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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Phino

  • Welches G-PON Modul für TP Link VX800v

    • Phino
    • 19. März 2025 um 15:43

    Im Ubiquiti Forum haben 2 User von der Nutzung der Aktuellen LuLeey in 2 verschiedene sehr neuen Geräten mit 2,5 GB berichtet. Man muss die SFP-Module dazu fix auf 2,5 einstellen.
    Die Geräte waren die ganz neue Cloud Gateway Fiber und der Switch USW-Pro-8-PoE (120W).

    Der Switch Nutzer hat das Gf-Signal aus einem Nebengebäude, in der Gf-TA hing, zum Router im Haupthaus per VLAN wweitergereicht,per 2,5 GB Ethernet.
    Bei Unifi würde ich aber nicht darauf bauen, dass es auf Dauer funktioniert.

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Phino
    • 19. März 2025 um 13:59
    Zitat von sentry0815

    Dann musst du das ja nur noch an die in Deutschland zahlreichen "Fritzchen und Lieschen- Müllers" weitertragen, welche trotz dieses "ach so durchschnittlich teuren" Preis-Leistungsgefüges keinerlei Wechselwillen zeigen auf absehbare Zeit.

    Wie Erzknolle sinngemäß eben schrieb:

    Die Tariflandschaft für Glasfaser in Deutschland ist schlichtweg (noch) nicht attraktiv!


    Wenn man den Leuten wirklich gute Angebote mit echtem Mehrwert wie deutlich höhere (symmetrische) Geschwindigkeiten zum selben Preis von SVDSL/Kabel oder für sehr geringe Aufpreise noch höhere Geschwindigkeiten (s. CH) bieten würde in einer echten Wettbewerbslandschaft, dann würden sich so viele nicht querstellen oder den Nutzen nicht erkenne... .

    Ich sehe es sehr schwierig. Es gibt nichts, mit dem du den Durchschnittsnutzer ködern kannst,

    Gerade in den Gebieten, in den noch vor 4-5 Jahren auf VDSL umgerüstete wurde, gibt so gar keinen Grund zu wechseln für 98 % der Nutzer.
    Selbst mit einer 100er-Leitung geht 3x Stream plus Chat etc.
    Wenn also da nichts am Preis gemacht wird, passiert da nichts.

    Beispiel: Wohnanlage in Berlin-Mitte: 55 Einheiten, 4 Aufgänge. Insgesamt gibt es ganze 6 Glasfaseranschlüsse, die tatsächlich genutzt werden. Anschlüsse kostenfrei bis in die Wohnung durch Telekom. Weitere ISP waren sofort verfügbar, also optimal.
    Ja, die WEG hat die Aufwertung der Immobilie erkannt und schnell zugestimmt.
    Die 6 Anschlüsse sind 4 Eigentümer und 2 Mieter. Wir hatten vorher in der Wohnung VDSL 100, aber ich glaube, es ging mehr.
    PS: Im Haus gibt es auch noch Vodafone-Kabel, das ist aber, so habe ich gehört, grottig für Internet. Koaxial-Verkabelung aus den 60er in Baumstruktur.

  • Hat privater Glasfaserausbau eine Zukunft in DE?

    • Phino
    • 18. März 2025 um 16:59
    Zitat von mbo77

    Doch, da wurde sehr viel durch den geförderten Ausbau bereits behoben, bzw. die Projekte sind in der Umsetzung bzw. Zielgeraden.

    Die Zeiten von ADSL bis 16 Mbps sind auf der Angebotsseite weitestgehend obsolet. Wenn der Kunde das weiterhin wählt, selbst Schuld.

    Das sehe ich so gar nicht.

    Gerade der deutschlandtypische geförderte Ausbau war und ist vollkommen bescheuert. So hätten wir gefördert werden müssen, mit 6 MBit/s, aber das Problem war, dass von 26 voll erschlossenen Grundstücken nur einer zum Zeitpunkt der Erhebung 2018, lief/ fertig gebaut war. Die anderen waren noch in der Bauphase. Alle muss sich den Cu-Anschluss von der Telekom für 700 € kaufen. 2019 kam zum Glück DNS:NET mit eigener Technik und übernahm komplett unsere Cu-Leitungen und hat sie mit SVDL eigenwirtschaftlich versorgt. 2022 gab es dann Gf für den ganzen Ort von DNS:NET.
    Jetzt, heute, 18.03.25, wurde das einzige Haus von damals in der Straße von der Telekom per GF angeschlossen. Andere wollten auch in der Straße, keine Chance.

