Beiträge von HubeBube

    In unserem Haushalt reicht ein 400 Mbps Download / 200 Mbps Up Glasfaserzugang völlig aus. Dies war damals der günstigste Vertrag mit integrierter Telefon-Flatrate.

    Der vorher bestehende VDSL-Vertrag mit bis zu 50 Mbps Down (war max 36 Mbps effektiv) hätte den mittlerweile benötigten Bandbreitenbedarf nicht mehr erfüllen können. Glasfaser ist bei uns kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Alternativen gibt es hier nicht.

    Schau doch mal in die Tabelle am Endes in Post #4 enthaltenen Links. Daraus solltest Du ableiten können, welcher Hersteller in Frage kommt.

    Wie schön geschrieben beherrscht mittlerweile MikroTiks RouterOS die bemängelten Funktionen. RouterOS ist allerdings eher etwas für diejenigen die von der Commandline keine Angst haben und sich von einem IOS oder Nexus-OS nicht abschrecken lassen. Die Lernkurve ist steil.

    Willkommen im Forum und vielen Dank für den Erfahrungsbericht.

    Um das Rätsel der beiden IDs aufzulösen:

    1. Modem-ID: steht auf der Unterseite der FRITZ!Box 55x0 und ist die Serial oder auch PLOAM-ID. Es gibt viele Bezeichnungen dafür. Im Falle von AVM Hardware ist es nicht die Serial auf dem SFP-Modul!
    2. Glasfaser-ID: Das ist die Leitungsbezeichnung für einen Kundenzugang bei der Telekom.

    Dazu hat er ein eigenes Glasfasermodem mitgebracht und den Anschluss entsprechend "getauft" (das war wohl die Lösung um auf die Änderungen am TK-Gesetz zu reagieren).

    Das galt schon ab 2016 leider haben es damals wie heute viele TK-Provider einfach ungestraft ignorieren können.

    Ich glaube bei dir gehen die Begrifflichkeiten durcheinander. Nach der Glasfaser-Hauseinführung wird ein Hausübergabepunkt (HÜP) angebracht, auch APL genannt. Das ist nur ein Plastikkasten, der wenige Meter Glasfaser aufnimmt - eine Spleißbox. Benötigt keinen Stromanschluß! Von da geht es weiter an die Glasfaser-Teilnehmetanschluss-Dose (Gf-TA) oder nur Glasfaserdose. Dies ist der passive Netzabschlusspunkt nach dem TKG, benötigt immer noch keinen Stromanschluß, hat aber eine Buchse für das Glasfaserkabel, welches zum Glasfasermodem oder ONT (Optimal Network Termination) oder Glasfaserrouter geht. Erst ab hier wird ein Stromanschluss benötigt.

    Stelle doch hier bitte mal Fotos vom HÜP, ONT/Glasfasermodem mit Typbezeichnung ein. Das ist für die Topologie (AON oder GPON) wichtig.

    VPN funktioniert mit IPv6 tadellos, das ist kein Grund um an IPv4 festzuhalten. Ich denke es gibt heute keinen Anbieter am Markt der sich die Blöße IPv6 untauglich zu sein leisten könnte. Allerdings gibt es immer noch firmeninterne WAN-Admins die IPv6 für Teufelszeug halten und daher die wahren Bremser/Showstopper sind.

    Ja und der DG Router WLAN Plus ist ein extra für DG angefertigtes Gerät von Sagemcom mit Anbindung an die Plume Cloud-Infrastruktur, vergleichbar den Lösungen von TP-Link (Omada), Zyxel (Nebula), Cisco (Meraki) u.ä. Da ist es nicht gewünscht aus dem System auszubrechen.

    Das abgebildete Kabel hat auf beiden Seiten LC/APC Stecker. In dem Foto mit dem geöffneten HÜP steckt bereits ein LC/APC Kabel, so zumindest meine ich es zu erkennen.

    Vorausgesetzt ich irre mich nicht, dann sollte dein Vorhaben mit dem abgebildeten 40 m Kabel gelingen.

    Um die Länge musst Du dir keine Gedanken machen.

    Ich erwähne es immer wieder: in MFH gilt das Treppenhaus als Fluchtweg und es herrschen strenge Brandschutzvorschriften. Das final und in einem unentflammbaren Kabelkanal/Steigschacht/Leerrohr verlegte Glasfaserkabel darf keine giftigen Brandgase bei einem Brand abgeben. Also kein PVC Kabelmantel, sondern LSZH (Low Smoke Zero Halogen).

    Das dünne Glasfaserkabel wird leider aktuell wie dicke Elektrokabel behandelt und das macht eine nachträgliche Verlegung leider aufwändig. Aus diesem Grund werden MFH von den Gf-Providern wie ungeliebte Kinder behandelt. Da jedoch mittlerweile viele EFH und DHH erschlossen sind, kommen MFH nach und nach in die Ausbauplanungen.

    flamy Bitte den ganzen Artikel lesen:

    Sechs, setzen!
    Das Internet Protocol Version 6 ist inzwischen essenziell, nicht nur, wenn man im Netz der per DS-Lite angebundenen Schwiegereltern PC-Service leisten will.…
    www.heise.de

    [Sechs, setzen! 25 Router auf IPv6-Tauglichkeit überprüft]

    MikroTik hat zwischenzeitlich stark nachgebessert. Die IPv6 Mängel sind im aktuellen RouterOS behoben.

