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Beiträge von Sowieso

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 10. September 2023 um 23:38
    Zitat von HubeBube

    der Vollständigkeit halber, ich habe den vermissten Artikel wieder gefunden:

    https://www.inside-digital.de/news/telekom-a…ind-enttaeuscht

    Ja, den kenne ich auch. Wobei ich den Artikel vom Aufbau her für ziemlich irreführend halte. Da muss man schon genau lesen um zu sehen worum es geht, eben darum dass Hausanschlüsse ohne Tarifbuchung mit niedrigerer Priorität gebaut werden.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 9. September 2023 um 18:43
    Zitat von HubeBube

    Ja der VATM, im Jammern ist man da immer gut dabei. Ist halt ein Lobbyverein. An anderer Stelle hätte ich mal gelesen, das auch die DTAG sich rechtfertigen muss, wenn das Verhältnis zwischen homes passed zu homes connected sehr groß wird. Homes passed kostet Geld und nur homes connected bringt Geld ein. Eigentlich müsste es noch ein homes activated geben, da als connected auch ein MFH mit 20 Wohnungen zählt, in dem nur eine einzige einen Gf-Anschluss nutzt. Das sind eben nur Zahlenspiele, um bei den Aktionären gut dazustehen.

    Genant werden von der Telekom Homes Passed und Homes Activated (wobei letzteres in den genannten Zahlen eine Untermenge von Homes Passed ist). Und erst "Activated" (also mit aktivem Tarif) bringen die Anschlüsse Geld ein. Zur Jahresmitte meldete die Telekom 6,2 Mio Homes Passed (Seite 6) und 833.000 aktive FTTH-Kunden (Seite 16). Zu Homes Connected (Anschluss bis Glasfaserdose fertig gestellt, aber unter Umständen ohne gebuchten Tarif) macht die Telekom keine angaben.

    833k aktive Anschlüsse bei 6,2 Mio Homes Passed entspricht eine Quote von 13,5%, das ist nicht wirklich viel, und das ist was der VATM kritisiert. Das liegt sicher auch daran, dass die Telekom ohne Mindestquote ausbaut, und man sich - nach wie vor - den kostenlosen Hausanschluss auch ohne Tarifbuchung sicher kann (wenn die Telekom selbst ausbaut). Ausserdem hat die Telekom laut verlinkter Präsentation noch einen Backlog von 650k gebuchten Tarifen. Teils sicher in Gebieten die noch im Ausbau oder gar Vorvermarktung sind. Aber sicher auch noch in den Gebieten, in denen der Ausbau im Sinne "Homes Passed" als fertig gestellt betrachtet wird. Dass man da im Moment nicht ganz hinterher kommt dürfte der Grund sein warum man sich jetzt im Notfall erstmal auf die Anschlüsse mit Tarifbuchung konzentrieren will.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 9. September 2023 um 18:17
    Zitat von Phino

    Da verstehe ich aber das Problem nicht, du beauftragst Glasfaser Plus mit dem Telekom-Vertrag.

    Das Problem der Doppelzahlung sollte man so umgehen können. Das Hauptproblem für ByteRipper ist wohl, dass er trotzdem für 24 Monate mehr zahlen müsste. Ich sehe das Problem letztlich auch nicht, ich würde das an seiner Stelle sicher machen (zumindest sofern er Eigentümer ist).

    Bei mir wird nächstes Jahr die Telekom direkt ausbauen, wie ich kürzlich festgestellt habe. Da gibt es sowieso wieder mehr Optionen. Allerdings muss ich hier (als Mieter) darauf hoffen dass die Eigentümergemeinschaft dem Ausbau zustimmt...

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 9. September 2023 um 18:08
    Zitat von HubeBube

    Ich finde leider aktuell den Pressebericht nicht mehr, das die Deutsche Telekom denjenigen Interessenten kündigt bzw. an das Ende der Ausbauwarteschlange schiebt, die einen Anschluss ohne Vertrag geordert haben. Mit der Einlassung, das man nach vorne rutscht, wenn doch ein Vertrag abgeschlossen wird.