    Solange dies so läuft, ist DSL-Cu-Abschaltung in noch sehr weiter ferne und es wird extrem viel Subventionsgeld verbraten.

  • Regional-Bereich - Sachsen > Nord-Sachsen GF-Ausbaustand DGN

    • Phino
    • 15. März 2025 um 21:36

    Hat 14 Tage Frühjahrsschlaf gehalten. ;) Letztendlich ist bei ihm der Name Programm.

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • Phino
    • 15. März 2025 um 13:07

    Es gibt da wohl einen Unterschied, ob man lokal sich nur mit PW anmeldet, mit Benutzer und PW oder von extern mit Benutzer/Pw kommt.

  • Mehrere GF Verträge

    • Phino
    • 15. März 2025 um 13:04
    Zitat von Peakflow

    Ich versuche das mal zu erklären:

    Aktuell baut die Glasfaser-Nordwest aus. Die bieten selbst aber keine Leistungen an, kümmern sich nur um die Infrastruktur, haben aber verschiedene Provider, wie O2, örtliche Anbieter, Telekom etc.

    Dann gibt es die deutsche Giganetz, die haben Ihre Quote aber nicht erreicht. Also war davon auszugehen, dass die nicht ausbauen, was jetzt auch nicht geschieht.

    Alle Anbieter haben damit geworben, dass, wenn man sich jetzt entscheide einen Vertrag abzuschließen, die Installationskosten wegfallen, Leerrohr, einblasen, ich glaube es waren circa 900,-€.

    Also hatte ich 2 Möglichkeiten: Hoffen, dass die deutsche Giganetz dennoch ausbaut und falls nicht, die 900,-€ zahlen für den Anschluss, oder darauf spekulieren, dass die wirklich nicht ausbauen und die kosten für die Installation bei einem anderen Provider sparen.

    ich entschied mich für letzteres und ging davon aus, dass nicht ausgebaut wird und sich das Thema von alleine erledige.

    Dann kam irgendwann ein Brief, dass die deutsche Giganetz das Netz der Glasfaser Nord-West nutzen wird.
    Den Termin für die Installation erhielt ich von Glasfaser-Nordwest kurz darauf.

    Darauf hin habe ich mit beiden Anbietern (örtlicher Anbieter und der deutschen Giganetz) gesprochen, der örtliche Anbieter hat mich netterweise aus dem Vertrag gelassen.

    Was ich nicht wusste, dass damit auch der Termin für das einblasen wegfällt. Da Glasfaser-Nordwest für das Netz verantwortlich ist und ich ja einen Vertrag bei jemanden habe, der das Netz nutzen wird, ging ich davon aus, das wird schon laufen.

    ich hoffe ich konnte das etwas verdeutlichen.

    Alles anzeigen

    Ja, jetzt sind die Verhältnisse geklärt.
    Was mich in meiner bis jetzt gesammelten Erfahrung bestätigt. Das Giganetz wird erst tätig, wenn das Netz von Glasfaser-Nordwest steht und funktioniert, erst dann werden sie deine Anschluss setzen lassen durch Nordwest als Netzbetreiber.
    Glasfaser-Nordwest hat von vornherein Kooperationen mit den anderen ISP geschlossen, somit alles in einem "Aufwisch".
    Giganetz ist erst später aufgesprungen als sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr selber ausbauen konnten, wollten aber die Vorverträgen nicht canceln, schlecht nach außen und bei den Investoren.;)
    Ich vermute, Giganetz wird andere Konditionen bei Nordwest haben als die ISP, die von Anfang an dabei sind.