    Das IPv6 Präfix muss bei DG mit 2a00:6020: beginnen. Die zugewiesenen DNS-Server sind die folgenden:

    185.22.44.50

    185.22.45.50

    2a00:6020:100::1

    2a00:6020:200::1

    Und noch einmal zum Schluss: DG verwendet Dual-Stack mit Carrier Grade NAT, das ist kein DS-Lite!

    Sohn hin oder her. Ungeduld ist völlig fehl am Platze. Dann frage bei deinem Vater nach, wie der Ausbau ausgelöst wurde. Schließlich musste er ja diverse Erklärungen im Vorfeld unterschreiben, damit überhaupt die Glasfaser ins Gebäude verlegt werden durfte.

    Das ist jetzt sicher nicht, was Du lesen wolltest. Bei diesem Umfang hören die Forentipps meiner Meinung nach auf. Mehr als Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, können wir hier nicht.

    Du kannst ja mal gegenüber der Telekom die ketzerische Frage stellen, wie die Endgeräte an die Faser angeschlossen werden sollen, wenn der HÜP keine Ausgänge hat und keine Gf-TAs vorhanden sind.

    Der DG WLAN Plus Router ist ein höchst proprietäres Gerät und wird durch die Plume Infrastruktur verwaltet/konfiguriert. Ich käme nicht im Traum auf die Idee an dieser Stelle andere WLAN Hardware (Repeater) daran anzuklinken, zumal auch das nicht so gängige WiFi 6E verwendet wird. Wieso zahlst Du nicht 2€/Monat mehr Miete und benutzt das Router + Repeater Bundle von DG?

    Da kann ich dir nur den ernstgemeinten Rat geben dich direkt an die Telekom zu wenden. Es ist ja ein großes Erschließungsprojekt, wenn ich mir die gespleißten Fasern ansehe. Da wird auch eure Immobilienverwaltung involviert sein und es gibt sicherlich bereits einen Plan für den Wohnungsanschluss.

    Falls Du Mieter bist, darfst Du auch gar kein Kabel durch das Gemeinschaftseigentum verlegen. Zumindest dein Vermieter muss dem zugestimmt haben. Ich halte mich hier nicht aus Arroganz bedeckt. Das sieht für mich nach einem größerem Ausbauvorhaben aus und ohne Glasfaserkabel in der Wohnung kann auch gar kein Tarif gebucht werden.

    Dein WISI Micro Node ist zwingend erforderlich, da er den Rückkanal für die Kabel-TV Infrastruktur realisiert. Damit steht und fällt auch dein Internetaccess.

    Du selbst kannst auf der technischen Seite erst einmal gar nichts ändern. Die einzige Möglichkeit die ich sehe, ist Vodafone zur Umstellung auf einen reinen Glasfaseranschluss zu veranlassen. Das werden sie sicher nur mit Vertragsverlängerung und Buchung eines Streamingpaketes vornehmen.

    Wenn Du wirklich sicher bist, das eine Glasfaserleitung der Telekom genutzt wird, dann erkundige dich mal in dem telekom-hilft Forum welche Möglichkeiten bestehen. Evtl. ist ein Wechsel zur Telekom der einzige Ausweg, um von der Vodafone-Hardware wegzukommen.

    Willkommen im Forum!

    Achtung bei MFH! Treppenhäuser gelten in D als Fluchtwege und da dürfen keine Leitungen einfach so angebracht werden. Es gelten sehr strenge Brandschutzvorschriften! Einerseits wie das Kabel verlegt werden darf, andererseits an das Material des Kabels (halogenhaltige Materialien sind verboten).

    DiaOTO und EDIZIOdue sind zunächst nur die Glasfaserdosen. Du benötigst jedoch das konfektionierte DiaLink System:

    DiaLink FTTH System
    www.diamond.de

    Für einen FTTH Anschluss benötigst Du nur einen Auslass aus der Dose. Da empfehle ich eine Dose mit einer LC/APC Buchse.

    Es ist immer empfehlenswert zunächst den ONT des Providers eine Zeitlang zu nutzen, bevor man ein eigenes Endegerät an die Glasfaser bringt. Aus diesem Grund ist zunächst ein Ethernetkabel empfehlenswert.

    Unkonfektioniertes Glasfaserkabel zu verlegen, empfehle ich niemals für Laien! Es ist aktuell noch zu kompliziert ohne Spezialwerkzeug (und passende Kenntnisse) einen geeigneten Stecker, geschweige denn Pigtail anzubringen.

    Allerdings gibt es für Laien gut geeignete fertig konfektionierte Systeme, die eine nachträgliche Steckermontage ermöglichen. So z.B.

    DiaLink FTTH System
    www.diamond.de

    Ja, das ist immer eine individuelle Entscheidung für oder gegen den Zwangs-ONT des Providers. Nach wie vor gilt allerdings, das ein neuer Anschluss erst mit dem Provider Equipment in Betrieb genommen sollte, um evtl. Fingerpointing des Providers bei Störungen zu umgehen. Läuft der Anschluss stabil, dann kann man guten Gewissens zu einem eigenen Endgerät wechseln.

    Mich würde jedoch interessieren, ob es jemanden gibt, der nicht den Provider ONT (GPON) nutzt, sondern einen ONT (GPON) eines Mitbewerbers.