    Evtl. findet den Bericht jemand von euch. Dieser ist höchstens 7 Tage alt.

    Gibt diverse Artikel dazu, z.B. diesen hier. Wobei sich ja eigentlich nichts grundsätzlich ändert, die Option soll ja erhalten bleiben. Neu ist nur dass Eigentümer jetzt evtl länger warten müssen, bis sie einen Anschluss bekommen den sie vorerst sowieso nicht nutzen wollen.

    Kurios ist die im Artikel erwähnte Kritik des VATM: dass diese Haushalte jetzt erst später ausgebaut werden sei gezielte Marktabschottung, weil manche Anschlüsse erst später gelegt werden. Würde ein VATM-Unternehmen ausbauen würden diese Haushalte garnicht angeschlossen (zumindest nicht kostenlos), und die Glasfaser würde trotzdem in der Strasse verlegt werden.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 9. September 2023 um 17:51
    Zitat von Phino

    Was mich etwas verwundert, ich kenne es bisher nur bei mehrere Verwandten/Bekannte in Berlin und Umland, bei den die Telekom GF gelegt hat, dass sie keine Anschlussgebühr erhoben hat. Es waren auch keine Fördergebiete.

    Bei Ausbau durch die Telekom direkt ist das so. Hier geht es aber um einen Ausbau durch GlasfaserPlus. Da gibt es den Anschluss nur mit Tarifbuchung kostenlos, und buchbar sind bisher nur Tarife von der Telekom.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 9. September 2023 um 14:35
    Zitat von ByteRipper

    Ich halte mich für einen sehr technikaffinen Menschen, gleichzeitig bin ich jedoch auch ein sparaamer Mensch. Beim Thema Glasfaserausbau kollidieren diese Einstellungen gleich in zweifacher Hinsicht:

    Zum einen ist GF (zumindest bei der Telekom) deutlich teurer, als mein aktueller Vertrag bei 1&1. Konkret reden wir hier über 50 EUR vs. 25 EUR für eine 250er Leitung. Zum anderen bedeutet der Abschluss eines GF Vertrags 300 EUR zusätzliche Kosten, weil ich über mehrere Monate hinweg zwei Anschlüsse bezahlen müsste. Kulanz wie bei Deutsche Glasfaser (bis 12 Monate frei bei vorhandener Vertragsbindung) gibt es nicht bei der Telekom.

    Bei einem Ausbau durch die Telekom direkt wäre ja kein Anbieterwechsel nötig. 250 Mbit/s über Telekom-Glasfaser kosten bei 1&1 derzeit 40 Euro/Monat. Und die 15 Euro Mehrkosten würden sich über die 24 Monate Mindestvertragslaufzeit auf 360 Euro summieren.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 8. September 2023 um 13:05
    Zitat von Thomas1978

    Hmm, das kam in dem Interview jetzt nicht vor, bzw. wurde von dem Presseprecher der DT auch nicht erwähnt.

    Die Aussage der DT gibt es z.B. hier:

    "Das Angebot der Telekom einer gemeinsamen Nutzung (Mitverlegung) von Baukapazität wurde von der Deutschen Glasfaser abgelehnt, obwohl beide Unternehmen mit der gleichen Tiefbaufirma zusammenarbeiten."

    Zitat von Thomas1978

    Klar, in dem Punkt tun sich die Unternehmen nichts. Es ist aber schon auffällig, und das nicht nur hier im Forum, wie viele Menschen immer noch der Meinung sind, die DT wäre ein Samariter unter dem TK-Anbietern und da würde immer alles rund laufen.

    Die Telekom ist sicherlich kein Samariter, aber ich habe eher den Eindruck dass sich andere Anbieter gerne als "die Guten" im Vergleich zur "bösen Telekom" darstellen.