    Jetzt wahrscheinlich zu spät etwas zu beschleunigen, du wirst warten müssen. Selbst wenn du bei Giganetz kündigst und zum alten ISP wechselt wird es den physikalischen Anschluss kaum noch beschleunigen.
    Was mir aber immer noch nicht klar ist, warum du den ISP, nicht den Netzbetreiber, wechseln wolltest. Günstiger, schneller?

  • Deutsche Glasfaser und Ubiquiti Router

    • Phino
    • 14. März 2025 um 22:11
    Zitat von Andrea56

    1. Ubiquiti gateway ultra
    2. weiß ich nicht, war direkt von der DG und bin auch gerade nicht zuhause
    3. direkt, mit einem Cat 8.1 Kabel :D
    4. Ist von einem Fachmann vorgenommen worden
    5. ja, geht auch insgesamt nur um den Upload
    6. die gleichen Ergebnisse überall

    Die Cloud Gateway Ultra ist ja extrem neu am Markt. In Europa erst seit dem 21. Feb 25.
    Ihr müsst vorher etwas anders gehabt haben.
    Für die anderen, die UCG-Ultra hat nur Ethernet. Kosten etwas bei 110 €.

  • Deutsche Glasfaser und Ubiquiti Router

    • Phino
    • 14. März 2025 um 17:15
    Zitat von Andrea56

    Wir haben seit dem 12.11.24 einen Anschluss bei der Deutschen Glasfaser.
    Wir hatten von Anfang einen schlechten Upload (unter 10) und dank des auch miserablen Kundendienstes haben wir jetzt ab Ende März kein funktionierendes Internet mehr weil der Vertrag mit Vodafone endet.

    Auch wenn diese Prozesse eigentlich automatisiert sind, hat schon mal jemand an einen Tippfehler aufseiten des ISP gedacht. 1000/10 anstelle von 1000/100. Weil wenn das Problem seit Aktivierung besteht und es egal ist, ob Laptop oder Router dran hängt, wäre dies eine Möglichkeit. Ich weiß ja nicht, was beim Auftrag händisch eingetragen wird, wenn unter anderen gesetzt wird: "Kundeneigner Router".

    Und wenn der Techniker zum Testen kommt, hat er natürlich seine Zugangsdaten, die auf volle Pulle stehen.

  • DG Totalausfall seit 15.11. (13 Tage bisher)

    • Phino
    • 14. März 2025 um 15:10
    Zitat von tobix

    Aus der Erfahrung mit IPv6: Mit eigenem Router (selbst bei Nutzung des ONT) bist Du bei der DG generell selber schuld und bekommst praktisch keinen Support (außer Du bist von einer großflächigen Totalstörung betroffen, die wird zumindest bestätigt). Fühlt sich an wie Kunde zweiter Klasse.

    Jetzt kommst du mit so einen neumodischen Kram wie IPv6 um die Ecke. :D:D:D

    Mein ISP (DNS:NET) sagte/behauptete schon vor 4 Jahren zu DSL-Zeiten sie werden IPv6 einführen. Zum Glück haben sie es immer noch nicht geschafft und ich habe eine öffentliche IP. ;)

  • Mehrere GF Verträge

    • Phino
    • 14. März 2025 um 15:05
    Zitat von Peakflow

    Also verstehe ich das richtig:

    Ich müsste dann beide bezahlen? Das es heißt: Leitung ist belegt, zählt nicht als Argument?

    Das sind dann nicht nur ein paar "Mark"


    Und wie kann ich dann entscheiden, welchen Provider ich dann quasi benutze?

    Nein. Wer baut den tatsächlich das Netz aus?

    Bei dem schließt du ab, weil der dich zuerst rauf lässt.
    Der 2. Anbieter wird ja das vorhandene Glasfaser-Straßen-Netz nutzen, so zumindest habe ich dein Start-Post verstanden.
    Und wenn dem so ist, wird der erst anfangen dich an dem bestehenden Netz anzuschließen, wenn da vom eigentlichen Netzbetreiber alles fertig ist.
    Mir persönlich wäre es vollkommen egal, welcher von den beiden Provider für den Internetzugang es wird, für mich wäre nur entscheidend, wer baut das Netz, bei dem wirst du deinen physikalischen Anschluss als erstes bekommen.
    Und eins kannst du hier nachlesen, wenn der Wurm drin ist, dann ist es egal bei welchen Provider du bist.

