Beiträge von jan
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Bei GPON könnte man mit einem modifizierten ONT auch "fremde" Zeitslots mitschneiden - der Upstream ist nämlich unverschlüsselt
Und weil der Schlüssel vom ONT erzeugt und dann ungesichert zum OLT gesendet wird, kann man dann auch gleich den Downstream entschlüsseln. Das Sicherheitskonzept von GPON beruht völlig auf der Annahme, dass der Nutzer den Upstream durch die Direktionalität der Splitter nicht mitlesen kann.
Wobei es auch unter dieser Annahme eine "Lücke" gibt: Die Seriennummer taucht beim Verbindungsaufbau unverschlüsselt im Downstream auf. Also könnte man theoretisch die ONTs der Nachbarn klonen, wenn der Anbieter nur auf die Seriennummer setzt. Aber das taugt halt auch nicht zum Mithören (zwei aktive ONTs mit der gleichen Seriennummer dürften für Durcheinander sorgen, falls der OLT die Situation nicht sowieso erkennt).
Es ist letztendlich 20 Jahre alte Technik, bei der man sich darauf beschränkt hat, ungefähr das Sicherheitsniveau der alten Telefonleitung nachzubilden.
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Laut den Bildern steckt in dem Goodtop-Switch ein Realtek RTL9303. Damit wäre theoretisch OpenWrt als alternative Firmware denkbar. Vorausgesetzt natürlich, jemand macht sich die Arbeit, Unterstützung für dieses Gerät zu entwickeln. Wobei dieses Modell durch die fehlende externe serielle Schnittstelle tendenziell eher weniger attraktiv dafür ist.
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Wenn das Paket `ds-lite` installiert ist, und per DHCPv6-Option ein AFTR bekanntgegeben wird, sollte automatisch ein dynamisches Interface für DS-Lite mit der passenden Konfiguration angelegt werden.
Was du auf keinen Fall tun darfst, ist die teilweise kursierenden Anleitungen zu befolgen, laut denen man manuell ein DS-Lite-Interface anlegen und dabei "::" als Adresse angeben soll. Wenn man manuell ein Interface konfiguriert, dann muss man unbedingt auch eine gültige AFTR-Adresse angeben. Sollte wie gesagt aber eh nicht nötig sein.
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Ich habe mal geschaut, Kabel und Glasfaser könnte man an meiner Adresse noch buchen, SVDSL nicht mehr.
Hier wurde auch Glasfaser durch die Telekom ausgebaut, und eine Verfügbarkeitsprüfung bei Vodafone zeigt genau das gleiche Ergebnis wie in deinem Screenshot. Aber wenn man über das Menü explizit DSL auswählt, könnte man das wohl trotzdem noch bestellen.
Bei o2 oder 1&1 wird DSL auch noch als verfügbar angezeigt. Nur die Telekom selbst leitet einen online immer sofort auf die Glasfaser-Bestellseite weiter.
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Hast du da ne Beispieladresse für?
Hier scheint es Telekom FTTH über M-net zu geben: Arnulfstr. 133, 80634 München
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Du nutzt aktuell ziemlich sicher noch den Telekom-Anschluss. Die PPPoE-Zugangsdaten werden bei der Telekom ja standardmäßig gar nicht geprüft (Easy Login), dementsprechend läuft das auch mit den Daten von o2. Da zählt nur, auf welchen Vertrag das Modem registriert ist.
Und ich vermute mal, dass du du das Glasfaser-Modem erst bei o2 aktivieren können wirst, nachdem der Telekom-Vertrag abgeschaltet ist. Oder halt du benutzt ein anderes Modem, das noch nicht auf einen Vertrag aktiv ist.
Ansonsten zum Speedport generell: Der Internetzugang wird wahrscheinlich auch mit o2 funktionieren, weil dort genau wie bei der Telekom PPPoE mit Dual Stack genutzt wird. Telefonie könnte evtl. eher ein Problem sein.
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Den Geräten nach nehme ich an, dass du von Telekom-DSL auf Telekom-Glasfaser wechselst?
Den Einrichtungslink bekommst du nach Installation der Glasfaserdose, aber nicht direkt vom Techniker, sondern per SMS, E-Mail, und im Glasfaser-Portal.
