsrate, die jederzeit reproduzierbar unbeeinflusst durch externe Faktoren narrensicher nachgewiesen werden kann?
Die entscheidenden Punkte sind fett hervorgehoben.
Was an der Linklayer Datenrate ist denn nicht eine "verfügbare Datenübertragungsrate"? Wenn die nicht passt, dann ist die Nettorate auf jeden Fall auch nicht verfügbar. Nur kann die Nettorate noch aufgrund zig anderer Gründe den Bach runter gehen. Die Linklayer Rate nicht, die bleibt stabil.
Und was teilt die App der Messkampagne dem Verbraucher mit? Richtig - die ihm verfügbare Bandbreite, also die Bandbreite, über die er verfügen kann und die er transparent und verständlich nachvollziehen kann.
Aber wenn sie nicht verfügbar ist, muss er auf die Suche gehen. Es kann zig Gründe geben, und auf viele davon hat er nicht mal Einfluss. Etliche kann er nicht mal analysieren. Wenn die Linklayer Rate nicht passt, gibt es dafür nur einen Grund und einen Verantwortlichen: den Provider.
Wenn also ein Anbieter als minimum 150 Mbps angibt, wird die App einen Verstoß bei 149 Mbps anzeigen.
Und wer sagt dir, dass der Provider das fehlende 1 MBit/s zu verantworten hat? Bei der Linklayer Rate kannst du es sagen.
Die Linklayer Rate, also entwedef PPPOE oder die MAC Rate bei IPoE, ist transparent und vergleichbar, unabhängig von der Technologie und der Anwendung. Genau das ist die Nettorate nicht.
AON oder GPON? Welcher Provider? Wie sehen die Glasfaser-Informationen aus?
Ist die PPPOE bzw. Ethernet Rate am Anschluss nicht verfügbar?
Wenn Du jetzt meinst, der Messwert sei nicht der Nettowert,
Nein, das meine ich nicht. Der angezeigte Wert ist ein Nettowert. Und genau deshalb kann es zur Brutto Rate passen.
Ich muss noch mal schauen, es gab ein Windows Tool, das zeigt Brutto Werte an. Vielleicht war es der Task-Manager. Da könnte man es dann leicht sehen.
Ich meine, das ist Netto, weil sie nichts anderes messen können,
Natürlich kannst du mehr messen, als die reine Transport Layer Netto Rate. Das Paket kommt ja vollständig am Server an, inkl. TCP und IP Header. Zählst du die mit, ist es nicht mehr Netto. Und es ist ein erheblich belastbarerer Wert, als der reine TCP Payload Wert - weil nämlich Werte wie Payload Size, MSS, MTU etc. einfach überhaupt keine Rolle mehr spielen. Inkl. Header überträgt man nämlich die erwähnten 116 MBit/s (oder die 300/150 MBit/s bei 1&1). Auf jeden Fall. Auch wenn man nur 1 Byte Payload mit mindestens 20 Byte TCP Header und 20 Byte IPv4 Header bzw. 40 Byte IPv6 Header sendet. Dann überträgt man (bei IPv6) 61 Byte für 1 Byte Payload. Da bleiben bei einer BNetzA Messung dann ziemlich genau 1,9 MBit/s übrig von den 116 MBit/s PPPOE Rate. Der Provider macht alles richtig, und die Messung fliegt ihm trotzdem um die Ohren. Ja, ist die Schuld des Kunden, aber die Arbeit hat der Provider trotzdem mit der Beschwerde. Und das BNetzA Tool merkt einfach gar nichts davon.
Wird so langsam klar, warum auch der Kunde von der Messung auf dem PPPOE bzw. Ethernet Kanal mehr hätte? Ja, die Anzeige seiner Downloadrate passt dann nicht mehr zur gekauften Internetgeschwindigkeit, weil ja der Overhead abgeht. Da aber eh 9 von 10 Leute Bit und Byte nicht auseinanderhalten können, würde sich die Anzahl der Fragen diesbezüglich kaum ändern.
Ist mir eine frühere Info diesbezüglich durchgerutscht oder ist euch das auch neu?
Das ist mir auch neu. Vielen Dank für die Info!
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