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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von NDiGF

  • Keine Aktivierung möglich // Seit Vertragsstart im Oktober 25 ohne Internet - GELÖST

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 22:14
    Zitat von Konrad

    Aber sag doch nicht es gäbe den PPPoE-Overhead nicht.

    Wer hat das denn hier getan? Er ist schlicht nur nicht so groß, wie du dir das vorstellst. Der PPPoE-Overhead liegt bei einem 1.000Mb/s-Anschluss bei lediglich 5Mb/s (und nicht bei 20Mb/s und erst recht nicht bei 50Mb/s). Da ist BTW der Overhead-Unterschied zwischen IPv4 und IPv6 dagegen schon bedeutender (liegt bei einem 1Gb/s-Anschluss bei über 12Mb/s "Verlust" wenn man IPv6 verwendet anstatt IPv4).

    Zu der 1Gb/s DG-Problematik siehe auch >hier< ff.

  • Keine Aktivierung möglich // Seit Vertragsstart im Oktober 25 ohne Internet - GELÖST

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 21:50
    Zitat von Konrad

    Sind nicht ganz 50 Mbit sondern eher 20 Mbit.

    In welcher Zeit? Wenn es um pro Sekunde geht, kann es immer noch nicht stimmen. Entweder es handelt sich dabei dann um einen 4.000Mb/s-Anschluss oder (bei 1.000Mb/s) sind es statt 20Mb/s nur 5Mb/s.


    Edit:

    Zitat von Konrad

    Wenn ich an der WAN-Buchse, die aktuell nicht besteckt ist einen 2,5G Switch anschließe oder direkt eine 2,5G-Verbindung zu einem Rechner könnte ich auch mehr erhalten.

    Nein, leider nicht. Die DP provisioniert die 1.000Mb/s-Tarife bisher eben auf brutto knapp 1Gb/s im BNG/BRAS. Daher wird es auch mit NBase-T nicht schneller.

  • Keine Aktivierung möglich // Seit Vertragsstart im Oktober 25 ohne Internet - GELÖST

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 21:11
    Zitat von Konrad

    bei PPPoE bekommt man einen Leistungsverlust von 50 Mbit

    Alle 10 Sekunden? Oder doch pro Sekunde? Letzteres aber auch nur, wenn man einen Tarif/Anschluss mit 10.000Mb/s bzw. 10Gb/s hätte…

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 11:01

    Nach 24h ist es doch sicherlich kein Doppelpost mehr. ;)

    Jedenfalls ist mir zwischenzeitlich ein- oder aufgefallen, woher das ggf. kommt (und korrigiert werden müsste), bei boxmatrix.info steht bei der 7530 (und 7520) unter CPU Cortex A9:
    https://boxmatrix.info/wiki/FRITZ%21Box_7530#Overview

    Aber wenn man sich dann bei boxmatrix.info wiederum die Informationen zum SoC anzeigen lässt, steht dort wiederum (richtigerweise) Cortex A7:
    https://boxmatrix.info/wiki/Property:Dakota

  • 1&1 / Telekom Peering vergleich

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 07:28
    Zitat von Konrad

    Du meinst schon die Hardwarebeschleunigung des Browsers oder?

    Nein, das meint er nicht.

  • Keine Aktivierung möglich // Seit Vertragsstart im Oktober 25 ohne Internet - GELÖST

    • NDiGF
    • 9. Dezember 2025 um 07:10
    Zitat von Konrad

    Normalerweise zeigen die Glasfaser-Informationen noch Details zum Netzbetreiber:

    Aber nicht zwingend bei AON! Da ist eine Kommunikation mit dem OLT oder DSLAM, wie man es eben von GPON, XGS-PON oder eben auch VDSL2 oder ADSL kennt gar nicht notwendig bzw. nicht vorhanden, basiert ja schließlich auf Standard Ethernet-Hardware.

    Zitat von Konrad

    Bist du dir ganz sicher, dass es AON ist?

    Sonst hätte ja das 1GBase-BX Modul (AON-Modul) keine Verbindung aufbauen können (was der Fall ist laut Screenshot)), also sicher.

