Beiträge von Forellenprinz

    Hallo ihr Lieben,

    vor einigen Wochen habe ich diesen Thread erstellt:

    Forellenprinz
    10. Juli 2023 um 22:56

    Nun gibt es hierzu ein Update.

    Die Telekom hat in jeder Wohnung Leerrohre hinter der TAE - Dose legen lassen beim Bau 1996, nur wurde das nirgendwo hinreichend dokumentiert, außer in alten Unterlagen bei der Telekom selber, die nichtmal digitalisiert sind. Kann man von Glück reden, das die Fallbearbeiter und Techniker die Wohnanlage hier in Köln richtig gut kennen durch Freischaltung von Internettarifen etc.

    Somit kann alles super einfach über die Leerrohre sauber in die Wohnung gelegt werden.

    Jetzt habe ich eine Frage zu den Tarifen:

    Habe ich, wenn ich bei der Telekom einen Business-Tarif oder Endkunden - Tarif mit Glasfaser buche einen DS-Lite Anschluss oder wie wird das technisch geregelt. Möchte aufgrund meiner Dream Machine SE und der nicht vorhandenen DS-Lite Kompatiblität gerne auf eine zusätzliche Buchung und separate IPv4 Adresse gerne verzichten.

    Was sind denn weitere Vorteile des Business-Tarifes. Besserer Ping, andere ONT mit LAN-Anschluss über 1Gbit/s oder wie schaut es da genau aus?

    Freue mich auf eure Antworten.

    Hier geht es um eine sehr komplexe Wohnanlage, die Mitte der 1990er Jahre von der Baufirma Bast-Bau gebaut wurde. Selbst wenn nur eine Hausnummer mit Glasfaser versorgt wird, so hat man automatisch schon 33 Eigentümer mit involviert. Kostet das also 40.000 Euro, so wären die Kosten pro Eigentümer bei etwas mehr als 1000 Euro, also gut stemmbar, zumal man das ja über die nächsten 10 Jahre nahezu komplett auf die Mieter umlegen kann kostentechnisch.

    Ich bedanke mich auf jeden Fall schonmal für die Bilder und werde da mal die Telekom fragen, ob die Bilder eine detaillierte Umsetzung der Glasfaser über die Außenfassade auch bei Telekom-Umsetzung darstellt, oder ob die Kanäle bei der Telekom anders aussehen.

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten!

    Durch Nachfragen beim MBfM Support der Telekom habe ich folgendes als Antwort bekommen:

    Wenn, dann werden wir das Ganze von der Telekom selber umgesetzt bekommen, damit das auch alles nach deren Standard gebaut wird.

    Mal schauen, was bei der Begehung so rauskommen wird.

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe bereits vor einem Jahr einen Thread über Netcologne und den Glasfaserausbau hier eröffnet gehabt.

    Weder NetCologne, Deutsche Glasfaser, Vodafone oder 1&1 sind aufgrund der baulichen Gegebenheiten bereit, hier einen Glasfaserausbau zu betreiben.

    Die Telekom hat sich nun nach langen Gesprächen und Einsicht der gesamten Baupläne dafür bereiterklärt, einen Ausbau über die Hauswände zu machen. Die Kostenkalkulation wird hier in ca. 5 - 7 Wochen eintreffen.

    Jetzt würde ich gerne wissen, ob es jemanden gibt, der Erfahrungen mit dem Ausbau über die Hauswände hat, sich damit auskennt und auch vielleicht Bilder verfügbar machen kann, wie das dann letzten Endes aussehen kann und wird. Wir gehen sehr wahrscheinlich im Laufe des Septembers in die nächste Eigentümerversammlung und bis dahin wäre es fantastisch, wenn hier jemand Beispiele hat.

    Ich danke euch im Voraus,

    LG

    euer Forellenprinz

    Hallo liebe Forummitglieder,

    anbei einmal eine kleine, nicht so erfreuliche Aktualisierung.

    Im September war dann die einmal verschobene Mitgliederversammlung, wo das Thema Glasfaser angesprochen wurde.

