Beiträge von Phino

    Text von der Webseite der Gemeinde selber will sagen uns fehlen die Leute, die es umsetzen. Wie überall. ;)

    Information der open infra GmbH vom 01. Febraur 2024:

    Für die Open Infra GmbH ist es ein zentrales Ziel, möglichst viele Haushalte mit echter Glasfaser als zukunftssichere Technologie zu versorgen. Darum treiben wir aktuell den Ausbau in den Kommunen des Landkreises aktiv voran. Hier haben schon die Arbeiten begonnen oder werden in den kommenden Wochen beginnen. Der Glasfaserausbau bedingt umfangreiche Baumaßnahmen, die wir mit unseren Bauteams aus der eigenen Unternehmensgruppe sehr genau planen und umsetzen können. Im Rahmen der Projektstrukturierung für 2024 haben wir festgestellt, dass wir in einigen Kommunen deutlich früher in der Vermarktung sind, als wir unsere Bauteams im Anschluss hier einplanen können, sei es aus Verzögerungen in laufenden Projekten, der Bereitstellung von Vorprodukten oder der Klärung planerischer Herausforderungen. Unser Anspruch ist, dass wir die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden an einen Anschluss auch gerecht werden können.

    Darum pausieren wir die aktive Vermarktung in Rietz-Neuendorf, um Bestellung und Bereitstellung unseren Kunden wieder in einem zusammenhängenden Zeitrahmen anbieten zu können. In dem zweiten Quartal werden wir die Vorvermarktung wieder aufnehmen. Der Ausbau in einigen Kommunen in Oder-Spree geht mit vollem Einsatz weiter und in allen Ausbauprojekten können Kunden weiterhin Ihren Anschluss buchen. Für alle pausierten Projekte ist eine Interessenbekundung auf unserer Website möglich, damit wir Interessierte bei Wiederaufnahme direkt kontaktieren können.

    Muss ich etwas besonderes beachten zwecks IPv6 und Freigaben bzv VPN oder zugriff von außen auf manche Geräte im Netzwerk?


    Verhält sich das ähnlich wie bei einer Fritzbox?

    Nicht mehr Einstellung als auf der FB. Natürlich geht mehr immer. ;) Gerade bei VPN hast du mit der UDM deutlich mehr Möglichkeiten UDM als Server, aber auch als Client und dies mit mehreren verschiedenen Protokollen.

    Für IPv6 solltest du unbedingt die neusten Firmware nutzen (besser sogar die EA-Version), da ist Unifi noch etwas hinterher, insbesondere mit den europäischen/deutschen Besonderheiten der ISP.

    Die Preiserhöhung, die mit dem Abschalten der analogen Telefonie für das Betreiben von anlogen Endgeräten durchgeführt wurde, sehe ich durchaus als Nachteil an.

    Es gab bei meiner Schwiegermutter keine Preiserhöhung. Sie hat es gar nicht gemerkt, lebte 40 Jahre in der Wohnung. Ich wunderte mich nur und als Hausnotruf Anstand habe ich mich erst damit auseinandergesetzt. Die Umsetzer standen auf der Straße, konnte mal einen Blick reinwerfen. Wurde ja sogar preiswerter, weil die Mietgebühr für das Tastentelefon weg fiel, nach 20 Jahren :D:D:D:D

    Alles richtig was Du schreibst, trifft jedoch nicht den Ausgangspunkt dieses Threads. Da ging es um die Entscheidung von Investoren Milliarden in die GF-Firmen zu investieren und um die Frage, warum dies nicht schon rund 10 Jahre früher geschehen ist.

    Das ist es aber. Zu diesem Zeitpunkt war doch der Bedarf noch weiter weg. Und wir sehen ja auch heute, wie bescheiden die Marketingabteilungen es nicht schaffen den Bedarf zu wecken. Und zwar bei der einzelnen Person/Haushalt. Das ist doch die desaströse Kommunikation vor Ort schuld, dass da der Bürger da nicht ran will.

