Vielleicht können die sich keinen Nokia-Consultant leisten, der ihnen die Handhabung der gekauften Plattform erklärt.
Das macht heutzutage der LLM-Agent. Da kommt genau sowas bei raus.
Vielleicht können die sich keinen Nokia-Consultant leisten, der ihnen die Handhabung der gekauften Plattform erklärt.
Das macht heutzutage der LLM-Agent. Da kommt genau sowas bei raus.
Die Gewerbekunden die ganz dringend Glasfaser brauchten sind doch schon längst ins Ausland abgewandert oder wurden von der Insolvenz aufgefressen.
Na dann nehmen wir doch mal beispielhaft ein paar Gewerbe, die gerade gut laufen. Sagen wir mal: Der Bauunternehmer braucht jetzt ganz dringend Glasfaser wofür...?
Also die ganzen Unternehmen, die gerade die Speedpipes eingraben, sind das eigentlich selbst Kunden für "margenstarke" Glasfaser-Business-Anschlüsse? Wären die Kapitalanleger damit einverstanden, wenn all diese Unternehmen die typisch hiesigen Kosten mit dem typischen hiesigen Margenaufschlag auf die Tiefbaupreise umlegen würden?
Oder darf es beim Tiefbau dann doch gerne das Billigste vom Billigsten sein aus dem fernen Osteuropa?
Aber der Glasfaser-Kunde darf nicht wirtschaftlich denken? Der soll ja bitte die Rendite erwirtschaften.
man muss vernünftige Gründe liefern mehr Geld auszugeben(also um den Glasfaseranschluss zu buchen)
Die ganzen Buben im Glasfasergeschäft nehmen sich da selbst ein bisschen zu wichtig.
In der Theorie vielleicht. In der Praxis ist es gar nicht so einfach/preiswert, im nächsten oder übernächsten Raum noch 1 Gbps oder (mittlerweile per Twisted Pairs auch billige) 2,5 Gbps zu erreichen. Und wer will, baut sich zuhause 10 Gbps über Singlemode-Faser - ist teuer aber sicher noch günstiger, als seine Bude mit Ruckus auszustatten.
Das meine ich doch, damit sind die teuren schnellen Glasfaseranschlüsse letztlich auch überflüssig. Wi-Fi auf allgemein zugeteilten Frequenzen bestimmt letztlich was geht. Und sobald Wi-Fi schneller wird, wird es auch die exklusiv zugeteilte Konkurrenz.
Und dass sich dann irgendwelche Nerds eifrig Kabel ziehen, hat für den Massenmarkt praktisch keine Bedeutung.
Bezieht deine Annahme auch die Erschließung von Gewerbekunden mit Businesskunden ein ? Die werden gerne vergessen, machen aber den Löwenanteil der Marge aus.
Und wo sind denn die ganzen Gewerbekunden, die jetzt ganz dringend Glasfaser brauchen?
Da ist jetzt also "Marge", weil Wirtschaftsbetriebe haben ja unbegrenzt Geld, oder was? Die haben auch einen Eigentümer, der genau ausrechnen kann, ob der margenstarke Glasfaseranschluss sein Betriebsergebnis erhöht, oder einfach nur die Kosten. Sonst gibt es den Betrieb nämlich nicht mehr lange.
wieso? dann ist es doch wieder nur die Telekom die überall mitverdient, fast genau dieselbe Monopolstellung wie wir sie damals hatten. wieder nur ein Unternehmen was Internetzugänge ausbaut, bzw. die Preise bestimmt. Das das eher schlecht ist, muss ja nicht nochmal erwähnt werden?
Wobei das Ziel ist, dass die Telekom mitverdient, ohne dass sie als "marktbeherrschendes" Unternehmen definiert wird, weil sie halt weniger als 70 % der Endkundenanschlüsse direkt hat. Der Rest sind "Joint-Ventures".
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Änderung des Präfixes macht halt ohne Grund bestehende TCP Verbindungen kaputt. Außerdem ist für einen kurzen Zeitraum gar kein IPv6 möglich (zugegebener Weise nur so ca. 1 Sekunde).
Aber damit kannst du nicht zum First Level gehen.
Kreiere einen Home-Office-Usecase und lass deine RDP-Verbindungen dauernd abbrechen. Dafür braucht man keinen "Business-Anschluss". Wenn dieser Usecase vom Privatkundenvertrag nicht abgedeckt ist, dann braucht man eigentlich überhaupt keinen DG-Anschluss und das darf dann auch über die entsprechende Influencer-Schienen bekannt gemacht werden. Am besten ordentlich FUD: "Vorsicht! Bleibt besser bei der Telekom! Home-Office funktioniert bei der DG nicht!"
Das ist die Sprache, die Konzerne verstehen.
Zitat von BundesnetzagenturDie deutsche Ausbaulandschaft zeichnet sich durch eine besondere Vielzahl und Vielfalt an ‒ häufig regional ‒ ausbauenden Unternehmen aus. Für die Diensteanbieter führt dies zu der Herausforderung, mit einer beträchtlichen Anzahl an Netzbetreibern über Zugangskonditionen zu ihren Glasfasernetzen verhandeln zu müssen. Um einen bundesweit funktionierenden Wettbewerb um Endkundinnen und Endkunden auf der Glasfaser zu ermöglichen, müssen daher die Verhandlungs- und Transaktionskosten im Markt für Vorleistungsprodukte gesenkt werden.
Um einen "funktionierenden Wettbewerb" zu ermöglichen, müssen erstmal "Dienstanbieter" bereit sein, in den Markt einzusteigen. Die steigen aber gerade alle aus, wie man beim Beispiel Maingau Energie gut sehen kann.