    Zitat von Peakflow

    Baumaßnahmen begangen, Leerrohr wurde verlegt, Termin für das Einblasen der Glasfaser erhalten.

    Dann kam die Nachricht, dass die deutsche Giganetz das Netz von Glasfaser Nordwest mit nutzen wird.

    Da ich keine 2 Verträge bezahlen wollte, ließ sich der örtliche Provider darauf ein, meinen Auftrag zu stornieren.

    Das habe ich immer noch nicht verstanden. Warum springst du von einem Netzanbieter ab, der dir schon den Termin zum Einblasen gibt! Damit warst du doch schon auf der Zielgeraden.

    Was hast du dir davon versprochen, dass die anderen besser können? Dir war doch der zeitnahe Anschluss wichtig, mit dem neuen stehst du wieder hinten an.

  • Mehrere GF Verträge

    • Phino
    • 14. März 2025 um 10:26

    Man muss unterscheiden. Hast du 2 Anbieter, die beiden Glasfaser eigenständig bauen. Dann wird mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit einer den Rückzieher machen.
    Sollte nur der Örtliche bauen und der andere seine Zugangsdienste darauf anbieten, wärst du eindeutig mit dem Netzbetreiber/örtlichen Ausbauer besser bedient, weil ja beim Bau in Vorleistung geht und du dies mit dem Vertrag förderst. Der andere Anbieter wird frühstens dann verfügbar sein, wenn das gesamte Gf-Netz schon störungsfrei funktioniert. Und wenn du dann erst den Anschluss mit diesem Vertrag beauftragst, kann dies schnell mal 6 oder 12 Monate später sein.

    Also ich würde sofort wieder beim Örtlichen unterschreiben. Ein paar "Mark" mehr für einen früheren Anschluss.;)

  • DG Totalausfall seit 15.11. (13 Tage bisher)

    • Phino
    • 14. März 2025 um 10:18
    Zitat von frank_m

    Was einfach daran liegt, dass die Kundenanzahl größer ist. Im Verhältnis ist das nicht häufiger, als bei anderen Anbietern.

    Also solche Aussetzer lese ich bei Vodafone und Telekom nicht, dass Leitungen tagelang nicht funktionieren, nur weil jemand nicht richtig stecken kann. :P
    Gut, das Peering bei der Telekom soll bescheiden sein. Für die beiden Anschlüsse (Gf mit 500 und SVDL 250) kann ich da von keinen Problemen berichten.

  • [Zeitungsartikel] Hausbesitzer kann keinen Glasfaser-Tarif bei einem anderen Internet-Anbieter abschließen

    • Phino
    • 14. März 2025 um 09:25

    Ich wäre ja für ein simple Förderung für alle Anschlüsse gewesen und alle Leitungen vom Start weg Open Access.
    Die Förderung hätte sich nach den tatsächlichen, zum Zeitpunkt des Anschlusses verfügbaren DSL-Geschwindigkeiten berechnet.
    < 5 MBit/s = 200 €
    < 10 MBit/s = 100 €
    < 50 MBit/s = 50 €
    < 100 MBit/s = 10 €
    < 250 MBit/s = 5 €

  • DG Totalausfall seit 15.11. (13 Tage bisher)

    • Phino
    • 14. März 2025 um 09:15
    Zitat von frank_m

    Sorry, aber das ist doch einfach unmotiviertes Gebashe. Jeder kennt die Probleme mit Fachkräftemangel, und derartige Diffamierungen finde ich den Mitarbeitern gegenüber unangemessen. Ja, es ist nicht alles Gold, aber wäre es auch nur annähernd so schlimm, wie ihr es macht, dann dürfte kein DG Anschluss in Deutschland funktionieren.

    Das würde ich schon deutlich anders sehen, dazu tauchen die Probleme mit DG zu häufig hier auf. Und in die Rubrik "Vorsicht, Kunde" bei der c´t hat es die DG auch schon wiederholt geschafft.

