Beiträge von belegdol
-
-
Du hast hoffentlich übers Kabel getestet und nicht über WLAN. Bei uns hat DGN noch die alten 5530 ohne ax verteilt, die schaffen 600/300 nicht.
-
Eigentlich gehört Haustür Geschäft verboten, zusammen mit Postwurfsendungen, Postwurf Spezial (an alle Anwohner der Musterstraße X) und sonstigen physikalischen Spam. Und für Missachtung der "Keine Werbung" Aufkleber soll Todesstrafe wiedereingeführt werden.
Wie kann es sein, dass elektronische Spam und Werbung im Internet mit breiter Unterstützung bekämpft wird, bei physikalishcheh Spam hat man aber bedenken? Die armen Spammer brauchen auch ihre Arbeitsplätze...
Überall wird wegen Fachkräftemangel gemeckert aber dann sinnlos Bäume fällen, Papier herstellen und Kataloge drucken die dann direkt in der blauen Tonne landen ist irgendwie erhaltenswert. Ich brauche kein Katalog auf Papier, es ist nicht mehr 1995.
-
Reichen dir denn 1 Gbit/s LAN-Anschlüsse oder brauchst du auch schnellere (natürlich müssen dann auch deine Geräte einen genauso schnellen LAN-Anschluss haben um das komplett auszunutzen)?
Wie viel Mbit/s netto willst du denn erreichen? Denn das Antennendesign der 4050 ist auch nicht so der Bringer, da könnte man sich mit weniger Risiko zunächst eine gebrauchte Fritz!Box 7520 besorgen. Deren WLAN-Charakteristik kannst du dann zumindest zu Hause schon mit der vorhandenen 7530 erproben, die ja baugleich ist.
Momentan kann keine von den Geräten mehr als 1Gbit/s über LAN. Erreichen will ich, dass mein Handy im 1. OG nicht sich an den EG Fritzbox klemmt.
-
War genau meine Überlegung in dem ersten Post

-
Leider ist das kleinste Repeater mit zwei LAN Anschlüssen der 3000 ax, nicht gerade günstig.
-
Glasfaser wurde scheinbar bereits eingeblasen, der ISP hat also die Mehrheit der Kosten bereits getragen. Du kannst versuchen den zu sagen, entweder wird so montiert, wie du es dir wünschst, oder Tschau mit V. Kann sein, dass die einknicken, sodass die dich und deine Mieter als zahlenden Kunden behalten können. Es kann aber auch sein, dass weder du noch dein Mieter Glasfaser bekommt.
mbo77 ich gebe dir Recht, im Idealfall gehören die Passive Anschlüsse in die Wohnungen. Es kann aber auch nicht sein, dass man dem OP sagt, Gf-TA kommt in der Nähe vom HÜP um dann, nachdem er die Kabel selbst verlegt hat, eine Rolle rückwärts zu machen.
Alternativ kann der ISP vielleicht die korrekte Leitungen auf eigene Kosten bauen.
-
Bei uns handelt sich ebenfalls um eine Doppelhaushälfte. GF Anschluss kommt im Wohnzimmer im EG an. Dort befindet sich ONT und Router und von dort werden die andere Stockwerke versorgt.
Die Geräte bleiben evtl. am EG Fritz!Box wegen WPA3 hängen, dd-wrt kann auf dem Netgear im 2. OG/Dachgeschoss leider kein WPA3, nur WPA2.
Ich könnte evtl. die Leistung von dem FB drosseln, dann bleibt aber 1. OG unterversorgt. Oder alles drosseln und im 1. OG noch ein eigenes AP installieren. Oder halt WPA3 ausschalten.
-
Ja, die Geräte sind bzw. werden weiterhin sein mit einem Kabel verbunden.
Die Radios in 3000 ax und 4050 geben sich auf den ersten Blick nicht viel: auf 2.4 GHz geht es theoretisch bis 600 Mbit/s, auf 5 GHz bis 2400 Mbit/s. 3000 ax hat aber 4x4 Antenne (vs 2x2) und eine zusätzliche 2x2 Antenne, die bis 1200 Mbit/s kann. Ob die ausschließlich für Backhaul da ist, oder ob die auch bei Kabelgebundenen Geräten als AP zur Verfügung steht, weiß ich nicht.
