Beiträge von Phino

    Da gibt es schon ein paar Details, die es schlechter machen:

    - DOCSIS 3.1 mit weiterhin nur 50 Mbps Upload - oder implementiert Vodafone dann andere Konfigurationen?

    - HFC ist mit Abstand die energieintensivste Breitbandvariante.

    - Aktuell nicht sonderlich wichtig: Weniger Bandbreite im Segment möglich.

    Naja die GF-Tarife sehen auch nicht viel besser aus. bei 500 auch nur 100 und 250 sind es 50.

    Aber entscheidend ist halt, was die Wohnungsbaugesellschaft mitmacht. Wenn sie nur die Alternative über vorhandene Koaxial zulassen, weil keine Bautätigkeit, kannst du als Mieter nichts machen. Sie müssen dir angemessene Kommunikation geben, mehr nicht.

    Aber man kann ja dann immer noch bei DSL-Kupfer bleiben.

    Mein Tipp: Nimm Ethernet-angebundene Fritz Repeater. Ich habe die Dinger etagenweise optisch etwas versteckt und gerade mit Wifi6 funzt das wunderbar. Meine Geschmackspolizei würde mich steinigen, wenn neben den Rauchmeldern noch weiterer "Dinger" an der Decke hängen.

    War bei mir genau umgekehrt.
    " Die sehen ja wie die Rauchmelder aus" und da die im Flur hängen, wo ehedem kein Rauchmelder hängt war es okay. Und obendrauf haben die von Unifi auch noch eine in der Helligkeit steuerbare LED als Nachtlicht, gab noch ein extra Bienchen.

    Decken-APs klingen erstmal toll, sind aber auch gleich prominent zu sehen. Muss man wissen.

    Zudem bleibt die Frage, wie viele APs denn wirklich gebraucht werden. Ich habe in einer Etage einen Repeater per LAN in Deckenhöhe angebracht. Für eine gute Ausleuchtung der Etage ist eine erhöhte Position zu empfehlen. Die konnte ich, ähnlich wie bei e16, ganz gut verstecken und habe trotzdem eine gute Performance mit dem 1200AX.
    Zusammen mit dem AP eine Etage darüber (aber andere Ecke des Hauses) habe ich im ganzen Haus (EG/OG/Dachboden) guten bis sehr guten Empfang. Im Keller auch noch, aber das interessiert mich nicht sonderlich. Selbst im Außenbereich deckt der EG-AP noch ausreichend gut ab. Ist bei uns auch maximal +10m im Freien, da wir kuschelig in der Altstadt wohnen.

    In-Wall APs finde ich persönlich schwierig, aber vielleicht auch eine Überlegung.

    Wichtig ist dann nur, dass du ein System einsetzt, was das Roaming der Clients unterstützt. Aber das sollten die Systeme der verschiedenen Hersteller wohl alle (Stichwort 802.11k/v/r).

    Ich würde mal sagen, Nö. Die sind nicht wirklich sehr präsent, da sieht man eine AX 1200 von AVM deutlicher. Da muss man schon den ganzen Tag mit dem Kopf an der Decke laufen. ;)

    Und ich musste extra die LED eingeschaltet, sehr gutes Nachtlicht im Flur. WAF ist hoch.

    Das ist jetzt zu spät, und auch wenn ihr es nicht hören wollt: Auch das ist gut so. Denn wenn jeder mit einem laufenden Förderprojekt es einfach verzögern könnte, weil er auf bessere Förderbedingungen hofft, die es irgendwann vielleicht mal gibt, dann könnt ihr euch vorstellen, was passiert.

    Nein: Das Projekt wurde zu den damals geltenden Richtlinien bewilligt, und dabei bleibt es nun auch. Daran wird kein Gigabit-Koordinator der Welt was ändern.

    Nein. Die neuen Förderrichtlinien sind genau dafür da, um so etwas auszumerzen. Es muss halt nur nach den neuen Richtlinien für die Nachverdichtung gesorgt werden. Dies ist ein komplett neuer Vorgang mit neuer Antragsstellung.

    Ob der Themenersteller so lange warten möchte, bis dies durch ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber dies wäre genau jetzt die Aufgabe des Giga-Koordinator der Stadt solche Lücken zu schließen, mit den Mitteln, die ihn vom Gesetz-/Verordnungsgeber an die Hand gegeben worden sind. Ansonsten kann man seinen Sessel ersatzlos streichen.

