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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Sowieso

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Sowieso
    • 19. November 2023 um 00:55
    Zitat von HubeBube

    Natürlich kannst Du einen neuen Router mit 2,5 Gbps (oder mehr) Ethernet Schnittstelle an einen GPON ONT anschließen. Mehr als 1 Gbps (abzüglich Overhead) wirst Du jedoch nicht an der WAN-Schnittstelle erhalten.

    Das kommt auf den GPON ONT an. Das Glasfasermodem 2 hat z.B. eine Ethernet-Schnittstelle mit 2,5 Gbit/s. Wenn man da einen Router mit 2,5 Gbit/s WAN Port anschliesst sind brutto auch 2,5 Gbit/s möglich. Der kürzlich aufgetauchte neue Tarif mit 2 Gbit/s Download und 1 Gbit/s Upload wäre also grundsätzlich auch über ein Glasfasermodem 2 mit GPON realisierbar. Natürlich mit weniger Kapazitätsreserven als über XGS-PON.

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Sowieso
    • 19. November 2023 um 00:51
    Zitat von Erzknolle

    Deine Aussage impliziert das es normal wäre, das erst in 5-10 Jahren XGS-PON käme, aber ich würde hier eher 12-24 Monate unterstellen: sobald der Druck durch andere Anbieter ausreichend groß wird z.B. über Docsis 4.0 oder halt XGS-PON Überbau zumindest im Geschäftskunden-Bereich.

    Nein, das impliziert meine Aussage meiner Meinung nach nicht.

    Zunächst mal: GPON und XGS-PON können parallel über die gleiche Faser betrieben werden. Das liegt daran dass diese Standards unterschiedliche Wellenlängenpaare verwenden.

    Bei den OLTs auf Providerseite gibt es Kombi-Geräte, die beide Standards parallel unterstützen. Die Telekom hat solche Geräte wohl schon teilweise im Einsatz, auch wenn XGS-PON bisher eben meist nicht aktiv ist. Wenn die Telekom immer mehr OLTs umrüstet und dann auch XGS-PON aktiv schaltet ist es für die betroffenen Kunden verfügbar.

    Anders als der beschriebene Fall bei manchen anderen Providern (die anscheinend noch Techniker zu jedem Anschluss rausschicken müssen für Tausch und Provisionierung) setzt die Telekom (sowie GlasfaserPlus als auch Glasfaser Nordwest) seit einigen Jahren auf einen Telekommunikationsgesetz-konformen passiven Netzabschluss. D.h. für den ONT (Glasfasermodem) ist der Kunde zuständig.

    Sobald als XGS-PON im eigenen Segment angeboten wird kann man als Kunde auf XGS-PON umsteigen, z.B. wenn man in einen Tarif wechseln will der für die Leistung XGS-PON benötigt. Dazu kauft (oder mietet) man sich als Kunde sich ein neues Modem (z.B. ein hypothetisches "Glasfasermodem 3", welches XGS-PON unterstützt), und registriert es im Netz. Dafür braucht man keine ganzen Strassenzüge zu durchkämmen, das macht jeder Anschlussnutzer nach Bedarf individuell.

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Sowieso
    • 18. November 2023 um 18:19
    Zitat von HubeBube

    Um die OLTs mache ich mir da wenig Gedanken, jedoch um die Take-Up Rate beim Kunden. Schließlich müssen die vorhandenen GPON ONTs gegen XGS-PON ONTs getauscht werden. Da es bisher providerübergreifend kein herstellerneutralen Provisionierungsvorgang auf der Seite des Kunden gibt, müssen Techniker vor Ort fahren und den Tausch plus Provisionierungsvorgang übernehmen. Das erfordert hohen personellen, zeitlichen und Koordinierungsaufwand.

    Warum sollen die GPON-ONTs koordiniert gegen XGS-PON ONTs getauscht werden? Ich vermute eher, dass das nach und nach über einen längeren Zeitraum passieren wird, zum großen Teil dadurch dass sich Kunden irgendwann neue Router bzw. Modems kaufen werden.

  • Wie baut die Glasfaserplus Hausübergabepunkte? Indoor Verkabelung?

