Zu 5G kann ich nichts sagen, da bei dem Ausfall nur LTE verfügbar/ausgebaut war. Es ging gar nichts mehr. Der Zyxel LTE-Router hatte zwar noch einen Link, jedoch keinen Datenducrhsatz mehr.
Die Arithmetik ist hier sehr einfache: Zähle die Devices im Haushalt mit SIM-Karte und multipliziere diese mit der Einwohnerzahl.
Wenn wir jetzt eine durchschnittliche Reichweite eines LTE-Standortes bei 800 MHz mit 10 bis 15 km annehmen und üblicherweise drei Sende und Empfangsanlagen für eine Zelle benötigt werden, vereinfachen wir die ganze Rechnung auf den Radius des Innkreises eines gleichseitigen Dreiecks.
Der Einfachkeit halber sei die Reichweite 10 km (a = 10000). Der Innkreisradius berechnet sich wie folgt: r = a/(2*3^(-2)). Demzufolge wird eine Fläche von pi*r^2 zuverlässig (wir gehen von Sichtverbindung zu den Sendemasten aus) ausgeleuchtet. Der Innkreisradius beträgt knapp 2900 Meter und die Fläche rund 26 qkm.
Somit kannst Du leicht überschlagsweise berechnen wie viele Devices sich in deinem Wohnort bei Ausfall des leitungsgebundenen Internetzuganges näherungsweise versuchen in das Mobilfunknetz zu verbinden.
Mir ist durchaus klar, dass mit steigender Frequenz die ausgeleuchtete Fläche kleiner ist, dies jedoch ggf. durch mehrere Antennenstandorte ausgeglichen werden kann. In Städten ist darüber hinaus die einzelne Mobilfunkzelle prinzipiell kleiner und auf dem Land größer.