Beiträge von kandamir

    Nun ist es soweit, mein günstiger GF-Anschluss von 34.90€ bei InternetNord erhöht sich nun auf 45,90€. Ist Strom so viel teuerer geworden? Zum Glück bieten die gleich eine 24 Monats Option für mein 250/250 an, dann wird es nur 5€ teurer. Will nicht weiter meckern, im Vergleich zu anderen Anbietern immer noch günsitg.

    Preise ab 1.6.

    Dienst

    Preis/Monat*

    Internet 250/250 Mbit/s45,80 €
    Internet 500/500 Mbit/s53,80 €
    Internet 1000/1000 Mbit/s59,80 €
    Internet 2500/2500 Mbit/s76,00 €
    Internet 5000/5000 Mbit/s99,00 €
    Internet 8000/8000 Mbit/s**129,00 €

    Möchten Sie etwas Besseres? Rufen Sie uns an, wenn Sie nicht zufrieden sind! Sie können telefonisch oder per E-Mail folgende Angebote erhalten:

    1. 250/250 Mbit/s für 39,90 €, mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten.
    2. 500/500 Mbit/s für 46,80 €, mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.
    3. 1000/1000 Mbit/s für 53,80 €, mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

    So, nun ist es nach Ansicht von InternetNord auch bei mir soweit. Im Rahmen der Klärung einer anderen Angelegenheit verkündete man mir telefonisch, dass sich der Betrag für meinen Anschluss ändern würde. Auf meine Aufforderung hin wurde mir das dann auch schriftlich per Mail mitgeteilt, das gleich zweimal. In der ersten Mail mit Gültigkeit ab 1.5.2025, in der zweiten Mail mit Gültigkeit ab 1.6.2025. Dem werde ich mit verweis auf §57, Abs. 2 Telekommunikationsgesetz widersprechen, da die dort vorgesehene Frist von mindestens einem, maximal zwei Monaten vor Wirksamwerden der Vertragsänderung offensichtlich nicht eingehalten wurde.

    Bin auf die Reaktion gespannt. Aber so geht es natürlich nicht, Preise rückwirkend zu erhöhen…

    Aber du weißt nicht alles, weil du die anderen auf Telekom DSL verfügbaren Provider gar nicht ausprobiert hast.

    Nun ja, tatsächlich hatte ich auch Zeiten ohne Telekom DSL. 😉 In dem Fall O2/Telfonica. Was allerdings auch einige Jahre her ist. Da gab‘s das Peering Thema in der Art meines „Wissens“ nach noch nicht.

    Wenn ich recht drüber nachdenke, dann könnte mein Sohn durchaus auch „Opfer“ der Peering-Strategie der Telekom gewesen sein. Der beklagte sich immer wieder, dass die EA-Server zur abendluchen Primetime schlecht erreichbar gewesen seien. Ich hatte das allerdings eher als Unterdimensionierung eingestuft, nicht als Peering-Problem. Ganz sicher, ob das nach Wechsel auf die GF-Leitung auch noch so war, bin ich mir nicht. Und was ich auf die Schnelle herausgefunden habe, gibt es wohl keine gesicherten Erkenntnisse, dass EA Cloudflare nutzt. Ist für mich in meinem konkreten Fall ein wenig Kaffeesatzleserei.


    Grundsätzlich finde ich es ja okay, dass Du auf die Peering-Problematik hinweist. Die Aufklärung darüber gibt es sicherlich, ist aber vermutlich nicht in dem Maße, wie sie sein könnte. Ich habe mal über den aktuellen DSL-Anbietervergleich in der c‘t quergelesen, da habe ich keinen Hinweis auf die Peering-Thematik finden können. Und c‘t hätte ich jetzt schon so eingeschätzt (und erlebt), dass sie auch auf unangenehme Dinge hinweisen, ohne darauf zu achten, ob sie sich damit einen Werbekunden verprellen (die dürften nämlich eine genügend breite Brust haben um zu sagen „wir sind auch ein großer Player mit entsprechender Reichweite, auf die Ihr Werbekunden vielleicht nicht verzichten wollt“).