    NetCologne hat uns pünktlich ein Angebot vorgelegt, aber eben nur eine Lösung "Auf putz", mit dem Hinweis, das eine andere Verlegungsmethode über das Treppenhaus möglicherweise in Kombination mit einer Treppenhaus-Sanierung möglich wäre. Das Haus ist aber zu neu und eine Sanierung hat absolut keine Notwendigkeit.

    Es gab während der Versammlung keine konkrete Abstimmung wo versucht wurde, eine Mehrheit zu erringen. Jedoch wurde beschlossen, sich ein weiteres Angebot von der Telekom einzuholen. Die Bereitschaft, auf Glasfaser umzusteigen, scheint beim Großteil der Eigentümer vorhanden zu sein, was ich als Gutes Zeichen sehe.

    Nun habe ich allerdings dazu nochmal spezifisch Fragen:

    Das Haus selber ist Baujahr 1995 / 1996. Das wurde von der seit langem Insolventen Firma "Bast Bau" gefertigt. Diese haben viele Häuser und Bauprojekte mit vielen Beton-Fertig-Elementen gebaut. Dadurch ist es bspw. unglaublich schwer, neue Leitungen und Kanäle zu errichten für neue Technologien. Die Baupläne liegen mir in digitaler Form komplett vor.

    Ist jemandem bekannt, ob die Telekom auch Glasfaser-Kabel an den Hauswänden entlang hochzieht , oder andere spezielle Methoden verwendet, wenn diese Betonbauten auf Glasfaser umgestellt werden. Hier im Forum gibt es doch sicherlich Leute, die da Erfahrungswerte haben oder ?

    Falls jemand Baupläne zu diesem Zwecke lesen kann, wäre ich auch durchaus bereit, die einem per PN zu schicken, um sich dann ein Urteil darüber zu bilden. Öffentlich möchte ich das hier natürlich nicht teilen.

    Auf jeden Fall haben wir die Telekom konkret kontaktiert und warten jetzt auf eine Antwort und weitere Schritte.

    Liebe Grüße aus Köln

    Hallo,

    ein kleines Update mal wieder. Hoffe nicht, ich nerve euch allzu sehr aber ich denke fürs Protokoll für weitere User dieses Forum ist das ganz interessant, das mal von Anfang bis Ende protokolliert zu lesen:

    Mittlerweile hat aufgrund des potenziell massiven Ausbaus der Wohnanlage mit Glasfaser die Vertriebsleitung von NetCologne das Zepter übernommen.

    Die Baupläne habe ich mittlerweile auch vom Hausverwalter bekommen und schon NetCologne zugestellt. Dabei haben sich nun ein "interessanter" Versorgungsschacht herausgestellt, der aber näher überprüft werden müsste in Zusammenarbeit mit dem Hausmeisterdienst der Wohnanlage.

    Dabei dürfte es wohl entscheidend sein, wie das mit verschlossenen Brandschotts und Revisionsöffnungen aussieht. Mit den Begriffen Brandschott und Revisionsöffnungen kann ich selber wenig bis gar nichts anfangen, denke aber, das es sich hierbei um brandschutzrelevante Dinge handelt, die überprüft werden müssen.

    Als Alternative, falls das mit Glasfaser nicht hinhaut, gäbe es wohl G.fast. Aktuell gibt es dort aber wohl keine Geräte auf dem Markt, die mehr als 16 Wohneinheiten in einem Gebäude versorgen können. Wir brauchen aber entweder ein 48er oder ein 96er Gerät. Diese gibt es aber derzeit nicht. Die Vertriebsleitung ist aber, sofern man das Wording interpretieren kann, mittlerweile auch eher für den Glasfaserausbau, einfach, weil es langfristig gesehen deutlich zukunftssicherer und pflegeleichter ist.

    Verstehe ich es richtig, das NetCologne die übereinanderliegenden Wohnungen/Wohnzimmer zur Verlegung von Glasfaser verbinden will?

    Interessanter "Trick" um die Brandschutzbestimmungen zu umgehen... Auf einer Seite der Telekom findet man das folgende PDF-Dokument "Brandschutzrichtlinien für Leitungs- und Lüftungsanlagen". So lange sich die MLAR bzw. die Richtlinien der einzelnen Bundesländer nicht dahingehend ändern, das ein Glasfaserkabel nicht mehr als elektrische Leitung angesehen wird, ist der nachträgliche Gf-Ausbau von MFH Inhouse sehr aufwändig, sofern die vorgeschriebenen gebäudeseitigen Maßnahmen zur Vorbereitung auf einen hochkapazitiven TK-Anschluss beim Bau "vergessen" worden sind.