Reichen würde vielleicht sogar ein 5-Port Switch und ein 1200 ax Repeater. Da dieser aber auch um 70 EUR kostet, scheint 4050 vernünftiger zu sein.
-
Hallo,
wir wohnen in einem EFH. Aus Wohnzimmer habe ich in jede andere Stockwerk ein Cat6A Kabel verlegt. Im WZ steht FB7530 (ohne ax) vom ISP, mit allen Ports belegt. Im Dachboden steht ein uraltes Netgear R6300v1 mit dd-wrt drauf, der als AP/Switch fungiert und noch ein LAN Port frei hat.
Für ein Fall, dass das Netgear Gerät den Geist aufgibt, habe ich mir überlegt, Komplett auf Fritz!-Geräte umzusteigen, auch mit der Hoffnung, dass Roaming zwischen den zwei APs mithilfe von Mesh besser funktioniert.
Eins verstehe ich aber nicht ganz: wieso soll ich für Fritz!Repeater 3000 ca. 160 EUR ausgeben und dann noch zwei LAN Ports weniger haben, wenn ich für 115 EUR ein Fritz!Box 4050 kaufen kann und diesen als Mesh Node betreiben? Übersehe ich hier etwas? Danke fürs Aufklären im Voraus.
-
Bei der Deutschen GigaNetz (Purtel im Hintergrund) kann man Dual Stack für 3,99 EUR monatlich dazu buchen.
-
Dann haben wir halt das Problem, dass die grossen DSL-Betreiber (die alle auch selber FTTH ausbauen) die DSL-Abschaltung als taktische Waffe gegen FTTH Mitbewerber einsetzen werden und damit gegen echten Wettbewerb, das ist halt auch nicht im Sinne von uns Endkunden, oder?
Telekom lässt also DSL dort laufen, wo Mitbewerber ausbauen, und schaltet dort ab, wo der selbst ausbaut? Momentan müssen die Glasfaseranschlüsse ohnehin mit DSL oder HFC konkurrieren, es ändert sich also wenig. Zu diesen Bedingungen sind die neue ISPs auch in den Markt eingestiegen, jetzt nach einem Wechsel der Bedingungen rumzujaulen ist etwas unehrlich. Die würden am liebsten DSL zwangsabschalten und Überbau verbieten. Ob man dann als Endkunde besser dasteht bin ich nicht überzeugt. Wenn ich mir ein Monopol wählen darf, ist mir ein große, bundesweite ISP lieber als ein lokale Akteur. Also lieber Vodafone als Medicom Dreieich zum Beispiel. Auf lokalen Ebene lassen sich unterschiedliche Missstände einfacher unter den Teppich kehren.
Das Verkennt IMHO, dass einer (eigentlich zwei VF-DOCSIS ist auch ein Erbe der grauen Post) der ISPs nicht durch Wettbewerb entstand, sondern mit quasi 100% Buchungsrate zu existieren begann. Das ganze hat nur durch regulierende Markteingriffe ueberhaupt zur heutigen Situation gefuehrt, bei der es ansatzweise etwas Wettbewerb gibt.
Ob man mit noch mehr Markteingriffe die Situation verbessert bin ich nicht überzeugt. Ich habe hier im Forum schon von dem 1und1 Mobilnetz als negatives Beispiel geschrieben. Es ist schlicht schwierig mehrere Dekaden Vorsprung mit Regulierung sinnvoll auszugleichen.