    Die Deutsche Glasfaser ist ein gutes Beispiel: Anfang 2020 wurden Inexio und die Deutsche Glasfaser von den gleichen Investoren übernommen, seitdem gehört Inexio zur Deutschen Glasfaser. Inexio wiederum hat in den letzten ca. 10 Jahren einige 100.000 Haushalte mit FTTC/VDSL erschlossen., vor allem im Saarland, Rheinland-Pfalz und BW. In diesen Orten ist meist Inexio quasi der "Monopolist" für schnelles Internet.

    Als die UGG zum Start ihrer Aktivitäten in Rheinland-Pfalz den FTTH-Ausbau in mehreren Inexio-FTTC-Gebieten angekündigt hatte, hat die DG öfters mit eigenen Vorvermarktungen gekontert. Man wollte sich die Gebiete natürlich nicht "wegnehmen" lassen. Ähnliches passierte im Juni 2020 in der Gigabitregion Stuttgart: als die Telekom Ende Juni 2020 nach erfolgreicher Vorvermarktung (damals wollte sie noch eine Mindestquote...) den Ausbau in zwei Ortsteilen von Steinheim startete, kündigte die DG wenige Tage vorher an diese Ortsteile ebenfalls auszubauen (beides natürlich Inexio-FTTC-Gebiete). Ganz DG-untypisch war in diesem Fall der Ausbau noch nicht mal an eine Vorvermarktungsquote geknüpft. Und als Vodafone in einigen eher ländlichen Ortsteilen von Freiburg FTTH ausbauen wollte, hat auch hier die DG mit einem eigenen Ausbau gekontert (man ahnt es: Inexio war der lokale FTTC-Anbieter). Hier kam man sogar soweit eigen PoPs aufzustellen, bevor man das Projekt abbrach, mit der Begründung dass man sich von der Stadt benachteiligt fühlte.

    Wenn man dann in den letzten Monaten VATM und Breko liest (bei denen die DG Mitglied ist) wie schädlich schon alleine die Ankündigung eines Doppelausbaus ist, und dabei suggeriert wird dass das speziell ein Problem mit der Telekom ist, dann ist das schon etwas...seltsam.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 8. September 2023 um 10:59
    Zitat von Thomas1978

    Der Telekom ging es in der Geschichte einzig darum selber bestimmen zu können, welche Pakete sie für die Kunden anbietet, da wird dann auch ein bisher noch nicht sooo interessanter Ausbau plötzlich um Jahre vorgezogen.

    Konkret ging es da glaube ich um 2 Jahre (2025 vs 2023). Ich glaube auch nicht dass eine bisherige Planung für 2025 bedeutete dass der Ort so viel uninteressanter war als andere Orte, die für 2023 und 2024 eingeplant waren/sind. Solche Orte mit um die 5000 EW werden derzeit reihenweise ausgebaut, auch von der Telekom.

    Die Telekom hat der DG in Gablingen wohl auch einen gemeinsamen Ausbau vorgeschlagen, also gemeinsamen Tiefbau. Das wollte die DG wiederum nicht.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 7. September 2023 um 20:21
    Zitat von frank_m

    Wie sollen sie auch preislich konkurrieren, wenn sie das Netz ausbauen und betreiben müssen, gegen jemanden, der den Ausbau nicht mehr finanzieren muss?

    Dass die Telekom ein Preisbrecher ist habe ich allerdings auch selten gehört...

    Ausserdem: die Telekom ist zum einen hoch verschuldet (war sie schon von Beginn an), insofern kann man schon sagen dass sie Investitionen der Vergangenheit noch finanzieren muss. Und: sie muss vor allem den laufenden Ausbau finanzieren. Klar: Neueinsteiger können ihre Investitionen nicht aus laufenden Einnahmen finanzieren, die brauchen Investoren, die erstmal vorschießen.

    Zitat von frank_m

    Das Totschlagargument ist die "Kupferabschaltung". Im neuen TKG sind alle Voraussetzungen dafür geschaffen worden. Die Telekom ist nicht mehr in der Grundversorgungspflicht, wenn andere Anbieter Anschlüsse mit denen von der BNetzA formulierten Mindestanforderungen bereitstellen können - zu "marktüblichen Konditionen", wie es so schön heißt. D.h., die Telekom darf in mit Glasfaser versorgten Gebieten jederzeit den Stecker ziehen

    Ich bezweifle, dass man das aus dem neuen TKG folgern kann.