Der Link ist 30 Tage gültig und du kannst den genauen Zeitpunkt der Umstellung damit selber bestimmen. Einen Parallelbetrieb gibt es nicht, der DSL-Anschluss wird während dem Einrichtungsprozess über den Link abgestellt.
Den Speedport Smart 3 kannst du auch schon am DSL-Anschluss einrichten.
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Das liest sich auch hier zumindest anders;
Der RTL9601D wird zwar auch in SFP-Modulen verbaut, bei der 5690 Pro befindet er sich aber auf der Hauptplatine der Box (deutlich zu sehen bei Minute 1:40):
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Noch eine kleine Ergänzung: Etwas davor im Video (Minute 0:40) sind auch die SFP-Module der 5690 Pro zu sehen. Die Artikelnummern sind identisch mit den Modulen für die 5530/5590 (GPON: 2000 2942, AON: 2000 2940). In den Handbüchern sind sie auch bei allen drei Boxen mit diesen Artikelnummern abgebildet.
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Die Fritzbox 5590 Fiber hat z.b. einen Qualcomm Modemchip.
Der Hauptprozessor der 5590 ist von Qualcomm, aber für die Glasfaserschnittstelle wird ein MaxLinear PRX321 genutzt.
dass die PON SFPs von AVM schon vollständige ONTs sind, die werden angeblich von der Fritzbox über eine Webschnittstelle parametriert.
Wenn es so wäre, dann hätte sich AVM ja in der 5590 den PRX321, und in der 5690 Pro den RTL9601D sparen können. Ein "normaler" SFP-Slot wäre auch direkt am Qualcomm-SoC möglich.
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Scheint ja bei ihm noch nicht so zu sein, wenn er nur bei der Telekom es sieht.
Von Anfang an bedeutet mit Beginn der Vorvermarktungsphase. Wenn da wirklich die Telekom selbst ausbaut, dann sollte spätestens ein paar Tage nach dem 2.8. die Bestellung bei 1&1 oder o2 möglich sein.
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denn sollte die Telekom ebenfalls im Gf-Bereich marktmächtig werden, dann erfolgt mittelfristig sicherlich hier ebenfalls eine Regulierung.
Die Telekom ist doch schon wegen ihrer Marktmacht reguliert: BK3-19-020, BK3-20-027. Genauso Glasfaser Plus (BK3-22-005, BK3-22-015) und Glasfaser Nordwest (BK3-21-010, BK3-22-014).
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Normalfall sollte DS Lite (mit 192.0.0.1 statt Anzeige DS-Lite-Tunnel im Online-Monitor) sein
Wenn da als Adresse 192.0.0.1 angezeigt wird, und nichts von DS-Lite steht, dann ist es auch kein DS-Lite, sondern "normales" CGNAT.
Im OpenWrt-Forum gibt es einen Log-Auszug, der eindeutig zeigt, dass diese Adresse direkt über PPPoE zugewiesen wird, ohne DS-Lite-Tunnel: https://forum.openwrt.org/t/ipv4-ipv6-vo…ermany/214381/3
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Einschränkungen beim Datentransfer von z.B. USB auf LAN oder WLAN hingen eben daran, dass alle Daten durch das Interface zum PRX müssen. Praktisch alles, was Netzwerk heißt, hängt daran.
Zumindest hardwaremäßig hängen die LAN und WLAN auf jeden Fall am Qualcomm-SoC, die Device-Trees sind da eindeutig. Wenn sämtlicher Datenverkehr über den PRX321 laufen würde, wäre das schon ein sehr merkwürdige Software-Umsetzung.
Mit einer kurzen Suche im IP-Phone-Forum finde ich leider auch keine Details. Aber ist ja für das Thema hier auch nicht so wichtig.
Wie das mit dem Support aussieht ist natürlich immer schwierig vorauszusehen. Auch hardwaremäßig sehr ähnliche Modelle wurden da in der Vergangenheit teilweise sehr unterschiedlich behandelt (vermutlich wegen der Verbreitung). Aber da die 5530 (und 5590) auch von einigen Providern angeboten wird, sehe ich da ebenfalls kein besonders hohes Risiko.
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Der komplette Netzwerk-Teil wird vom 5530 System übernommen.