    Habe nun meine ganzen Connections in Gang gesetzt und habe am 12. Mai beim Bauamt in Köln einen Termin um an die einzelnen Baupläne zu kommen und Kopien davon zu erhalten. So kann dann von NetCologne die Angebotserstellung vollständig erfolgen und dann geht es in die WEG-Versammlung. Mein Hausverwalter ist diese Woche noch im Urlaub, werde den aber Montag ebenfalls kontaktieren und hoffe, dass er auch noch weitere Unterlagen und Bebauungspläne, Grundrisse etc. besitzt. So kann ich mir dann im besten Falle den Gang zum Amt sparen.

    Zum "Trick": Nein, so habe ich das zumindest nicht verstanden. Das Haus ist Mitte der 90er Jahre von der Firma Bast-Bau errichtet worden. Das Gebäude wurde über fertig produzierte Betonelemente "zusammengebaut". Diese haben festdefinierte, vorgefertigte Versorgungsschächte und Kanäle für Elektronik, Wasser, Telefon, Gas etc. Da die Wände alle aus Beton sind, sind gewisse Gegebenheiten eben nicht so leicht veränderbar. NetCologne hat wie in der Mail schon erwähnt nun die Idee, die Kabel "Auf Putz" zu verlegen und das man dann die Kabel in den Fußboden- oder Deckenleisten in den Wohnungen verlegt. Herausforderung hierbei. Nicht alle Wohnzimmer liegen in allen Stockwerken gleich. Die Wohnungen liegen in den einzelnen Stockwerken immer versetzt, weswegen das legen der Glasfaserkabel an sich nicht so einfach ist.

    Ich weiß aber, das NetCologne und generell die Stadt Köln eigene Richtlinien haben, was das verlegen der Glasfaser etwas einfacher macht, weil es baulich weniger Hürden gibt, als es landesweit geregelt ist. Details sind mir dazu aber nicht bekannt.

    Es gibt ein kleines Update, was leider nicht ganz so erfreulich ist ;( ;(

    Hallo Herr XXX,


    danke Ihnen für Ihre netten Wünsche, ich hoffe, auch Sie haben die Tage genossen.


    Auf Ihre Fragen kann ich nur bedingt antworten, weil wir gar nicht so weit sind.


    Wir wissen noch nicht, wie / wo genau verlegt werden kann, für die Klärung haben wir Grundrisse von Ihrer Verwaltung erbeten. Wir haben nämlich schon einen ersten Ortstermin gehabt. Jede Wohnung würden wir allerdings ohnehin nie besichtigen, das wäre zu viel Aufwand.


    Absehbar ist jedoch, dass nur auf Putz die Verkabelung erfolgen kann, und angesichts der nicht überall übereinanderliegenden Wohnzimmer sind Versprünge in Wohnungen erforderlich. Daher haben wir auch gebeten vorab ggf. beim Beirat anzufragen, ob das mehrheitsfähig sein könnte. Sollte das nämlich nicht der Fall sein, erübrigt sich jeder weiterer Aufwand. Ein Angebot ist erst nach Angebotseinholung für die Inhausverkabelung auf Basis der Grundrissprüfungen überhaupt möglich, erst dann können wir ein Gesamtangebot kalkulieren. Leerrohre verlegen wir nicht, ebenso verlegen wir nicht unter Putz. Wenn die Leerrohrverlegung die WEG selber vornehmen möchte, nutzen wir diese gerne. Bitte sehen Sie dann pro WE ein vom Hausanschlussraum durchgehendes Leerrohr mind. M25 mit Zugdraht vor.