    Das heiß natürlich nicht, dass andere so viel besser sind. Nur ist das Problem, gerade beim Erstanschluss von Glasfaser: "Friss oder stirb" man hat keine Wahl beim Netzbetreiber.
    Und gerade bei kleinen, örtlichen Anbieter ist Open Access Augenwischerei.

  • Nach Wechsel zu Deutsche Glasfaser: Ring-Klingel verbindet sich nicht mehr mit WLAN

    • Phino
    • 13. März 2025 um 08:58

    Das Problem ist mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die Klingel nicht mit den Sicherheitsmechanismen des Router umgehen kann. Diese Art von IoT Geräte sind da meist sehr bescheiden aufgestellt und können, wenn überhaupt, nur WPA 2. Wenn der Router fix auf WPA3 eingestellt wurde, wird es nichts.

    Ohne jetzt: "Habe ja gesagt", aber ein Router auf dem man kein Zugriff hat, geht gar nicht. Abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben.

  • Das zum Thema geförderter Ausbau - Gigabitförderung ist ein Witz

    • Phino
    • 12. März 2025 um 16:27
    Zitat von Sowieso

    Aber generell ist Förderung auch nicht dazu da um den Großteil der Haushalte auszubauen, sondern primär besonders aufwendig zu versorgende. Da scheinen DNS:NET und OpenInfra in der Tat rund um Berlin nicht besonders aktiv.

    Sie sind hier sehr aktiv, auch die abgelegene und kleinen Orte vollflächig anzubinden.
    Dadurch gibt es nicht solche, aus meiner Sicht, unmögliche Situation, wie hier immer wieder beschrieben, dass in der Straße Glasfaser liegt, aber nur eine Seite oder einzelne Gebäude Anschlüsse bekommt und die andere nicht, weil sie irgendwann mal vor 5 oder 7 Jahren nur 5 MBit/s zu viel hatten. ;)

  • Das zum Thema geförderter Ausbau - Gigabitförderung ist ein Witz

    • Phino
    • 11. März 2025 um 20:18

    Die beiden Anbieter DNS:NET und OpenInfra sind mit Abstand am stärksten vertreten in den ländlichen Gemeinden rund um Berlin. Beide sagen aber, dass sie nur eigenwirtschaftlich ausbauen. Sie sind personell gar nicht in der Lage in ihren Verwaltungen diesen Förder-"Kram" abzuwickeln, dies ist viel zu aufwendig bei zu wenig tatsächlichen Anschlüssen, die anderen Liegenschaften in der Nähe können damit nicht verbunden werden.
    Effekt in unseren Ort. Alle haben GF-Anschlüsse von DNS:NET, mit ca. einem Jahr Verspätung haben einige wenige zusätzlich von der Telekom einen zweiten Anschluss bekommen.

    Wir haben keinen geförderten Ausbau bekommen. Bis heute gibt es unsere Straße nicht bei der Telekom. Unsere Straße wurde 2001 durch die Gemeinde gewidmet. Das einzige Haus von 26 war die Nr. 1 mit einem DSL-Anschluss über die Adresse der Vorholzstr. mit 16 MBit/s, tatsächlich keine 6 MBit/s im Jahr 2018.
    Zum Glück kam 2019 DNS:NET, nutze die in der Straße vorhandenen Leitung und schloss diese am eigenen Straßenverteiler mit SVDSL an, 2023 gab es dann sogar Gf für alle.

    Hellblau, Rilkestr., Brieselang. 15 min bis zur Stadtgrenze Berlin.

  • Endgerätewahlfreiheit - aktueller Bericht

    • Phino
    • 11. März 2025 um 14:29
    Zitat von Christos

    Die hatte doch eine Frist von einem Monat, um einen Anspruch zu erheben. Dieser Monat ist doch längst vorbei, oder? Oder wurde der Anspruch bereits vorher eingereicht und ist erst jetzt bekannt geworden?”

    Das ganze zählt erst ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Muss man mal schauen wann dies war.

  • Das zum Thema geförderter Ausbau - Gigabitförderung ist ein Witz

    • Phino
    • 11. März 2025 um 11:55

    In meinen Augen kann sich da keiner beschweren über unnötigen Überbauung mittels Fördermittel bei den extrem geringen Mittel.

