Beiträge von HAL2001

    Es gibt gute Nachrichten.


    Nach jetzt einer Woche ist das Problem von der unternehmenseigenen IT gelöst worden. Es wurde ein neuer, anderer VPN Client installiert. Und damit funktioniert die VPN Verbindung zum Arbeitgeber meiner Frau wieder.


    Leider kann ich nicht sagen was exakt das Problem war und ob die Deutsche Glasfaser da nicht doch irgendwelche Karten im Spiel hatte. Weil, das Problem der nicht funktionierenden VPN Verbindung bestand bei einem anderen Anschluss der DG, ca. 1000m von uns entfernt bei Freunden, mit dem gleichen Notebook, ja nicht. Und diesen Umstand konnte sich auch die Hotline der DG absolut nicht erklären.


    Der IT-Mitarbeiter konnte mir nicht sagen, wo der Fehler genau lag. Auch welches Ereignis den Fehler am letzten Dienstag, während der ganz normalen Arbeitstätigkeit meiner Frau, auslöste, bleibt im Dunkeln. Aber er sagte, es hätte was, wie hier im Thread auch schon vermutet, mit einem Konflikt zwischen IPv4 und IPv6 Adressen zu tun.


    Vielleicht hat die Unternehmens IT die IP Probleme mit der DG jetzt, mit dem neuen Client, nur elegant umschifft. Ich weiß es nicht. Unterm Strich ist die Unternehmens IT nicht ganz unbeteiligt, weil sie immer noch auf IPv4 Technik setzt. Aber da sind sie ja zumindest in guter Gesellschaft. Ich habe gelesen, dass selbst große Tech-Giganten immer noch IPv4 Technik einsetzen.


    Der Client, der jetzt neu installiert wurde ist der „LANCOM Advanced VPN Client“ in der Version 4.14.

    Was der jetzt mehr kann, oder anders macht, als der vorher installierte VPN Client, kann ich nicht sagen, keine Ahnung.


    Ich möchte mich bei Allen, an diesem Thread Beteiligten, für die tatkräftige Unterstützung bedanken.


    PS: Der 2. Level der Deutschen Glasfaser hat sich immer noch nicht wieder gemeldet :-((

    Hast Du mal (z.B. unter "wieistmeineip.de") geprüft, ob Du aktuell noch über eine IPv6 angebunden bist? Das ist für eine funktionierende VPN-Verbindung sicher die Grundvoraussetzung.

    Habe ich schon mehrmals überprüft. Zuletzt gerade eben. Angezeigt werden eine IPv4 und eine IPv6 Adresse.


    In der FRITZ!Box ist die IPv6 Unterstützung aktiviert. Hat die Hotline der DG heute auch noch online geprüft, die können das bei sich am Monitor sehen, ob IPv6 am NT aktiv ist.

    Die FRITZ!Box wurde schon auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und komplett neu eingerichtet. Ein Softreset und Hardreset des NT wurde auch schon mehrmals durchgeführt. Das Notebook direkt am NT wurde auch schon ausprobiert. Das Notebook, der installierte VPN Client, wurde mehrfach von der IT überprüft. Das normale Internet funktioniert über den Anschluss ganz normal und performant. Ich glaube, einen lokalen Fehler bei uns im Haus, kann man so gut wie ausschließen.


    Vorhin haben wir wieder mit der IT gesprochen, sie wissen bis heute nicht, woran es liegt. Eine gute Fehlerdiagnose und klare Benennung des Fehlers, ist aber die Voraussetzung für eine Behebung des Fehlers. Alles andere ist Fischen im Trüben. Aber sie haben immerhin zugegeben, dass sie noch den einen oder anderen gleichen/ähnlichen in Arbeit haben. Ich wäre ja schon froh, wenn klar wäre, wo die Zuständigkeit liegt, bei der IT oder der DG.


