Ohne genau abgestimmten Übergang würden die Verträge wohl parallel laufen. Aber dieses Problem beim Wechsel von DSL zu FTTH müsste ja fast alle Kunden haben.
Die Kombination OI/Internetnord/Easybell (o.a. VoIP-Anbieter) ist da schon ein Sonderfall. Bei Deutscher Glasfaser schließt man einen Vertrag inkl. Rufnummernportierung ab. Da üblicherweise die Aktivierung von FTTH mit dem laufenden Vertrag überlappt, wurde der Internetzugang via Glasfaser bis max 12 Monate nicht berechnet und erst nach Freigabe durch den abgebenden Provider die Rufnummer portiert.
Mittlerweile gilt jedoch bei vergessener Kündigung, das der Vertrag sich um max 1 Monat verlängert. Daher schau in deinen Vertrag mit der Telekom und finde heraus, wann die Mindestvertragslaufzeit endet und buche bloß nichts mehr um oder dazu! Wenn es absehbar ist, wann Du via Internetnord einen funktionierenden Internetzugang hast, schließe einen Vertrag mit Easybell oder einem anderen VoIP-Provider inkl. Rufnummernportierung. Da sollte doch schon die Mindestvertragslaufzeit deines VDSL-Vertrages beendet sein. Ich denke, das Du so im ungünstigsten Falle 2 Monate den Telekom- und Internetnord-Vertrag parallel laufen hast.
An deiner Stelle würde ich bei Easybell nachfragen, ob von deren Seite auch der VDSL-Vertrag der Telekom gekündigt werden kann, selbst wenn Du bei Easybell nur einen Vertrag über Telefonie inkl Rufnummernportierung abschließen möchtest. Evtl. ist das ja gar nicht so kompliziert, wie es sich darstellt.