    Zum einen: schon vorher war die Telekom ja nicht verpflichtet jede Adresse zu versorgen. Sie war zwar Grundversorger, aber das spielte nur eine Rolle wenn es niemanden anderen gab der versorgen wollte. In Neubaugebieten in denen z.B. Stadtwerke oder Kabelanbieter Netze verlegt haben musste die Telekom nicht unbedingt ausbauen. Nur wenn es sonst keiner tat. Von daher hätte die Telekom nach Deiner Argumentation schon vorher Netze abschalten können, sofern es einen anderen Anbieter gab.

    Die Außerbetriebnahme wird in §34 TKG geregelt. "Jederzeit den Stecker ziehen" geht da schon mal nicht, sondern die Telekom muss als Unternehmen mit "beträchtlicher Marktmacht" die Außerbetriebnahme oder Ersetzung (also wohl durch FTTH) mindestens ein Jahr im voraus anzeigen.

    Dann dürfen "interessierte Parteien" (also z.B. die ganzen anderen Anbieter die Vorleistungen über das Telekom-Netz beziehen) dazu Stellung nehmen. Und am Ende legt die Bundesnetzagentur den Zeitplan und die Bedingungen fest, wozu auch die Verfügbarkeit von "Zugangsprodukten zu nichtdiskriminierenden Bedingungen" zählt "soweit dies für die Wahrung des Wettbewerbs und der Rechte der Endnutzer erforderlich ist." 

    Da kann man jetzt als juristischer Laie viel reininterpretieren. Wenn z.B. die Telekom ihr Kupfernetz abschaltet und dann z.B. nur das Glasfasernetz eines lokalen Anbieters verfügbar ist, muss dann die Bundesnetzagentur dafür sorgen dass im Sinne des Wettbewerbs andere Anbieter (und auch die Telekom) zu letztlich regulierten Konditionen auf dieses Netz zugreifen können? Da scheint es noch einiges an Interpretationsbedarf zu geben (nicht nur für Laien), siehe z.B. auch diese Studie auf Seiten der Bundesnetzagentur, in der ab Seite 8 z.B. die Regelung im TKG durchgegangen wird.

    Nicht umsonst heißt es von Seiten der Telekom, man befinde sich mit der Bundesnetzagentur "im Dialog". Aber: einfach so "jederzeit den Stecker ziehen" geht in jedem Fall nicht.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 7. September 2023 um 15:35
    Zitat von e16

    Zu den Anbaugebieten der DT in Magdeburg: Offiziell bestätigt ist das nicht, aber es lässt sich ein Muster erkennen: Gebiete mit Kabel-Anschlüssen der MDCC (also Wettbewerbsgebiete), Gebiete in denen sie nur 16MBit/s liefern konnten und ehemalige OPAL-Gebiete.

    Das kann gut sein dass das die Prioritäten derjenigen waren, die für die Telekom den Ausbau in Magdeburg planen.

    Der Punkt ist einfach: aktuell hat die Telekom etwa 6,5 Mio HH "Homes Passed" ausgebaut, bis 2030 sollen es idealerweise 30 Millionen werden. D.h. knapp 80% des geplanten Ausbaus steht noch aus, und praktisch jede halbwegs größere Stadt in denen die Telekom mit dem Ausbau begonnen hat ist derzeit eher ein Flickenteppich an Gebieten im Status "ausgebaut", "im Ausbau", "in Vorvermarktung", oder eben noch ohne bisherige Ankündigung. Aber das lässt aktuell keinen Rückschluss auf den geplanten Endausbau zu.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 7. September 2023 um 14:38
    Zitat von e16

    Hier in einigen Stadtteilen von Magdeburg will die OpenInfra ca. 6.600 Anschlüsse bauen. Das sind EFH-geprägte Gebiete, an denen die Deutsche Telekom kein Interesse hat.

