Sonderkündigung Glasfaseranschluss-Bestellung wegen Tod?

  • Hallo
    bei uns im Ort werden jetzt nach 2-3 Jahren die ersten Häuser fertig.
    So auch bei einer Verwandten, die ca. 12 Monate nach Bestellung verstorben ist. Wir hatten den normalen Telefonvertrag gekündigt und gingen davon aus das die Glasfaserbestellung auch storniert ist. Das Haus ist mittlerweile verkauft und wir waren überrascht, als die Tage mehrere SMS, bis hin zu "Ihr Anschluss wurde bereitgestellt" von der Telekom bzw. Glasfaserplus verschickt wurden.

    Meine Vorgehensweise wäre jetzt, einen Brief an den Anbieter (Telekom) zu schicken mit der Sterbeurkunde. Hier sollte das gleiche Sonderkündigungsrecht gelten wie sonst auch? Oder könnte die Erschließung in Rechnung gestellt werden, weil ja nun keiner den Anschluss (bis die neuen Besitzer es vollständig saniert haben), abnimmt.

    Grüße
    Erzknolle

  • Ich würde mich vielleicht mit den Käufern in Verbindung setzen. Wenn sie interessiert sind, sollte es lieber weiterlaufen bis zur Installation und dann erst die Kündigung des Zuganges (i.V.m. Sterbeurkunde). Hier kann man alles nachlesen.

    Wenn der Bauauftrag erst einmal storniert ist, passiert längere Zeit nichts mehr. Die Situation hatten wir bei meiner Mutter. Dort hat ein Eigentümer seine Wohnung verkauft und storniert noch vor der Ausbauphase. Daraufhin wurde alles im Haus storniert. Alle mussten ihre Anträge neu setzen, neue Hausbegehung etc. Das Ganze hat sich damit um mehr als ein halbes Jahr verzögert. :(

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  • Hallo
    Danke Euch. Ja, tatsächlich wollte ich die Kündigung nur rausschicken, wenn der Hausanschluss wirklich bereits erfolgt ist. Durch die SMS wird das suggeriert, ich fahre die Tage aber mal gucken
    Die Hauskäufer hatten wir angeschrieben, es gab leider aber keine Reaktion bisher.
    Ich denke aber, man wird erstmal 1-2 Jahre noch sanieren und braucht solange keinen Festnetzvertrag

    Grüße
    Erzknolle