Der MaxLinear PRX321 ist in der 5590 nur für die Glasfaser-Verbindung zuständig. Alles andere (LAN-Ports, WLAN, etc.) hängt direkt am Qualcomm-SoC.
Gut das es OpenWRT gibt vom 04.02.2025 für die 549x.
Das ist leider wirklich nur mit großen Einschränkungen nutzbar. Die LAN-Ports gehen zwar mittlerweile alle, aber sonst hat sich nichts geändert: Kein WLAN (separater SoC), keine Telefonie (fehlende Treiber), kein Glasfaser, schwache CPU und fehlende Hardwarebeschleunigung fürs Routing (man sollte demnach mit < 100 Mbit/s rechnen).
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gponner Mir ging es eigentlich auch nur um die Aussage, dass jeder ONT in jedem Frame eine Sendegelegenheit bekommt. Und dafür finde ich den ITU-Recommendations keine Quelle. Der OLT kann die Upstream-Bursts innerhalb eines Frames beliebig verteilen, und muss dabei nicht alle ONTs (bzw. Alloc-IDs) berücksichtigen. Außerdem gibt es für jeden Frame eine neue BWmap, d.h. die Zuordnung kann sich auch ständig ändern.
Falls ich da was falsch verstanden habe, würde ich mich sehr freuen, wenn du mir sagst, wo genau der Fehler liegt.
Ich habe mir auch das Ericsson-Paper nochmal etwas genauer angeschaut: Da wurde angenommen, dass jeweils einmal pro Polling-Intervall innerhalb von einem einzigen Frame die Bandwidth-Reports von allen ONTs abgefragt werden. Konkrete Details zur Zuweisung in den restlichen Frames (in diesem Modell) gehen daraus aber nicht wirklich eindeutig hervor.
Dafür habe ich noch etwas mehr Lesestoff gefunden, wo auch neuere PON-Standards untersucht werden:
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Auch bzgl. der Latenzen hat das GPON Protokoll viele Vorteile. Aufgrund der 8 KHz Taktung der Up- und Downstream-Frames hat jeder Teilnehmer am PON 8000 mal pro Sekunde die Chance ein Paket loszuwerden bzw. zu bekommen. Das Protokoll lässt nicht zu, dass ein Teilnehmer einen kompletten PON nur mit seinen Daten sättigt! 8000 mal pro Sekunde wird jeder Teilnehmer auf jeden Fall bedient.
Man könnte sicher jedem ONT in jedem Frame eine Sendemöglichkeit geben, aber die Frage ist ob das wirklich sinnvoll ist. Vorgeschrieben ist es soweit ich sehe ja gerade nicht, der OLT hat die volle Kontrolle über die Zuteilung. Und in dem verlinkten Dokument von Ericsson wurden ja Polling-Intervalle im Bereich 0,5-3,5 ms untersucht.
Jeder Upstream-Burst hat einen Overhead von 19 Bytes (2 Bytes TX-Enable + 2 Bytes TX-Disable + 12 Bytes Guard/Preamble/Delimiter + 3 Bytes Burst Header). Ein Upstream-Frame hat 19440 Bytes. Damit blieben gleicher Verteilung auf 32 Teilnehmern rein rechnerisch jeweils 588,5 Bytes für die Nutzdaten (wobei der GEM-Overhead, und evtl. Management-Daten noch nicht berücksichtigt ist).
Klingt jetzt tatsächlich erstmal nicht nach so einem riesigen Overhead (evtl. habe ich auch was übersehen). Aber ich bin trotzdem nicht überzeugt, dass eine Polling-Rate von 0,125ms sinnvoll wäre.
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HubeBube Das Zitat des Pressesprechers der Bundesnetzagentur stammt aber aus dem aktuellen Artikel, und bezieht sich sogar direkt auf die neue Entscheidung. Das ist demnach also die aktuelle Position der Bundesnetzagentur.
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- gem. TKG ist die Inhouse-Verkabelung Vermietersache, er kann dies aber über das Glasfaserbereitstellungsentgelt auf mich als Mieter umlegen (60€ jährlich)
Bietet der Netzbetreiber überhaupt die Inhaus-Verkabelung gegen ein Glasfaserbereitstellungsentgelt an? Denn selber berechnen darf der Vermieter das nicht, erlaubt ist nur die Gebühren vom Netzbetreiber 1:1 durchzureichen.