    Naja, ich bin jetzt bei OpenInfra, habe aktuell keine Wechselpläne und wenn auch bei mir irgendwann eine Preiserhöhung eintrudelt (und das was Anlass für diese Nebendiskussion), dann kann ich immer noch entscheiden

    Davor zu warnen, durch einen Wechsel von Glasfaser zu DSL unnötigerweise seine Internetanbindung durch die Wahl des falschen Providers zu verschlechtern. Der Wechsel des Mediums ist ja traurig genug, da muss man nicht noch mehr riskieren.

    Nun ja, das muss ja jeder für sich entscheiden. Vorab: ich bin kein Telekom-Fan oder Telekom-Gegner. Ich hatte bis vor kurzem beides (VDSL Telekon, GF OpenInfra) parallel laufen. Auf beiden Seiten muckt‘s gelegentlich. Die Zeit oder Muse, mich mit den Ursachen so ausführlich zu beschäftigen, wie Ihr das in Eurer etwas erhitzten Diskussion tut, habe ich nicht. Als einigermaßen Normalo-Nutzer kann ich mit beiden gut leben. Mir ist wichtig, dass es keine Komplettausfälle gibt (hatte ich bei GF jetzt einmal, unter Anfangsproblemen verbucht) und dass unter der Woche mein VPN zum Arbeitgeber stabil läuft. Ist/war auch auf beiden Anschlüssen gegeben, wenngleich ich den subjektiven Eindruck hatte, dass das über GF flüssiger lief/läuft. Also falls ich wechseln wollen würde, was aktuell gar nicht der Fall ist, wüsste ich, was mich bei meinem Nutzungsverhalten im Regelfall erwartet. Besser darf‘s natürlich immer werden. ;)
    Schöne Feiertage!

    Die Telekom ist auch kein Maßstab für vernünftige Tarife auf Kupferbasis.

    Nun ja, auch ich kenne Vergleichsportale und da erscheint die Telekom doch tatsächlich ziemlich weit oben, wenn man nach annähernd vergleichbaren 250MBit Tarifen sucht. Da sehe ich nicht wirklich deutlich attratktivere Angeboten, insbesondere wenn ich weiß, dass ich aktuell gerade mal eine 100 MBIt Leitung geschaltet bekäme, wie mir die Verfügbarkeitsprüfung bei der Telekom sagt. Aber ich bin ja durchaus offen für Alternativen…

    Bei mir kam noch keine Preiserhöhung an. Wenn man die nicht akzeptieren will - man ist nicht gezwungen, bei Glasfaser und OpenInfra / InternetNord zu bleiben. Die Kupferleitung geht ja immer noch ins Haus. Was die Telekom allerdings anbietet ist aktuell deutlich unattraktiver für mich. Die bis zum Wechsel vorhandenen 175/40MBit gibt‘s für mich nicht mehr, jetzt maximal 100/40MBit. Und das zu einem Preis, nein Danke. Über die Preisvergleichsportale bekommt man zunächst noch 250MBit angeboten, aber spätestens zur Verfügbarkeitsprüfung wird das wohl scheitern. Wenn ich das 100/40MBit Angebot der Telekom auf 24 Monate hochrechne, komme ich abzgl. „Neukundenrabatt“ (sofern die mich schon wieder als Neukunde ansehen) und Wechselrabatt (wenn sie mich von GF nach DSL als Wechsler ansehen) auf monatlich knapp 33 Euro im Durchschnitt. Das ist absolut gesehen weniger als die 24 Monate 250/250 bei InternetNord, ja. Aber halt auch eine deutlich schwächere Leitung in beiden Richtungen.


    Ist die Frage, wie OpenInfra/InternetNord auf Abwanderungsgedanken reagieren, wenn man sie denn kundtut. Denn letztlich wollen die doch ihre Leitung jetzt auch verkaufen, damit sich ihr Invest auf Dauer rentiert. Langer Atem? Quersubvention durch Kunden, die die teurer werdenden Tarife bezahlen und somit die wieder abwandernden Kunden ausgleichen?

    AleMil, wie ist das bei Dir inzwischen weiter gegangen? Ich frage, weil ich nämlich ein ähnliches Peoblem habe. Meine PV-Anlage wurde zuletzt am 14.11. gegen Mitternacht beim Hersteller meines WR gesehen, seither offenbar Sendepause, welcher Hersteller,ist das bei Dir, wenn ich fragen darf? Bei mir ist es Sungrow.