    • Sowieso
    • 18. November 2023 um 14:43
    Zitat von Erzknolle

    Ich bin mittlerweile bereit das zu akzeptieren, da ich sehr hoffe das auch OXG hier bald einen Ausbau ankündigt mit dann XGS-PON (man geht ja überall hin wo es Kabelkunden gibt, was hier der Fall ist)

    Das Vodafone-Kabelnetz deckt um die 22 Mio HH ab. OXG will 7 Mio Haushalte ausbauen. Etwa 80% davon sollen Überbau des Vodafone-Kabelnetzes sein, der Rest in Gebieten ohne (Vodafone)-Kabelversorgung. Das reicht also nicht um überall hinzugehen wo es Kabelkunden gibt, eher für etwa 25%.

  • Telekom-Glasfaser für komplexes Altbau-EFH - Vorüberlegungen

    • Sowieso
    • 10. November 2023 um 23:50
    Zitat von Thorror

    Da hat der Telekom Mensch gesagt, dass Vollausbau derzeit gestoppt ist. Die vereinbarten Ausbauten werden natürlich noch gemacht, aber keine Neuen mehr vereinbart.

    Kann sich natürlich alles wieder ändern.

    Ah, OK. Ich hatte gelesen dass die Telekom die Erstellung von Anschlüssen ohne Tarifbuchung zurück stellt. Wobei diese in den Ausbaugebieten weiter kostenlos angeboten werden, nur eben mit niedrigerer Priorität gebaut werden.

    War jetzt nicht sicher ob sich das auf den Vollausbau von Mehrfamilienhäusern auswirkt, zumindest wenn in diesen MFH einzelne Verträge gebucht wurden.

    Generell scheint die Telekom einen Engpass bei der Erstellung der Anschlüsse zu haben. Laut den diese Woche veröffentlichten Zahlen wurden letztes Quartal wieder fast doppelt so viele Verträge für FTTH-Tarife geschlossen wie neu aktiviert wurden.

  • Telekom-Glasfaser für komplexes Altbau-EFH - Vorüberlegungen

    • Sowieso
    • 10. November 2023 um 23:27
    Zitat von Phino

    Der Hausanschluss ja, aber nicht die Inhouse verkabelung in einen Mehrfamilien Haus.

    Beim OP geht es ja um ein Einfamilienhaus.

    Auch bei einem Mehrfamilienhaus scheint das Verhandlungssache zu sein. Die Telekom macht durchaus auch kostenlosen "Bulk"-Ausbau von Mehrfamilienhäusern, unabhängig von den bestellten Tarifen. Z.B. hat sie im Mai einen Rahmenvertrag mit der GdW geschlossen, einem Verband der Wohnungswirtschaft deren Mitglieder 7 Millionen Wohnungen vermieten: "Dabei bietet die Telekom für Mitgliedsunternehmen in ihren Ausbaugebieten, den Vollausbau und den Betrieb von Glasfasernetzen bis in die Wohnung (Fiber to the Home /FTTH) kostenlos an."

    Ich vermute dieser kostenlose Vollausbau ist da kein sehr exklusives Angebot. Die Telekom hat vermutlich generell ein Interesse Mehrfamilienhäuser in ihren Ausbaugebieten gleich in einem Aufwasch zu erschließen.

  • 1&1 Glasfaser auf Basis vom Deutsche Telekom Glasfasernetzwerk / welches Backbone?

    • Sowieso
    • 3. November 2023 um 12:13
    Zitat von yellowg

    Soweit ich weiß, gibt es bei der Telekom Glasfaser keine Zwangstrennung?!

    Nicht nur bei Glasfaser. Die Telekom hat mit der Umstellung auf AllIP-Anschlüsse (vs klassische Analog- oder ISDN-Anschlüsse) auf die 180-Tage-Trennung umgestellt.

  • Stadtwerke Münster Glasfaser und eigene Fritzbox 5590 - Inbetriebnahme eine kleine Herausforderung

    • Sowieso
    • 29. Oktober 2023 um 17:14
    Zitat von Thomas1978

    Wenn du deinen Vertrag direkt mit den Stadtwerken Münster abgeschlossen hast, dann haben die Stadtwerke die Leitungen von der Telekom angemietet, deswegen auch der Rückruf des Telekomikers.

    In Münster läuft es größtenteils so, dass die Stadtwerke die passive Infrastruktur bauen, also die Glasfaser verlegen. Die Telekom pachtet diese Netze und betreibt sie mit ihrer Technik. Die Stadtwerke bieten dann darüber wieder ihre eigenen Tarife an, neben Telekom und anderen.