    Generell wird jedoch der ONT überhaupt keine bisherige Dose ersetzen. Telefon- und TV-Dose bleiben also bestehen. Und was wir nach dem ONT installieren, und ob WIR überhaupt etwas „dahinter“ installieren (TV-Dose, die dann i.d.R. die bisherige TV-Dose ersetzt) hängt vom Auftragsumfang ab – hier würde es also Optionen geben, aber das ist alles noch „Zukunftsmusik“. Mit den bisherigen Telefondosen, die wir auf keinen Fall angehen, können die Produkte auf FTTH-Basis nicht genutzt werden. Und die bisherige Versorgung über die Telekom und Provider, die über die Telekomtechnik anbieten, soll auch bestehen bleiben. Die TAE-Dosen werden also definitiv besehen bleiben.


    Das Modem kann an den ONT direkt angeschlossen werden, oder es muss eine CAT-Dose „dazwischengesetzt“ werden. I.d.R. setzen wir diese CAT-Dosen nicht, setzen die also bauseitig voraus – und das schon aus dem Grunde, dass das Modem eben direkt an den ONT geschaltet werden kann.


    Bei der von uns aktuell verwandten Technik sind ONT und Router noch getrennt. Wann / ob sich das ändert, kann ich Ihnen noch nicht sagen.


    Aktuell bieten wir bis zu 1 Gbit/s im Download an, und bei dieser Geschwindigkeit bis zu 100 Mbit/s im Upload:

    Tarifvergleich


    Wie sich die Tarife in der Zukunft gestalten, und dann auch wann, ist noch nicht abschätzbar.


    Wenn es zu einem Angebot unter den o.g. Voraussetzungen kommen sollte, werde ich – wenn das irgendwie zeitlich eingerichtet werden kann – auch gerne zur WEG-Versammlung kommen.


    Mit Blick auf die geschilderten Umstände kann ich Sie daher nur um Geduld bitten.

    Ihre Verwaltung wird Sie sicherlich auf dem Laufenden halten.


    Mit freundlichen Grüßen und eine schöne Woche

    Kurzes Update:

    Unser Hausverwalter hat nun einen Termin mit NetCologne vereinbart. Diese werden mit dem Verwalter der Häuser nun eine Begehung der Räumlichkeiten unternehmen und ihm anschließend eine Kostenaufstellung darüber geben, was das kostet.

    Die Wohneinheit, in der ich wohne, ist mit 2 weiteren Häusern was die Versorgung von Telefon, Internet und Kabel angeht verknüpft. Somit müsste man wenn, mit allen Besitzern aus allen 3 Häusern eben eine 50% Mehrheit finden..Das setzt NetCologne voraus.

    Da die angrenzenden Häuser auch alle zu der Wohnlandschaft gehören und sich alle Wohnhäuser einen sehr großen Innenhof gemeinsam teilen will er sich zusätzlich dazu ein Angebot und Kostenvoranschlag für alle Wohneinheiten geben lassen, damit das in allen gemacht werden kann. Da in allen Wohneinheiten zumindest bis in den Keller schon Glasfaser gelegt worden ist, dürfte die größte Herausforderung schonmal passe sein.

    Ich bin gespannt, wie die Abstimmung dann am Ende ausgehen wird. Wie sind da so eure Erfahrungswerte bei Eigentümerversammlungen.. Sind die eher offen oder eher skeptisch und verweigerisch?

    Ein kleines Update zu meinem Glasfaser-Projekt:

    Ich bin jetzt mit dem Hausverwalter im Gespräch und habe zumindest schonmal die Information erhalten, das es bisher in den letzten Jahren noch kein Vorstoß eines anderen Eigentümer in Richtung FTTH-Ausbau gab. Das ist schonmal in sofern gut, als das es noch keine Veto-Abstimmung gab. Da hat man also mit einer guten Präsentation schonmal gute Chancen, die Leute zu überzeugen.

    Der nächste Schritt, den wir in den kommenden Wochen planen, ist eine Begehung der Räumlichkeiten mit Projektleitern von NetCologne. Hier ermitteln wir dann die Umsetzung und Realisierung und wollen dann im Anschluss mit einer Kostenaufstellung und einem Angebot in die Wohnungseigentümer-Versammlung gehen.

    Da noch nicht explizit beantwortet: Nach dem ONT gehts per LAN zur Dream Machine und ja dort ist max DHCP oder PPPoE im Einsatz. Also brauchst du keine Fritzbox.

