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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Phino

  • Anfängerfrage

    • Phino
    • 21. Februar 2024 um 13:53
    Zitat von K@trin

    Ich möchte keinesfalls -wie von der DGN auf deren HP vorgeschlagen- die Hausbohrung überirdisch.

    Unser Haus ist jetzt 26 Jahre alt, deshalb gehe ich davon aus, dass da veraltete und langsame Leitungen liegen. Kann man Glasfaserleitungen auch innerhalb eines Hauses unter Putz verlegen lassen?

    Da gibt es ein Für und Wider. Wenn euer Haus 26 Jahre alt ist, werdet ihr noch keine Mehrsparteneinführung haben. Bei diesen ist eine Einführung unterhalb der Erdoberfläche ja sicher möglich. Somit müsst ihr eine geeignete Lösung finden, damit nicht Feuchtigkeit/Wasser eindringen kann. Daher wird gerne von dem Netzbetreiber der Übergang oberhalb des Erdbodens genutzt.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 22:50
    Zitat von Sowieso

    Das heißt die Gemeinde oder der Landkreis sollte vor der Ausschreibung erstmal an den potentiellen Adressen abfragen wer sich tatsächlich anschließen lassen würde, und nur die Adressen/Haushalte die das Zusagen werden ausgeschrieben? Klingt relativ bürokratisch...

    Und sorgt letztlich dafür dass Adressen nicht ausgebaut werden, nur weil aktuelle Eigentümer da nicht hinterher sind.

    Aktuell muss ein Anbieter eben alle ausgeschriebenen Adressen zumindest bis zur Grundstücksgrenze ausbauen. Dass ein bestimmter Prozentsatz das Angebot nicht nutzt ist das Risiko des Unternehmens. Aber die Adresse ist zumindest "Homes Passed" und damit ist FTTH an der Adresse verfügbar, auch wenn spätere Eigentümer da dann Interesse haben.

    Aber wenn die Adresse gleich zu Anfang aus der Förderung geflogen ist, dann ist das nicht so einfach.

    Wie ich schon vorher geschrieben habe, keine Ausschreibung, die Netzbetreiber bauen und bekommen, um so langsamer die Anschlüsse waren, um so mehr Kopf(Gebäude)prämie im Nachhinein. Somit steigt die Motivation, möglichst viele Gebäude zu erschließen. Und für einige ergibt sie Homes Passed automatisch.

  • Abzug von 50 Milliarden Investitionen für Glasfaser droht

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 22:27
    Zitat von Schnurz

    Weniger Überbau als eher in der Konsequenz Umbau.

    Ja, aber es zeigt, dass man auf Gf setzt. Und hier die nächsten ohne Mimimi.

    Niedersachsen: OXG startet Glasfaserausbau für 300 Millionen Euro - Golem.de
    Das Vodafone-Joint-Venture OXG Glasfaser lässt in Düsseldorf die Bagger rollen. In Niedersachsen will man 300.000 neue Glasfaser-Anschlüsse bauen.
    www.golem.de
  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 22:11
    Zitat von Sowieso

    Was meinst Du damit? Eine Verpflichtung für Haushalte, sich bei gefördertem Ausbau zumindest den Hausanschluss legen zu lassen?

    Dies würde ich auch so sehen, nur dann gibt es Fördermittel. Und wenn es erst einmal im Haus ist, werden sie auch Kunden haben, vielleicht nicht sofort, aber mit den entsprechenden Angeboten beim nächsten abgelaufene Abo. Nur wenn es nicht schon im Haus ist, werden die Kunden nicht so schnell aufspringen.

  • Abzug von 50 Milliarden Investitionen für Glasfaser droht

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 22:07

    Aber es wird auch anderes gemacht ohne Mimimi.

