Beiträge von hetti72

    Oben drauf kommt, dass die verwendeten Rohre gehören der Vodafone gar nicht gehören, sondern der Telekom. Das hat man beim Netz-Zwangsverkauf schon sehr geschickt eingefädelt.

    Wie hätte man das denn trennen sollen? Ein oder 2 Leerrohre eines Leerrohrverbunds an Vodafone verkaufen?
    Außerdem sind es ja nicht nur Leerrohre sondern auch Kabelschächte, Abzweigkästen und Räumlichkeiten die aktuell noch gemeinsam mit der Telekom genutzt werden.

    Ich bin gespannt wie lange Vodafone seine Koax Cash-Cow noch melken kann. Entweder kriegen sie es hin die Fernsehsignale komplett aus dem Kabel zu verbannen und dadurch mehr Bandbreite generieren zu können oder sie müssen die HFC Produkte über deutlich niedrigere Preise in den Markt drücken.

    Ich habe etliche Monate tatsächlich auch zwischen ONT und Fritze eine Powerline-Lösung von Devolo betrieben, es ging zu dieser Zeit gar nicht anders.

    Damit widersprichst du aber komplett einer anderen Foren Koryphäe, denn nach seiner Aussage kann das ja gar nicht funktionieren.

    In dem Fall ist die Aussage der DG sogar richtig, die MAC Adressen der Powerline Adapter waren das Problem, aber nicht, weil sie sie senden, sondern weil sie dem Router die IP-Adresse weggeschnappt haben.

    Was stimmt den nun? Ist Powerline zwischen ONT und Router technisch möglich oder nicht?

    Ich finde nur 250m bei dem Shop. das wäre ziemlich übertrieben. Gibt es irgendwo auch kleinere Mengen?

    Das mit den Mengen ist leider bei vielen Installationsmaterialen ein Problem.
    Auch das hier so oft empfohlene Innen Glatt Beschichtete Leerrohr von Fränkische FFKu-Smart net gibt es bei den Händlern im Internet nur als 50m Ring. Wenn man nur 10m braucht überlegt man sich den Kauf zweimal.

    Ich hatte auch bei Elektrikern hier in der Gegend angefragt ob ich 10 Meter bei denen bekommen könnte, aber die benutzen das alle nicht (zu teuer).

    Da bis jetzt niemand gefragt hat, muss ich einfach mal die Frage stellen: Warum zur Hölle muss die Fritzbox denn in den Kasten?? Das ist doch gerade für das WLAN alles andere als optimal?

    Es ist doch offensichtlich eine Netzwerk Verkabelung vorhanden? Warum nicht einfach das Kabel vom ONT in einen Raum Patchen und dort dann die Fritzbox sinnvoll platzieren?

    So, da sich immernoch nichts getan hat, bin ich kurz davor mir selbst etwas hinzupfuschen.

    Wenn du dich das traust folgender Vorschlag:
    In deiner Wohnung mit nem 10er Bohrer vorsichtig ein Loch in den Schacht bohren. Dann an eine Schnur etwas schweres (z.b. ein Nagel) und den dann durch das Loch. Wenn der Nagel im Keller ist, von der der Wohnung aus ein Netzwerkkabel oder auch Glasfaserkabel mit der Schnur in den Keller ziehen.

    Das wäre eine Halbwegs saubere Lösung und man kann sie sogar recht Problemlos wieder zurückbauen.

    Es spielt aber auch keine große Rolle, ob in dem 2. Kabel, was ins Haus kommt noch 10 oder 15 Adern drin sein müssen.

    Es macht aber überhaupt keinen Sinn in einem Mehrfamilienhaus 2 Kabel durch 2 Speedpipes einzublasen nur um weitere Anschlüsse zu realisieren. Wenn das ein Anbieter so realisiert, hat er eindeutig zu viel Geld oder ein schlechtes Controlling.

    Du kannst mit aller höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen das das Kabel welches in dein Haus geht mindestens so viele Fasern enthält wie es Wohnungen im Haus gibt, evtl. sind die im HÜP sogar schon auf Pigtails gespleisst.

