Beiträge von __QT__

    Das erwähnte "angsterzeugende" Urteil des OLG Hamburg (OLG Hamburg, 19.12.2024 - 10 UKl 1/24) ist nicht rechtskräftig und das Verfahren ist beim Bundesgerichtshof anhängig (BGH - III ZR 8/25). So lange dort nicht Recht gesprochen wird, ändert sich erst einmal gar nichts bezüglich des Status Quo.

    Selbst das OLG Urteil ist nun schon 12 Monate alt. Als "Betroffener" würde ich gerne mal wissen, wann ich mich mit Berufung darauf an DGN mit einer Kündigung wenden kann. Vielleicht habe ich im neuen Jahr mal die Muse, mir das Thema anzutun und zu schauen, was dabei raus kommt. Bis Mai habe ich noch den subventionierten Erstjahresvertrag, aber danach wird es deutlich teurer und ein vorzeitiges Vertragsende käme mir gerade recht.

    mal schauen wie lange man sich das bieten lassen muss, bevor man ein Sonderkündigungsrecht hat.

    Wenn Du an sowas denkst, solltest Du Deine Situation als "Reklamation" bzw. "Beschwerde" beim Lieferanten platzieren und um Abstellen des Problems innerhalb einer "angemessen" Frist (zB 14 oder 28 Tage) bitten. Erst im Anschluß solltest Du überlegen, ob Du die schweren Geschütze auffährst. Aber meiner Erfahrung nach löst nur mal 1 "Störungsticket" zu öffnen noch nicht die richtigen Prozesse bei den Telkos aus.

    Warum montierst Du den Router nicht auf der rechten Seite einfach weiter oben am Mauerwerk? Entweder auf der Seite wie er nun steht oder auf der Stirnseite dieses Pfeilers. Dann muss Du nicht so weit verlängern, hast keinen Kanal über die Decke laufen und kommst auch deutlich höher als auf der Kommode, wo ihr scheinbar den Platz eh für allerlei "Ramsch" benötigt ;)

    Also ich sehe nun nicht unbedingt den Vorteil, bis auf die andere Seite zu verlegen, um gefühlt 40cm höher zu kommen.

    Aufmerksam geworden durch 1 Telefonat mit der Telekom Geschäftskundenhotline (zwecks Bestätigung einer Vertragskündigung basierend durch Portierungsantrag) erfuhr ich, dass die Telekom angeblich Tarife auf der DGN Faser vermarktet. Ich wurde an der Hotline gefragt, ob ich in 2 Jahren einen Rückruf mit Tarifangebot auf der Glasfaser haben möchte und ich habe zugestimmt.

    Im Anschluß mal kurz recherchiert und die Google KI spuckte u.a. das hier aus, was mir bisher so nicht bekannt bzw. bewusst war:

    Zitat

    Deutsche GigaNetz setzt auf Open Access, d.h. das Netz ist für andere Anbieter nutzbar, was die Auswahl für Verbraucher erhöht

    Dann müsste ja o2/telefonica und die meisten Reseller auf der Vitroconnect Plattform auch alle Amateueranbieter sein.

    Bieten die denn 3play Tarife (also inklusive TV Empfang) an? Egal wieviele Sekunden, es ist für mich nicht angebracht, wenn Dinge wie Telefonate oder TV Sendungen wg sowas unterbrochen werden. Für reinen Internettraffic ist das Thema zu vernachlässigen, aber nicht die Services, die sich die Provider ja gerne noch extra auf die Fahnen schreiben und bezahlen lassen.

    Glasfaserkabel werden bereits mit Stecker geliefert. So braucht man ziemlich große Löcher, um das Kabel durchzuziehen.

    Vor langer Zeit hatte ich über die Webseite der DGN mal nen Zubehörlieferanten gefunden, der Kabel anbot, wo der Stecker separat kam und man ihn dann nach dem Durchziehen anbringen konnte. Leider ist der Zubehörshop nun dort nicht mehr verlinkt und ich habe keinen Link mehr zu dem Kabel. Aber vielleicht kann man es über Internet Archive noch finden. Die DGN Seite ist dort nämlich gut historisch nachzuverfolgen.

    Die Auftragsbestätigung kam Ende September 2022.

    Du müsstest das vermutlich per Klage versuchen, zu erreichen. Zumindest gibt es 1 Urteil gegen die Deutsche Giganetz diesbzgl., wobei hier der Zugang der Auftragsbestätigung entscheidend ist und die MVLZ starten lässt. Daher schicken andere Anbieter nur eine AuftragsEINGANGSbestätigung. Ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Da es gegen Deinen Anbieter noch kein Urteil gibt, könntest Du auf das DGN Urteil verweisen und es versuchen oder alternative den Klageweg beschreiten bzw. die gleiche Verbraucherzentrale einschalten.