    Denke mit G.Fast wird du erstmal gut fahren. Nach meinen Erfahrungen mit WEGs wird das mit das Glasfaserausbau nur wenn das exakt null Euro kostet. Und selbst dann haste noch so Idioten die keinerlei Baustelle haben wollen.

    Das ist bspw. genau das, was ich immer haben wollte. "One Device to rule it all"

    Da ich dann über die Dream Machine wirklich alles im Detail einstellen kann, hab ich somit ein wirklich professionelles Netzwerk ohne Flaschenhälse etc.

    Über G.Fast habe ich sehr viel negatives gehört. Erstmal wenig bis gar keine externe Modem und Router, die da zuverlässig arbeiten. Hier müsste ich immer noch ein Modem vor die Dream Machine schalten. Das will ich unbedingt vermeiden.

    Nach meinen auch!

    Glücklicherweise hat sich dahingehend das Wohnungseigentumsgesetz geändert. Wer ein öffentliches TK-Netz "sehr hoher Kapazität" in seiner Wohnung terminieren lassen möchte, darf das ohne Beschluss bauen (lassen).

    Das mit der "hohen Kapazität" ist aber wohl nicht relevant in meinem Fall. 100 Mbit/s bekomme ich durch NetCologne schon. Im Business-Tarif bieten die sogar 250 Mbit/s an, was sich mit den Verfügbarkeiten von Vodafone und der Telekom deckt.

    Da dies schon verfügbar ist, dürfte dieser Paragraph nach meiner Interpretation keine Anwendung für mich finden.


    Mit dem Anwalt möchte ich auf keinem Fall drohen. Ich für meinen Fall bin eigentlich ziemlich optimistisch, das ich mit einem guten Wording und einer guten Kommunikation das so hinbekomme, wie ich mir das wünsche.


    Wäre es denn von der Qualität des Internets so viel schlechter in Sachen Latenz und Stabilität, wenn vom ONT der letzte Meter zum Router über ein LAN-Kabel ist und eben kein Glasfaser SFP+ Anschluss? Kann mir das eigentlich nicht vorstellen. Die Dream Machine Special Edition hätte beides, jedoch wäre der SFP+ mit 10gbit/s natürlich deutlich leistungsstärker als die 2,5 Gbit/s des WAN Ports.


    Vielen Dank nochmal für eure Ausführungen!

    Nach meinen auch!

    Glücklicherweise hat sich dahingehend das Wohnungseigentumsgesetz geändert. Wer ein öffentliches TK-Netz "sehr hoher Kapazität" in seiner Wohnung terminieren lassen möchte, darf das ohne Beschluss bauen (lassen).

    Das ist ja alles schön und gut, wenn das vom Gesetz her möglich ist. Wenn es aber keine Anbieter gibt, die das auch umsetzen, weil es einfach nicht profitabel ist und keine Anreize gibt, kann man sich das Gesetz auch sparen.

    Es ist sicherlich ein aktiver ONT im Sinne von "braucht Strom" gemeint, nicht zur Unterscheidung von AON und GPON. An einen separaten ONT, egal ob AON oder GPON, wird üblicherweise per normalem Ethernetkabel ("Cat-Kabel") ein Router angeschlossen. Der ONT ist dabei quasi das Glasfasermodem.

    Das klingt schonmal sehr gut. Klassische Glasfasermodem gibt es ja eigentich gar nicht. Wenn man Google anschmeißt, werden einem zumeist diese Medienconverter vorgeschlagen. Dieser scheint dann in dem ONT verbaut zu sein. Das ist schonmal gut, denn die Fritzbox möchte ich nach Möglichkeit wirklich vermeiden.

    Gibt ein neues Update von NetCologne:

    Guten Tag Herr XXXXX,


    vielen dank für die Rückmeldung.

    wie ich bereits geschrieben habe, besteht in dem Objekt aktuell nur die Möglichkeit der Umrüstung auf G.fast.
    Die ist jedoch auch erst im laufe des Jahres möglich.
    Einen Kostenvoranschlag für die komplette Umrüstung auf FTTH können wir erst nach Objetklärung machen.