    Meine aktuelle öffentliche IP-Adresse habe ich aber mind. schon seit 24. Oktober, zumindest besagt das der MyFritz-Report, den ich an jenem Tag bekommen habe. Eine Fritz-Labor Version setze ich auf meiner Fritte nicht ein (Version 7.57) und eine von AVM verwaltete Sperrliste wird laut FritzBox Oberfläche auch nicht angeboten.

    Ein Neustart des WR hat nichts gebracht und der WR ist bei mir per LAN angeschlossen, die FB sieht den WR auch in den Netzwerkeinstellungen.

    Für mich absolut unklar, wie es von wörtlich einem Tag auf den anderen dazu kam, dass der WR nicht mehr „nach Hause telefonieren“ kann…

    In Schöneiche (openInfra / InternetNord) ist seit heute Nachmittag offenbar die Glasfaserleitung tot. Ich konnte jetzt am Medienkonverter nachvollziehen, dass die WAN LED aus ist. Neustart hat nix gebracht. Und nun versuche man mal, um die Uhrzeit noch jemanden zu erreichen, der die Stlrung aufnimmt. Bin ich froh, dass die DSL-Leitung noch aktiv ist..

    Danke für Deine Einschätzung. Aber würdest Du Dich damit auch zufrieden geben, wenn das vor Deinem Haus passiert wäre? Wenn Dir zuvor jeder - vom Vertriebler über den Ansprechpartner vom Bautrupp bis zur Kundenbetreuung versichert hätte, dass sie die Oberfläche wieder ordnungsgemäß herstellen? Ich zahle für den kompletten Anschluss - der geht nicht ohne die Arbeiten auch außerhalb meines Grundstücks. Also zahle ichnauch für die Arbeiten vor meinem Grundstück. Insofern sehe ich schon, dass ich auch dort einen Anspruch habe, dass das ordentlich gemacht wird. Dass formal eigentlich die Gemeinde denen die Hölle heiß machen müsste, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber letztlich hilft DIESE Diskussion auch gar nicht weiter und war auch nicht das, was ich gefragt habe. Mich interessiert: war das anderswo auch so und wie wurde es gelöst. Falls Du dazu einen Beitrag hättest, würde ich kich sehr freuen. ;)

    Flip1005 Ich bin auch aus Schöneiche - und zähle mich auch noch nicht zum alten Eisen. ;) Ich kann mich hier gerne einbringen. Da mein GF-Anschluss nich recht jung ist, steht bei mir sogar noch die DSL-Leitung vom magenta Riesen, d.h. man könnte in gewissem Maße vergleichen.

    Ansonsten mal eine Frage in die Runde, wie die Bautrupps die Grünstreifen vor dem Grundstück hinterlassen haben. Bei uns ist ein 6m breiter Grünstreifen, den sie aufgegraben haben, um die Leitungen zu verlegen. Darüber hinaus steht vor dem Nachbargrundstück ein Verteilerkasten. Da haben sie sich regelmäßig mit ihrem Transporter drauf gestellt, als sie die Fasern eingeblasen haben. Die Gräben wurden ziemlich lieblos zugeschaufelt und von den Autos sind noch tiefe Spuren im damaligen Matsch - mit dem Ergebnis, dass vom ehemals vorhandenen Rasen nicht mehr viel übrig ist. Stattdessen ein Berg und Tal aus Lehm, lieblos ein paar Rasensamen hingeschmissen, wovon nix von angegangen ist. Vor dem Grundstück sieht‘s aus wie auf dem Rübenacker. In meinen Augen eine Zumutung. Ein Anruf bei der Gemeinde hat ergeben, dass ich nicht der erste bin, der sich beschwert. An OpenInfra hatte ich auch geschrieben und Nachbesserung gefordert inkl. Fristsetzung. Antwortmail hatte den Tenor, „Ja, volles Verständnis, wir halten die Frist ein und stellen wieder den Originalzustand her.“ Passiert ist nix. Nachdem ich dann geschrieben habe, dass ich vor Mängelbeseitigung die Rechnung nicht begleichen werde, hat sich zwei Wochen lang nichts getan. Heute war telefonischer Kontaktversuch, den ich aber vertrösten musste. Morgen probieren sie es noch einmal. Hattet Ihr ähnliche Erlebnisse? Und wie ist das ausgegangen?