    Ich erinnere mich wie die Telekom nach der Wende in Ostdeutschland GF verlegt hat und nicht in der Lage war Internet darauf zu liefern beim Endkunden. Es gab einfach keine Konsumer-Endgeräte für GF. Und das waren reichlich Plattenbauten.

    Und das war der Fehler der Telekom. Anstatt, wie beim Wechsel von POTS auf VoIP einfach stur zu machen, da darf dann in Endeffekt aber kein Kupferanschluss beim Kunden bestehen bleiben, hat man sich vor diesem "radikalen Schritt" gescheut und lieber Parallelstrukturen aufgebaut, die man jetzt längerfristig nebeneinander betreiben muss.

    Der Wechsel zu VoIP hat doch so gar nichts mit dem Träger zu tun. Das wurde deshalb betrieben, weil damit die Backbone besser auslasten werden könnten. Die Endkunden waren da erst einmal gar nicht im Blick.

    Ach schade, ich dachte ggfs. hätte jemand die Daten vom DG GPON Modul ausgelesen und auf das SFP Modul von Unifi übertragen... (siehe https://github.com/Unifi-Tools/UFiber.Configurator)

    Dann werde ich das eben selbst testen ;)

    Viele Grüße und danke für die Rückmeldung

    Wir werden uns über deine INformationen sehr freuen. Nach dem aktuellen Wissenstand unterstützt die Box kein PPPoE. Und es gibt im UI.com-Store explizit den Hinweis:
    Note. This device is designed to be used with the UFiber OLT. Third-party OLTs may not be compatible or are unable to reliably connect to the ONU.

    Man kann sich die 50 € sparen und den ONT des Netzbetreibers nutzen. Aber ich will deine Spiel- und Forschungsdrang nicht im Weg stehen. Schön wäre es, auch wenn du deine Erfahrung in
    https://ubiquiti-networks-forum.de teilen würdest.

    Um den Kunden ging es auch gar nicht in den letzten Posts, sondern um die Finanzierung des Gf-Ausbaus.

    Auch ist bei technischen Entscheidungen der Kunde manchmal durchaus irrelevant. Beispielsweise bei Abschaltung der analog und ISDN-Telefonie.

    Und wer finanziert den? Alles wird nicht subventioniert, also müssen genug Kunden am Ende der Leitung hängen.

    Hier hatte der Kunde keinerlei Nachteile oder Änderung aktiv vornehmen müssen. So lieft an dem Anschluss meiner Schwiegermutter bis Herbst letzten Jahres am Telefonanschluss ein einfaches analoges Telefon. Dann ging sie ins Pflegeheim, der Nachmieter(25 Jahre) hat sich dann natürlich einen DSL-Anschluss schalten lassen. Die Umsetzung zu Analog erfolge im Straßenverteiler.

    Auf meine mehrfache Nachfrage bei verschiedene Gf-Netzbetreiber sah keiner Veranlassung dort (Berlin-Steglitz, Stindestr.) in absehbarer Zeit die MFH auszubauen.

    Nach Aussage des Nachmieters hat er VDSL 250.

    Ich finde, ihr macht alle die Rechnung ohne den Kunden. Ich würde sagen, dass 90 % der Kunden aktuell gar keinen Bedarf sehen auf GF zu gehen. Daher brechen überall die Nachfragen ein. Da ist der deutsche Kunde einfach zu konservativ oder auch zu wenig zukunftsorientiert/technikorientiert.

    Da werden es alle in Deutschland dran zu knabbern haben.

    Genau deshalb stellte ich auch die Frage, ob es hier eine technische Limitierung gibt. Im Internet findet man diese "spleißfertigen Kabel inkl. Gf-Ta" nur in max. 70m Länge.. :(

    Die technische Limitierung ergibt sich aus der Gesamtlänge vom PoP bis zum aktiven Gerät (Modem/ONT) dieser liegt bei den üblichen Anwendungen zum Endkunden bei 20 km. Somit sollten deine 70 oder 110 Meter nicht groß ins Gewicht fallen. Natürlich sind Kupplungen immer ein dämpfendes Teil in der Kette. Wenn allerdings von deinen HüP zum Gf-Ta gespleißt werden sollte, sollte dies sich gar nicht auswirken.