    Was die Verzögerungen aus Vorprojekten betrifft, kann ich dies für Schöneiche bei Berlin bestätigen. Da gab es erhebliche Verzögerungen, wie man hört, aus unterschiedlichen Gründen (Gemeinde, die mit der Konkurrenz einen Vertag abgeschlossen hatte und sich gegenüber OI wohl nicht sonderlich kooperativ verhalten hatten, später Genehmigungsprozesse etc.).

    Das war 1zu1 bei uns genau so. Kooperationsvertrag mit DNS:NET der geheim war und unser Bürgermeister war komplett beratungsresistent gegen Argumente, dass OI doch die interessantere (bessere) Technik verbaut.

    Aus meinem Erfahrungsschatz kann ich berichten, das sich die 70+ Generation nur durch gleichaltrige oder ältere Personen überzeugen lässt.

    Als vor ein paar Jahren die Nachfragebündelung bei uns startete hatte der OT die 40%-Marke als erster erreicht, dessen 70+ Ortsvorsteher sich dafür stark gemacht hat.

    Zuerst müssen die ortsbekannten Multiplikatoren ran, danach erst Einzelpersonen. Haustürgeschäft ist auf dem Land mit großen AKzeptanzproblemen versehen. Zumal sich evtl. noch Mitbewerber (Telekom - Ranger Marketing) einschalten, die den Gf-Ausbau torpedieren.

    Da hast du so recht. Ich frage mich, wo die hoch bezahlten Marketing-Strategen in der Kommunikationsbranche sind, sie nicht erkennen, wie man die Nutzer gezielt anspricht.

    Aber es kann auch nach hinten losgehen, wenn ein Bürgermeister sich zu sehr einmischt. :(

    Sie sind halt nicht drin in der Ausschreibung. Die schon Jahre zurückliegen wird. Daher kann man nun wirklich nicht mehr viel machen. Hätten sie vor Jahren das mehr verfolgt, hätten sie da was machen können. Jetzt ist aber der Zug abgefahren.

    So ist es bei uns

    https://www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/ve…u-ortsteile.php

    Das ist doch quatsch.

    Ersten waren, die einzigen, die wussten, dass sie subventionierten Ausbaubetreiben wollen, die Stadtwerke. Und warum ist dem Giga-Koordinaten nicht aufgefallen, dass ein großer Teil nicht hineinfällt. Er hätte zum einen den Netzbetreiber entweder festnageln müssen als Behörde, dass sie ausbauen oder die Willensbekundung ignorieren.

    Zweitens ist er als Bediensteter der Stadt dafür verantwortlich, dass er über diesen Missstand proaktiv die Bürger über ihre Entscheidungen und Auswirkungen informieren muss.

    Das ist Teil des Verwaltungsrechts zwischen Bürger und Verwaltung.

    Euere Herleitung der Bürger müsse sich informieren über Projekte der Verwaltung, ohne, dass sie diese der Öffentlichkeit bekannt gemacht haben, ist falsch.

    Das besondere Geschmäckle ist ja dann auch noch, sich als OB und Koordinator später öffentlich und medienwirksam feiern zu lassen.

    Unser Bürgermeister hat sich solche Sachen auch erlaubt (nicht nur bei GF-Ausbau). Er hat nur 2 1/2 von 8 Jahren geschafft.

    Die sehen nur das andere nichts bezahlen. Aber sie sollen bezahlen. Dabei wird aber immer vergessen das dieses Unternehmen bei ihnen einen geförderten Ausbau machen. Also nicht aus Eigennutz so gesehen. Daher müssen und können sie nicht anders als Geld zu nehmen, für das Anschließen nicht geförderten Objekte (Hauser und Wohneinheiten). Die Arbeitskosten sind so oder so sehr oft schon so knapp bemessen bei Ausschreibungen.

    Na so ist es ja nicht.
    Die Anderen bekommen etwas kostenlos, weil bei der Erhebung keiner dazugeschrieben hat, dass die Straßenseite irgendwann mal VDSL bekommt. Daher ist genau dies einer der großen Fehler der praxisfernen Richtlinien, dass eigentlich geprüft werden müsste bei Umsetzung, ob den die bloße Willenserklärung einen Netzbetreiber zum Aufrüsten auch eingehalten wurde. Ansonsten ist es eine Verarsche des Bürgers auf Kosten seiner Steuergelder.

    Aber es gibt ja neue Förderrichtlinien, die genau dies erkannt haben und eine „Nachverdichtung“ zulassen. Da muss dann der Gigabit-Koordinator mal ran.