    Wahly: Gut zu wissen, dass das mit der öffentlichen IP so unkompliziert geht! 👍


    mbo77: Ja, das ist schon richtig, was Du schreibst. Da bei uns im Ort die Ausbauaktvitäten noch ziemlich immGange sind, habe ich auch erst einmal Probleme bei der Technik vor Ort vermutet, sodass mich zunächst tatsächlich „die letzte Meile“ interessiert hat. Das Problem ist halt, dass der Provider keinen Einfluss mehr auf die Bandbreite hat, sobald sein Netz verlassen wurde. Da kann er im Prinzip nur darauf verweisen, dann sein Netz die Bandbreite liefert und für einen guten Anschluss an einen zentralen Knoten wie DE-CIX sorgen (an dem ja auch die Breitbandmessung der Bundesnetzagentur hängt, wenn ich mich nicht irre).

    Den Hinweis mit der Breitbandmessung nehme ich aber nochmal mit und hole das in den nächsten Tagen nochmal nach. Gerade bin ich unterwegs und kann die Messung leider nicht durchführen.

    Hi Wahly, Danke für die Rückmeldung. Ich habe zwischenzeitlich auch den Speedtest zum Server von Internetnord entdeckt und der liefert tatsächlich auch bessere Werte im Upload. Die sind auch sehr gut und liegen im Bereich der gebuchten Bandbreite. Macht eben schon einen Unterschied, gegen welchen Server man testet. Die Einbrüche in der Bandbreite habe ich jetzt auch nicht mehr feststellen können. Insofern gehe ich mal dabüvon aus, dass der Anschluss jetzt grundsätzlich funktioniert, wie er soll. Lediglich Erreichbarkeit von außen über VPN geht noch nicht, was an der nicht öffentlichen IP liegen wird, die man standardmäßig zugewiesen bekommt. Da muss ich bei Internetnord nochmal nachhaken.

    Inzwischen wurde bei mir die Glasfaser eingeblasen und auch aktiviert. Leistungsmäßig habe ich zunächst das Standardpaket mit 250/250 MBit/s. Da ich noch eine FritzBox übrig hatte, habe ich diese als zweiten Router konfiguriert und kann nun bequem zwischen Glasfaser und DSL wechseln, indem entweder die eine oder die andere Fritzbox den DHCP Server mimt.,oder eben das Default Gateway entsprechend an den Netzwerk-Clients ändern. Aber wer will das schon alles manuell an x Geräten tun.


    Soweit so gut. Der Download ist über die verschiedenen Performance-Mess-Services hin weg gemessen (sowohl am LAN, aber auch über WLAN angebunden) recht vergleichbar: irgendwo zwischen 250 und 350 MBit/s im Download, i.d.R. Also über den zugesagten 250 MBit/s. Im Upload hingegen „dümpelt“ der so um die knapp 50 bis 80MBit/s herum. Also eigentlich DSL Niveau bzw. nur leicht höher. Von den zugesagten 250 MBit/s noch deutlich entfernt. Anfangs habe ich auch mal Werte um 250 MBit/s gemessen, aber die gibt‘s nun seit ein paar Tagen nicht mehr, weitere Beobachtung war auch, dass die Werte teils recht schwankend waren. Samstagabend hatten wir richtig unterirdische Werte, die an einfaches DSL mit 16 MBit/s erinnert haben. Upload kaum messbar. Also überhaupt nicht so, wie das zu erwarten gewesen wäre.


    Frage: Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht? Sowohl in Schöneiche als auch in den anderen Orten, wo OpenInfra ausgebaut hat?


    Mail an OpenInfra ist auch bereits raus, aber Reaktion bislang keine, nicht einmal eine Eingangsbestätigung meiner Mail…