    Die DG haben wir vorhin auch wieder angerufen, weil sich heute eigentlich der Second Level wieder bei uns melden wollte, aber nicht hat. Über den First Level bin ich wieder nicht hinaus gekommen. Die stellen prinzipiell nicht zum 2. Level durch. Der 1. Level hat wieder eine Notiz ans Ticket geschrieben und ich muss wieder warten, bis sich irgendwann jemand vom 2. Level bei uns meldet.
    Im Laufe einer Woche habe ich jetzt ungefähr 10 mal bei der DG angerufen. Jedes Mal habe ich mit einem anderen Mitarbeiter telefoniert, jedes Mal musste ich die ganze Geschichte neu erzählen, jedes Mal versuchte der Mitarbeiter zuerst das Problem auf seine Art zu lösen, bis er ganz schnell merkt, dass er da nichts ausrichten kann und dann auf den Rückruf des 2. Level verweist. Wann und ob die zurückrufen weiß man nicht. Kundenservice und Kundenserviceprozesse in ihrer höchsten Ausprägung :-((


    Immerhin funktioniert das Arbeiten mit VPN über den Hotspot des Arbeitssmartphone besser und stabiler als gedacht. Meine Frau „verbrät“ jetzt erst einmal das Datenvolumen des Smartphone. Mit 1-2 GB pro Tag kommt sie irgendwie hin, wenn keine größeren Videokonferenzen anstehen.


    Ich werde weiter berichten.

    Gl.Inet ist ein recht beliebter Anbieter, was man so liest. Es gibt diverse Produkte bei Amazon oder anderen Online Händlern.


    Der VPN-Router hängt hinter der Fritzbox und baut den VPN Tunnel auf. Alle Geräte direkt an der Fritzbox verhalten sich so wie vorher. Die Geräte hinter dem VPN Router kommunizieren über den Tunnel. Von daher gibt es keine Probleme mit DG oder deren IP Vergabe. Auch am Notebook muss man nichts einstellen, man muss sich lediglich mit einem anderen LAN oder WLAN verbinden.

    frank_m Vielen Dank für die Erkärung. Hört sich interessant an, da werde ich mich mal einlesen.

    Da würde ich aber einen kleinen Router mit VPN Lösung bevorzugen. Das dürfte erheblich preiswerter werden.

    Was wäre das denn für ein Router? Und könnte ich so eine Lösung in Betrieb nehmen, ohne Admin Rechte auf dem betroffenen Notebook zu haben? Und mit diesem VPN Router würde ich die Eigenheiten des Netzes der Deutschen Glasfaser bei der IP Vergabe in Richtung VPN Server ihres Arbeitgebers komplett umschiffen ? Und das beißt sich nicht mit der o.g. „Ein Router Philosophie“ der DG? Denn auf meine FRITZ!Box, mit ihren WLAN Fähigkeiten und ihrer DECT Telefonie, kann ich bei uns im Haus nicht verzichten.


    Das Firmen Notebook meiner Frau „gehört einem großen Konzern“ und ist vollkommen „zugenagelt“. Selbst im Internet Browser sind alle Einstellungen wie z.B. Proxy Server, ausgegraut. Ebenso Registry, VPN Client, sämtliche Tiefen der Systemeinstellungen usw. usw..


    Wobei ja immer noch nicht feststeht, was wirklich das Problem ist. Eine eindeutige Aussage der DG oder der arbeitgebereigenen IT dazu gibt es ja bis heute nicht. Ich hoffe, dass die DG oder die IT heute noch wieder anruft.

    Nur so als Info am Rande. Die Deutsche Glasfaser verfolgt seit geraumer Zeit die "nur ein Router pro Anschluss" Philosophie. Die DG hat ihre DHCP Lease Time auf 60 Minuten eingestellt. Das bedeutet, dass man mindestens 65 Minuten warten sollte wenn man dirket am NT die Geraete zwecks Tests tauscht. Andernfalls gibts keine IP. Bei IPv4 wird es aber auch zu 99,9% immer die selbe IP werden.

    Ja, genau so ist es gewesen. Ich habe eine gute Stunde gewartet und am Ende war es wieder die gleiche IP. Diese Philosophie der DG ist bei einer Fehlersuche, oder beim Tausch eines defekten Routers, nicht gerade förderlich.