    Zur Feststellung der Förderwürdigkeit wird der Förderantrag nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 der Gigabit-Richtlinie 2.0 anhand eines Kriterienkataloges von der zuständigen Bewilligungsbehörde geprüft und bepunktet:
    (1) „Nachholbedarf“: Hoher Anteil weißer Flecken
    (2) „Synergienutzung“: Verbleibende Versorgungslücken nach bereits realisiertem oder zugesichertem marktwirtschaftlichem bzw. gefördertem Ausbau

    Noch mal ganz deutlich nur für dich: Es interessiert niemanden, was ihr habt, sondern es interessiert ausschließlich, was zum Ausschreibungszeitpunkt als mögliche Bandbreite dokumentiert war. Das ist für die Förderung maßgeblich. Und nur das.

    Hier gibt es nur die Variante, dass der Anschluss selber aufgerüstet wird auf VDSL, was ja auch keiner machen will. :(
    Man könnte da vielleicht noch mit der Nichterfüllung des Vertrages um die Ecke kommen. Siehe BundesNetzA

    Also die EA Versionen sind für den Standardbetrieb alle stabil. Ich nutze die EA seit dem ich die UDM SE vor 3 Jahren gekauft habe. Noch nie ein Reinfall.
    Es sind wahrscheinlich 99 %, die dich gar nicht betreffen.
    Außerdem gibt es ein sehr gut funktionierende Backup-System. Das solltest du sowieso mindestens einmal gemacht haben.
    Aber man sieht da gut, was an Funktionen hinzukommt, bei IPv6 wird gerade viel Gutes getan.
    Du kannst ja erst einmal bei den EA-Versionen mitlesen.
    Es geht dann eher um solche Sachen wie, dass die Gutschein-Codes für den Gastzugang mal wieder nur auf eine einzelne Seite gedruckt werden und nicht gleich 10 auf einer. Oder dass irgendein Abrechnungssystem für die Gutschein-Codes nicht funktionieren.

    Aber ich kann dich beruhigen, Gastnetze funktionieren auch ohne Bezahlung und Gutscheine. ;)

    Moment, das sind Föderrichtlinien, und die haben durchaus ihre Berechtigung. Das mag bei euch zu merkwürdigen Situationen führen und sich ungerecht anfühlen, aber die haben sich auch häufig bewährt.

    Hier ist der Fehler schon passiert, als die sinnbefreiten Förderrichtlinien erlassen wurden.

    Da hätte drin stehen müssen als Beispiel, wenn 40 % von Anschlüssen in einer Straße unter Durchsatz 50 MBit/s liegen ist die ganze Straße auszubauen. Dies wäre ein praxisnahe Umsetzung im Geiste der Digitalwende.
    Möglicherweise steht so etwas im Gesetz/Verordnung nur die Richtlinen sind nicht weit genug gefasst.

    Die anderen Anbieter die eigenwirtschaftlich den Glasfaserausbau betreiben, bekommen auch kein Geld. Und bieten die Anschlüsse trotzdem gratis an.

    Nur DOKOM21 kassiert doppelt, erst die Fördermittel und dann bei den Anwohnern)!

    Aber wenn die DOKOM21 tatsächlich zu 90 % der Stadt gehört, wäre hier mal eine gute Öffentlichkeitsarbeit eurerseits vonnöten. Man fängt mit Stadtteilzeitung und Stadtzeitung an. Dann noch einen Radiosender dazu nehmen und dann das ganze mit der Opposition in den Stadtrat tragen. Kreativ sein.

    Bei einem AON-Anschluss benötigt man nur einen Medienwandler von Licht auf Strom (Glasfaser zu Ethernet).

    Dann kannst du einfach jedes Gerät mit Netzwerkbuchse dahinter anschließen, welches DHCP kann. Natürlich würde ein PC dann direkt am Internet hängen (gefährlich ;)).

    Also in der USG Internet konfigurieren mit DHCP und ein Port auswählen. Patchkabel zwischen Medienwandler und USG verbinden reicht.

    Insgesamt verwundert mich die Haltung des Koordinator. Die Förderrichtlinien wurden doch erheblich angehoben, warum kann da nicht nachgelegt werden. Insbesondere sollte doch ein Mitarbeiter der Stadt ein Interesse daran haben, wenn das betreffende Unternehmen auch noch zu 90 % der Stadt gehört. Ich würde damit unbedingt die Öffentlichkeit/Presse suchen.