    Kosten seitig ist hier zu beachten, das sowohl am Anschluss möglicherweise Fasern nach gelegt werden müssen, als auch im Haus alle Wohnung mit Glasfaser angebunden werden müssen.
    Das kann gerade bei der Anzahl an Wohneinheit zu baulichen Maßnahmen führen, die auch Brandschutzrelevant sind und dadurch auch erhebliche Kosten mit sich bringen.
    Zusätzlich wird aus dem Haus (Straßenname) 110 auch die Hausnummer 112 über TV mitversorgt, ein FTTH Umbau wäre somit auch in diesem Objekt zwingend notwendig.

    Wir setzten FTTH ausschließlich mit einem aktiven ONT als Netzabschluss innerhalb der Wohnung um. Das heißt, in der Wohnung wird kein Optischer Glasfaser Steckplatz zur Verfügung gestellt, sondern ein Steckplatz für einen Netzwerk Stecker RJ-45.

    Leider habe ich keine Rufnummer für einen Rückruf gefunden und würde Sie bitten, uns die einmal noch mit zu senden oder sich gerne telefonisch bei uns zu melden.
    Eine so umfangreiche Beratung ist per E-Mail abschließend nur schwer möglich und wird voraussichtlich auch zu Rückfragen führen.

    Wir sind Montags bis Freitags von 09:00 bis 17:00 Uhr unter Rufnummer 0221 2222 5532 für Sie erreichbar.

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    Jetzt natürlich die Frage:

    Bei einem aktiven ONT kriege ich ja eine eigene, separate Glasfaser bis in meine Wohnung gelegt und habe somit kein "Shared Medium". Das ist ja glaube ich im bundesweiten Schnitt nicht der Fall, da hier wohl passive ONT's zum Einsatz kommen. PON für passiv und AON für aktiv wenn mich nicht alles täuscht oder ?

    Wenn im aktiven ONT ein LAN - Anschluss vorhanden ist, muss ich dann ein Modem per LAN erstmal anschließen, bevor die Uni-Fi Dream Machine angeschlossen wird oder reicht die Verbindung per LAN direkt zur Dream Machine aus. Ergo, einfach PPPoE Daten in die Dream Machine eingeben und fertig? Die Dream Machine besitzt nämlich keine klassische Modem-Funktionalität, deswegen frage ich.

    Da muss ich wohl bei einer Eigentümerversammlung wirklich beide Häuser miteinbeziehen und eine astreine Präsentation für Glasfaser ablegen. Klingt nach einer spannenden Herausforderung. :P

    Hat hier jemand eine Ahnung, wie das mit den staatlichen Subventionen aussieht? Also was für Kosten hier vom Staat übernommen werden, ob man in Vorkasse tritt, wie so etwas abgerechnet wird als Eigentümer.

    Beste Grüße

    euer Forellenprinz

    Ok. Erstmal vielen Dank für eure Teilnahme hier am Thread. Das ist hier doch mal ein wirklich sehr produktiver und lehrreicher Austausch, von dem ich sehr viel mitnehmen werde. Vielen Dank dafür in jedem Falle.

    Erst nochmal die Frage, ob es vll ein paar Leute hier gibt, die im Rahmen einer Eigentümerversammlung schonmal einen ähnlichen Vorstoß gemacht haben und sich da auskennen, vll eine Präsentation teilen möchten oder mir dort Tipps geben möchte. Highly appreciated auf jeden Fall. :P ^^

    Dann als 2. die Frage, ob jemand genau weiß, welche Glasfasertechnik von Netcologne genau verwendet wird. Also 10Gbas-SR oder ST oder L. Da weiß doch bestimmt hier jemand genau darüber Bescheid und mag sein Wissen mit uns teilen oder ?

    lg

    Forellenprinz

    Hallo,

    nochmal vielen Dank für die vielen Informationen und Ausführungen. Ihr habt mir ein paar wirklich sehr spannende Lerngeschenke mitgegeben. Ich nehme in jedem Falle viel mit aus diesem Thread.

    Im Stile von Columbo habe ich allerdings noch eine Frage:

    Hat irgendjemand von euch rein zufällig vielleicht eine Art Präsentation parat oder ein paar Eckdaten und Sheets, die man in einer Präsentation während einer Eigentümerversammlung verwenden dürfte. Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, wegen Glasfaser eine außerordentliche Eigentümerversammlung einzuberufen, um das Thema aufzugreifen und zu besprechen. Würde mich da sehr freuen, wenn es da von jemandem Input gibt.