    Im Internet gibt es so Seiten wie „Zeige mir meine IP“. Ist sowas zu empfehlen ? Wird da die IP richtig angezeigt ? Ist das die IP, die meiner Frau, bei der Nutzung von VPN zum Arbeitgeber, womöglich Probleme macht, oder ist das auch wieder nur ein Dummy?


    Wo kann man denn sonst noch „seine“ öffentliche IP sehen ? Ich habe hier schon gelernt, dass die IP, die die FRITZ!Box anzeigt, auch „nur“ eine interne IP ist und mit unserem Problem nichts zu tun hat.


    Das ganze Thema ist aber auch wirklich kompliziert.

    Ich könnte dir - vielleicht als Übergangslösung - einen VPN-Router zur Verfügung stellen der über IPSec eine VPN - Verbindung zu meinem Glasfaseranschluss herstellt. Diesen hängst du dann hinter die FB und den Laptop per LAN - Kabel an den VPN - Router. Das Gerät hat aber kein WLAN eingebaut.

    Das ist sehr nett, vielen Dank für das Angebot. Momentan arbeitet meine Frau über den Hotspot ihres Smartphones, und darüber mit VPN zu ihrem Arbeitgeber. Das ist nicht toll, funktioniert aber besser als gedacht. Der Verbrauch an Datenvolumen ist auch noch überschaubar, SAP usw. sind nicht so sehr datenintensiv. Parallel sind noch die Tickets bei der DG und bei der IT ihres Arbeitgebers offen bzw. in Arbeit. Ich warte mit möglichen Optionen noch, bis die Tickets geschlossen sind.


    Gestern hat endlich ein Mitarbeiter des 2. Level der DG angerufen. Ich sollte einen Werksreset der Fritzbox durchführen, das habe ich auch gemacht. Gebracht hat es nichts, außer einer Stunde Arbeit für mich, bis ich WLAN, Router, Mesh, Telefonbuch, Passwörter und alle DECT Telefone wieder eingerichtet hatte. Der Mitarbeiter der DG will sich heute wieder melden.

    Mit dem neuerlichen Ticket an die IT ihres Arbeitgebers wollen wir u.a. erreichen, dass die Protokolle am Gateway und am VPN Server angeschaut werden. Ich habe das Gefühl, die haben sich bisher immer nur ihr Notebook angeschaut. Nach wie vor haben wir ja keine wirkliche Diagnose, was genau der Fehler ist. Und ohne Diagnose, keine wirkliche Lösung/Heilung. Das ist wie beim Arzt :-))


    Selbst habe ich ausprobiert das Notebook meiner Frau direkt am NT anzuschließen, mit der Hoffnung, dass eine neue IP gezogen wird und die Fritzbox als Verursacher ausgeschlossen werden kann. Die Internetverbindung hat das Notebook, direkt am NT, nach langer Zeit auch aufgebaut, mit VPN erhalten wir leider weiterhin die gleiche Fehlermeldung.


    Dann habe ich versucht, die Fritzbox über ein Stunde lang abzuklemmen, in der Hoffnung, dass das Netz der Glasfaser die MAC Adresse der Fritzbox löscht und beim Wiederanschluss eine neue IP Adresse gezogen wird. Auch das hat nichts gebracht.


    Dann waren wir nochmal zu unseren Freunden, ca. 1000m entfernt mit DG Anschluss und auch mit einer Fritzbox. Das Firmen-Notebook meiner Frau funktioniert da nach wie vor, Internet und die VPN Verbindung werden direkt und schnell aufgebaut.


    Wenn die DG und die IT des Arbeitgebers das nicht hinbekommen, dann werde ich, zähneknirschend , einen DSL Anschluss von 1&1 für 30 Euro/Monat ordern und da das Firmennotebook meiner Frau dranhängen. Das ist eigentlich lächerlich, wenn man schon Glasfaser im Haus hat, aber immer noch günstiger wie jeden Tag 80 km hin und zurück ins Büro pendeln zu müssen.


    Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Vielen Dank an Alle. Ihr habt mir mit Eurer Kompetenz sehr geholfen, die Problematik überhaupt zu verstehen. Und die Lösungsansätze helfen mir auch weiter. Montag werde ich mich mit der IT Abteilung weiter auseinandersetzen und zuerst das Registry Thema ansprechen. Mit dem hier erworbenen Wissen wird mir das viel leichter fallen.


    Parallel werde ich heute Abend die FRITZ!Box mal für 2 Stunden vom Netz nehmen und vielleicht habe ich Glück und die DG erteilt der dann „neuen“ FRITZ!Box eine neue IP Adresse, die ohne Probleme funktioniert. Ja das löst nicht wirklich das Problem bzw. das Problem kann jederzeit wieder auftreten. Aber bis zum Eintritt des Problems konnte meine Frau an der DG 1,5 Jahre problemlos arbeiten. Vielleicht geht das ja noch einmal für 1,5 Jahre :-))


    Ich halte Euch auf dem Laufenden was aus der Sache geworden ist.

    Ein VPN Tunnel, sowas wie NordVPN oder andere vergleichbare Anbieter. Ein SOCKS Proxy auf das TOR Netzwerk könnte auch funktionieren. Das ziel muss es ja sein, dass dein Rechner unter einer anderen öffentlichen IP "erscheint", damit die VPN Server nicht verwirrt werden.


    Den müsstest du aber wohl auf einem externen Gerät, eine Raspi oder ähnlichem, einrichten, um Probleme in der Interaktion mit dem VPN Client auf dem Notebook zu umgehen. Außerdem braucht es vermutlich Admin Rechte für die Einrichtung.

    Gute Idee. Aber solche Tricks kann man in einem großen Konzern nicht anwenden. Ohne Admin Rechte geht auf dem Notebook nichts. Und selbst dann bewegt man sich als normaler Mitarbeiter auf dünnen Eis, wenn man am Standardclient des Konzerns herumbastelt.

    Mal den Worst Case angenommen, das Problem wird nicht zeitnah gelöst.


    Ich habe im Prozessmanagement, an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT, gearbeitet. Im gleichen Konzern wie meine Frau. Ich weiß wie die arbeiten und wie die ticken.

    Die IT wird nur wegen dem Einzelschicksal meiner Frau mit dem Netz der Deutschen Glasfaser, weder ihre VPN Server auf IPv6 Technik umstellen, noch in der Registry ihres Rechners eine Sonderlocke fahren, oder einen anderen VPN Client installieren. Alle tausende Rechner des Konzerns haben einen Schema F Standardclient installiert.


    Die werden sagen, dann wechsle doch den Anbieter. Würde ich ja machen, wenn das ginge. Wir wohnen auf dem Land, hier gibt es nur DSL mit 16Mbit. Wir waren glücklich, als die Deutsche Glasfaser hier auf dem Land Glasfaser verlegte und wir plötzlich 400 MBit bekommen konnten. Wir waren auch 3 Jahre lang sehr zufrieden. Ich könnte nur zur Telekom oder zu 1+1 auf Kupfer bzw. DSL 16 zurückwechseln. Aber das würde mir vollkommen widerstreben. Man hat ja auch noch andere Hobbies :-))


    Ich könnte bei 1+1 einen DSL 16 Vertrag für 30 Euro/Monat zusätzlich zur Deutschen Glasfaser buchen, und hänge daran ihren Firmenrechner. Das wäre immer noch günstiger, als wenn meine Frau täglich, hin und zurück 90 km, ins Büro pendelt.


    Was habe ich sonst noch für Optionen?

    alfalfa Du hast wahrscheinlich recht, das wäre nicht klug und das wahre Problem damit nicht gelöst.


    In der FRITZ!Box, unter Menü Internet, dann unter Online Monitoring gibt es die Möglichkeit die Verbindung zu trennen und neu aufzubauen. Laut zugehörigem Text in der FRITZ!Box sollen dann ggfs. eine neue IP Adresse und neue IPv6 Präfix vergeben werden.