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…icationFile&v=1


    Auf Seite 45 gibts ne Liste von Anbietern mit Verlinkung auf die Schnittstellenbeschreibung und ob AON/GPON.


    P.S.: Kann jemand den Thread mal pinnen?

    Das Dokument ist sehr gut aufbereite und interessant zu lesen, allerdings sind die ISP-Liste doch recht alt und es fehlen einige (z.B. DNS:NET, Openinfra), aber ein Ansatz.

    Die erste Frage ist, warum musst du es machen?
    Die Strecke vom HÜP zum Gf-Ta ist doch Sache des Netzbetreibers. Der Gf-Ta ist dann der passive Übergabepunkt für die von dir eingekauften Dienstleistungen. Daraus ergibt sich die Frage, wie du an den HÜP kommst. Die sind grundsätzlich verschlossen.

    Vielleicht kannst du Bilder beibringen und um welchen Netzbetreiber es sich handelt.
    Für die 110m Leerrohr legen und den Netzbetreiber Bescheidgeben.

    Was Unternehmen Veröffentlichen und was anschließend davon erfolgt sind 2 vollkommen unterschiedliche Vorgänge. Ist hier auch so:

    Hauptort Vorvermarktung bis Oktober, danach Prüfung und "Bekanntgabe". Habe gerade zur Sicherheit den Status auf der HP noch einmal eingesehen: "In Prüfung". Dazu benötigt man also über 3 Monat Zeit.

    Das mit der Prüfung ist der zeitaufwendige Vorgang. Das betrifft ja auch die Wege zum/in den Ort, wo kommt der Anschluss her, muss über Privatgrund gelegt werden, ist das Land neben der Gemeinde involviert. Da gibt es bei der deutschen Bürokratie leider extrem viel zu klären mit Behörden. Und diese Arbeit macht sich kein Unternehmen vorher, bis sie nicht wissen wie viel es haben möchten.

    Hier ist es eine Landeshauptstadt ;)

    Ist doch nur Magdeburg. :D:D:D

    Dito

    Manchmal oder fast immer werden die Zögerer mit jahrelanger Wartezeit auf den Nachanschluss bestraft. Ich berichtete bereits im Forum darüber. Gut so.

    Das ist aber nur auf dem Land/kleine Ortschaften. Und auch nur dann, wenn noch nichts in der Straße liegt. Nur wird es wohl kein Kostenlos-Schnäppchen mehr sein.

    In Berlin-Mitte haben sie halt überall einfach in die Straßen gelegt und auf Zuruf/Nachfrage bei Hausverwaltungen ein Hausanschluss gesetzt.
    Bei dem ersten Anschluss im Haus wird das gesamte Objekt durch die Telekom erschlossen. Wenn dann einer später bestellt, wird einfach nur noch die Bohrung vom Treppenhaus in die Wohnung gemacht. Das dauert nicht ewig. Bekannter hat in Charlottenburg bei dieser Situation (er ist neu eingezogen) keine 2 Monate gewartet.

    Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, genau diese Einstellung meiner Nachbarn verhindert hier gerade den Glasfaserausbau. 85% Ablehnung für das OpenInfra Angebot.

    Das kann ich verstehen. Ist auf dem "Land" so, da wohne ich ja auch.
    In der großen Stadt ist es anders. Bei meiner Mutter hat die Telekom einfach angefangen den ganzen Ortsteil zu erschließen, sowie auf Nachfrage bei der HV auch gleich Hausanschluss einfach in den Keller gelegt und erst dann haben sie Hauswurfsendungen verteilt. Und dadurch, dass nur wir es beauftragt haben, wird jetzt im ganzen Haus Leitungen (Aufputz) gelegt.

    Das war jetzt auf die Wohnung von Phinos Mutter bezogen, dort war ich mir eigentlich sicher, dass die Telekom ausgebaut hätte und bei Wunsch nach Telefonie-Flat ins Mobilfunketz o2 der logischerweise zu wählende und auch ziemlich sicher verfügbare Provider gewesen wäre.

