Hallo zusammen,
ich habe dieses Jahr als Eigentümer meine Dachgeschosswohnung in einem Neubau-Mehrfamilienhaus bezogen (2. OG).
Während der Bauphase hat die Telekom in der Stadt Glasfaserausbau angeboten und der Bauträger hat einen kostenlosen Hausanschluss bestellt. Geplant war Glasfaser bis in die Wohnungen. Die Verlegung innerhalb des Gebäudes hat der beauftragte Elektriker der Baufirma übernommen.
Nachdem alles fertiggestellt war, hat sich herausgestellt, dass das Signal in meiner Wohnung nicht ankommt. Vermutet wurden einer oder mehrere Knicke in der Glasfaser bei der Verlegung. Das Problem besteht nur bei mir, bei allen anderen Parteien im Haus (auch auf der gleichen Etage) funktioniert es.
Laut Bauträger und Elektriker sei ein Tausch des Glasfasers nicht ohne großen Aufwand möglich. Man wisse nicht an welcher Stelle der/die Defekt/e seien und könne dies auch nicht messen. Man müsste die Wände aufreißen und prüfen.
Als Lösung wurde nun im beim Hausverteiler im Keller ein Schrank angebracht, in dem sich meine Glasfaserdose, das Glasfasermodem und ein LAN-Anschluss befinden. Der Router steht bei mir in der Wohnung und ehält dort sein Signal über das verlegte LAN-Kabel vom Keller.
Ich bin alles andere als begeistert von dieser Lösung und kann nicht so recht glauben, dass die Glasfaser nicht mehr ausgetauscht werden kann. Ist das denn wirklich so, dass dann alles aufgerissen werden muss? Die Telekom sagte mir am Telefon, dass eine defekte Glasfaser sehr wohl repariert und auch ausgetauscht werden kann - ???
Wie schaut es mit der aktuellen Situation mit Leitungsweg per LAN aus? Wie viel Geschwindigkeit verliert sich dabei?
Außerdem mache ich mir Sorgen wegen des Glasfasermodems. In der Anleitung steht explizit, dass es nicht in einem geschlossenen Schrank betrieben werden darf. Da dieser Kellerbereich aber für alle zugänglich ist, geht das nicht anders. Der Schrank hat oben und unten je ca. 5x12cm große Schlitze - reicht das zur ausreichenden Belüftung?
Vielen Dank schon mal!