    Tele Columbus: Kabelnetzbetreiber überbaut sein DOCSIS-Netz mit Glasfaser - Golem.de
    Technikchef Michael Fränkle hat nichts gegen Überbau, solange es das eigene Netz ist. Tele Columbus werde vom Fernsehnetzanbieter zum ISP.
    www.golem.de
  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 20:30

    Um es aus meiner Sicht festzustellen, die ganze Sache mit den Subventionen, um somit den flächendeckenden Ausbau zu erreichen, ist weltfremd aufgebaut worden. Ob der Bürger nun per Kupfer oder GF sein Internetzugang bekommt, ist ihm egal.
    Also hätte man es doch einfach so gemacht: Für jeden neu erstellten Anschluss per GF gibt es Geld, gestaffelt nach den tatsächlichen, zum Zeitpunkt des Anschlusses vorhandene Geschwindigkeiten. Um so langsamer die Versorgung war, um so mehr Geld gibt es. Also einfach los bauen, abgerechnet wird danach, nicht mit großen Ausschreibungen. Wobei Homes connected meiner Meinung nach für die Förderung ausreicht, Homes activated freut den ISP und Home passed zählt nicht.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 19:37
    Zitat von Sowieso

    Gemäß Breitandatlas (auf den ich mich ja beziehe) liegt in Brieselang die FTTC-Versorgung >= 30 Mbit/s bei 32%. Das kann laut Deinem Screenshot und der Telekom-Karte gut hinkommen. Dank FTTH-Ausbau liegt der Anteil >= 30 Mbit/s jetzt mittlerweile bei 97,4%.

    Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht worauf Du eigentlich hinaus willst. Meine Aussage war, dass man sich beim FTTH-Ausbau nicht auf Gebiete mit nur ADSL (oder <30 Mbit/s) konzentrieren kann (wie vorgeschlagen), weil das nur noch wenige Prozent der Haushalte betrifft, und diese meistens auch noch verstreut und/oder ländlich sind.

    Brieslang mag bis vor einem Jahr ein Beispiel gewesen sein für einen Ort in dem es noch einen größeren Cluster an unterversorgten Haushalten gab. Insofern nur folgerichtig dass der mittlerweile ausgebaut ist. Aber selbst wenn es noch 20 Brieslangs gibt ändert es nichts an der grundsätzlichen Aussage. Alleine schon wenn man bedenkt dass wir von einem jährlichen Ausbauvolumen von 4 Mio HH reden (10%), also doppelt so vielen Haushalten wie sich insgesamt noch in der Kategorie "<30 Mbit/s" befinden.

    Was ich vergessen habe, es wurde von DNS:NET eigenwirtschaftlich ausgebaut.

    Und seit 3 Monaten wird nun noch von der Telekom subventioniert ausgebaut, weil wir ja vor 5 Jahren unterversorgt waren und Sie bauen überall nur bis zum Zaun, die Besitzer wollen nicht 2-mal buddeln lassen. Da haben wir die absolute Verschwendung von Steuergeldern.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 15:50
    Zitat von Sowieso

    Die 5% beziehen sich auf die Definition von "weißen Flecken", also weniger als 30 Mbit/s im Download. Das ist im wesentlichen ADSL, vielleicht auch mal langsames VDSL. Da liegt ein Anschluss mit 6-12 Mbit/s komfortabel drunter. Und selbst wenn man da noch einen Statistikfehler aufschlägt: so langsame Anschlüsse sind in Deutschland mittlerweile eben ziemlich selten. Was eben bedeutet dass man den Großteil des Ausbaus nicht auf solche Gebiete ausrichten kann.

    Hier mal die Karte von vor dem Mai 2023 in Brieselang (13.500 Einwohner, im Speckgürtel Berlin) bevor wir von DNS:NET Glasfaser im Ort erhalten haben.

  • Zu wenige wollen Glasfaser, Betreiber stoppt Netzausbau

    • Phino
    • 20. Februar 2024 um 14:22
    Zitat von Sowieso

    Wobei Gebiete in denen man nur ADSL bekommt in Deutschland mittlerweile recht selten sind. Das betrifft weniger als 5% der Haushalte, und diese sind zum großen Teil eher ländlich und relativ teuer auszubauen. Das ist ja der Grund warum sie noch "übrig" geblieben sind. Da wird auch viel ausgebaut, aber dann eben meist gefördert.

