Beiträge von Phino

    Die Aussage halte ich für mutig, denn gerade die Richtlinie 2008/63/EG erlaubt den Einsatz eines Modems oder ONTs vor dem Router den Kunden, selbst wenn wir von Endgerätefreiheit reden.

    Wenn man sich darauf beruht, ist der passive Netzabschluss in Deutschland gestorben, denn diese EU Richtlinie erlaubt explizit den Einsatz eines Gerätes (Modem bzw. ONT) vor dem Endgerät des Kunden.

    Genau so sehe ich es auch. Auf EU-Ebene wird immer von Endgeräten geredet, es ging halt darum, den Routermarkt zu befeuern. Für die Lobby waren die Feinheiten, Netzabschüsse/Router egal.
    Nun die entschiedene Frage, was bringt es dem Endkunden, wenn er Herr über dem Modem/ONT/SIM-Card ist?

    Dies hat sogar nichts damit zu tun, dass es ein technisches Verfahren gibt, damit der Anschluss identifiziert wird. Bei Kupferleitung/DSL war dies nicht notwendig, die Kennung meines TAE-Anschlusses zu hinterlegen, genau wie bei GF-AON.

    Letztendlich geht es um den freien, ungefilterten Zugang zum Internet.

    Wenn, passiert die Filterung im Router, egal ob beim Nutzer oder Provider.

    Allerdings gibt es für mich da doch noch einige Diskrepanz.

    Das ganze Regelungsgedöns zielte gar nicht auf die schönen Rechte des Endkunden ab, sondern auf die Wirtschaft, dass sie in die Lage versetzt werden, Geräte zu verkaufen. Da war die Lobbyarbeit bei dem Gerätehersteller besser als bei den ISP. :D

    Die Teilnehmer haben häufig keine Möglichkeit, den von Ihnen verwendeten Router frei

    zu wählen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige Netzbetreiber am Breitbandan-

    schluss ausschließlich den Betrieb des von ihnen vorgesehenen Routers zulassen.

    Hiervon sind insbesondere Breitbandkabelanschlüsse betroffen. Dieser Praxis liegt die

    Auffassung zugrunde, dass das öffentliche Telekommunikationsnetz erst hinter dem

    Netzabschlussgerät endet und die Routerbox zum Netz zu zählen sei. Mit dem vollstän-

    dig liberalisierten Endgerätemarkt i. S. d. Richtlinie 2008/63/EG vom 20. Juni 2008 über

    den Wettbewerb auf dem Markt für Telekommunikationsendeinrichtungen ist diese

    Handhabung jedoch nicht vereinbar.

    Zweiter Punkt

    Es ist ja in EU- und Bundesrecht geregelt, dass die Zugangsdaten an den Endkunden übermittelt werden.

    Es gibt aber keine gesetzliche Regelung/Verpflichtung zur Übernahme von Kundendaten von Endgeräten in das Providernetz gibt.

    Und damit taucht das Problem bei Netzwerken mit Baustruktur auf, bei dem der Netzabschlusspunkt über einer Nummer/Kennung geregelt wird.

    Dieses haben wir bei Mobilfunk (SIM-Karte), Kabelnetze (MAC des Modem) oder bei Glasfaser(GPON) Modem-ID. Warum regt sich beim Mobilfunk keiner auf ??? Ich will meine eigene ICCID. :D

    Mitten am Tag. Nichts mit einer Zwangstrennung zu tun, einfach kurz weg. Wenn man sowas nicht dulden kann wirds schon sehr schwierig mit der ISP-Suche.

    Da muss man schon ein Business -Account mit entsprechender Prio haben. Auf der Arbeit haben wir so etwas. Da ruft Versatel schon an und entschuldigt sich, bevor wir es merken. ^^ Allerdings 1 GBit/s knapp unter 1000 €.

    Das Problem wurde je beschrieben. Die Verbindung geht verloren und das kann man gerade nicht gebrauchen.

    Mit einer statisch zugewiesenen IP hat das nichts zu tun.

    Hier sieht man schön, wie man keinen Einfluss hat, weil der ISP irgendetwas an seinem Netzwerk umstellt. Dafür habe ich mein Fallback. Aber so etwas passiert auch gerne mal tagsüber.

    Nur die IP-Adresse wird sich dann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit ändern. Somit wird man viele Dienste neu aufbauen müssen.

    Jedenfalls lieber eine echte öffentliche IP-Adresse, die wechselt, anstelle einem CGNAT mit dauerhaften privaten IP-Adresse wie bei Vodafone.

    Und wenn die 24-Std.-Trennung, wie ich per Cron, auf dieMorgenstunden schiebe ist es so gar kein Problem, ich bin selten um 03:00 Uhr wach. ;)

    Gut zu wissen. Damit ist das kein Provider, den ich in Betracht ziehen würde.

    Und woraus ergibt sich dein Problem? Entweder hat man eine echte feste IP eingekauf, weil man sie benötigt oder hat eine dynamische, wie es bei fast allen Konsumer-ISP der Fall ist. Und ob die nun alle 24 Std. wechselt oder 14 Tage ist da vollkommen egal.