  • Abschaltung Kupfernetz

    • Sowieso
    • 27. Oktober 2023 um 15:41
    Zitat von Merlin_GF

    Es geht dabei um die Hauptverteiler auszudünnen... diese sollen ausgelagert werden (wohin auch immer) und von dort geht es dann zu den NVT`s

    Das hatte ich schon verstanden.

    Edding hatte - ob jetzt ernst gemeint oder nicht - vermutet dass das bedeutet dass ihr von einem zentralisierten Split (also Split im HVt, danach PtP zu den Kunden) auf einen dezentralisierten Split umbaut, mit der vorgeblichen Motivation von den HVt keine entbündelten Glasfasern anbieten zu können. Mein Punkt war nur, dass es den zentralisierten Split im HVt und danach PtP sowieso auch jetzt nicht gibt (also in den normalen PON-Netzen).

  • Abschaltung Kupfernetz

    • Sowieso
    • 27. Oktober 2023 um 15:11
    Zitat von Edding

    Schön von Zentralisierten Split auf Verteilten Split umbauen damit man ja keine entbündelte Faser anbieten kann ? ;)

    Was gibt es da umzubauen? Soweit ich weiß wird im PON-Netz der Telekom üblicherweise in den Glasfasernahverteilern und/oder im Keller von Mehrfamilienhäusern gesplittet.

  • Abschaltung Kupfernetz

    • Sowieso
    • 27. Oktober 2023 um 09:36
    Zitat von mbo77

    Eigentlich sagt er ja nur, dass man Linecards zurückbaut.

    Wenn der Bedarf sinkt, baut man natürlich Ressourcen zurück.

    Zu den Zahlen gab es übrigens hier mal etwas genauere Informationen.

    Demnach betreibt die Telekom für FTTC/VDSL etwa 177.000 Netzverteiler (gemeint sind vor allem die Multifunktionsgehäuse), in denen etwa 750.000 Linecards stecken. Die Telekom plant dieses Jahr etwa 20.000 davon abzuschalten.

  • Gutachten: Überbau von Glasfaser

    • Sowieso
    • 19. Oktober 2023 um 09:01
    Zitat von Phino

    Hier noch ein Gutachten. Hier ist Auftraggeber Bundeswirtschaftsministerium (BMWI), dies ist die Aufsichtsbehörde für die BNetzA.

    Das ist das gleiche Gutachten wie im ersten Link.

  • Max. Laufzeit alter DSL Verträge bei GF umstellung?

    • Sowieso
    • 9. Oktober 2023 um 12:11
    Zitat von HubeBube

    Nein, die Deutsche Bundespost (im Westen) wurde durch Steuern und Gebühren finanziert. Und steuerpflichtig ist (auch) der Bürger. Wer bildet nun als wichtigste Komponente den Staat? Richtig, der Bürger. Demzufolge hat die Hauptlast der Bürger getragen.

    Die Bundespost war ein Sondervermögen, mit einer eigenen Bilanz und eigenen Schulden. Die musste jahrzehntelang einen Prozentsatz ihren Umsatzes (Umsatz, nicht Gewinn) an den Bundeshaushalt abführen (und manchmal auch mehr).

    1992 hatte die Deutsche Bundespost Telekom 90 Mrd DM Schulden. Diese waren in den letzten Jahren der Bundespost nochmal deutlich angestiegen durch die Kredite, die für den Ausbau des Kabelnetzes und den Ausbau in den neuen Bundesländern aufgenommen wurden.

    Das war auch mit eine Motivation für die Privatisierung: als Sondervermögen waren die Schulden der Bundespost nicht Teil des Bundeshaushaltes, tauchten also nicht in der Staatsverschuldung auf. Da man diese nicht übernehmen wollte musste man sie los werden. Deswegen gingen die aufgelaufenen Schulden der Bundespost fast komplett an die Deutsche Telekom AG, als diese zum 1. Januar 1995 gegründet wurde. Nur Schulden die sich direkt den anderen beiden Bereichen zuordnen ließen (Postdienst, Postbank) gingen an die jeweiligen anderen Ausgründungen.

    Zitat von mbo77

    Die ausgegründete Telekom hat natürlich sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von dutzenden Milliarden (vor allem durch den Aufbau Ost) als Päckchen übernommen. Die Erlöse durch Aktienverkäufe flossen dem Staat zu.