    Zitat von Konrad

    Ich frage mich auch warum der nur 1G/1G anzeigt, bei GPON ist es 2,5G/1,25G.

    Völlig normal und in Ordnung bei AON, das basiert schließlich auf 1GBase-BX (Standard Ethernet Hardware eben).

    Die nächst höhere Stufe bei AON wäre dann erst 10Gb/s (2,5/1,25Gb/s gibt es nicht bei AON). Es gibt keine Fritzbox, welche AON mit 10Gb/s und integriertem ONT unterstützt. Zudem so etwas in DE imo auch nicht zum Einsatz kommt (im Ausland dagegen schon). Aber die DG wird wohl bei >1Gb/s von AON weggehen und dann auf PON setzen. Aber das spielt hier für diese Thematik keine Rolle.

  • Fritz 5590 oder TP-Link VX800v?

    • NDiGF
    • 8. Dezember 2025 um 11:12
    Zitat von Luft1997

    […] da der Hersteller Fritz (früher AVM) seit November 2022 keine Sicherheitsupdates mehr liefert.

    So ein Unsinn, die 4040 hat erst vor kurzem, am 12.11.2025 (als vor etwas weniger als einem Monat) ein Update auf FRITZ!OS Ver. 8.03 erhalten!

    Es könnte lediglich passieren, dass die 4040 evtl. kein Feature-Update mehr auf FRITZ!OS 8.2x erhält. Aber sie wird bei Bedarf sicherlich weiterhin Sicherheitsupdates erhalten (ggf. dann eben auf Basis von FRITZ!OS 8.0x).

    Edit:
    Und bzgl. November 2022, alle AVM/FRITZ! Geräte für die FRITZ!OS Ver. >=6.2x verfügbar ist haben im September 2023 noch ein wichtiges Sicherheitsupdate aufgrund einer Sicherheitslücke erhalten. Und noch ältere (mit FRITZ!OS Ver. <6.2x) offenbar nur deshalb nicht, weil diese Lücke erst mit FRITZ!OS 6.2x eingebaut wurde und somit ältere Modelle, wie 7270 oder 7170, zumindest davon nicht betroffen waren (was nicht bedeutet, dass man Modelle wie die 7170 oder 7270 tatsächlich noch als Router einsetzen sollte, das würde ich nun in der Tat nicht mehr empfehlen).

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 8. Dezember 2025 um 01:15

    BlackMage2
    Wo müsste es denn korrigiert werden?

    In folgendem Beitrag bzw. Liste wurde es richtig erfasst:

    Beitrag

    RE: Deutsche Glasfaser und Fritz!Box 5590 Fiber

    mal eine Liste

    7530 7530AX

    CPU:ARM Cortex A7 (ARMv7-A, 32-Bit), QuadCoreARM Cortex A9 (ARMv7-A, 32-Bit), TripleCore?
    Taktfrequenz:600MHzMax. 1.500MHz
    SoC:Qualcomm IPQ4019Broadcom BCM63178
    DSL-Modem/FrontEnd:Intel VRX518vermutl. im SoC integriert Broadcom BCM6303 (Edit: 12.12.2020)
    Arbeitsspeicher:256MiB DDR3(L)256MiB DDR3/DDR4?
    Flashspeicher:128MiB NAND-Flash128MiB NAND-Flash
    USB-Port:1x USB 3.01x USB 2.0
    WiFi 2.4GHz:im SoC integriert!im SoC integriert!
    WiFi
    …
    Crash Override
    17. September 2023 um 12:36

    Wobei dort eine Quellenangabe fehlt, wurde von woanders kopiert (dort aber ebenfalls korrekt erfasst):

    [Info] - Sammelthema zur AVM FRITZ!Box 7530 (sowie 7520 und 7530 AX)
    Neues Modell im Anmarsch, FRITZ!Box 7530 (Artikel-Nr. 2000-2839) aka 1und1-HomeServer+ (Artikel-Nr. 2000-2840):…
    www.ip-phone-forum.de

    Bzw. von dort:

    Fritz!Box 7530 AX - Fritz!Box 7583 VDSL - Fritz!Box 7590 AX - Fritz!Repeater 6000
    Finde es nicht gut wenn AVM nun meint die Nummern mehrfach zu belegen, führt doch ständig zu unnötigen Nachfragen oder ggf. Verwunderung wenn einer schreibt er…
    www.ip-phone-forum.de
  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 7. Dezember 2025 um 21:19

    Ja. Die 7510 ist dann A53.