    Das muss man abwarten. Es ist eher unwahrscheinlich dass die aktuell bekannten Ausbaugebiete die letzten Ausbaugebiete der Telekom in Magdeburg sein werden. Insbesondere wenn der Ausbau durch die anderen Anbieter nicht statt findet. Die Telekom baut ja auch viele Gebiete mit Einfamilienhäusern aus.

  • Neuer Glasfaseranschluss durch die Telekom, welcher Tarif

    • Sowieso
    • 7. September 2023 um 14:29
    Zitat von DLMttH

    Ob Glasfaserplus ausbaut, sollte eine Google-Suche zu deinem Wohnort offenbaren.

    Oder ein Check mit der Telekom-Verfügbarkeitsprüfung.

    Nach klick auf "Verfügbarkeit prüfen" erscheint bei Ausbau durch GlasfaserPlus oder Glasfaser Nordwest auf der nächsten Seite unten ein Infobanner mit dem Ausbaupartner.

    Und es fehlt nach weiterem Klick auf "Zu den Produkten" eben die dritte Option "Anschluss ohne Tarif für Vermieter/Eigentümer".

  • Neuer Glasfaseranschluss durch die Telekom, welcher Tarif

    • Sowieso
    • 7. September 2023 um 10:08
    Zitat von Vwgolfcabrio

    Es gibt doch aber auch Telekom Shops, die extra Angebote haben. Kann man diese nutzen und dann über diesen Shop den Glasfaseranschluss beauftragen?

    Falls es sich um einen Ausbau direkt durch die Telekom handelt kannst Du vermutlich auch alternativ einen Anschluss bei 1&1, o2 oder neuerdings vermutlich auch Vodafone buchen. Einfach mal deren Verfügbarkeitsprüfung bemühen.

  • Vodafone: 5530/5590 Direkt an Glasfaser anscheinend möglich!?

    • Sowieso
    • 25. August 2023 um 09:17
    Zitat von Christos

    Was mir nur komisch vorkommt ist, warum läuft die Registrierung über die Telekom?

    Weil es sich um die Einrichtung eines Telekom-FTTH-Anschlusses mit Vodafone-Tarif handelt.

    Seit kurzem sind jetzt anscheinend an vielen Telekom-FTTH-Anschlüssen auch Tarife von Vodafone buchbar.

  • [DG-News] Deutsche Glasfaser schließt mit Vodafone langtfristige Whole Sale Kooperation

    • Sowieso
    • 17. August 2023 um 10:32
    Zitat von Sakuwa

    Aus dem Zitat lese ich heraus, dass es das gesamte Netz sein könnte.

    Wobei ich gespannt bin ob Vodafone auch da Tarife anbieten wird wo sie ein eigenes Kabelnetz haben. Betrifft sich einen kleinen Teil des DG Versorgungsgebietes, aber DG baut ja mittlerweile auch in Orten mit TV-Kabelversorgung aus.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 13. August 2023 um 18:19
    Zitat von murphaph

    ich habe explizit nicht"Nahbereich" geschrieben, da ich weiß was es bedeutet

    Da wäre es in diesem Fall umgekehrt eher sinnvoll gewesen explizit zu schreiben dass Du nicht vom Nahbereich sprichst. Denn dass mit den Verteilern in der Nähe der Vermittlungsstelle nicht der Nahbereich gemeint ist, nur weil Du das Wort nicht verwendest, ist nicht so offensichtlich.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 13. August 2023 um 12:09
    Zitat von murphaph

    nicht bis zu jeden. Wir hängen an dem Verteiler Vorholzstr. Ecke Wustermarker. Der wurde von DNS Net damals nicht mit VDSL überbaut. Angeblich nicht rentabel, da wir näher an der Vermittlungsstelle sind und deshalb höhere Geschwindigkeiten (bei uns 13mbps) auch mit DSL hatten und angeblich gäbe es zu wenig Interesse an VDSL. Wir mussten auf die Telekom warten für unsere VDSL. Das war der Fall bei allen Verteilern in Brieselang in der "Nähe" der Vermittlungsstelle.