    Was die Verzögerungen aus Vorprojekten betrifft, kann ich dies für Schöneiche bei Berlin bestätigen. Da gab es erhebliche Verzögerungen, wie man hört, aus unterschiedlichen Gründen (Gemeinde, die mit der Konkurrenz einen Vertag abgeschlossen hatte und sich gegenüber OI wohl nicht sonderlich kooperativ verhalten hatten, später Genehmigungsprozesse etc.). Ein Teil der Ausbaus wurde im letzten Jahr dort schon abgeschlossen (zwei Bekannte wurden letztes Jahr angeschlossen), bei mir in ser Gegend laufen jetzt endlich die Erdarbeiten in den Straßen. Vermarktungsphase war übrigens Sommer 2022… Bis ich meinen hoffentlich funktionierenden Anschluss habe, sind also über anderthalb Jahre vergangen. Der Telekom-Anschluss, dessen Vertragsbindung im Spätsommer 2022 ausgelaufen war, lief seither zu teureren Konditionen weiter, schließlich will man sich ja nicht noch einmal zwei Jahre binden, wenn „demnächst“ der Glasfaseranschluss kommt…

    Das einfach mal nur als Erfahrungsbericht, wie sich sowas hinziehen kann…

    Ja, OI Fan, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, so bin ich! 8o

    Edding: Ja, Du hast Recht, da war ich mit dem Begriff „mieten“ etwas ungenau. Der ISP mietet natürlich nicht das Teilnetz zum Kunden, um dieses dann selbst zu betreiben, sondern er kauft beim Netzbetreiber die Dienstleistung ein. Der NB betreibt mit dessen Technik die Leitung/das Netz zum Kunden. Dem ISP gewährt er über sein Netz den Zugang zum Kunden bzw. umgekehrt dem Kunden Zugang zum ISP mit entsprechenden Merkmalen wie Bandbreite usw..

    Eieiei, da wird aber einiges durcheinander gebracht. InternetNord ist NICHT der Netzbetreiber, sondern ein Internet Service Provider (ISP). Der Netzbetreiber hier ist OpenInfra. OI baut das Glasfasernetz und betreibt es inkl. aktiver Technik. Leitung vom Haus über Verteilerkästen und deren Backbone in deren Rechenzentrum. Dort wird dann der ISP drauf geschaltet, der über das Netz von OI einem den Internetzugang zur Verfügung stellt.

    OpenInfra betreibt sein GF-Netz als Open Access. D.h. sie sind offen dafür, dass auch andere ISP als beispielsweise InternetNord, mit denen sie eng kooperieren, ebenfalls deren Leitungen mieten, um für uns Endkunden mehr oder weniger hübsche Internetpakete zu mehr oder minder hübschen Preisen „verkaufen“. Diese anderen ISP können selbst auch Netzbetreiber sein (Telekom, Vodafone usw.) oder aber sich rein auf die Rolle als ISP fokussieren.

    Ich hoffe, das hat ein wenig zur Einordnung geholfen.

    Ich schreib‘s mal hier rein, weil es in Konsequenz dann wohl auch OpenInfra betrifft: die Gemeinde Schöneiche bei Berlin hat bekannt gegeben, dass sie den Kooperationsvertrag mit DNS-Net aufgekündigt hat, weil DNS-Net trotz Fristverlängerung keine Ausbauzusage kommuniziert hat (nötige Anzahl an Anschlüssen wurde wohl nicht erreicht).

    Insofern bin ich froh, mit OpenInfra scheinbar auf‘s richtige Pferd gesetzt zu haben - allerdings finde ich es auch ein wenig schade, dass nun möglicherweise keine Konkurrenzsituation mehr unter den Anbietern im Ort besteht, denn die belebt ja bekanntermaßen das Geschäft. Gut für OpenInfra, dass nun sicherlich noch einige zusätzliche Kunden dort unterschreiben werden, um doch nich zu ihrem Glasfaseranschluss zu kommen.

    Ich bezweifle das dort "einfach Silikon" verwendet wurde. Diese Mauerdurchführungen müssen DIN Standards entsprechen, schließlich haftet der Provider dafür.

    Üblicherweise werden spezielle Dichtmassen verwendet, z.B. diese.

    ja hubebube; sowas ähnliches.

    Sah aus wie eine Silikonflasche in der Spritzpistole...

    Wird aber denke ich etwas spezielles gewesen sein.

    Habe auch noch nie etwas von Problemen mit der Abdichtung gehört!

    Bei mir habe die OI Jungs dieses Kit hier verwendet: https://www.filoform.de/md1-ftth-einzel-mauerdurchfuhrung

    Zunächst mal sorry für die späte Rückmeldung, irgendwie klappt bei mir die Benachrichtigung bei neuen Beiträgen nicht, sonst hätte ich mal eher geantwortet.

