Beiträge von frank_m

    Wenn die DG auf einen Aenderungswunsch eingeht und das ganze dann schief geht, ist das in meinen Augen ein Argument das die Qualitaet der iDG_internen Prozesse nicht gut da stehen laesst.

    Ich sprach nicht von der DG, sondern von der Telekom, 1&1 und Unitymedia/Vodafone.

    Das Argument erinnert ein bisschen an den "gut" gemeinten Rat, Frauen sollten doch bitte nicht zu kurze Röcke tragen.

    Das stimmt, das sollte auch nicht so sein. Aber es mindert trotzdem das Risiko, auch wenn niemand das will oder für richtig hält.

    Na ja, willst Du die Mehrkosten fuer X Monate laenger Telekom uebernehmen, doch eher nicht?

    Ja, ist halt so ein Fall, wenn man Gier und Vernunft abwägen muss. Wie das meistens endet, kennt man ja. Hinterher ist das Geschrei groß - so oder so.

    Ich wuerde Kontakt mit der DG aufnehmen, und versuchen den Portierungsauftrag bei denen zu kuendigen

    Wie gesagt: Verlasst niemals den Pfad der Tugend. Wenn in meinem Umfeld irgendwas in der Auftragsbearbeitung eines Telekommunikationsanbieters schiefgegangen ist, dann immer nach nachträglichen Änderungen am ursprünglichen Auftrag.

    Wer denn sonst? Wenn der Prozess Änderungen zulässt, sollte dies auch solide implementiert sein.

    Richtig. Aber um es mit den Worten eines berühmten Fußballers zu sagen: Hätte, wäre, Fahrradkette. In deinem Satz ist signifikant zu viel Konjunktiv.

    Neuen DSL-Anbiter suchen, aber die Rufnummern zu einem SIP Anbieter portieren. Dann hat man nie wieder Probleme beim Wechsel des Internetzugangsprovider,egal auf welchem Anschluss.

    Die Rufnummer bleibt dann erhalten. Der Prozess beim neuen Anbieter geht trotzdem den Bach runter.

    Soweit man das Vorgehen selber positiv beeinflussen kann, sollte man es tun. In so einem Fall kann man es beeinflussen: Durch Nichtstun.

    Ich finde es wirklich erstaunlich, dass in einem Forum, in dem bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Prozesse und den Kunden-Support der großen Anbieter eingedroschen wird, solch ein Vorgehen, bei dem man fast drauf wetten kann, dass was schiefgeht, empfohlen wird. Als ob ihr euch schon drauf freut, dass bald der nächste Nutzer sein Scheitern klagen kann, damit man wieder was hat, auf das man eindreschen kann. Nur dass man den Nutzer durch sinnvolle Ratschläge vor dem Schicksal bewahren kann, darüber redet niemand.

    Das Risiko ist, wenn im Prozess was schiefgeht. Es gibt einen Portierungs- und Wechselauftrag, und die Kündigung geht schief, weil es den Vertrag nicht mehr gibt. Das kann dann sonstwas auslösen in der Vertragsabarbeitung, bis hin zum völligen Scheitern und monatelangen Verzögerungen.

    Hier wird so häufig auf die Service-Qualität der DG geschimpft. Aber solche Sachen, die dann wirklich Risiken beinhalten, dass anschließend was schiefgeht, die werden als harmlos hingestellt. Da ist es dann auch kein Wunder, wenn plötzlich wirklich was schiefgeht. Ich predige hier nicht zum ersten Mal: Verlasst niemals den Pfad der Tugend! So ein Auftrag muss präzise so ablaufen, wie er vorgesehen und eingetaktet ist. Alles andere birgt ungeahnte Risiken: Jede Änderung am Auftrag an sich (die man selber nachträglich vornimmt), aber auch jede Änderung in den externen Rahmenbedingungen. Und anschließend ist das Geschrei wieder groß, weil irgendwas so nicht gelaufen ist, wie gedacht, und die DG hat dann natürlich schuld.

    Fazit: Lasst es. Klar, es kann gut gehen. Aber das Risiko, dass was schiefgeht, steigt signifikant. Die Erfahrung hab ich in meinem Umfeld mehrfach gemacht, und nicht nur bei der DG.

    Da ist ein Fehler und der wird behoben und das geht keine Sekunde schneller nur weil zwölwendrölfzig Kunden dabei rumnerven, keine 10tel Sekunde. Diese Kundenerwartung ist völlig daneben und bringt niemanden nicht weiter, insbesondere nicht bei einem Internetzugang für ~50€ im Monat,

    In dem Punkt hast du uneingeschränkt recht. Ähnliches gilt für Briefe an den Vorstand oder so ein Quatsch. Im Gegenteil: Solche Aktionen verzögern die Störungsbearbeitung, weil plötzlich andere Prozesse eingehalten werden müssen.

