Beiträge von HubeBube

    Grundsätzlich ist es natürlich gut, wenn man Reinigungswerkzeug hat. Einen Stift für das SFP-Modul und eine Kassette für die Stecker.

    Wenn man ordentlich aufpasst die Ferrule des Steckers nicht mit den Fingern (am Besten mit gar nichts) zu berühren, dann reicht das für die geringen Bandbreiten bis zu 1 oder 2 Gbps völlig aus. Erst oberhalb von 8 Gbps sollte man über eine Reinigung vor Inbetriebnahme nachdenken. Das sind meine Erfahrungswerte.

    Eine Reinigung in regelmäßigen Zyklen sehe ich als nicht notwendig an.

    Ich denke auch, das hier GK und PK getrennt betrachtet werden müssen. Es gelten ganz andere SLAs, Regressansprüche werden im Vertragswerk bereits ausgehandelt und das Equipment beim Kunden ist hochwertiger.

    Bei einem PK habe ich noch keine Adva-Hardware gesehen...

    Das Glasfasermodem 2 der Telekom ist sicherlich eine lobenswerte Ausnahme bei den verbreiteten GPON ONTs. Üblich und weitverbreitet sind hierzulande Genexis Fibertwist oder Nokia Geräte.bDa ist mir nicht bekannt, das es 2,5 Gbps Schnittstellen auf der LAN-Seite gibt.

    Ebenso stimme ich mit dir überein, das die wenigsten Glasfaser-TK Betreiber, allen voran die lokal agierenden Stadtwerke, dem TKG bezüglich des § 73 gerecht werden. Deine Auflistung mag ich noch um Deutsche Glasfaser ergänzen. Auch hier ist eine Provisionierung in der GPON-Topologie durch den Kunden möglich.

    Ich warte allerdings noch auf den ersten Bericht bei DG ein Glasfasermodem 2 über deren Portal zu provisionieren. Bisher gibt es diese nur von dem Provider-ONT (Nokia) und FRITZ!Box 55x0.

    Ich hoffe, das sich die BNetzA noch in diesem Jahr zu dem Begehren der Glasfaser-TK Betreiber den Zwangs-ONT einzuführen, unmissverständlich äußert. Realistisch gesehen, wird das wohl erst in Q1/24 geschehen.

    Um noch einmal auf das Thema zu kommen: die Mehrzahl der Betreiber wird den ONT beim Kunden durch Technikereinsatz tauschen müssen. Zu lange durfte TKG § 73 ungeahndet missachtet werden.

    ich dachte trotzdem an einen Router mit ONT-Modem (FRITZ!Box Fiber).

    Mein Gedanke > soweit/soviel mit Glasfaser wie möglich. Oder ist das gar nicht nötig?

    Es hängt von den individuellen Fähigkeiten, den baulichen Möglichkeiten und auch vom Geldbeutel ab.

    Wenn die FB auch als DECT Telefonanlage dienen soll, dann sollte diese nicht im Keller stehen, wenn man vom Dachboden telefonieren möchte. Auch WLAN ist dann nicht ideal. Es kann zwar mit weiteren, geeigneten FRITZ!Boxen als Repeater das Ziel erreicht werden:

    FRITZ!Box als Mesh Repeater einrichten | AVM Deutschland

    Jedoch solltest Du noch einmal in Ruhe über einen Plan B nachdenken.

    Der TPLink AC1200 TL-WA 1201 ist ein Access Point. Welchen Router verwendest Du?

    Und um sicher zu gehen: Der AC 1200 ist direkt an dem HES ONT via LAN Kabel angeschlossen und nicht am Router?

    Koordiniert deshalb, da der neue ONT in einem manuellen Prozess provisioniert werden muss. Das übernimmt ein Techniker den den XGS-PON ONT persönlich zum Kunden bringt, dort den Tausch und die Provisionierung vornimmt. Hierzu sind Absprachen und Terminvereinbarungen notwendig.

    Natürlich kannst Du einen neuen Router mit 2,5 Gbps (oder mehr) Ethernet Schnittstelle an einen GPON ONT anschließen. Mehr als 1 Gbps (abzüglich Overhead) wirst Du jedoch nicht an der WAN-Schnittstelle erhalten.

    Sind denn diese GPON-ONTs immer mit Stecker, den ich als Laie umstecken kann? Oder sind die eventuell direkt mit der ONT verspleißt?

    Du meinst sicher mit HÜP/APL verspleißt?

    Im TKG ist sinngemäß definiert, das ein Glasfaserkabel von HÜP/APL zu dem Gf-TA geht. Am Gf-TA endet das Providernetz. Daher muss und kann ein Gf-TA nur eine stromlose Buchse sein. Darin wird das Glasfaserkabel, welches zum ONT geht, eingesteckt.

    Mir ist kein ONT bekannt, der keine Buchse zum Einstecken eines Kabels vorsieht.

    Gutes Argument! Wenn ich mir jedoch die Patchstrategie von AVM, gerade bei kritischen Sicherheitslücken, ansehe, dann ist das Alter der FB schon fast egal.