    Nicht ganz: Zur Gründung am 1. Januar 1995 war die DT AG mit 125,5 Mrd DM verschuldet, also noch mal 30 Mrd DM mehr als 1992 (der Ausbau in den neuen Bundesländern lief ja in vollen Zügen...). Die Umsatzerlöse 1994 lagen mit 64 Mrd DM bei gerade etwas mehr als der Hälfte. Die Telekom war also zur Gründung völlig überschuldet.

    Deswegen waren die ersten beiden Börsengänge der Telekom Kapitalerhöhungen. Es wurden also keine Aktien durch den Bund verkauft, sondern die Telekom hat neue Aktien ausgegeben, und das Geld bekommen. Dadurch sollte die enorme Verschuldung etwa gesenkt werden.

    Man könnte also sagen: der Ausbau des Kabelnetzes und insbesondere der Netzaufbau in den neuen Bundesländern wurde zum Teil mit dem Geld der ersten privaten Miteigentümer des Telekom-Netzes bezahlt.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 18. September 2023 um 21:06
    Zitat von Schnurz

    Und kommuniziert hatte die Telekom z.B. in 2008 auch, dass sie innerhalb von 10 Jaher vollständig auf VoIP umstellt oder das bis 2018 alle 30 Mbit/s haben sollten oder ...

    Hast Du für die letzte Aussage eine Quelle? Ich glaube eher dass Du das mit den (späteren) Plänen der Bundesregierung verwechselst, die bis 2018 50 Mbit/s für alle haben wollten.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 17. September 2023 um 21:16
    Zitat von ByteRipper

    Seinerzeit hieß es, die Leitungen dürfen auch später nicht für andere Dienstleistungen genutzt werden, weil dadurch die Förderbedingungen verletzt würden.

    Da wäre ich skeptisch. Welches Förderprogramm war das denn?

    Hier mal die Rahmenregelung zum Förderprogramm des Bundes in einer frühen Fassung (Juni 2015). Da findet sich z.B. ab Seite 8 die Aussage:

    "Der ausgewählte Bieter muss verpflichtet werden, im geförderten Netz einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den errichteten Infrastrukturen auf Vorleistungsebene zu gewährleisten, insbesondere Zugang zu Leerrohren sowie zum Kabelverzweiger, Zugang zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang sowie vollständig entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung.

    [...]

    Im Sinne der Richtlinie zur Kostenreduzierung beim Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen, muss die geförderte Infrastruktur Zukunft-sicher sein; physische Charakteristika müssen so gestaltet werden, dass sie mehreren Wettbewerbern die Möglichkeit ermöglichen, ihre aktiven und passiven Netzelemente an die bestehende Infrastruktur anzuschließen.

    "

    Die Vorleistungspreise müssen die beiden Anbieter aushandeln, kommt keine Einigung Zustande macht die Bundesnetzagentur einen "bindenden Vorschlag" (Punkt 6, Seite 9).

    Der gefördert ausbauende Anbieter ist also sogar verpflichtet anderen Anbietern Zugang zu Leerrohren und unbeschalteter Glasfaser für deren Projekte zu geben. Da wäre es komisch wenn er solche Kapazitäten nicht für seine eigenen Zwecke verwenden könnte.

    Ich weiß auch dass im Rahmen eines geförderten Ausbau direkt nur die Adressen ausgebaut werden dürfen die ausgeschrieben wurden. Im Nachgang scheint aber auch die Nutzung der geschaffenen Infrastrukturen für andere Dinge möglich zu sein. Dafür spricht auch die oben zitierte Regelung. Ich muss aber Zugeben dass der genaue Übergang ab wann was erlaubt ist für mich auch etwas unklar ist. Aber dass die Infrastruktur dauerhaft für nichts anderes als den ursprünglich geförderten Zweck verwendet werden darf glaube ich nicht.

    Der obige Text findet sich übrigens auch praktisch unverändert in der aktuellen Rahmenregelung von Oktober 2020 (jetzt auf Seite 9), hat also die Interaktionen und den Übergang zur "Gigabitförderung" überlebt.

