Genau. So steht es auch in RFC 6333 im Abschnitt 6.6.
Beiträge von jan
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Die Telekom setzt die Dose standardmäßig innerhalb von 3 Metern ab dem Wohnungseintritt mit Kabelkanal. Wenn du mehr willst, dann musst du (bzw. der Wohungseigentümer) selber einen Leitungsweg vorbereiten (Wanddurchbrüche und Kabelkanal oder Leerrohr), dann verlegt die Telekom darin bis zu 20 Meter. Alternativ kann man auch einenkostenpflichtigen Installationsservice bei der Telekom dazubuchen, aber wenn du da Sorgen um die konkrete Ausführung hast, ist das vielleicht nicht die beste Option.
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Da werden zwar die Hardwaretypen modifiziert:
quote SETENV ProductID Fritz_Box_HW236
quote SETENV HWRevision 236Jedoch nicht die Serial-ID
Die Werte lassen sich über Bootloader nicht permanent ändern, nach einem Neustart sind die wieder zurückgesetzt. Eine andere Seriennummr zu setzen wird deshalb auch nichts an den nicht funktionierenden automatischen Updates ändern.
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Das NATting ist da nur auf der Providerseite im Bild enthalten, aber natürlich muss auch der Kundenrouter schon ein NATting machen
Bei DS-Lite muss der Router tatsächlich kein NAT durchführen. Ausgehende IPv4-Pakete aus dem Heimnetz werden mit ihrer ursprünglichen Quelladresse über den Tunnel geschickt.
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Die Auslastung der Upstreamslots anderer Teilnehmer ist für das einzelne ONT nicht sichtbar, daher kann es auch keine Leitungsauslastung des Ports daraus ermitteln.
Die entscheidende Frage ist, wie der OLT die Zeitschlitze zuweist. Die Zuteilung an sich (BWmaps) sieht ja jeder ONT, nur ob die anderen ONTs darüber tatsächlich Nutzdaten senden kann man nicht sehen.
Unter der Annahme, dass die Anzeige stimmt, sieht es wohl danach aus, dass der OLT hier immer alle Zeitschlitze zuweist. Möglicherweise haben andere OLTs ein abweichendes Verhalten, sodass man da tatsächlich eine Annäherung der Auslastung sehen kann?
Die genaue Funktionsweise ist jedenfalls den OLT-Herstellern überlassen:
On the other hand, the algorithmic details of how the OLT applies the reported status information, the entire specification of the traffic monitoring DBA method, as well as the details of the OLT upstream scheduler, which is responsible for the BWmap generation, are outside the G-PON TC layer scope, and their implementation is left to the OLT vendors.
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Das sind vermutlich wieder Pilotprojekte wo diese Dinger verbaut werden
Ja, auf der Infoseite der Telekom ist eine Liste der Gebiete.
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Ja, aber das wird ja bei der Hausbegehung besprochen.
Soweit ich weiß, macht die Telekom bei Einfamilienhäusern keine separate Hausbegehung. Da gibt es nur den Hausanschlusstermin, und da müsste der Leitungsweg schon vorbereitet sein.
Ohne GF-TA ist der Anschluss doch gar nicht vollständig gebaut.
Das ist so mittlerweile bei der Telekom eine übliche Bauweise für Einfamilienhäuser. Der Gf-AP XS ist dann auch die Anschlussdose für den Kunden.
Ist halt die Frage, ob es hier in dem Fall tatsächlich um einen Anschluss der Telekom geht.
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Hast Du dazu einen Link, woraus das detailliert hervorgeht?
Die Pflicht zur Migration bis zum 15.12.2023 steht in den Regulierungsverfügungen BK3-19-020 (Ziffer 2.3.3) und BK3-20-027 (Ziffer 2.3.1).
Das ist aber nur eine zeitliche Vorgabe, begonnen hatte die Telekom mit der Migration schon vorher. Im Entwurf war ursprünglich sogar der 15.12.2022 vorgesehen, aber das war der Telekom zu knapp. Mittlerweile stellt sich dann ja auch tatsächlich eher die Frage, ob der neue Termin eingehalten wird.
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Gibt es das Verlegewerkzeug auch auf dem freien Markt?
Es gibt die komplette Verlängerungsbox im Telekom-Shop. Laut Lieferumfang ist da auch das "Tool zur Führung der Steckverbindung" dabei.