    Das dürfte dann an regulatorischen Vorgaben gelegen haben.

    Um Vermittlungsstellen gibt/gab es den sogenannten Nahbereich. Dieser umfasst alle Verteiler die mit einer Leitungslänge <500 Meter an die Vermittlungsstelle angebunden sind. Für diese Verteiler war ein FTTC-Ausbau lange Zeit nicht erlaubt. Weder für die Telekom noch für andere Anbieter. Auch Vectoring durfte hier nicht eingesetzt werden. Hintergrund war, dass dieser Bereich zum Großteil mit VDSL aus der Vermittlungsstelle versorgt werden konnte, und ein Mischbetrieb von "VDSL aus der Vermittlungsstelle" und "VDSL über FTTC" verschiedener Anbieter zu Störungen führen könnte. Also gab es per Regulierung nur die erste Variante. Und wenn man Pech hatte und die Gesamtlänge der Leitung über den Verteiler ins Haus zu lang war, dann gäbe es eben nur ADSL.

    Die Telekom hat dann Anfang 2015 beantragt die Nahbereiche mit FTTC und Vectoring ausbauen zu dürfen. Nach einigem hin und her und Klagen der Wettbewerber durfte sie dann 2017 damit loslegen. Dabei gab es eine Regelung dass Regionalanbieter die schon vorher im Umfeld viel Vectoring ausgebaut hatten das Vorrecht hatten den entsprechenden Nahbereich auszubauen. Alle anderen Nahbereiche (und diejenigen, die regionale Anbieter trotz Vorrecht nicht ausbauen wollten) durfte und musste die Telekom ausbauen.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 13. August 2023 um 11:55
    Zitat von Phino

    Es gibt nur 2 Varianten. Entweder betreibt die Telekom und lässt verschiedene Reseller auf der Leitung zu oder sie vermittelt die letzte Meile und dann ist es exklusive. Die bedeutet für den, der die letzte Meile übernimmt, dass er auch selber seine Technik für VDSL einbauen muss.

    Die Technik ist immer exklusiv bei Vectoring. Egal ob Telekom ausbaut oder andere Anbieter. Aber es gibt durchaus diverse Anbieter die Vorleistungen auf ihrem FTTC/VDSL Vectoring-Netz anbieten. Die Telekom z.B. bietet über eine Reihe von Regionalanbieter ihre "Magenta Zuhause Regio"-Tarife an. Z.B.EWE. Netcologne, Thüringer Netkom... hier gibt es eine Liste.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 11. August 2023 um 23:01
    Zitat von ThomasG

    Ist aber in Petershagen nicht so - alle förderfähigen Adressen wurden angeschrieben, der Bürgermeister hat Werbung in der Ortzeitung gemacht und der Landrat hat auch Werbung in der Presse für die Telekom gemacht - ich hab’s x mal gecheckt mit dem Resultat, dass nur ganz wenige Adresse bei uns ausgebaut werden

    Das widerspricht jetzt nichts von dem was ich gesagt habe... Worauf bezieht sich das "Ist aber in Petershagen nicht so"? Wie gesagt: ich glaube Dir ja dass es ein geförderter Ausbau ist. Ich wollte nur darauf hinweisen dass "kostenloser Hausanschluss ohne Vertrag" auch in nicht geförderten Gebieten verfügbar ist.

  • Zwei Anschlüsse?

    • Sowieso
    • 11. August 2023 um 21:41
    Zitat von upD8R

    Quelle (allerdings Paywall)

    Gut, das ist eine etwas seltsame Aussage... Denn dass die Telekom ganz grundsätzlich mit kleinen Anbietern nicht zusammen arbeitet ist so auch nicht richtig. Auch wenn ich eine baldige Kooperation natürlich trotzdem für eher unwahrscheinlich halte...

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