    Das Problem sind aber nicht nur ADSL, sondern auch VDSL auf dem Land. Bei uns gab es VDSL, aber auf Grund der Entfernung und der alten Leitungen (Extreme Dämpfung nach längerem Regenfällen) lagen nur 6 - 12 MBit in unseren Bereich an. Und damit wird es deutlich mehr, wir liegen in einer Gemeinde mit 13.000 Einwohner.

    Gut, mittlerweile haben wir GF und der Ort ist flächendeckend erschlossen, wobei 3500 Anschlüsse tatsächlich gesetzt wurden und dies bei ca. 4500 Grundstücke im Ort. Aber hier war der Bedarf / Druck groß, in unserer Straße haben 24 von 27 Grundstücke einen Anschluss sich legen lassen.

  • Welche Leerrohre für Außenwand Aufputz

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 22:11

    Was vielleicht noch zu bedenken ist die Lage der Kabelführung. Wenn sie auf der Südseite mit direkter Sonneneinstrahlung verbaut werden muss, würde ich noch darüber nachdenken das man in dem Kabelkanal auch Outdoor-taugliches Kabel zu legen. Die Konstruktion soll ja 10 Jahre plus halten. Ist vielleicht erst einmal etwas teurer, wird aber länger halten.

    Die Temperaturen steigen bei Sonneneinstrahlung erheblich und die Kabel von dem oben beschriebene Produkt sind ja eher für die Innenverlegung.

  • Dämpfung Auswirkung auf den Ping ? Glasfaser

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 18:04
    Zitat von Cosmo

    Ahio,


    würde gerne wissen ob die Dämpfung eine Auswirkung auf den Ping hat bei Glasfaser .

    Glasfaser-Leitungen sind da eher "Geht oder Geht nicht".

  • Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 15:39
    Zitat von mbo77

    Da gibt es schon ein paar Details, die es schlechter machen:

    - DOCSIS 3.1 mit weiterhin nur 50 Mbps Upload - oder implementiert Vodafone dann andere Konfigurationen?

    - HFC ist mit Abstand die energieintensivste Breitbandvariante.

    - Aktuell nicht sonderlich wichtig: Weniger Bandbreite im Segment möglich.

    Naja die GF-Tarife sehen auch nicht viel besser aus. bei 500 auch nur 100 und 250 sind es 50.

    Aber entscheidend ist halt, was die Wohnungsbaugesellschaft mitmacht. Wenn sie nur die Alternative über vorhandene Koaxial zulassen, weil keine Bautätigkeit, kannst du als Mieter nichts machen. Sie müssen dir angemessene Kommunikation geben, mehr nicht.

    Aber man kann ja dann immer noch bei DSL-Kupfer bleiben.

  • Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 15:11
    Zitat von e16

    Mein Tipp: Nimm Ethernet-angebundene Fritz Repeater. Ich habe die Dinger etagenweise optisch etwas versteckt und gerade mit Wifi6 funzt das wunderbar. Meine Geschmackspolizei würde mich steinigen, wenn neben den Rauchmeldern noch weiterer "Dinger" an der Decke hängen.

    War bei mir genau umgekehrt.
    " Die sehen ja wie die Rauchmelder aus" und da die im Flur hängen, wo ehedem kein Rauchmelder hängt war es okay. Und obendrauf haben die von Unifi auch noch eine in der Helligkeit steuerbare LED als Nachtlicht, gab noch ein extra Bienchen.

  • Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 15:03
    Zitat von mbo77

    Decken-APs klingen erstmal toll, sind aber auch gleich prominent zu sehen. Muss man wissen.

    Zudem bleibt die Frage, wie viele APs denn wirklich gebraucht werden. Ich habe in einer Etage einen Repeater per LAN in Deckenhöhe angebracht. Für eine gute Ausleuchtung der Etage ist eine erhöhte Position zu empfehlen. Die konnte ich, ähnlich wie bei e16, ganz gut verstecken und habe trotzdem eine gute Performance mit dem 1200AX.
    Zusammen mit dem AP eine Etage darüber (aber andere Ecke des Hauses) habe ich im ganzen Haus (EG/OG/Dachboden) guten bis sehr guten Empfang. Im Keller auch noch, aber das interessiert mich nicht sonderlich. Selbst im Außenbereich deckt der EG-AP noch ausreichend gut ab. Ist bei uns auch maximal +10m im Freien, da wir kuschelig in der Altstadt wohnen.

