Tja, was soll man hier eigentlich noch groß schreiben, haben ja fast alle die gleichen Ideen bzw. Vorschläge, wie ich sie auch habe.
Also bei einer Renovierung des Treppenhauses als allererstes Lehrrohre/Kabelkanäle vorsehen (geeignete versteht sich), das ist das wichtigste. Und dabei eben auch gleich (wenn ggf. auch nicht sofort sondern erst in Zukunft) die Möglichkeiten einer strukturierten Verkabelung (sternförmig) auf Basis von >=CAT6A einplanen. Also um u.a. entspr. WLAN-APs in den verschiedenen Stockwerken/Räumen installieren zu können und ggf. auch noch weitere Datendosen.
Wenn das KG (wegen Feuchtigkeit o.ä.) grundsätzlich nicht als Technik- oder Anschlussraum in Frage kommt, würde ich dort auch keinen Gf-TA installieren lassen (höchstens den HÜP, wobei jedoch bei EFHs mittlerweile HÜP und Gf-TA auch in einem kombiniert werden können, je nach ausbauendem FTTH-Netzbetreiber).
Der Gf-TA sollte m.E. sowieso dort installiert werden (falls dies ohne weiteres möglich ist), wo man (ggf. auch erst später) Patchpanel, Ethernetswitch, Router usw. vorsehen kann/möchte (wo also 1. der Platz dafür da ist und 2. das optisch auch nicht stört).
Jedenfalls würde ich (zumindest wenn ohne weiteres möglich) darauf achten, dass man keine größere Entfernung zwischen Gf-TA und vorgesehenem Router-Standort hat. Nicht aus technischen Gründen (das spielt bzgl. der Kabellängen zwischen Gf-TA und ONT bzw. zwischen ONT und Router eigentlich keine Rolle), sondern aufgrund max. Flexibilität (also so das zwischen separaten ONT und Router mit integriertem ONT verwenden jederzeit ohne weiteres gewechselt werden könnte).
Dieser Installationsort für den Gf-TA, ONT und Router wäre dann auch der Ausgangspunkt für die sternförmige bzw. strukturierte Verkabelung. Ideal wäre, wenn dieser Ort funktechnisch möglichst zentral/mittig im Haus liegen würde (und nicht von Metall/Stahlbeton "abgeschirmt" wird), denn das spart ggf. einen WLAN-AP und/oder ggf. eine entspr. (separate) DECT-Basis ein (falls das Thema bzgl. Festnetztelefonie überhaupt interessant sein sollte).
Wenn dieser Ort jedoch funktechnisch ungünstig liegt, auch nicht so schlimm .Dann eben mit mehreren WLAN-APs und ggf. separater DECT-Basis arbeiten (über die dann vorh. strukturierte Verkabelung).