    Ich habe das ausprobiert, nach ca. 2 Minuten steht die neue Verbindung. Aber die IPv4 und IPv6 Adressen sind identisch geblieben.

    Liegt das daran, dass sich die Technik der DG die MAC Adresse meiner FRITZ!Box merkt und dann die gleiche IPv Adressen wieder vergibt ?

    Ich habe gelesen, dass diese gespeicherten MAC Adressen nach ca. einer Stunde auf dem Server der DG gelöscht werden.
    Was ist denn, wenn ich meine FRITZ!Box ausschalte, eine gute Stunde warte, bis seine MAC Adresse auf dem Server der DG gelöscht ist, und dann wieder einschalte. Besteht dann nicht die Chance, dass die FRITZ!Box eine wirklich neue IPv Adresse bekommt, und diese neue IPv Adresse nicht doppelt belegt ist, bzw. problemfrei ist.


    Wäre das ein Versuch wert, oder ist das eine Schnappsidee eines Netzwerklaien ?

    alfalfa Eine Frage noch. Deine Fehlertheorie klingt für mich plausibel, auch ohne tiefgreifende Netzwerkkenntnisse meinerseits. Paßt diese Theorie auch noch damit zusammen, dass der Rechner meiner Frau, am DG Anschluss der 1000m entfernten Freunde einwandfrei mit VPN funktioniert ? Das von Dir geschilderte Szenario, spielt sich das im PoP der DG, vor unsere Haustür, ab, oder warum funktioniert ihr Rechner bei den Freunden.


    Um mir von der IT und der DG nicht vorwerfen zu lassen, dass es an unserer FRITZ!Box liegt, werde ich unseren Abschluss auf jeden Fall noch mit einer anderen FRITZ!Box, evtl. mit der Bix der Freunde, ausprobieren.


    Ich habe mal gelesen, dass man einen Rechner auch direkt an den NT anschließen kann. Würde das weitere Erkenntnise bringen ?

    Vielleicht kann die IT-Anteilung es auch mal mit dem VPN - Client von NCP versuchen:


    https://www.ncp-e.com/de/service/download-vpn-client/

    Auch Dir Danke für Deine Ideen. Aber da ist es ein Nachteil wenn man in so einem riesengroßen Laden wie einem DAX Konzern arbeitet. Die IT, mit bestimmt hunderten Mitarbeitern und mehreren großen Rechenzentren und Serverparks und teils outgesourcten Dienstleistungen setzt nicht mal eben eine anderen VPN Client ein.

    Auch bei der IT ihres Arbeitgebers ist es nicht einfach an „den“ wirklich kompetenten Mitarbeiter zu geraten. Auch da wird man erst mal an der Hotline, im First Level „abgefertigt“. Der Support sitzt übrigens in Tschechien, Indien und Vietnam :-(((

    Ich ahne jetzt, nach Euren Hinweisen auch, dass die IT nur ihr Notbook mehrmals geprüft hat, aber serverseitig nichts getan hat.

    Auch Dir Danke! Das mit Wireshark werden wir auch weitergeben.

    Die üblichen Dinge wie, FRITZ!Box durchstarten, Softreset NT, Hardreset NT haben wir mehrmals, ohne Ergebnis durchgeführt.


    Was ich noch überlege. Die FRITZ!Boxen mit unseren Freunden, bei denen ja mit dem Rechner meiner Frau VPN funktioniert, vorübergehend zu tauschen. Somit könnte ich einen Fehler der FRITZ!Box ausschließen und könnte gegenüber der DG bzw. jetzt ja eher der IT Abteilung, besser argumentieren. Weil die schieben es ja schnell und gerne auf den Router zu Hause. Ich wäre sogar bereit mir dafür eine neue, jungfräuliche FRITZ!Box zu kaufen. Alles immer noch besser, als wenn meine Frau perspektivisch nicht mehr im Homeoffice arbeiten kann und wieder ins Büro pendeln muss.


    ich befürchte, wir werden zwischen DG und IT Abteilung aufgerieben. Der eine schiebt es auf den anderen. Und wenn keiner was dafür kann, ist es die FRITZ!Box.

