Wie bereits verlinkt teilt sich das sichtbar nach Altersgruppen auf. Das Fernsehen (im engsten Wortsinne) wird schlicht aussterben.
Die SES fährt die Technik im Orbit inzwischen auf Verschleiß, weil der Löwenanteil der Investitionen dort am Anfang fällig wird. Super solange das noch ein Wachstumsmarkt war, schwieriger wenn der Markt schrumpft.
Zunächst wird nach und nach darauf umgestellt, direkt beim Empfänger für Satelliten-TV zu kassieren. Das dient nicht nur der Kostendeckung, sondern auch der Übersicht darüber, ob sich geostationäre Satellitenstarts überhaupt noch lohnen. Ein bekannter von der Bundesnetzagentur verpflichteter Internet-Anbieter hat jedenfalls nur welche im niedrigen Erdorbit.
Das ist viel zu kurz gedacht und dies nur aus deutscher Sicht. Geostationäre Satelliten werden weltweit neben TV‑Übertragungen auch für Kommunikation genutzt. Und es gibt viele Gegenden, in denen Streaming über Internet noch meilenweit von den Nutzern entfernt ist. Die werden weiterhin eingesetzt, nur wird man vermutlich eher auf kleinere erdnahe Systeme setzen und einmal wird es vielleicht mit Konstruktionen wie Starlink verschmelzen.
Aber ein Broadcast-System ist nach wie vor das günstigste und schnellste Nachrichtensystem.
Hinzu kommt noch, dass Broadcast deutlich leichter und schneller zu bedienen ist.
Wenn ich diesen Krux mit den Apps sehen/nutzen muss, kann ich nur den Kopf schüteln.
Ich schalte meinen Fernseher oder mein Radio an und kann es zwischen 0 und 3 Sekunden nutzen. Nicht so wie bei den Streaming-Apps von Magenta, Waipu‑TV etc., wo es ewig dauert, bis man einen Fernsehsender sieht.
Das nervt einfach viele Leute.