    In-Wall APs finde ich persönlich schwierig, aber vielleicht auch eine Überlegung.

    Wichtig ist dann nur, dass du ein System einsetzt, was das Roaming der Clients unterstützt. Aber das sollten die Systeme der verschiedenen Hersteller wohl alle (Stichwort 802.11k/v/r).

    Ich würde mal sagen, Nö. Die sind nicht wirklich sehr präsent, da sieht man eine AX 1200 von AVM deutlicher. Da muss man schon den ganzen Tag mit dem Kopf an der Decke laufen. ;)

    Und ich musste extra die LED eingeschaltet, sehr gutes Nachtlicht im Flur. WAF ist hoch.

  • Anschluss an Neubau beantragen aber wann und wie?

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 14:53
    Zitat von DLMttH

    Ich las vor einem knappen Jahr von einem Fall, wo Vodafone Glas verlegt und im Keller auf Coax umgesetzt hat. Vodafone war dort auch der einzige Anbieter. Ziemlich ärgerliche Sache.

    Ja, aber dann vermutlich ein MFH mit bestehender Kabel-Struktur.

    Wenn dann da nur ein paar Einheiten dran hängen (bis 64) ist Koaxial um kein Deut schlechter als GPON.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • Phino
    • 16. Februar 2024 um 14:05
    Zitat von frank_m

    Das ist jetzt zu spät, und auch wenn ihr es nicht hören wollt: Auch das ist gut so. Denn wenn jeder mit einem laufenden Förderprojekt es einfach verzögern könnte, weil er auf bessere Förderbedingungen hofft, die es irgendwann vielleicht mal gibt, dann könnt ihr euch vorstellen, was passiert.

    Nein: Das Projekt wurde zu den damals geltenden Richtlinien bewilligt, und dabei bleibt es nun auch. Daran wird kein Gigabit-Koordinator der Welt was ändern.

    Nein. Die neuen Förderrichtlinien sind genau dafür da, um so etwas auszumerzen. Es muss halt nur nach den neuen Richtlinien für die Nachverdichtung gesorgt werden. Dies ist ein komplett neuer Vorgang mit neuer Antragsstellung.

    Ob der Themenersteller so lange warten möchte, bis dies durch ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber dies wäre genau jetzt die Aufgabe des Giga-Koordinator der Stadt solche Lücken zu schließen, mit den Mitteln, die ihn vom Gesetz-/Verordnungsgeber an die Hand gegeben worden sind. Ansonsten kann man seinen Sessel ersatzlos streichen.

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • Phino
    • 15. Februar 2024 um 19:41
    Zitat von kandamir

    Was die Verzögerungen aus Vorprojekten betrifft, kann ich dies für Schöneiche bei Berlin bestätigen. Da gab es erhebliche Verzögerungen, wie man hört, aus unterschiedlichen Gründen (Gemeinde, die mit der Konkurrenz einen Vertag abgeschlossen hatte und sich gegenüber OI wohl nicht sonderlich kooperativ verhalten hatten, später Genehmigungsprozesse etc.).

    Das war 1zu1 bei uns genau so. Kooperationsvertrag mit DNS:NET der geheim war und unser Bürgermeister war komplett beratungsresistent gegen Argumente, dass OI doch die interessantere (bessere) Technik verbaut.

  • Deutsche Extrawurst Gigabit Infrastructure Act

    • Phino
    • 15. Februar 2024 um 19:24
    Zitat von HubeBube

    Aus meinem Erfahrungsschatz kann ich berichten, das sich die 70+ Generation nur durch gleichaltrige oder ältere Personen überzeugen lässt.

    Als vor ein paar Jahren die Nachfragebündelung bei uns startete hatte der OT die 40%-Marke als erster erreicht, dessen 70+ Ortsvorsteher sich dafür stark gemacht hat.