    Übrigens, unser Glasfaseranschluss arbeitet ansonsten ganz normal. Auf dem Notebook meiner Frau funktioniert sogar Skype normal weiter. Nur VPN, und damit SAP, Outlook, Zugriff auf Laufwerke usw. nicht.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, unterstütz das Eure These, dass der Fehler eher bei der IT und dort serverseitig zu suchen ist.


    Ich halte mich schon für technikaffin und der Umgang mit PC, Mac, FRITZ!Box usw. ist mir sehr geläufig. Aber die Tiefen der Netzwerktechnik sind für mich ein Buch mit 7 Siegeln :-))

    Auch das hilft. Du bist auch eher der Meinung, dass das Problem auf Seiten der IT Abteilung bzw. im Rechenzentrum /Serverseite ihres Arbeitgebers zu suchen ist.

    Vielen Dank für den Lösungsversuch und die kompetente Erklärung wie der Fehler passiert sein könnte. Wir werden die IT Abteilung darauf hinweisen. Bin gespannt, ob sie das versuchen werden.

    Es war ja die technische Hotline der DG. Was das kosten würde, ob dafür ein Tarifwechsel nötig ist usw. wurde nicht weiter besprochen. Weil ich selbst ja auch nicht beurteilen konnte, ob das unser Problem überhaupt löst.

    Mit was für einem Endgerät arbeitet deine Frau? Windows? Mit welchem VPN - Client wird die Verbindung aufgebaut?

    Sie arbeitet mit einem HP Notebook ihres Arbeitgebers. Der Arbeitgeber ist ein DAX Konzern mit eigener, großer IT Abteilung und eigenen Rechenzentren. Die Notebooks im Konzern sind alle nach einem Standardprofil konfiguriert. Die IT Abteilung hat den Rechner jetzt dreimal überprüft.
    Auf dem Notebook ist Windows 10 installiert. Wo kann man nachschauen, was für ein VPN Client es ist.
    Die Verbindung läuft dann über unsere FRITZ!Box 7590 und dem NT der Deutschen Glasfaser. Wie gesagt, ca. 1000m, ein paar Straßenzüge, weiter, bei Freunden, funktioniert ihr Rechner am Netz der Deutschen Glasfaser perfekt. Und 1,5 Jahre lief auch alles. Mitten in der Arbeit brach die Verbindung ab, ohne dass bei uns im Haushalt irgendwas geändert wurde.

    Ich habe gesehen, wie kompetent hier im Forum Probleme mit der Deutschen Glasfaser diskutiert werden. Das war der Grund, warum ich mich hier registriert habe. Vielleicht finde ich Hilfe für mein Problem. Und ich möchte anderen Kunden vom Kundenservice der Deutschen Glasfaser berichten.


    Wir haben seit zwei Tagen einen riesigen Ärger mit der Deutschen Glasfaser. Am Dienstag Nachmittag konnte meine Frau plötzlich nicht mehr arbeiten. Die VPN Verbindung zu ihrem Arbeitgeber kann nicht mehr aufgebaut werden. Wie haben nichts geändert, nirgendwo ein Update aufgespielt oder was verstellt. Es brach mittten in ihrer Arbeit ab. Wir nutzen eine FRITZ!Box 7590. Es hat bis dahin ca. 1,5 Jahre sehr gut funktioniert.


    Dann hat sich Dienstag die IT ihres Arbeitgebers versucht zu kümmern. Als das aus der Ferne nicht klappte, musste sie Mittwoch mit ihrem Rechner ins Büro, weil die IT da im Netzwerk mehr Möglichkeiten hat. Abends kommt sie nach Hause, will es hier ausprobieren, funktioniert nicht. Jetzt ist sich die IT Abteilung sicher, dass es an der Leitung liegt. Meine Frau hat ihren Rechner bei einer Kollegin, hier im Ort ausprobiert, funktioniert, an einem Telekom DSL Anschluss.