  • Fritz 5590 oder TP-Link VX800v?

    • NDiGF
    • 7. Dezember 2025 um 18:20

    Die 5690 Pro ist m.E. eigentlich nur für die Interessant, die derzeit noch einen xDSL-Anschluss nutzen und bald mit einem FTTH-Anschluss/Ausbau rechnen wo sicher absehbar ist, das dabei definitiv kein XGS-PON relevant werden wird. Aber genau das kann ja gerade i.V.m. neuen Ausbaugebieten in Zukunft immer unwahrscheinlicher/unsicherer werden. Von daher kann ich mich mit der 5690 Pro auch weiterhin einfach nicht so richtig anfreunden…

    Oder Vielleicht noch für die, die unbedingt auf WLAN-Repeater setzen müssen/wollen anstatt (i.V.m. einer strukturierten Verkabelung) auf WLAN-APs. Wobei man dann das 6GHz-Band als Backhaul-Anbindung für die Repeater (welche dann aber auch räumlich relativ eng beieinander stehen müssten) verwenden könnte. Wobei dafür von FRITZ! sowieso passende Repeater fehlen (wenn man nicht mehrere kostenintensive 5690 Pro dafür zweckentfremden möchte).
    Jedenfalls für jemanden wie mich, der eher auf eine vernünftige Netzwerkverkabelung Wert legt (und auch bei anderen dementsprechend schon installiert habe, auch in Mietwohnungen, "geht nicht, gibts nicht"), eben nicht wirklich relevant…


    Edit:

    Zitat von Konrad

    XGS-GPON zu 1000/500 würde gehen, macht aber keinen Sinn und es macht dann in nur größeren Geschwindigkeiten einen Sinn.

    Also gerade auch bei 1.000/500Mb/s betrachte ich XGS-PON bereits für (sehr) sinnvoll, insb. wenn man auf 64er Splitting setzt (aber auch schon beim 32er). Sollten sich schnellere Bandbreiten (>=500Mb/s) in der Masse wirklich mal durchsetzen, dann könnten selbst 1.000/500Mb/s mit XGS-PON schnell mal eng werden (und GPON wäre dann damit völlig überfordert)….
    Ganz davon abgesehen, dass man diese Wahl evtl. gar nicht hat, weil der Netzbetreiber ggf. keinen Parallelbetrieb von GPON und XGS-PON mehr vorsieht und gleich mit XGS-PON only startet. Dann laufen eben auch die "langsamen" 100Mb/s-Tarife (falls dann solche überhaupt noch angeboten werden) über XGS-PON.

  • Fritz 5590 oder TP-Link VX800v?

    • NDiGF
    • 7. Dezember 2025 um 18:03
    Zitat von Konrad

    Nehmen wir an man kauft die, kauft dann das XGS-GPON-Modul und hat tatsächlich dann die 10G. Dann bekommst du die aber von dem SFP-Modul nicht ins LAN gebracht.

    Da hast du wohl was falsch verstanden bzgl. XGS-PON. Wenn XGS-PON zum Einsatz kommt, bedeutet das nicht automatisch einen 8 oder 10Gb/s-Tarif zu erhalten. Würde m.E. zumindest in DE, aufgrund der bereits erwähnten Anforderungen an die vertraglich vereinbarte Bandbreite (BNetzA), sowieso wenig/kaum Sinn machen, daher ist ein 10GBase-T Port für XGS-PON hierzulande wohl eher kaum erforderlich.