    Du brauchst auf beiden Seiten RJ-45. Natürlich kannst du eigene und auch UP-Varianten nehmen.

    Schließe alle 4 Adern an und zwar exakt so, wie gefordert. Natürlich musst du vorher prüfen, ob oben 4 Adern ankommen und ob du sie bis zum Ursprung nachverfolgen kannst.

    Das ist falsch. Einfach mal in die Installationsanleitung schauen, es ist eine 2-Draht-Verbindung wie bei DSL.

    Bei den beiden Geräten wird ein Adapterkabel/Toolbox mitgeliefert. Auf der einen Seite RJ45, welches ins Gerät kommt und auf der anderen Seite ein TAE-Stecker, der in die Telefondose kommt.

    Es gibt auch eine Switch-Box, um von RJ45 zu 2-Draht-Leitung zu kommen.

    Das ist echt albern, dass einem Kunden zuzumuten, er solle seine Brille aufsetzen und richtig schauen.
    Die meisten sind doch froh, wenn sie den Zettel, der 2 Monate vorher gekommen ist, überhaupt noch wiederfinden.

    Das ist einfach nur grottig vom ISP.

    Sagt mal, macht es für die GigaBridge einen Unterschied, ob sie mit 2 oder 4 Adern betrieben wird, oder funktioniert beides gleich gut? An der TAE in der Wohnung sind nämlich nur 2 Adern angeschlossen bisher. Kann man die Adernpaare innerhalb eines Paares ruhig vertauschen, oder müssen die in exakt der richtigen Reihenfolge angeschlossen werden?


    Danke!

    Laut der Webseite und Handbuch (Seite 6) reichen 2 Adern.

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    Ich plane, dass Glasfaserkabel im Keller (UG) ca. 6 Meter an der Decke fortzuführen zu lassen, dann ein Loch in die Wand zu bohren, um das Kabel dort durchzuführen und anschließend das Kabel durch ein vorhandenes Leerohr, innen 15 mm, in das Erdgeschoss (EG) in den Wohnbereich legen zu lassen. Am dortigen Wandaustritt befindes sich eine runde Kunststoffleerdose, wie man sie vor Jahrzehnten für den elektrischen Strom verbaute.


    Am liebsten wäre mir hier eine Unterputz Wandanschlussdose für Glasfaser (welche passt ?) Die würde ich notfalls auch selbst kaufen.

    Das wird so nicht funktionieren, mit dem Telekom-Techniker. Die werden dir die GF nicht in eine Unterputzdose basteln.

    Du solltest dir den Netzabschluss in den Keller in der Nähe am Leerrohr setzen lassen. Von dort legst du ein GF-Patchkabel über das Leerrohr bis in deine Unterputzdose und nutzt eine Keystone Jack dafür.

    Bitte empfehlt mir keine Fritzbox/AVM Hardware. Hatte ich schon beim jetztigen V-DSL 250 und bin bezüglich der Reichweite des WLAN trotz zwischengeschaltetem Repeater schwer entäuscht.

    Auch wenn du es nicht möchtest..... ;)

    Seit FB xx90 Serien ist das WLAN sehr stark verbessert und erst recht seit den Modellen mit der Endung AX da sind.

    Wahrscheinlich würde da eher die neue FRITZ!Box 5690 Pro dein Favorit werden.

    Das Thema ist zugegebenermaßen sehr komplex und geht deutlich über den Fokus dieses Forums hinaus.

    30 Minuten brauche ich um einen kompletten ESXi neu zu installieren und in den Produktionsbetrieb zu bringen, was sagt diese Zeit aus? Gar nichts...

    Zugegeben, einen ESXi zu installieren, ist schnell erledigt. Aber dazu mußt man erst einmal die Hardware vorbereiten.

    Um eine neuen 8x Bladeserver mit 2 Switche (Glasfaser und FC) und 2 ILOs sowie das dazugehörige SAN (16 Platten/16 SSD) braucht so etwas 4-5 Tage bis alle Updates (ich glaube, es waren 40) eingespielt sind und das SAN läuft. ;)

    Davon betreiben wir 4 in einer vSphere/vSAN für die 4 Abteilung (eine anspruchsvolle Entwicklungsabt.).

    HubeBube Für Netzwerktechnik setzen wir seit Jahren auf Sophos. Alles komplett HA. Da es sehr viele Abteilungen gibt, die deutlich getrennt werden müssen und dies über Liegenschaften hinweg, ist das allen Beteiligten ein Virtualisierung zu instabil. Außerdem ist VMware schweineteuer, da reicht es schon, wenn man da auf den HP Bladeserver/SAN nur die ganzen Server betreibt.
    Wenn einem ein Server mit VMWare aussteigt, braucht es ca. 1/2 Std. bis alle darauf wieder stabil läuft.

    Wenn mir ein Switch/Router/Firewall abraucht, brauchten wir letztens 12 Min. um eine neue einzusetzen incl. übertragen der Regeln.