Der IPQ4019 in der Fritzbox 7520/7530 hat nur Cortex-A7-Kerne (neuer als Cortex A9, aber in-order). Ändert aber natürlich trotzdem nichts an dem immensen Leistungsgewinn gegenüber Fritzboxen mit MIPS-CPU.
Beiträge von jan
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Die Eigentümerversammlung muss lediglich in Kenntnis gesetzt werden, dass ein Miteigentümer einen Glasfaseranschluss wünscht. Verbieten kann (und darf) sie es nicht!
Jeder Eigentümer kann das verlangen, aber es braucht dann trotzdem einen Beschluss (§ 20 WEG). Es muss ja auch darüber entschieden werden, wie genau der Anschluss umgesetzt wird. Und falls Kosten entstehen, darf man die dann erstmal komplett selber zahlen (§ 21 WEG). Letztendlich denke ich, dass die meisten Eigentümer darauf keine Lust darauf haben, und sich eher bemühen werden, eine Mehrheit zu finden.
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Der normale Prozess der Telekom für Mehrfamilienhäuser ist, dass es einen Besichtigungstermin gibt, wo der Leitungsweg besprochen und in einem Protokoll festgehalten wird. Erst nachdem dafür die Genehmigung erteilt wurde, kann man als Endkunde einen Installationstermin buchen.
Das dürfte bei Glasfaser Nordwest eigentlich genauso sein. Hast du mal beim Eigentümer/Hausverwaltung gefragt? Die müssten ja das Protokoll haben.
Übrigens ist es nicht so, dass unbedingt alle Eigentümer zustimmen müssen. Die Eigentümergemeinschaft kann das mit einfacher Mehrheit beschließen.
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Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde
Wird es ja auch. Die Standardangebote für Glasfaser-Vorleistungen der Telekom sind bei der Bundesnetzagentur öffentlich zugänglich, und da ist sowohl FTTH als auch FTTB mit drin. Nur hat scheinbar keiner der anderen Anbieter Interesse daran, das auch zu nutzen.
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Bei GPON könnte man mit einem modifizierten ONT auch "fremde" Zeitslots mitschneiden - der Upstream ist nämlich unverschlüsselt
Und weil der Schlüssel vom ONT erzeugt und dann ungesichert zum OLT gesendet wird, kann man dann auch gleich den Downstream entschlüsseln. Das Sicherheitskonzept von GPON beruht völlig auf der Annahme, dass der Nutzer den Upstream durch die Direktionalität der Splitter nicht mitlesen kann.
Wobei es auch unter dieser Annahme eine "Lücke" gibt: Die Seriennummer taucht beim Verbindungsaufbau unverschlüsselt im Downstream auf. Also könnte man theoretisch die ONTs der Nachbarn klonen, wenn der Anbieter nur auf die Seriennummer setzt. Aber das taugt halt auch nicht zum Mithören (zwei aktive ONTs mit der gleichen Seriennummer dürften für Durcheinander sorgen, falls der OLT die Situation nicht sowieso erkennt).
Es ist letztendlich 20 Jahre alte Technik, bei der man sich darauf beschränkt hat, ungefähr das Sicherheitsniveau der alten Telefonleitung nachzubilden.
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Laut den Bildern steckt in dem Goodtop-Switch ein Realtek RTL9303. Damit wäre theoretisch OpenWrt als alternative Firmware denkbar. Vorausgesetzt natürlich, jemand macht sich die Arbeit, Unterstützung für dieses Gerät zu entwickeln. Wobei dieses Modell durch die fehlende externe serielle Schnittstelle tendenziell eher weniger attraktiv dafür ist.
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Wenn das Paket `ds-lite` installiert ist, und per DHCPv6-Option ein AFTR bekanntgegeben wird, sollte automatisch ein dynamisches Interface für DS-Lite mit der passenden Konfiguration angelegt werden.
Was du auf keinen Fall tun darfst, ist die teilweise kursierenden Anleitungen zu befolgen, laut denen man manuell ein DS-Lite-Interface anlegen und dabei "::" als Adresse angeben soll. Wenn man manuell ein Interface konfiguriert, dann muss man unbedingt auch eine gültige AFTR-Adresse angeben. Sollte wie gesagt aber eh nicht nötig sein.
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Ich habe mal geschaut, Kabel und Glasfaser könnte man an meiner Adresse noch buchen, SVDSL nicht mehr.
Hier wurde auch Glasfaser durch die Telekom ausgebaut, und eine Verfügbarkeitsprüfung bei Vodafone zeigt genau das gleiche Ergebnis wie in deinem Screenshot. Aber wenn man über das Menü explizit DSL auswählt, könnte man das wohl trotzdem noch bestellen.
Bei o2 oder 1&1 wird DSL auch noch als verfügbar angezeigt. Nur die Telekom selbst leitet einen online immer sofort auf die Glasfaser-Bestellseite weiter.
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Hast du da ne Beispieladresse für?
Hier scheint es Telekom FTTH über M-net zu geben: Arnulfstr. 133, 80634 München
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Du nutzt aktuell ziemlich sicher noch den Telekom-Anschluss. Die PPPoE-Zugangsdaten werden bei der Telekom ja standardmäßig gar nicht geprüft (Easy Login), dementsprechend läuft das auch mit den Daten von o2. Da zählt nur, auf welchen Vertrag das Modem registriert ist.
Und ich vermute mal, dass du du das Glasfaser-Modem erst bei o2 aktivieren können wirst, nachdem der Telekom-Vertrag abgeschaltet ist. Oder halt du benutzt ein anderes Modem, das noch nicht auf einen Vertrag aktiv ist.