    Bei Freunden, an der Deutschen Glasfaser, ca. 1000 Meter Luftlinie entfernt von unserem Haus, funktioniert es mit dem Rechner meiner Frau auch. Nur hier nicht. Die Freunde haben eine Fritz Box 7560. Dieser Anschluss hängt an einem anderen POP als unser Anschluss.


    Wir haben bei der Glasfaser ein Ticket eröffnen lassen. Die melden sich aber nicht, ich habe schon 6 mal dort angerufen. Es prallt alles bei denen ab. Das Ticket läge im Second Level, es würde sich jemand melden. Der First Level an der Hotline will mir immer einreden, dass sie mit VPN nichts zu tun hätten, dass das ein Problem des Arbeitgebers meiner Frau wäre. Aber warum die Verbindung 1000 Meter weiter am Anschluss der Deutschen Glasfaser funktioniert, können sie auch nicht erklären.


    Es hat sich natürlich immer noch niemand gemeldet. Bei wiederholten Anrufen wurde ich nur vertröstet, es würde sich jemand melden, nur wann, ob in einem Tag, einer Woche, einem Monat, dass konnte man mir nicht sagen. Ich wollte einen Vorgesetzten sprechen, das wurde mir mehrmals verweigert. Einen Beschwerdeprozess hat die Deutsche Glasfaser auch nicht, ich könnte ja eine Mail schreiben an Info@ Deutsche Glasfaser. Was für ein grauenhafter, vollkommen unprofessioneller Kundenservice. Bei einem Anruf habe ich mit einem Mitarbeiter telefoniert, der saß im Homeoffice, und im Hintergrund schien eine laute Feier stattzufinden. Marketing beherrschen sie perfekt, sobald man ein Problem hat, wird man im Regen stehen gelassen.


    Momentan arbeitet meine Frau über das private Datenvolumen ihres Handy, als Hotspot. Das Volumen schmilzt nur so dahin. D.h., am Montag ist es vorbei mit Homeoffice und sie muss wieder ins Büro. Wann sich die Glasfaser mal bemüht…..keine Ahnung. Es ist zum Haare raufen, Kundenservice in seiner höchsten Form. Wenn meine Frau Pech hat, ist Homeoffice auf unbestimmte Zeit nicht mehr möglich. Wann die sich melden, keine Ahnung.


    Jetzt zu meiner Frage, hat jemand anderes auch schon mal ein Problem mit VPN an der Deutschen Glasfaser gehabt. Ich meine nicht den Zugriff auf mein Heimnetzwerk. Ich meine den Zugriff zum Arbeitgeber. Ich weiß, dass es die IP4v vs IP6v Diskussion in diesem Zusammenhang gibt. Aber es hat doch 1,5 Jahre funktioniert, und 1000m weiter funktioniert es auch. Kann sich unsere FRITZ!Box von selbst verstellt haben? Stimmt es, dass die Deutsche Glasfaser mit keiner Komponente an der VPN Verbindung aktiv beteiligt ist, wie mir die Hotline das immer erzählen will ? Ein Hotline Mitarbeiter wollte mir sogar eine feste IP4 Adresse kostenpflichtig verkaufen. Was kann ich selbst tun, um dem Problem auf den Grund zu gehen? Kann ich was in der FRITZ!Box prüfen oder einstellen? Hat jemand einen Tipp zum Umgang mit der Deutschen Glasfaser, bewirkt ein Brief an die Geschäftsführung was?


    Für Hilfe wäre ich sehr, sehr dankbar. Ich sehe nicht ein, dass meine Frau die Homeoffice Arbeit aufgeben muss, meine Frau wieder täglich 45 km, ein Weg, zu Corona Zeiten mit der Bahn pendeln muss, nur weil die Deutsche Glasfaser so einen grottenschlechten, inkompetenzen Kundenservice hat.


    Schöne Grüße

    Joachim