    Zuerst müssen die ortsbekannten Multiplikatoren ran, danach erst Einzelpersonen. Haustürgeschäft ist auf dem Land mit großen AKzeptanzproblemen versehen. Zumal sich evtl. noch Mitbewerber (Telekom - Ranger Marketing) einschalten, die den Gf-Ausbau torpedieren.

    Da hast du so recht. Ich frage mich, wo die hoch bezahlten Marketing-Strategen in der Kommunikationsbranche sind, sie nicht erkennen, wie man die Nutzer gezielt anspricht.

    Aber es kann auch nach hinten losgehen, wenn ein Bürgermeister sich zu sehr einmischt. :(

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • Phino
    • 14. Februar 2024 um 16:58
    Zitat von Crash Override

    Sie sind halt nicht drin in der Ausschreibung. Die schon Jahre zurückliegen wird. Daher kann man nun wirklich nicht mehr viel machen. Hätten sie vor Jahren das mehr verfolgt, hätten sie da was machen können. Jetzt ist aber der Zug abgefahren.

    So ist es bei uns

    https://www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/ve…u-ortsteile.php

    Das ist doch quatsch.

    Ersten waren, die einzigen, die wussten, dass sie subventionierten Ausbaubetreiben wollen, die Stadtwerke. Und warum ist dem Giga-Koordinaten nicht aufgefallen, dass ein großer Teil nicht hineinfällt. Er hätte zum einen den Netzbetreiber entweder festnageln müssen als Behörde, dass sie ausbauen oder die Willensbekundung ignorieren.

    Zweitens ist er als Bediensteter der Stadt dafür verantwortlich, dass er über diesen Missstand proaktiv die Bürger über ihre Entscheidungen und Auswirkungen informieren muss.

    Das ist Teil des Verwaltungsrechts zwischen Bürger und Verwaltung.

    Euere Herleitung der Bürger müsse sich informieren über Projekte der Verwaltung, ohne, dass sie diese der Öffentlichkeit bekannt gemacht haben, ist falsch.

    Das besondere Geschmäckle ist ja dann auch noch, sich als OB und Koordinator später öffentlich und medienwirksam feiern zu lassen.

    Unser Bürgermeister hat sich solche Sachen auch erlaubt (nicht nur bei GF-Ausbau). Er hat nur 2 1/2 von 8 Jahren geschafft.

  • Glasfaserförderung und Anschlusskosten in Dortmund

    • Phino
    • 14. Februar 2024 um 13:07
    Zitat von Crash Override

    Die sehen nur das andere nichts bezahlen. Aber sie sollen bezahlen. Dabei wird aber immer vergessen das dieses Unternehmen bei ihnen einen geförderten Ausbau machen. Also nicht aus Eigennutz so gesehen. Daher müssen und können sie nicht anders als Geld zu nehmen, für das Anschließen nicht geförderten Objekte (Hauser und Wohneinheiten). Die Arbeitskosten sind so oder so sehr oft schon so knapp bemessen bei Ausschreibungen.

    Na so ist es ja nicht.
    Die Anderen bekommen etwas kostenlos, weil bei der Erhebung keiner dazugeschrieben hat, dass die Straßenseite irgendwann mal VDSL bekommt. Daher ist genau dies einer der großen Fehler der praxisfernen Richtlinien, dass eigentlich geprüft werden müsste bei Umsetzung, ob den die bloße Willenserklärung einen Netzbetreiber zum Aufrüsten auch eingehalten wurde. Ansonsten ist es eine Verarsche des Bürgers auf Kosten seiner Steuergelder.

    Aber es gibt ja neue Förderrichtlinien, die genau dies erkannt haben und eine „Nachverdichtung“ zulassen. Da muss dann der Gigabit-Koordinator mal ran.

    Zur Feststellung der Förderwürdigkeit wird der Förderantrag nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 der Gigabit-Richtlinie 2.0 anhand eines Kriterienkataloges von der zuständigen Bewilligungsbehörde geprüft und bepunktet:
    (1) „Nachholbedarf“: Hoher Anteil weißer Flecken
    (2) „Synergienutzung“: Verbleibende Versorgungslücken nach bereits realisiertem oder zugesichertem marktwirtschaftlichem bzw. gefördertem Ausbau

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