    Bei den letzten Patches wurden sogar Modelle wie 7390 und 7412 mit Patches versorgt. Diese Modelle sind schon seit Jahren EoL und EoS. Das spricht alles für AVM und weder für noch gegen ein einzelnes Modell. Wenn ich mit dessen Möglichkeiten nicht zufrieden bin, dann lebe ich entweder mit den Einschränkungen oder betreibe letztlich ein anderes, neueres Modell.

    Du darfst den Glasfaserteil der FB nicht mit dem zweiten Chipsatz gleichsetzen. Die Glasfaser und LAN-Netzwerkkomponenten der 5530 sind mit denen der 5590 identisch. Das weißt Du aber auch. Darauf wurdest Du nicht nur von mir bereits mehrfach hingewiesen.

    für den Endverbraucher relevanten

    Das ist deine Meinung und nicht meine. Wir beide sind Endverbraucher. Qed deine Schlussfolgerungen stimmen für dich. Versuche jedoch nicht anderen Cleverness abzusprechen.

    Die 5530 ist so betagt, das sie 10 Gbps im XGS-PON direkt an der Faser (= WAN) verarbeiten und an WLAN + LAN übergeben kann. Wieviel Gbps hat die WAN-Schnittstelle der 7530 AX? Richtig, 1/10 der 5530. Veraltet ist an der 5530 gar nichts. Es ist lediglich das Einstiegsmodell bei den AVM Glasfaserrouter, daher an Art und Anzahl der Schnittstellen etwas eingeschränkt.

    Die 7530 AX bietet im WLAN 2,4 Gbps mit 2x2 (2,4 GHz), 3x3 (5 GHz) MU-MIMO

    5530 kann natürlich auch WiFi 6 / AX WLAN mit 3 Gbps und 2x2 MU-MIMO in beiden Bändern.

    Um die OLTs mache ich mir da wenig Gedanken, jedoch um die Take-Up Rate beim Kunden. Schließlich müssen die vorhandenen GPON ONTs gegen XGS-PON ONTs getauscht werden. Da es bisher providerübergreifend kein herstellerneutralen Provisionierungsvorgang auf der Seite des Kunden gibt, müssen Techniker vor Ort fahren und den Tausch plus Provisionierungsvorgang übernehmen. Das erfordert hohen personellen, zeitlichen und Koordinierungsaufwand.

    Ursache war ein defektes LC/APC - SC/UPC Kabel von der FB zum ONT. Dieses hatte ich neu kaufen müssen weil das orginale zu kurz war. Das defekte konnte kein upload????

    Erst einmal ist es gut, das es funktioniert.

    Mich würde nun doch gerne die

    Internet > Glasfaser-Informationen -> Glasfaser -

    SFP-Eigenschaften ; Sendeleistung

    des defekten Kabels und des funktionierenden Kabels interessieren. Gibt es da einen Unterschied?

    Up- und Download erfolgen bei dem FTTH-typischen Simplex OS2 Kabel über zwei unterschiedliche Wellenlängen, jedoch stets über die gleiche Faser. Bei so einem Fehlerbild würde ich zunächst eine defekte aktive optische Komponente vermuten, jedoch auch erst bei systematischen Tausch auf das Kabel kommen.

    Merlin_GF Grundsätzlich ist das der bessere Plan. Anspruchsvoll wird es jedoch, wenn man die DECT Telefoniefunktion der FB nutzen möchte. Vom DG in den Keller, das wird schwierig. Da würde eine Gigaset GO Box 100 oder Gigaset COMFORT ...A IP flex besser passen.

    mhhh das bedeutet +7db Dämpfung für den optischen Splitter, ich würde von dieser Lösung die Finger lassen... Zumal man eh nur 1 ONT/SFP anschliessen kann...

    Ja, ein Splitter 1:2 würde jedoch nur mit knapp 4 dB Einfügedämpfung zu Buche schlagen. Ohne Not würde ich das auch nicht dauerhaft machen wollen.

    Da AVM ja in neue Hände gegeben werden soll, kann es durchaus sein, das es eine "Business" Sparte in Zukunft geben könnte.

    AVM hat als Ziel den Heimanwender mit einer umfassenden einfach zu administrieren den Hardware auszustatten, das haben die Berliner auch erreicht.

    Vor einigen Wochen habe ich die Festnetztelefonie auf eine GO Box 100 umgestellt. Die technische Gesprächsqualität ist deutlich angestiegen. Das AVM WLAN Mesh wurde danach auf ein devolo Mesh umgestellt. Aus der Beobachtung heraus gibt es weniger Kanalwechsel wegen Radarerkennung, die WLAN-Abdeckung ist besser als vorher. Weitere Unterschiede habe ich nicht feststellen können. Wenn man von den weichen Faktoren absieht (der Repeater 5400 ist kleiner und unauffälliger als der FRITZ!Repeater 6000).

    Wahrscheinlich werde ich die 5530 in Zukunft durch einen MikroTik hEX S ablösen, da muss ich aber noch einiges an Zeit, Gehirnschmalz und Experimentieren in die Vorarbeiten stecken, bis es so weit ist.