In der Telekom-Hilft-Community gibt es auch noch ein zusätzliches Bild und die Montageanleitung dazu.
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Auf dem Telekomteil steht sowohl Fiber als auch Modem drauf. Kann es sein, dass der Anschluss früher über Telekom lief und nun über 1&1? Dann bräuchte man die Telekom-Kiste vermutlich gar nicht mehr.
Die Klapp-TA war ursprünglich als Netzabschluss mit eingebautem ONT vorgesehen. Aber von dem Konzept ist die Telekom mittlerweile abgekommen, und baut stattdessen einen passiven Netzabschluss. Es sieht danach aus, dass die hier im Bild entsprechend umgerüstet wurde (der Anchluss ist dann innen). Unten rechts ist ja auch das Glasfaserkabel sichtbar, das zum 1&1-Modem führt.
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Was ist das für eine 1&1 Box?
Das ist das "1&1 Glasfaser-Netzanschlussgerät", eine Variante vom Telekom Glasfaser-Modem 2.
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sollte das irgendwie über das Glasfaserbereitstellungsentgeld abrechenbar sein
Das geht bei G.fast generell nicht. Ein Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes darf ein Glasfaserbereitstellungsentgelt verlangen, wenn er "das Gebäude […] erstmalig mit einer Netzinfrastruktur ausstattet, die vollständig aus Glasfaserkomponenten besteht" (§ 72 Abs. 1 TKG).
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Latenzen spielen lediglich im professionelen Bereich eine wichtige Rolle
Die Latenz hat einen größeren Einfluss auf die Ladezeit von Webseiten als die Bandbreite (sofern die Bandbreite in einem halbwegs zeitgemäßen Rahmen ist). Google hat das schon vor über 10 Jahren festgestellt und es wird durch aktuelle Zahlen von Cloudflare bestätigt. Die Frage ist also nur, ob 30 ms mehr oder weniger so einen großen Einfluss haben, dass man das tatsachlich merkt.
Das bedeutet, käme ein weiterer Glasfaseranbiete,r bekäme jede WE ein weiteres Kabel mit Dose.
Das Telekommunikationsgesetz sieht eine Mitnutzung durch andere Anbieter vor (§ 145 TKG). Falls die Verlegung der Inhausverkabelung per Glasfaserbereitstellungsentgelt finanziert wurde, muss die Mitnutzung sogar kostenlos gewährt werden (§ 72 Abs. 6). Ist halt die Frage, ob davon in der Praxis Gebrauch gemacht wird (falls denn überhaupt irgendwann ein weiterer Glasfaseranbieter dazukommt).
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GVG/Teranet hat seine AGB bereits dahingehend angepasst, das bei Erlass der Allgemeinverfügung keine kundeneigene Hardware an die Faser angeschlossen werden darf!
Wobei sich die Frage stellt, warum man ausgrechnet bei GVG/Teranet/Nordischnet so eine Regelung in den AGB für nötig hält. Laut dem nächsten Absatz benutzen die nämlich normales Ethernet (1000BASE-BX10). Da dürfte es also sehr schwer fallen, irgendwelche Argumente für die Notwendigkeit eines aktiven Netzanschlusses zu konstruieren. Der bei der Bundesnetzagentur eingereichte Antrag zur Änderung des Netzabschlusspunktes bezieht sich ja auch nur auf passive optische Netze.
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notwendigen Telekom Receiver (für den Anschluss an das TV-Gerät, der Vati hat kein SmartTV)
EIn Smart-TV oder ein separater Receiver sollte in der Regel nur nötig sein, wenn Magenta TV genutzt wird, also Fernsehen über den Internetanschluss. Für die Nutzung des Signals, das über den installierten Mini-Fiber-Node auf die vermutlich vorhandenen Kabeldosen verteilt wird, sollte es ausreichen, wenn der Fernseher DVB-C unterstützt.
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Das nennt sich bei der Telekom wohl "Glasfaser-TV" bzw. "Zuhause Kabel Fernsehen Fiber". Leider gibt es bei der Telekom direkt nur wenig Infos über Produkte aus dem Bereich Wohnungswirtschaft, aber hier ist wenigstens eine Info-Broschüre zu finden.
Laut dem Schaubild auf der zweiten Seite wird das Modem (bzw. der Router) an den Mini-Fiber-Node angeschlossen. Dazu passt auch, dass der hier verbaute einen Ein- und Ausgang für Glasfaser hat.