    Bei uns 3 Orte weiter gab es für eine Neubaustraße, das Problem, dass gar keiner bauen wollte. Telekom sagt da wird ja GF gelegt, sie machen kein Kupfer mehr und die für GF sagten "ja, irgendwann" Nachdem es mehrfach in der Presse eskaliert wurde incl. Gemeindevertreter, kam dann doch ein Anbieter um die Ecke. Da wäre doch mal Druck bei den Stadtverordneten mit einer Kleinen Anfrage hilfreich.

    Gigabit-Richtlinie des Bundes 2.0 - Gigabit Projektträger
    Das Förderprogramm im Überblick Am 03.04.2023 veröffentlichte die Bundesregierung die Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der…
    gigabit-projekttraeger.de

    Förderfähig sind Gebiete, die derzeit über kein Next-Generation-Access-Netz (NGA-Netz) verfügen (weißer Fleck) oder die über ein NGA-Netz verfügen, das derzeit keine Datenrate von zuverlässig mindestens 200 Mbit/s symmetrisch bzw. 500 Mbit/s im Download zur Verfügung stellt (grauer Fleck), soweit innerhalb der nächsten drei Jahre die geplante Telekommunikationsinfrastruktur den Endkunden keine Datenrate von mehr als 500 Mbit/s zuverlässig im Download zur Verfügung stellen kann (Aufgreifschwelle).

    Kriterienkatalog

    Zur Feststellung der Förderwürdigkeit wird der Förderantrag nach Nummer 3.1 oder Nummer 3.2 der Gigabit-Richtlinie 2.0 anhand eines Kriterienkataloges von der zuständigen Bewilligungsbehörde geprüft und bepunktet:
    (1) „Nachholbedarf“: Hoher Anteil weißer Flecken
    (2) „Synergienutzung“: Verbleibende Versorgungslücken nach bereits realisiertem oder zugesichertem marktwirtschaftlichem bzw. gefördertem Ausbau

    GlasfaserrebellenDO : Was verlangt die DOKOM21 denn konkret? Auf der Webseite ist von einem "Mitverlegerangebot" von 595 Euro bei Bestellung eines Tarifs die Rede, und 2380 Euro ohne Tarifbuchung. Ist das auch das Angebot das ihr bekommen habt?

    Die ca. 700 € zahlt man ja auch für einen neuen Kupferanschluss bei der Telekom, mit Internet ca. 500 €. Da wäre das Angebot nun kein ungewöhnlicher Preis.

    Eine Überlegung wäre, ob die BundesNetzA da helfen kann, wenn die Telekom ihr bestätigt, dass es keinen Ausbau ihrerseits gibt. Wenn die Grundlage für die Subvention sich ändert, müsste es doch möglich sein, diese zu ändern. Da wäre dann ja der Gigabitkoordinator gefordert. Aber dafür benötigt man dann wieder eine langen Atem.

    Zum anderen die Frage, ob ein anderer Netzbetreiber DSL aufrüstet. So war es bei uns vor 5 Jahren, da hat DNS:NET (lokaler Anbieter in Brandenburg) die Kabelverzweiger (KVz) übernommen und aufgerüstet. Dies war bei uns als Zwischenlösung bis GF kam im letzten Jahr.

    Ich kenne die Situation in der Bauphase. Es betraf mich auch vor 5 Jahren.
    Letztlich kannst du meiner Meinung nach nur Kupfer und Glas bestellen. Wann du GF bekommst, steht in den Sternen. Da kann noch so viel dazwischen kommen. Kupfer bekommst du zuverlässig. Allerdings nach meiner Erfahrung Vorlaufzeit ca. 6 Monate.

    Ich würde aber auf jeden Fall schon mal Leerrohr am Hausanschluss anlegen. Ich vermute, es gibt bei euch die übliche Hauseinführung. Da sind ja 4 Leerrohre vorhanden. Eines ist üblicherweise für Kommunikation. An dem würde ich schon mal verlängern bis zur Grundstücksgrenze, nichts ist blöder, wenn sonst wieder Pflaster am Haus aufgenommen werden muss.

    Wenn du auf Internet angewiesen bist zum Einzug, wirst du an Kupfer nicht vorbeikommen. GF kann, wenn "in Prüfung" noch 1 Jahr oder länger dauern. Schneller wäre überraschend.

    EA-Version? Ich habe gestern schon mal alles geupdatet und sie ist auf aktuellstem Stand...

    Was sind denn die EA-Versionen?

    Dies sind Beta-/Testversion.

    Um sich dafür freizuschalten, musst du auf der Startseite der UDM es auswählen und dann warten. Dauert eine Weile, bis dein Gerät dran bist. ;)

    Alternativ kannst du die Software direkt bei UI.COM downloaden.