    Das macht dann vielleicht erst mit 25/50G-PON wirklich Sinn, dass man am Router einen (oder mehrere) 10GBase-T Port(s) hat. Aber von FRITZ! gibt es, zumindest mit integriertem oder steckbaren ONT, sowieso noch nichts, was 25/50G-PON unterstützt. Wenn überhaupt (weil es wirklich was modernes/neues (mit WiFi-7), schnelles und zukunftsfähiges von FRITZ! sein soll) dann doch eher die 4690 anstatt die 5690 Pro (oder falls man jetzt schon einen XGS-PON Anschluss hat vielleicht auch gleich die 5690 XGS). Die 4690 kann man dann später vielleicht auch mal mit einem externen 25/50G-PON ONT betreiben (falls das in DE in absehbarer Zeit tatsächlich mal relevant werden sollte).

  • Fritz 5590 oder TP-Link VX800v?

    • NDiGF
    • 7. Dezember 2025 um 14:42
    Zitat von Konrad

    Also mit deinen WLAN-Anforderungen würde ich klar eine 5690 Pro nehmen.

    Und ich würde klar von der 5690 Pro abraten und die 5590 empfehlen, aus bekannten Gründen…

    Und das WLAN der 5590 ist hervorragend (wobei das des TP-Link VX800v angeblich auch). Das 6GHz-Band wird m.E. eh überbewertet…

  • AVM 7690 Anschluß HInweise

    • NDiGF
    • 7. Dezember 2025 um 14:35
    Zitat von umanasp

    Wann leuchtet die LAN-LED am ONT ?

    Wenn am LAN-Port eine Ethernet-Verbindung aktiv ist bzw. erkannt wird (zu einer passenden Gegenstelle wie eben dem Ethernet-WAN Port eines Router oder auch einem Switch). Mit der Aktivierung des Anschlusses bzw. Tarif selbst hat das nichts zu tun.

    Zitat von umanasp

    Es gibt ja eine Anleitung für die 7590, ich nutze jedoch eine 7690 und da gibt es direkt den Punkt "Anschluss an einen Glasfaseranschluss (ONT)".
    Muss ich da auch unter "Verbindungseinstellung" die VLAN-ID eingeben ?

    Diesbezüglich gibt es keinen Unterschied zwischen 7590 und 7690. Wenn eine VLAN-ID notwendig ist so muss die logischerweise verwendet werden.

    Zitat von umanasp

    Was passiert, wenn ich die Downstream/Upstream Geschwindigkeit "falsch" eingebe

    Entweder (übermäßiges) Bufferbloating (wenn man zu hohe Werte verwendet) bei Vollauslastung (im Upstream) oder (wenn man zu geringe Werte einsetzt) zu geringe Geschwindigkeit (im Upstream), halt davon abhängig was man einträgt. Kurzum, das TrafficShaping der Fritzbox läuft dann nicht richtig…

    Zitat von umanasp

    Ich habe einen 600/300 Vertrag abgeschlossen und trage dann 1000/500 ein ? Ist dann nicht automatisch schneller, oder ?

    Nein.


    Edit:
    Hm, "Threadstandby", den Beitrag von mbo77 hatte ich übersehen, daher nun "doppelt".

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 6. Dezember 2025 um 08:28
    Zitat von BlackMage2

    und wie ist das mit den NAT durchsatz der 7490 und der 7390?

    7490 hatte ich ja schon geschrieben und 7390 ist blamabel, mit PPPoE bei nur knapp 200Mb/s (mit dann sehr ordentlich Bufferbloat).

    Tipp/Hinweis: Die 7272, 7362 SL oder 7360 (SL) liegen alle auf dem Niveau der 7490, also deutlich schneller als die 7390…

    Zitat von BlackMage2

    oder welchen NAT-Durchsatz hat die 7580?

    Das gleiche wie bei der 7590, 7590 AX oder 7583. Haben alle den gleichen SoC (Lantiq/Intel/MaxLinear GRX550). Also auch mit PPPoE kann der 1GBase-T Port ausgelastet werden. Aber bzgl. TrafficShaping bzw. Bufferbloat eben leider nicht ganz so gut wie eine 7520 oder 7530 (selbst bei geringeren Bandbreiten)…


    Edit:

    Zitat von BlackMage2

    bei allen 75xx Boxen die ich geschaut habe

    75xx ist nicht gleich 75xx, da gibt es größere Unterschiede. Da gibt es Modelle mit GRX350 (7560), GRX550 (siehe oben), Qualcomm IPQ4019 (7520/7530), Broadcom BCM63138 (7581, 7582), BCM63178 (7530 AX) und eben auch mit Qualcomm IPQ5018 (7510).