    Lasst die Leute ihre Arbeit machen. Wenn die Information über eine Großstörung publik ist, dann hilft nachfragen nicht mehr, denn bei solchen Störungen ist die Beseitigung meist das kleinere Problem. Erst mal muss man die Ursache finden, und wenn man die hat, geht es häufig zügig. Heißt: Die Information, die angeblich so unglaublich wichtig ist, ist eh erst verfügbar, wenn es schon zu spät ist. Ausnahme sind zerbaggerte Kabel, aber das wird dann auch öffentlich bekannt, und muss ebenfalls nicht individuell abgefragt werden.

    Und was die Züge angeht: Wenn ich für eine Verspätung erst "Störung im Betriebsablauf", dann "Störung an einer Weiche", dann "Polizeieinsatz" und dann "verspätetes Personal" als Grund serviert bekomme, dann kann ich mir das alles auch sparen.

    Nach einer weiteren Woche warten und keinerlei Leistungserhöhung auf 1000Mbit meldeten wir uns beim Kundenservice.

    Aussage des Kundendienst: "Sie müssen das Glasfasermodem resetten und danach ihren Router (Fritzbox 7590 AX) resetten und dann mit dem Glasfaser Modem verbinden".

    Das hab ich nicht verstanden. Es funktionierte alles, nur die höhere Geschwindigkeit lag nicht an. Dann hast du die Fritzbox ans Modem angeschlossen und beides resettet, und anschließend ging nichts mehr? Wie war es denn vorher angeklemmt?

    Die hilft mir leider nicht, weil der Router ja kein W-LAN-Signal bereitstellt...

    Man kann diesen Router doch über die Cloud konfigurieren.

    Das WLAN ist auch definitiv nicht da, obwohl das Licht nicht leuchtet? Den QR Code hast du gescannt? Du hast am Anfang auch lang genug gewartet und dich nicht zu früh mit dem WLAN zu verbinden versucht? Du hast den Router schon mal zurückgesetzt und neu einrichten lassen (dauert 30 Minuten)?

    Genau. Deshalb können wir uns jetzt auf einen monatelangen Hickhack mit der BNetzA einlassen, der bislang immer zum Nachteil des Protagonisten ausging, oder wir erzeugen einen Paketmitschnitt am WAN Port, und wissen in 10 Minuten, woran wir sind. Hilft weiter, so ein TKG.

    Also, Tiese: Das wäre jetzt der Weg. Erzeuge einen Paketmitschnitt am WAN Port. Dann kannst du sehen, ob überhaupt was ankommt, und wenn ja, auf welcher VLAN ID.

    Naja, irgendwas scheint da nicht zu passen. Wie gesagt: Die VLAN IDs hinter dem ONT oder direkt an der Faser können sich durchaus unterscheiden. Bei der Deutschen Glasfaser ändert der ONT auch die IDs, die man im Router eingeben muss. Heißt: Wenn am ONT die VLAN ID 7 funktioniert, heißt das nicht, dass das direkt an der Faser auch korrekt ist. Die richtigen Einstellungen kenne ich auch nicht, aber sie lassen sich vielleicht im Internet finden.

    Soll das heißen, dass das mit der 5690 klappen wird?

    Nein. Das ist kompletter Unfug. DLMttH hat in Bezug auf die Nutzung von Fritzboxen einige sehr exklusive Ansichten. Alles, was nicht eine 7520 ist, ist ihr Geld nicht wert.

    Die 5690 und die 5530 unterscheiden sich in Bezug auf das Onboarding und der Zugangskonfiguration nicht. Im Gegenteil: Die 5530 hat durch ihre große Verbreitung eher Vorteile, als die recht neue 5690. Die 5530 ist hardwaremäßig kein Überflieger, aber solange es um den Internetzugang an Glasfaseranschlüssen geht, tut sie klaglos ihren Dienst, bei mir schon seit Jahren.

    VLAN IDs können unterschiedlich sein, der ONT kann sie verändern oder rausfiltern. Also wenn die 7 am ONT funktioniert, heißt das noch nicht, dass sie auch ohne ONT direkt an der Fritzbox korrekt ist.

    Ich persönlich vermute aber eher Probleme beim Onboarding. Zeige mal Screenshots aller Glasfaser-Informationen (also alle Unterseiten).

    Hi, ertsmal danke für euren Antworten, also IPV6 unterstützt der VPN Client definitiv.

    Es reicht ja nicht, dass der VPN Client IPv6 unterstützt. Die IPv6 Verbindung am Client muss einwandfrei funktionieren. Hast du das überprüft, z.B. hier: https://www.wieistmeineip.de/ ? Und noch viel wichtiger: Der Server muss uneingeschränkt über IPv6 erreichbar sein. Ist das der Fall?