    Du solltest Deine AGB nochmal genau durchlesen und nach Schwachstellen absuchen und dann entscheiden, wie Du vorgehst.

    Das Problem beim Glasfaserausbau ist einfach die extrem lange Dauer von Vertragsschluß bis Aktivierung und in dieser Zeit bist Du a) unflexibel als Vebraucher bzgl. anderer (günstiger) Angebote und b) lässt Dich der Ausbauer für x Jahre vollkommen im Ungewissen, wann es wie weiter geht. Für den Verbraucher mMn ein eindeutiger und nicht hinzunehmender Nachteil.

    "Vor Gericht und auf hoher See..........."

    Zusaetzlich gibt es Kunden die taeglich wechselnde IP Adressen mit einem Sicherheitsfeature verwechseln und auf dieses "Feature" wert legen.

    Solche Kunden können ja die Trennung nach gewünschter Zeit von ihrer Seite aus anstossen und erhalten dann ihr Sicherheitsfeature dadurch. Aber ich möchte ungern mitten im Film, Sportevent oder Aufnahme einer solchen unterbrochen werden. Ich kann kein TV anbieten und dann zwangstrennen.

    Und ja, auch ich kann durch Konfiguration im Router die Trennung zu einer bestimmten Zeit selbst forcieren (zB Nachts), aber mein Leben ist nicht planbar und obwohl es meistens morgens um 5 Uhr passen sollte, gibt es doch mal Ausnahmen, wo es um 5 Uhr nicht passt. Wie gesagt "Amateur Provider", der besser heute als morgen vom Markt verschwinden soll. Ich werde jedenfalls nicht lange dort Kunden bleiben wollen.

    Es gibt jeden Tag eine Menge Menschen, die ihr Festnetztelefon nutzen. Für die ist es also auch abgehend maximal nützlich.

    Ja klar, ewig gestrige gibt es ne Menge. Die kenne ich auch. Haben ne Flat am Handy und telefonieren trotzdem am Festnetz. Selbst innerhalb der erweiterten Familie "kämpfe" ich seit längerem diesem Hang zum Festnetz aufzugeben.

    Bestes Beispiel: Man gibt bei Arztpraxis oder sonstwo als Kontaktnummer - wie seit etlichen Jahrzehnten gewohnt - die Festnetznummer an, ist dann aber nicht zuhause, wenn die anrufen.

    Man kann es mMn drehen wie man will, aber Festnetz ist eine aussterbende Gattung. Kann mich nicht erinneren, dass hier im Haushalt in den letzten Monaten irgendwelche Telefonate per Festnetz erledigt wurden. Daher lieben es ja aktuell noch die Anbieter die Festnetztelefonie mit dem Internetanschluß zwangszubündeln. Kann man nochmal paar € für was total nutzloses draufschlagen und der Nutzer/Kunde hat keine Wahl ohne den Mist auszukommen.

    Fakt ist, dass ich lediglich einen 1play Vertrag benötige.

    Ja, Telekom über die Faser würde ich sicher auch rasch buchen. Bisher leider keiner realistische Konstellation.

    Ich werde wohl auf den 300/150 bzw. 300/300 (Upload Booster) nach 12 Monaten wechseln und mich dann nach Alternativen umsehen.

    Und ja, die 24h Zwangstrennung bei einem 2play oder gar 3play Vertrag im Jahr 2025 ff geht mMn gar nicht. So etwas bezeichne ich als "Amateur ISP". Die sollen einfach aufgeben und den Markt räumen. Mir sind nun schon mehrfach die Verbindungen mittendrin bei irgendwas abgebrochen. Sowas kannte ich aus den letzten 15 Jahren bei Vodafone nicht und musste mir nach erstem Wundern erstmal klar werden, was das los ist und warum es gerade unterbrochen wurde.

    ein deppertes Steckernetzteil weniger

    Netzteil weniger schön und gut, ist die Frage ob der Stromverbrauch durch das SFP Modul unterm Strich nicht größer ist als durch das ONT Netzteil. Allein für die extra Anschaffungskosten des SFP Moduls kannst Du vermutlich x Jahre den ONT mit Strom beliefern :)

    Habe für mich diesen Plan verworfen und bin aktuell auch eher am Überlegen, dass ich nach 24 Monaten wieder zu Vodafone DOCSIC zurückkehre. Neuerdings schalten die hier und da schon 100mbit/s Upload und dann wäre der 1000/100 DOCSIS DualStack Anschluß für unter 40€ spannender als der 300/150 Anschluß bei DGN für 50€ (inkl. DualStack) mit 24h Zwangsdisconnect und täglich wechselnder IP sowie IPv6 Präfix.