    Das 2te Speedpipe wird von manchen Anbietern ins Haus gelegt als sogenannte Havarie Reserve. Das aber in der Regel kein Speedpipe was bis zum POP oder NVt auf der Strasse geht, sondern das endet irgendwo im Erdreich und lässt sich mit einer relativ kleinen Baugrube finden und in Betrieb nehmen.

    Ok, also wenn die hier wirklich auch so agieren, kann ich verstehen, dass in Deutschland beim Ausbau nix läuft.... Da bläst man doch gleich alle Fasern mit ein, in meinen Augen völlig unwirtschaftlich, es so zu machen.

    Da hast du absolut recht. Eigentlich ist die Regel das wenn ein Mehrfamilienhaus erschlossen wird, direkt so viele Fasern eingeblasen werden wie für den Maximalausbau des Gebäudes notwendig sind, auch wenn vielleicht nur ein oder zwei Anschlüsse bestellt wurden.

    Teilweise wird dann ja auch die komplette Inhouseverkabelung in alle Wohnungen gemacht und nicht nur die Wohnungen die bestellt haben.
    Wenn bei alex_k wirklich nur ein Kabel mit einer Faser eingeblasen wurde (was ich mir nicht vorstellen kann) ist das natürlich total hirnrissig und macht Nachanschlüsse nur unnötig teuer und aufwändig.

    In deinem Fall gehe ich von einem Dokumentationsproblem bei der DG aus, das wäre zumindest eine logische Erklärung warum das so lange dauert.

    Aber mal ne andere Frage: Warum teilst du denn nicht deinen Anschluss mit deinem Vater? Bevor ich auf Starlink zurückgreifen würde wäre das doch eine viel günstigere Lösung. Das ist Bandbreitentechnisch ja kein Problem und mit etwas Geschick kann man die Netzwerke auch sauber trennen.

    hetti72 auch dir lege ich die Ignorier-Funktion sehr ans Herz, wenn dir meine Aussagen nicht gefallen.

    Das ist sehr fürsorglich von dir, aber das entscheide ich immer noch selbst.

    Ich finde die Aussage eine Wohnung zu wechseln, nur weil es nur noch Internet über die Telekom geben soll total Weltfremd. Der Wohnungsmarkt ist vor allem in Ballungsgebieten meist sehr angespannt und dann eine Wohnung zu kündigen weil es nur noch Internet von der Telekom geben sollte??
    Da gibt es doch IMHO noch viel mehr Bedingungen, die weit schwerer wiegen (z.b. Mietpreis, Lage, Auststattung) als ein möglicherweise nicht 100% supertoller Internetanschluss.

    Das AVM AON SFP Modul ist direkt von AVM (nun FRITZ!) zu beziehen! Preis inkl. Porto und Verpackung: rund 25€. Mehr solltest Du keinesfalls dafür bezahlen.

    Man könnte aber auch bei Kleinanzeigen schauen, dort werden die Module Kübelweise für kleines Geld angeboten, da die meisten GF Fritzbox Besitzer es nicht benötigen

    dass man sich zwar bemühe unterschiedliche Gewerke (Gas, Wasser, Strom, TK) in einem Graben zu verlegen. Dies sei jedoch herausfordernd da unterschiedliche Projekte und unterschiedliche Ausschreibungsfristen und daraus bedingt unterschiedlicher Arbeitsbeginn.

    Und selbst wenn die einzelnen Behörden es hinbekommen, sich abzustimmen kann es während der Ausführung immer wieder zu Problemen kommen die das komplette Projekt unglaublich in die länge ziehen.

    Ein paar Orte weiter hat Hessen Mobil eine Bundestrasse im Ortsgebiet komplett Saniert, geplante Dauer 6 Monate. Die Stadt hat sich da mit eingeklinkt um die Abwasserkanäle zu erneuern. Dabei kam es zu Qualitätsproblemen mit den vorgefertigten Kanalschächten, die mussten teilweise neu gefertigt werden. Das hat dann alle nachgelagerten Gewerke so stark verschoben, das Baufirmen z.b. schon bei einem anderem Projekt waren usw.
    Ergebnis : Sperrung dauerte keine 6 Monate sondern über ein Jahr. Genervte Bürger, jede menge schlechter Presse, usw.