Ansonsten zum Speedport generell: Der Internetzugang wird wahrscheinlich auch mit o2 funktionieren, weil dort genau wie bei der Telekom PPPoE mit Dual Stack genutzt wird. Telefonie könnte evtl. eher ein Problem sein.
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Den Geräten nach nehme ich an, dass du von Telekom-DSL auf Telekom-Glasfaser wechselst?
Den Einrichtungslink bekommst du nach Installation der Glasfaserdose, aber nicht direkt vom Techniker, sondern per SMS, E-Mail, und im Glasfaser-Portal.
Der Link ist 30 Tage gültig und du kannst den genauen Zeitpunkt der Umstellung damit selber bestimmen. Einen Parallelbetrieb gibt es nicht, der DSL-Anschluss wird während dem Einrichtungsprozess über den Link abgestellt.
Den Speedport Smart 3 kannst du auch schon am DSL-Anschluss einrichten.
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Das liest sich auch hier zumindest anders;
Der RTL9601D wird zwar auch in SFP-Modulen verbaut, bei der 5690 Pro befindet er sich aber auf der Hauptplatine der Box (deutlich zu sehen bei Minute 1:40):
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Noch eine kleine Ergänzung: Etwas davor im Video (Minute 0:40) sind auch die SFP-Module der 5690 Pro zu sehen. Die Artikelnummern sind identisch mit den Modulen für die 5530/5590 (GPON: 2000 2942, AON: 2000 2940). In den Handbüchern sind sie auch bei allen drei Boxen mit diesen Artikelnummern abgebildet.
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Die Fritzbox 5590 Fiber hat z.b. einen Qualcomm Modemchip.
Der Hauptprozessor der 5590 ist von Qualcomm, aber für die Glasfaserschnittstelle wird ein MaxLinear PRX321 genutzt.
dass die PON SFPs von AVM schon vollständige ONTs sind, die werden angeblich von der Fritzbox über eine Webschnittstelle parametriert.
Wenn es so wäre, dann hätte sich AVM ja in der 5590 den PRX321, und in der 5690 Pro den RTL9601D sparen können. Ein "normaler" SFP-Slot wäre auch direkt am Qualcomm-SoC möglich.
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Scheint ja bei ihm noch nicht so zu sein, wenn er nur bei der Telekom es sieht.
Von Anfang an bedeutet mit Beginn der Vorvermarktungsphase. Wenn da wirklich die Telekom selbst ausbaut, dann sollte spätestens ein paar Tage nach dem 2.8. die Bestellung bei 1&1 oder o2 möglich sein.
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denn sollte die Telekom ebenfalls im Gf-Bereich marktmächtig werden, dann erfolgt mittelfristig sicherlich hier ebenfalls eine Regulierung.
Die Telekom ist doch schon wegen ihrer Marktmacht reguliert: BK3-19-020, BK3-20-027. Genauso Glasfaser Plus (BK3-22-005, BK3-22-015) und Glasfaser Nordwest (BK3-21-010, BK3-22-014).
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Normalfall sollte DS Lite (mit 192.0.0.1 statt Anzeige DS-Lite-Tunnel im Online-Monitor) sein
Wenn da als Adresse 192.0.0.1 angezeigt wird, und nichts von DS-Lite steht, dann ist es auch kein DS-Lite, sondern "normales" CGNAT.
Im OpenWrt-Forum gibt es einen Log-Auszug, der eindeutig zeigt, dass diese Adresse direkt über PPPoE zugewiesen wird, ohne DS-Lite-Tunnel: https://forum.openwrt.org/t/ipv4-ipv6-vo…ermany/214381/3
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Einschränkungen beim Datentransfer von z.B. USB auf LAN oder WLAN hingen eben daran, dass alle Daten durch das Interface zum PRX müssen. Praktisch alles, was Netzwerk heißt, hängt daran.
Zumindest hardwaremäßig hängen die LAN und WLAN auf jeden Fall am Qualcomm-SoC, die Device-Trees sind da eindeutig. Wenn sämtlicher Datenverkehr über den PRX321 laufen würde, wäre das schon ein sehr merkwürdige Software-Umsetzung.
Mit einer kurzen Suche im IP-Phone-Forum finde ich leider auch keine Details. Aber ist ja für das Thema hier auch nicht so wichtig.
Wie das mit dem Support aussieht ist natürlich immer schwierig vorauszusehen. Auch hardwaremäßig sehr ähnliche Modelle wurden da in der Vergangenheit teilweise sehr unterschiedlich behandelt (vermutlich wegen der Verbreitung). Aber da die 5530 (und 5590) auch von einigen Providern angeboten wird, sehe ich da ebenfalls kein besonders hohes Risiko.
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Der komplette Netzwerk-Teil wird vom 5530 System übernommen.
Der MaxLinear PRX321 ist in der 5590 nur für die Glasfaser-Verbindung zuständig. Alles andere (LAN-Ports, WLAN, etc.) hängt direkt am Qualcomm-SoC.
Gut das es OpenWRT gibt vom 04.02.2025 für die 549x.
Das ist leider wirklich nur mit großen Einschränkungen nutzbar. Die LAN-Ports gehen zwar mittlerweile alle, aber sonst hat sich nichts geändert: Kein WLAN (separater SoC), keine Telefonie (fehlende Treiber), kein Glasfaser, schwache CPU und fehlende Hardwarebeschleunigung fürs Routing (man sollte demnach mit < 100 Mbit/s rechnen).