    Wenn ich mir da die abgeflossenen Mittel in Brandenburg anschauen und dann sehe, wie viele hier schon Glasfaseranschlüsse haben, dann waren die Fördermaßnahmen wohl eher ein Witz bei ihrer Umsetzung.

    Heise-Artikel

    Von den 8,3 Milliarden Euro, die zur Förderung des Glasfaser-Ausbaus bewilligt wurden, sind für die Förderjahre 2021 bis 2024 gerade einmal 91 Millionen Euro tatsächlich kassenwirksam geworden, also von den Antragstellern auch wirklich abgerechnet worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion hervor.

    Besonders auffällig ist der Unterschied bei den bewilligten und abgeflossenen Mitteln bei vier Bundesländern: Für Mecklenburg-Vorpommern wurden über die Jahre zwar fast 500 Millionen Euro zugesagt – tatsächlich genutzt und abgerechnet wurden aber gerade einmal 28.146 Euro. Auch Brandenburg schafft es offenkundig nicht, seine Breitbandprojekte umzusetzen: von gut 500 Millionen Euro sind hier erst 50.000 Euro tatsächlich abgerufen. Doch auch in den anderen Bundesländern ist die Diskrepanz zwischen bewilligt und bezahlt enorm: rechnerisch am besten stehen Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg da, die immerhin jeden 55. beziehungsweise jeden 66. Förder-Euro abgerufen haben. Doch im Fall von Baden-Württemberg ist das keineswegs Ausweis eines gut voranschreitenden Breitbandausbaus.

    Für die Branche ist das keine Überraschung: "Die Umsetzung von Förderprojekten dauert durchschnittlich sieben Jahre und ist sehr komplex", sagt Sven Knapp, Leiter des Hauptstadtbüros des Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko). Die Idee, dass die staatliche Ausbauhilfe den Gigabit-Ausbau beschleunigen würde, sei falsch, meint er – sie sei aber für sonst unwirtschaftliche Gebiete die einzige Möglichkeit, die aber nach wie vor zu kompliziert sei. "Die nächste Bundesregierung sollte die Vorgaben für die Gigabitförderung vereinfachen und an die Ausbaupraxis anpassen und ausschließlich und zielgerichtet in Gebieten fortsetzen, in denen die Internetversorgung besonders schlecht und ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unwirtschaftlich ist", fordert Knapp.

  • Glasfaser mit der Telekom - Verlegung/Verkabelung im Mehrfamilienhaus

    • Phino
    • 6. März 2025 um 10:30
    Zitat von marcelul

    Man könnte ja theoretisch dann den Anschluss weiterhin in der mittleren Etage betreiben und dann entsprechend per LAN-Kabel in die weiteren Geschosse verteilen, oder? Ich gehe mal davon aus, dass nicht alle Glasfaserdosen im Gebäude über einen Anschluss / Tarif laufen können, oder?

    Grundsätzlich sollte man bei der Ersterstellung alle Wohnungen anschließen. Nach meinen Erfahrungen schließt Telekom aber nur die Wohnung in einem MFH an, die auch einen Vertrag macht. Ihr seit mit 3 Wohnung an der Grenze zu MFH.

    Also der Hausanschluss (HüP) kommt kostenfrei, die Gf-TA in den Wohnungen erst nach Vertragsabschluss. Die Telekom baut nur noch passive TA. Wenn du alle Leistungswege vorbereitet hast und nett bist zum Techniker könnte es sein, dass du es für jede Wohnung bekommst.

    Bei der Hausbegehung (Protokoll) wirst du es nicht durch bekommen ohne 3 Verträge. ;)

    Jetzt zum weiterverteilen:

    Es bleibt alles beim Alten ;) also fasst. Du benötigst ein Gf-Modem. Danach kannst du den alten Router weiter betreiben. Sollte es eine Fritz!Box sein geht dies problemlos. Aber es wäre sinnvoll auf eine FB 55XX umzusteigen, diese hat dann das notwendige Gf-Modem integriert.

    Da die Telekom nur noch passiv baut, spart man sich mit einer eigener Gf-Fritzbox die Miete.

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