Ich brauche keine Rechtsberatung diesbezüglich. Das ist eine andere Baustelle, die ich auf dem Schirm habe. Hier bitte nur zur technischen Umsetzung.
Ich glaube eher, dass dies der erste und wichtigste Act ist.
Wenn du in deinem Haus öffentliche Kommunikation anbietest, bist du für alles verantwortlich, was auf der Leitung passiert. Urheberverstöße, Hacking, Beleidigungen etc. Das kann teuer werden. Dies ließe sich natürlich mit der geeigneten Hardware und Logs lösen. Aber bei dieser Art der notwendigen Vorratsspeicherung bist du auch der Verlierer (DSGO/TKG).
Außerdem bin ich extrem sicher, dass genau dein Vorgehen, deinen Anschluss gegen Geld/Gebühren an Mieter zu verteilen, in den AGB des ISP verboten ist. Du machst dich damit rechtlich sehr leicht angreifbar ggü deiner Mieter.
Es gibt eigentlich nur eine rechtlich sichere und kostengünstige Lösung: Jede Wohnung bekommt ihren eigenen Anschluss. Damit bist du fein raus und kannst die jeweiligen, soweit im Mietvertrag vereinbart, in der Nebenkostenabrechnung einbringen.
Natürlich kann man solche Konstruktionen erstellen, wie du dir vorstellst. Dies kostet aber Geld. Es gibt nur zwei Varianten:
1. Du hast tiefgreifende Kenntnisse von Netzwerken
oder
2. Du beauftragst jemanden.
Als Hardware würdest du in etwa dies benötigen.
Ein Router, der VLANs (separate Netze) verwalten kann. (Unifi, Mikrotik, ARUBA etc., kein AVM oder Speedport)
Switch (VLAN-tauglich und PoE).
In geeigneter Anzahl LAN-Dosen in den Räumen.
Für jede Etage WLAN-APs, die mehrere WLAN-SSIDs verwalten können (das ist zu koppeln mit den verschiedenen VLANs).
Jeweils pro Wohnung ein SIP-taugliches Telefon (WLAN oder LAN-PoE).
Du wirst bei der notwendigen Technik in etwa bei ca. 2000 € landen. Preiswerter geht deine Idee nicht, trotz rechtlicher Unsicherheiten.
Ich administriere und kaufe IT seit 28 Jahren für eine große Behörde.
Daher: 3x Fritz!Box oder Speedport an separaten Anschlüssen sind wirtschaftlich und rechtlich die sicherste Lösung mit dem geringsten Arbeitsaufwand.