-
Nochmal, die DSL Abschaltung kommt, nicht weil Brekom und Co. jammern, sondern weil absehbar ist, dass ein Betrieb ueber optimistisch 10-15 Jahre hinaus unwirtschaftlich wird. (Das Problem ist, der FTTH Ausbau wird auch noch 10 Jahre brauchen, sollte aber fertig sein, wenn die DSLAMs ausser DIenst gestellt werden). Momentan geht es darum wie mann die DSL Abschaltung gestaltet. Da schlaegt natuerlich jede Seite ihr praeferierte Loesung vor... ein Problem, das Du hier ignorierst ist, dass die DSL Betreiber mit ihrer bereits amortisierten Kupfertechnik (solange die noch haelt) den FTTH Ausbauern der Business-Case versalzen koennen.
Ich bezweifle nicht, dass die DSL Abschaltung kommt, soll die auch. Das soll aber alleine der Eigentümer bzw. Betreiber der Leitungen entscheiden und nicht die Bundesnetzagentur.
Business Case der Ausbauern interessiert mich nicht wirklich. Als die sich entschieden haben in den deutschen Markt einzusteigen, waren die Kupferleitungen seit Jahrzehnten schon da. Wenn die Wirschaftlichkeit nur bei Nullzinsen möglich war, haben die dann wohl zu knapp kalkuliert.
Ich freue mich sehr, dass ich momentan zwischen DSL, HFC und Glasfaser wählen kann. Wenn Vodafone oder Telekom die Leitungen irgendwann aufgeben weil alle zu DGN gewechselt haben, akzeptiere ich das. Die Konkurrenz soll aber nicht durch Markteingriffe künstlich begrenzt werden.
-
Der Vergleich mit den Stadtwerken ist etwas daneben. DSL Reseller können zumindest anderes Peering o.ä. anbieten, bei Strom und Gas ist es aber immer das gleiche, was aus der Steckdose bzw. aus dem Brenner rauskommt. Und wozu braucht man bei Strom und Gas bitte lokalen Kundendienst? Es läuft alles mehr oder weniger automatisch. Wir wechseln die Anbieter seit 2018 jährlich und haben dadurch jede menge Geld gespart. Ob diese Tanz volkswirtschaftlich angesichts Fachkräftemangel sinnvoll ist wäre eine andere Frage.
Auch dieses wettern gegen bösen "Investoren" verstehe ich nicht. Telekom ist auch ein Aktiengesselschaft und somit deren Aktionären verpflichtet, es ist kein gemeinnütziges Verein.
Dass die neue Anbieter über ihre Lobbyverbände versuchen Kupferabschaltung zu erzwingen finde ich sowohl verständlich als auch lächerlich. Als die in den Markt eingestiegen sind, war von Kupferabschaltung nie die Rede. Wenn die dann die Planung vergeigt haben, Pech gehabt. Ich sehe es persönlich nicht ein, dass z.B. die Bundesnetzagentur denen jetzt aus der Bredouille helfen soll sodass die überall lokale Monopole von kleinen Saftläden etablieren können. Man sieht es bei den Kabel NE4 Betreibern wie gut es läuft und wie beliebt die sind.
-
Der einzig dumme ist der Provider, der alle Wohnungen anschließen lässt und dann lieber die Anschlüsse ruhen lässt als für die preisorientierte Kunden ein billiges Tarif anzubieten. Schön für die 6 aktive Nutzer, aber das war es dann. Vom Infrastruktur Ersteller ziemlich großzügig oder sehr langfristig geplant.
Oder sind die Mehrkosten für Home Activated so hoch, dass es billiger ist, gar kein Anschluss zu betreiben?
-
Das stimmt nicht. ONT wählt sich vielleicht über Seriennummer und MAC ein, Router braucht aber PPPoE Daten. Wenn du von DGN gestelltes Fritz!Box benutzt, werden diese automatisch abgerufen, sonst müssen die per Hand eingetragen werden und kommen per Brief. Du musst evtl. "eigene Router" beim Buchen auswählen.
-
Fernsehen arbeitet aber nach dem Prinzip von Multicast, dafür ist ein Satellit ideal. Ob das für individuelle Unicast Verbindungen für Internet auch skaliert bin ich nicht überzeugt.
-
Das ist senderabhängig und hat ja mit DGN nichts zu tun, denn DGN setzt auf eine eigene Lösung.
Aber ja, ich würde auch eher auf Waipu & Co anstatt der DGN-Lösung setzen.