    Und dann natürlich Danke für Eure Antworten. Ich habe mir mal dieses Kit angeschaut und kann Euch versichern, dass dieses oder Vergleichbares bei mir NICHT verwendet wurde. Es handelt sich um simples durchsichtiges Silikon. Nicht mehr und nicht weniger. Auf dem beiliegenden Foto könnt Ihr das ja bei den beiden Löchern über der CTS Box sehen.

    Das Leerrohr im Vorgarten habe ich dann übrigens auch nochmal selber in die nötige Tiefe gebracht. Nun warte ich darauf, dass die Faser eingeblasen wird… Leitungen im Haus sind inzwischen auch verlegt, sodass es von meiner Seite aus eigentlich losgehen könnte…

    Parallel dazu ist DNS-Net weiter auf Akquise-Tour. Gestern haben sie bei uns geklingelt und gesagt, dass wir bei denen abschließen sollten, jetzt wo OpenInfra ja „weg“ sei. Ja, die Akquisiteure von OI sind sicherlich weg, denn die haben bei uns in der Umgebung ziemlich gut abgegrast, woe man an den vielen inzwischen an den Gartenzäunen aus der Erde schauenden Leerrohren erkennen kann. ^^ Aber diese Masche von DNS-Net ist schon mehr als dreist… X/

    kandamir: die Buddeltiefe auf dem Grundstück entscheidest du bzw der Kunde.

    Das mag theoretisch so sein, praktisch waren die Jungs wenig gesprächsbereit. ich hätte sie natürlich auch wieder fortschicken können… Ich gehe mal davon aus, dass sie vielleicht auch tiefer gegraben hätten, wenn es sich um leichten Boden handeln würde, aber wir haben im ersten Meter sehr lehmigen Boden, kombiniert von jeder Menge Schotter, der vom Hausbau übrig geblieben war und einfach mit ein paar cm Mutterboden überdeckt wurde. Da zu graben macht nach Wochen der Trockenheit wenig Spaß - weiß ich aus Erfahrung. :rolleyes:

    Ansonsten hab ich gegen deren Arbeit auch wenig einzuwenden.

    Aber eine Frage hätte ich doch noch: wie wurde bei Euch die Mauerdurchführung abgedichtet? Bei mir wurde einfach Silikon rein gespritzt, was in meinen Augen nicht fachgerecht ist, zumal wir na schwarze Wanne haben. Ich erwarte da ehrlich gesagt nix mehr zumal die Bohrung ziemlich weit oben ist. Aber trotzdem hatte ich da eine ordentlich verpresste Hülse erwartet (weiß nicht genau, wie die Teile heißen - Strom- und Telefonleitung wurden beim Bau mit entsprechenden Hülsen abgedichtet…).

    Grüße aus Schöneiche! Dort habe ich heute den Bautrupp von OpenInfra im bzw. vorm Haus gehabt. Wie vermutlich gewohnt mit sechs oder sieben Mann, Herkunft Litauen, einer oder zwei haben ein paar Brocken deutsch gesprochen beim Rest ging Kommunikation ansatzweise über Englisch. Die Leitung wurde gerade mal 20, max. 30cm unter die Erde gebracht. Hinweise darauf, dass 60cm vereinbart seien wurden beiseite gewischt, in ihrem Vertrag stünden 20cm 8|

    Ich hatte wenigstens noch ein paar 50er Ht Rohre beschafft, in die sie wiederum ihr Leerrohr gelegt haben. Leider haben sie mir die Rohre ziemlich zerschnitten und nicht sonderlich nah an die Hauswand gelegt. Hatte ich mir anders vorgestellt. Ich kann jedem nur empfehlen, sowas selbst zu machen, wenn die eigenen Vorstellungen erfüllt werden sollen. Ansonsten sind die Jungs auf Tempo getrimmt und fackeln nicht lange mit dem was sie machen. Ich überlege ernsthaft, ob ich das Leerrohr nochmal aus der Erde reiße und alles selbst mache… Hab zwar diese Woche noch Urlaub, aber auch noch ein anderes Renovierungsprojekt…

    Immerhin: der erste Schritt ist getan. Mal sehen, wann der zweite Bautrupp kommt und die Faser einbläst.