    Die 250/100 verwirren mich aber, das kann ja kein Telekom-Ausbau sein. Und auch die Telekom-Glasfaser-Tarife sind nicht teurer als bei DSL, das passt also auch nicht.

    Auch hier hast du recht, der Vertrag hat 250/50 bei GF an diesem Standort.
    Wobei die Preise bei Beauftragung vor 1 1/2 Jahren etwas anders waren.

    Und da es damals noch gar keine GF in der Gegend gab, ging es nicht Online(Rabat) und auch ohne Modem (meine 5540 liegt hier noch).

    Da wird es aber mal Zeit, zu renovieren. Sternverkabelung mit Leerrohren in meinem Gebäude Bj. 1963.

    Es geht, wenn man drüber nachdenkt und sich informiert.

    Btw. Das Nebenkostenprivileg für Koaxverkabelung endet Mitte 2024.

    Und wer bezahlt dies? Die meisten der Bewohner sind genauso und älter als die Häuser, die sehen kein Bedarf, nur Kosten, was bei der schmalen Rente sie nicht wollen.

    50/10 meinst du wahrscheinlich? Und welches Unternehmen hat ausgebaut, dass 250/100 angeboten wird?

    o2 ruft jedenfalls 37,50 monatich gemittelt über zwei Jahre für den 100er FTTH-Tarif auf und dieser hat auch die Mobilfunk-Flat.

    Du hast recht 50/10. Die Fritz!Box sagt das auf der Leitung 250/100 gehen. Also VDSL.
    Aber halt für 28 € und nicht 37,50 €, und dies reicht der überwiegend älteren Bewohner, die meisten wohnen dort schon seit Fertigstellung 1959, so wie meine Mutter. Das ist die Realität, die haben keinen Bedarf nach Neuerungen.
    Leider ist O2 nicht bestellbar gewesen als vor 2 Jahren die GF-Anträge zum Ausbau gestellt wurden. O2 bietet erst seit Jan. dieses Jahres an der Anschrift seine Verträge für GF an.

    Ich kann nur sagen, dass meine Mutter seit 2009 bei O2 ist und dsl classic s hat. Sind 28 € mit 50/25 und, dies war wichtig, Flat zu Festnetz und Mobil-Netz. Sie hat nur WLAN für ein Handy, später noch für den Fernseher zum Stream benötigt.
    Um bei Glasfaser wieder Mobil- und Festnetz-Flat zu haben ist man bei 24 Monate im Schnitt bei 48 €, hat dann aber 250/100. Aber ich konnte sie überzeugen, dass es eine Investition in die Eigentumswohnung ist.

    Leerrohre gibt es nicht erst seit gestern.

    Wer in neueren Bauten die DIN18015 missachtet, ist selber schuld und wird eben dann so bestraft.

    Ich habe seit 25 Jahren eine Sternverkabelung im Haus ...

    :D:D:D:D Die meisten Häuser in Berlin wurden zw. 1890 - 1920 und zw. 1950 - 1980 gebaut , also 100 bis 50 Jahre alt. Ist ca. 80 % des Wohnungsbestandes in Berlin. Und das sind 100.000er von Wohnungen in Mehrfamilienhäuser.
    Meine Mutter wohnt in so einem. Es war 2 Jahre Kampf, dass überhaupt ausgebaut wird. Von 16 Wohnungen pro Aufgang haben sich nur 4 für GF entschieden. Der Rest hat Internet über Kabel incl. TV (Vodafone) oder VDSL 250 Telekom & Co.

    Es besteht aus Sicht der Nutzer gar kein Bedarf und somit werden sie nicht investieren. Und wenn es keine Kunden gibt, wird nicht gebaut. Ob es schlau ist? Aus Sicht des Mieters JA, warum soll er ohne Mehrwert mehr zahlen. Alle GF-Tarife kosten hier im Monat 5-10 € mehr bei selber Bandbreite und in Verbindung mit TV/Streaming ist Vodafon/Kabel noch deutlich günstiger in den Paketen.