Willkommen im Forum und vielen Dank für den Erfahrungsbericht.
Um das Rätsel der beiden IDs aufzulösen:
- Modem-ID: steht auf der Unterseite der FRITZ!Box 55x0 und ist die Serial oder auch PLOAM-ID. Es gibt viele Bezeichnungen dafür. Im Falle von AVM Hardware ist es nicht die Serial auf dem SFP-Modul!
- Glasfaser-ID: Das ist die Leitungsbezeichnung für einen Kundenzugang bei der Telekom.
Dazu hat er ein eigenes Glasfasermodem mitgebracht und den Anschluss entsprechend "getauft" (das war wohl die Lösung um auf die Änderungen am TK-Gesetz zu reagieren).
Das galt schon ab 2016 leider haben es damals wie heute viele TK-Provider einfach ungestraft ignorieren können.
Ich glaube bei dir gehen die Begrifflichkeiten durcheinander. Nach der Glasfaser-Hauseinführung wird ein Hausübergabepunkt (HÜP) angebracht, auch APL genannt. Das ist nur ein Plastikkasten, der wenige Meter Glasfaser aufnimmt - eine Spleißbox. Benötigt keinen Stromanschluß! Von da geht es weiter an die Glasfaser-Teilnehmetanschluss-Dose (Gf-TA) oder nur Glasfaserdose. Dies ist der passive Netzabschlusspunkt nach dem TKG, benötigt immer noch keinen Stromanschluß, hat aber eine Buchse für das Glasfaserkabel, welches zum Glasfasermodem oder ONT (Optimal Network Termination) oder Glasfaserrouter geht. Erst ab hier wird ein Stromanschluss benötigt.
Stelle doch hier bitte mal Fotos vom HÜP, ONT/Glasfasermodem mit Typbezeichnung ein. Das ist für die Topologie (AON oder GPON) wichtig.
VPN funktioniert mit IPv6 tadellos, das ist kein Grund um an IPv4 festzuhalten. Ich denke es gibt heute keinen Anbieter am Markt der sich die Blöße IPv6 untauglich zu sein leisten könnte. Allerdings gibt es immer noch firmeninterne WAN-Admins die IPv6 für Teufelszeug halten und daher die wahren Bremser/Showstopper sind.