  • Nur Glasfaserhausanschluss

    • Sowieso
    • 16. September 2023 um 17:35
    Zitat von DLMttH

    Bei mir in der Nähe, wo Glasfaserplus ausbaut, hat NetCologne das VDSL-Netz inne. Da wird das so schnell nicht abgeschaltet werden, nur weil ein anderes Unternehmen Glasfaser ausbaut... ;)

    Das ist dann eine Kombination wo es dann wirklich interessant wird unter welchen Bedingungen die Telekom das Kupfernetz stilllegen darf... :)

  • Nur Glasfaserhausanschluss

    • Sowieso
    • 15. September 2023 um 09:54
    Zitat von Scheuni

    Du schreibst in den kommenden Wochen beginnt der Glasfaserausbau... dann bist Du bestimmt schon zu spät. Normalerweise endet die Angebotsphase Monate vor dem Ausbau.

    Das ist so bei Anbietern die den Ausbaustart vom Erreichen einer bestimmten Vorvermarktungsquote abhängig machen.

    GlasfaserPlus - und das hat sie mit der Telekom gemeinsam - baut unabhängig von einer Quote. Und nach meiner Beobachtung sind die kostenlosen Anschlüsse (im Falle von GF+ eben nur in Verbindung mit Tarifbuchung) deswegen meist auch weit in die Bauphase verfügbar. Eben weil man auch die Leute mitnehmen will die erst wenn die Bagger durch die Straßen rollen so richtig erst mitbekommen was passiert (oder was auch immer der Grund ist warum sie sich erst spät entschließen).

    Siehe z.B. diese Pressemitteilung zum Start der Vermarktung in einem GF+ Ausbaugebiet: da steht kein konkretes Ende der Phase in der man kostenlose Anschlüsse bekommen kann. Es heißt nur:

    "Bei einer Buchung nach der Ausbauphase werden in der Regel Kosten für den Hausanschluss erhoben."

    Heißt eben: während der Bauphase sind die Anschlüsse noch kostenlos. Danach "in der Regel" nicht.

  • Nur Glasfaserhausanschluss

    • Sowieso
    • 14. September 2023 um 23:02
    Zitat von HubeBube

    Wobei die Glasfaserplus sich als reiner Infrastrukturanbieter sieht (trotz Beteiligung der DTAG). Da könnte es nach dem Ablauf der Mindestvertragslaufzeit tatsächlich so sein, das zu einem Mitbewerber der Telekom gewechselt werden kann. Man beachte das Konjunktiv. Wenn sich kein anderer Provider aufbucht, gibt es auch keinen anderen.

    Ein anderer Anbieter ist ja bereits länger angekündigt. Für weitere gab es gerade heute wieder Andeutungen:

    "Die GlasfaserPlus hat bereits eine Verein­barung mit der Plusnet (Tochter der EnBW) zur Nutzung des Netzes geschlossen. In Kürze, so kündigte Berwig an, werde die GlasfaserPlus die Namen weiterer Partner-Unter­nehmen, die dann eben­falls Leitungen der GlasfaserPlus vermarkten können, veröf­fent­lichen."

    Plusnet hat Vereinbarungen mit Telekom, Glasfaserplus, Glasfaser Nordwest und Vattenfall Eurofiber und hatte zumindest mal bis Ende 2023 geplant mit der Vermarktung von Tarifen zu beginnen.

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 14. September 2023 um 20:02
    Zitat von Derwisch

    Schade ist nur, dass die Telekom die Anschlüsse für Eigentümer zum Nulltarif nicht mehr neu anbietet.

    Woher hast Du diese Information?

    Ich habe nur gelesen dass die Telekom die Anschlüsse ohne Tarifbuchung mit geringerer Priorität baut. Davon dass es sie nicht mehr geben soll war nicht die Rede. Und in einem aktuellen Telekom-Ausbaugebiet wird der Anschluss nach wie vor kostenlos angeboten (gerade getestet).

  • Der Bagger kommt nicht wieder

    • Sowieso
    • 10. September 2023 um 23:46
    Zitat von Schnurz

    Warum sollte man einem Schauspieler glauben. Der wird dafür bezahlt.

    Naja, er hat dafür geworben Aktien zu kaufen, die man vier Jahre später mit fast 700% Gewinn wieder hätte verkaufe können. Die Aktien zum Börsengang zu kaufen war sicher keine Fehlentscheidung, die man bereuen müsste. Die Aktien beim Stand von über 100 Euro nicht zu verkaufen dann schon eher.

    Aber selbst wer bis heute an seinen Aktien seit 1996 festgehalten hat, hat mit der Aktie eine bessere Anlage gemacht als mit dem klassischen Sparbuch...

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