Es ist senderabhängig und natürlich wollen die privaten das Überspülen von Werbung sperren. Nichtsdestotrotz wenn ich die Privaten in SD über DVB-C aufnehme, kann ich so viel spulen wie ich will. Punkt für DVB-C.
Fernsehen von DGN selbst würde ich auf keinen Fall nehmen. Wenn IPTV/OTT, dann immer von einem unabhängigen Anbieter: Zattoo, waipu.tv, Magenta TV oder ähnliches.
Der Vertrag würde also schon jetzt beginnen wenn ich zusage? Zahlen bräuchte ich dann aber erst wenn der Anschluss steht?
Zahlen musst du erst wenn die Leitung aktiviert wird. Zu Laufzeit siehe Post von pufferueberlauf.
Was meinst Du mit 2 Verträge gleichzeitig?
Wenn du keine Rufnummernportierung beantragst, musst du dein DSL Vertrag selbst kündigen. Sonst laufen DSL- und Glasfaservertrag parallel. Je nach MVLZ muss man dann halt ein paar Monate zwei bezahlen. Wenn man aber Rufnummer zu DGN Portieren lässt, entstehen durch Überlappung von bis zu 12 Monaten keine zusätzlichen Kosten (wenn DGN das immer noch anbietet).
-
Wir haben im Dezember 2021 bestellt, sind seit November 2024 online. Kommunikation in der Ausbauphase war unterirdisch bis gar nicht vorhanden. Seitdem es läuft, hatten wir keine merkbare ausfälle. Meine Aussage aus Januar stimmt grob weiterhin:
Ich kann nach drei Monaten seit dem Wechsel von 250/25 Vodafone HFC auf 600/300 DGN Glasfaser folgendes berichten:
- Updates werden bisschen schneller heruntergeladen
- Fritzbox ist besser als Vodafone Station und kann den Thermostat im Keller steuern
- Uploads sind meistens nicht schneller geworden, da in dem für mich am öftesten eintretenden Fall (`fedpkg new-sources`) die Gegenstelle limitierende Faktor sei
- Ich habe bisher nicht richtig lösbare Probleme mit einem Linux Citrix Server auf der Arbeit
- Fernsehen geht jetzt über waipu.tv. Das heißt höhere Bildqualität aber nervigere Bedienung weil man die App zuerst starten muss und, wenn man pedantisch ist, Fire TV Stick animieren mit 50 Hz zu kooperieren indem man kurz auf 10-bit Farbraum umstellt und zurück.
Insgesamt keine Quantensprünge in der Geschwindigkeit, dafür aber ein kaum lösbares Problem. Wenn die zwei Jahre um sind, wird bei uns Preis-Leistung über Technologien hinweg das entscheidende Kriterium. Kein Sonderbehandlung für DGN oder Glasfaser.
Zwei weitere Punkte sind dazu gekommen:
- über waipu.tv aufgenommene Sendungen von Privatsendern lassen sich nicht spulen, was wegen der Menge von Werbung total nervig ist.
- Vodafone bietet mittlerweile DVB-C Basispaket umsonst
Was die Möglichkeit zurückzutreten angeht: die Theorie sagt, dass man 24 Monaten ab Auftragsbestätigung Kündigen darf, ob es jemand erfolgreich durchgezogen hat, weiß ich nicht. DGN wie auch andere Anbieter behaupten die 24 Monate werden ab Aktivierung gezählt.
Wenn du Rufnummer portieren lässt, hat DGN zumindest früher für bis zu 12 Monate auf Grundgebühr verzichtet. So minimieren sich die Chancen zwei Verträge Gleichzeitig bezahlen zu müssen.
-
Median tarif ist aber irrelevant. Wenn in Deutschland 100 Mbit Mediantarif kaufkraftbereinigt dasselbe kostet was 500 Mbit in einem anderen Land, ist es keine gute Nachricht. Nur ein Beweis, dass hierzulande Staffelung Jahren wenn nicht Jahrzehnte hinterher hinkt.