    So wie ich das verstanden habe, brauchen wir ja eine Mehrheit von 50% damit der Glasfaserausbau in allen Haushalten auch umgesetzt und durchgeführt ist. Liege ich damit richtig? NetCologne macht ja bei den Anschlüssen entweder 100% oder 0%. Was dazwischen scheint es bei denen nicht zu geben.

    lg

    Forellenprinz

    elnx Magst du mir einmal einen Link zu so einem ONT schicken. Wenn ich danach google, finde ich bspw. das hier.

    Da ich arbeitstechnisch auch mit einigen virtuellen Maschinen arbeiten muss von Zeit zu Zeit und auch hin und wieder etwas mit Freunden zocke, würde ich gerne wissen, wie bei so einer ONT-Lösung der Ping ist. Ich habe einen Freund der Glasfaser bis in die Wohnung hat, der hat bei einigen Spielen nur ne Ping von 7 - 8ms. Ein absoluter Traum. Ist das mit so einer Lösung auch realistisch?

    Also aktuell hat Netcologne dort ein AS-LAM stehen, der über VDSL2+ Technik das Internet über Kupferkabel dann in die Wohnung leitet. In einigen Teilen von Köln sind jedoch auch schon Geräte im Einsatz, die das ganze über G.fast realisieren und wo 1 Gigabit wohl wirklich realistisch sind, sofern der AS-LAM indoor ist und die Wegstrecke des Kupferkabels weniger als 20 Meter zum Haushalt beträgt. Diese Option hat mir der Bauherren-Service von NetCologne auch als Alternative genannt.

    Also aktuell bekomme ich tatsächlich 250Mbit/s angeboten. Mit 500Mbit/s wäre ich absolut zufrieden, würde 1Gbit/s aber natürlich bevorzugen, zumal bei den Glasfaser-Tarifen von NetCologne der Vorteil ist, dass die Upload-Rate hier nochmal höher ist. Ich lade und verschicke berufsbedingt aktuell ca. 30 - 50 GB an Daten teilweise am Tag auf verschiedene Server hin und her. Da wäre eine hohe DL und UL-Rate einfach sehr schön.

    Das habe ich bspw. als Antwort von NetCologne bekommen.

    Ich verstehe und interpretiere das so, das ein Anschluss nur für eine Partei einfach nicht wirtschaftlich genug wäre. Ich wäre durchaus bereit, 1000 Euro für die Bauarbeiten und den Anschluss zu bezahlen, schließlich ist das auch eine gute Wertsteigerung für die Zukunft der Immobilie.

    Die Wohnung befindet sich im Erdgeschoss. Somit ist der Weg vom Keller (dem Glasfaseranschluss) zur Wohnung sehr gering und der bauliche Aufwand sicher auch.

    lg

    Hallo Ihr Lieben,

    Im Sommer wird es soweit sein, denn dann kann ich in mein neues Zuhause, eine Eigentumswohnung ziehen.

    Im Haus selber, welches 1996 gebaut wurde, ist Glasfaser bis in den Keller schon gelegt worden. Somit ist die größte Herausforderung, die es beim Glasfaseranschluss gibt, bei mir schon einmal nicht mehr vorhanden.

    Da bisher wohl noch kein anderer Eigentümer einer Wohnung in dem Haus einen Vorstoß von Glasfaser in die Wohnung gelegt hat, wollte ich euch mal um Rat fragen, was man am besten macht, ob eine Eigentümerversammlung mit Abstimmung wirklich erforderlich ist, oder ob es da nach aktueller Rechtslage auch noch andere Möglichkeiten gibt.

    Mit NetCologne bin ich selber auch schon im Gespräch und die haben mir als Alternative einen DS-LAM Anschluss für Gigabit empfohlen, also quasi FTTB statt FTTH. Das kann man wohl einrichten ohne dass die Zustimmung anderer Eigentümer erforderlich ist.

    Jetzt natürlich meine Frage an euch Experten: ist die Lösung wirklich gut und störungsfrei? Gibt es andere Einschränkungen und möglicherweise Fehlerquellen die dann auftreten können?

    Ich freue mich auf eure Antworten

    lg

    Forellenprinz