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 6. Dezember 2025 um 00:27
    Zitat von BlackMage2

    welchen NAT durchsatz hat eigl die 7530?

    Mehr als ausreichend, sowohl mit als auch ohne PPPoE. Das Limit bei der 7530 stellen die Ethernet-Ports dar (1GBase-T) und nicht der max. mögliche NAT- oder PPPoE-Durchsatz. Selbst beim Wireguard-Durchsatz schafft sie fast das halbe Gigabit/s.

    Die 7530 (AArch32 QuadCore) hat eben mehr CPU-Leistung als die "größere" 7590 (MIPS32 DualCore + SMT), trotz geringerer Taktfrequenz.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 4. Dezember 2025 um 09:18
    Zitat von kammann

    sondern die von 1&1 immer noch praktizierte Zwangstrennung nach 24h (mit Wechsel der IP-Adresse und des IPv6-Prefixes).

    Ja, sicherlich auch nicht schön. Aber das ist etwas, was mich tatsächlich relativ wenig stört. Die bisher von mir verwendeten Router (BOSS basiert von bintec, OpenWRT basiert, MikroTik (über den Scheduler) und natürlich auch FRITZ!OS) hatten auch keine Probleme die Trennung in einen definierten Zeitraum zu legen.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 23:51
    Zitat von Higli

    was ist denn das Problem mit PPPoE?

    Einerseits zusätzlicher Overhead (fällt dann vielleicht ein klein wenig bei den 1.000Mb/s Anschlüssen/Tarifen auf wenn der ONT und/oder Router kein NBase-T unterstützt)* und andererseits benötigt dies mehr Rechenleistung beim Kunden-Router.

    Für letzteres vielleicht ein Beispiel, die 7490 schafft ohne PPPoE nahezu 1Gb/s NAT-Durchsatz (also natürlich nicht ganz beim Nettodurchsatz wegen 1GBase-T), also inkl. Packet-Accelerator (ohne PA wäre das natürlich nicht möglich). Beim PPPoE-Durchsatz ist dagegen schon bei ca. 700Mb/s Schluss (trotz PA). Also wer bspw. derzeit einen 1Gb/s-Tarif bei der DG i.V.m. einer 7490 nutzt, sollte nicht zu 1und1 wechseln. ;) Wobei natürlich ein Kunde mit 1Gb/s-Tarif sicherlich sowieso was "besseres" als eine 7490 nutzen dürfte, die ist ja nun wirklich schon in die Jahre gekommen.

    Aber klar, ein richtiger "Beinbruch" ist PPPoE nicht, würde daher dennoch eher 1und1 wählen als DG direkt.


    *)
    Bei der DG war es ja bisher so (es sei denn sie haben das mittlerweile geändert?), dass man beim 1Gb/s Tarif meiner Erinnerung nach im DS nicht überprovisioniert hat sondern auch mit tauglicher NBase-T Hardware vom ONT bis zum Client nicht mehr als ca. 940-950Mb/s erreichte.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 22:33

    Meiner Erfahrung nach erhält man als Neukunde bei 1und1 i.d.R. DSlite (mag vereinzelt vielleicht auch Ausnahmen geben), wenn der Anschluss über L2BSA realisiert wird (wobei ich aber bei DG als Vorleister jetzt mal prinzipiell davon ausgehen würde)*. Ausnahme sind dagegen lediglich 1und1-Anschlüsse auf Basis Telekom-Wholesale (letztlich nur umgelabelte Telekom-Anschlüsse inkl. deren Peering-Policy, verständlicherweise aber nicht bei Vorleister DG verfügbar).

    Weitere Ausnahme sind 1und1 Bestandskunden, die zuvor bereits DualStack hatten (entweder historisch oder weil sie sich irgendwann einmal umstellen lassen hatten), die behalten das i.d.R, auch wenn man von xDSL auf FTTH wechselt.