    Nee, der sollte eigentlich optimaler-weise in der Betriebsstelle des ISPs sitzen

    Magst du auch noch erklären warum? Nur um vielleicht, eventuell, möglicherweise irgendwann mal einfach auf AON umbauen zu können?

    Ich würde sagen die Splitter sitzen in den seltensten fällen in der Betriebsstelle des ISP (wie auch immer man die definieren möchte). IMHO sitzen die meisten Splitter bei den meisten Netzen in den Straßen Verteilern (NVt,KVz,etc.)

    Die Telekom setzt ja auch Splitter in der Inhouse Verkabelung ein, das ist also nicht so ungewöhnlich.

    noch zusätzlich eine drahtgebundene Erweiterung von DECT als Mesh-Repeater

    AFAIK kann man bei der DECT Funktionalität nicht wirklich von Mesh sprechen. Es werden ja lediglich die auf dem Master eingerichteten Rufnummern auf auch den Mesh-Repeatern verfügbar. Ein Roaming der DECT Telefone zwischen den Boxen gibt es aber nicht.

    Obendrein bekommst du ohne DIN 18015 schlichtweg keine Baugenehmigung.

    Wow, jetzt wird es aber abenteuerlich. Heisst das, dass alle Neubauten der letzten Jahre bei denen keine Leerrohre für die TK Verkabelung benutzt wurden jetzt illegal sind und der Abriss droht?

    Ich wiederhole es immer wieder gern: Die DIN18015 ist kein Gesetz, keine Verordnung oder Erlass. Es ist eine Sammlung von Technischen Standards, an die sich kein Hausbauer halten muss.

    Wie wird das Kabel dann dort hochgeführt?

    Kann man das „hochblasen“ und muss man das da durch ziehen?

    Ich würde sagen der Standard ist einziehen, das ist in der Regel mit dem richtigen Werkzeug auch kein Problem.
    Einblasen ist im Innenbereich eher ungewöhnlich würde ich sagen, ich hab aber schonmal so ein System in einem Video gesehen. Das braucht dann aber spezielle Micro Speedpipes für den Innenbereich. Und man muss eine Firma finden die das macht.

    Einblasen in Standard Flexrohr (geriffelt) ginge theoretisch auch, aber ob das jemand macht...

    P.S.: Ich hab schonmal im Aussenbereich einen Zugdraht in ein 100er Kabuflex eingeblasen. Zugdraht an eine Styroporkugel aus dem Bastelgeschäft, rein ins Leerrohr und hintendrauf nen Laubbläser. Das ging richtig gut ^^

    der Stromkasten in der Nähe, bzw. wenn ich Glück habe auch direkt an der Wand. Dieser hat dann natürlich eine Revisionsklappe.

    Du meinst das der Stromkasten eine Revisionsklappe hat? Glaube ich eher nicht, wäre ungewöhnlich. Wenn nicht irgendwo in der Wand vor dem Schacht eine richtige Klappe (so. 30x30cm) ist, gibt es wohl keine.

    Ohne Klappe wird das Einziehen eines Leerrohrs nur durch eine 20mm Bohrung eine ziemliche Geduldsprobe. Oder man macht Nägel mit Köpfen, stemmt die Wand auf und baut bei der Gelegenheit eine Revi Klappe ein.

    Ist halt zur Zeit noch eine hohle Wand, aber ich weiß nicht, ob genug Platz wäre um das Kabel da hoch zu schiessen.

    Das Glasfaserkabel an sich ist ja nur einige Millimeter dick, aber in der Regel werden diese Kabel nochmal durch ein Schutzrohr gezogen und das braucht dann noch etwas mehr Platz. Wenn ich mir den Schacht so anschaue, sollte ein erfahrener Installateur durchaus hinbekommen.

    Hat der Schacht in den Wohnungen denn eine Revisionsklappe oder ähnliches? Ansonsten wird das einziehen eines Leerrohrs eine ziemliche Fummelei und funktioniert unter umständen überhaupt nicht.