    Aber auch als Neukunde soll es ja laut Berichten nach wie vor kein größeres Problem darstellen, sich bei Bedarf wieder DualStack schalten zu lassen. Ich habe das aber schon seit 2 Jahren nicht mehr veranlasst bzw. nachgefragt (bzw. das letzte mal als es noch das 1und1 Kundenforum gab).

    Letztlich (in meinen Augen) ein großer Vorteil von 1und1 bei DG FTTH-Anschlüssen, i.d.R. ordentlich funktionierendes IPv6 und bei IPv4 trotz DSlite von außen erreichbar (dank PCP). Und bei Bedarf kann man sich wohl immer noch relativ problemlos auf DualStack umstellen lassen. Einziger Wermutstropfen ist ggf., das bei 1und1 auch mit DG als Vorleister auf PPPoE gesetzt wird…


    *)
    Oder greift 1und1 bei der DG als Vorleister auf L3-BSA zurück?

  • Erfahrungen Hausbesitzer kostenloser Gebäudeanschluss mit oxg.de

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 20:29
    Zitat von HubeBube

    Man kann das auch positiver sehen: Bei einem Wackler/Faserbruch hat der Provider gleich 8-fachen Druck das Problem zügig zu beheben.

    Und genau so einen Fall hatte ich erst kürzlich miterlebt (war nicht mein Anschluss). Auch ich würde natürlich eine PtP-Struktur grundsätzlich befürworten bzw. bevorzugen, keine Frage (unabhängig davon ob man darüber AON oder xPON fährt).

    Aber in einem Fall vor einiger Zeit war es so, das Bauarbeiter auf der Straße die Glasfaser (Speedpipe) nicht vollständig zerstörten, sondern wohl "nur" zu stark daran herumzerrten. Letztlich waren dabei wohl nur 2 oder 3 Fasern in diesem Bündel in Mitleidenschaft gezogen worden. Und zwar auch nicht so, dass die daran angeschlossenen Anschlüsse direkt ausgefallen sind, sondern zumindest erst einmal weiterhin funktionierten.
    Etwas später (ein paar Stunden) kam es dann zu kurzzeitigen Ausfällen, dann zu längeren bis dann nach einem weiteren Tag kein Anschluss mehr synchronisierte. Daher lag mein erster Verdacht auch darin, dass da vielleicht der ONT das Zeitliche segnet (eine 5590, also das dazugehörige GPON SFP-Modul). Als dann aber herauskam, das auch andere im Wohnblock Ausfälle hatten, war mein 2. Verdacht eher ein defekter GPON-Port im OLT anstatt die Baustelle auf der Straße…

    Lange Rede kurzer Sinn, es war Freitag Abend und mittlerweile wurde dann auch von einigen anderen die Baustelle auf der Straße als Verursacher immer mehr in Verdacht genommen. Da hatte ich dann schon gesagt, dass das dann wohl ein etwas längerer Ausfall werden dürfte, bis das wieder repariert ist (ein defekter OLT-Port dürfte verständlicherweise schneller repariert sein). Nicht nur für das kommende Wochenende… Aber falsch gedacht, am Montag Vormittag ging es dann wohl ganz schnell, ab Mittag liefen die Anschlüsse wieder.

    Im Nachhinein hatte ich dann genau den gleichen Gedanken, wenn es wirklich nur 2 oder 3 Anschlüsse betroffen hätte (bei PtP), wäre es vielleicht nicht so schnell gegangen. Aber da davon (quasi "dank PtMP") deutlich mehr davon betroffen waren, ging es vermutlich dann doch so schnell (das Wochenende sei verziehen ;)).

  • Gigaset GO-Box 100 mit Sipgate an DGF Router

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 20:02

    Dem könnte man aus dem Weg gehen, Sipgate unterstützt IPv6, die GO-Box 100 nicht (die HW-Plattform ist schon sehr alt). Die GO-Box also per IPv4 (über CGN bei der DG) und der andere SIP-Client (Softphone, unterstützt hoffentlich IPv6) dann eben per IPv6.

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