Dienstanbieter steigen nicht einfach komplett aus einem Markt aus, wenn sich deren Produkte gut verkaufen. Das war offenbar nicht der Fall. Beim Endkunden gibt es also ganz offensichtlich keine Nachfrage nach Glasfaserprodukten. Wer Dinge baut, die nicht nachgefragt, versenkt Geld.
Der Blödsinn geht weiter, das Kind im Brunnen muss nun gemanaged werden.
Die "Orientierungspunkte" interessieren Kapitalanleger nicht. Geht die Rendite auf unter 2,5 %, können sie Geld auch bei der EZB parken bei Nullrisiko und die "Telekom-Konkurrenten" sind pleite.
Die Schnittmenge zwischen den (nun höheren) Rendite-Vorstellungen und den Marktpreisen, die Kunden bezahlen, beträgt für den hier vorliegenden Patienten Glasfaser annähernd Null. Der ist einfach tot.
Das kann man auch nicht reparieren: Steigen die Endkundenpreise (Teuerung/Inflation), steigen die Zinsen. Steigen die Zinsen, steigen Renditevorstellungen. Steigen die Renditevorstellungen, steigen die Endkundenpreise. GOTO 10.
Es wird also niemals aufgehen. Operation gelungen, Patient tot.
Das passiert übrigens genauso auch mit zu teuer gebauten Eigentumswohnungen mit goldenen Wasserhähnen: Die stehen dann eben leer, da wohnt niemand drin. Schade um das ganze Material.
Nominell kann auch 5G "ausreichende Versorgung" gewährleisten. Das ist in der Praxis aber Glücksspiel.
Die Technik bleibt aber nicht stehen. Parallel zur Weiterentwicklung von Wi-Fi 7, welches die Glasfaseranbieter brauchen, um ihre Übertragungsraten überhaupt auf moderne Endgeräte zu bringen, geht es auch mit 5G/6G/7G weiter. Der Abstand wird sich also nicht nennenswert verändern.
Zudem gewinnt exklusiv zugeteiltes Spektrum immer gegen Allgemeinzuteilungen. Weshalb ein MFH voller Gigabit-Glasfaseranschlüsse nicht wirklich schnellere Endgeräte haben kann, denn die kloppen sich alle um die paar MHz, die allgemein zugeteilt sind. Mehr als ein Gigabit direkt aus der Luft über 5G sind in einem solchen Umfeld hingegen auch heute schon kein Problem. Denn es gibt dann nur EINEN Sender mit richtig Leistung und nicht Dutzende WLAN-Funzeln, die sich alle gegenseitig stören.
Vor allem sehen wir schon seit längeren, dass drahtlose Heimvernetzung die drahtgebundene abgehängt hat, inzwischen auch beim Durchsatz.
Natürlich könnte man auch einfach bei 4G und Wi-Fi 4 stehenbleiben. Aber für Wi-Fi 4 braucht eben niemand einen Glasfaseranschluss.
Zur Erinnerung. So sieht Überbau im Gf-Musterland Spanien aus, inkl NE4.
Daran sieht man sehr gut wo es um fantasievolle Kapitalanlage-Projekte geht (siehe leerstehende Prunkbauten am Meer) und wer zweckmäßige funktionierende Internetzugänge baut, die jemand heute wirtschaftlich nutzen kann.
Um letzteres ging es in Deutschland nie, sondern immer nur um leerstehende Prunkbauten.
Und jeder gewichtet halt anders. Da finde ich es unangemessen, den Leuten vorzuhalten, sie sind nicht ausreichend informiert.
1&1 ist bei vielen total verbrannt. Da helfen auch ein paar Euro Differenz nichts. Nur, um mal auf die Vielfalt der Gründe einzugehen.
Geht ja schon bei der Vertragstreue los: Lange Laufzeiten und dann Preiserhöhungen während der Laufzeit.
Dort wo dieselben Anbieter in einem echten Wettbewerb stehen (Übertragungsmedium Luft) gibt es all diese Probleme nicht.
LG und co haben ja ein Gerät in dem Netzwerk, welches das neue prefix mitkriegt und nach Hause schicken kann....
Der Cargo Cult geht von einer IP-Protokollversion mit einer globalen Adresse an einer Leitung in einem Haushalt des Jahres 1999 aus.
Die meisten Endgeräte für Privatkunden haben heute mehrere Funkschnittstellen und sprechen zwei IP-Protokollversionen. Es ist daher absolut sinnlos, diese auf Transportebene identifizieren zu wollen.
Da gibt es wesentlich bessere Fingerabdrücke die CloudFlare tracken kann und die sind völlig unabhängig davon, ob DG dir regelmäßig deinen IPv6-Lease zerschießt.
Stellt sich halt raus, dass fuer die boesen Jungs es oft reich den Haushalt zu identifizieren (gerade bei normalen Endkunden), und dafuer reicht i.d.R. das IPv6-Prefix
Niemand identifiziert Haushalte oder Endgeräte mit IP-Präfixen, es ist ja schließlich nicht mehr 1999. Dafür verwendet man heute Fingerprinting, weil Endgeräte heutzutage üblicherweise multi-homed sind dann noch wild durcheinander über mehrere Protokollversionen und CGNs hinweg kommunizieren.
Idealerweise hätte ich gerne keine Trennung. Aber aufgrund der Privacy Argumente gibt es da ja unterschiedliche Meinungen.
IPv6 Privacy Extensions erfordern keine kaputten Konfigurationen.
Für den Datenschutz bei IPv6 sind Endgerät und CPE zuständig, nicht der ISP.
Vielleicht, aber dann hätte ich es in regelmäßigen Abständen und nachts erwartet.
Das letzte mal was es 15.09 um 20:45, davor 14.09. 21:05, davor 06.09 21:11, davor 05.09. 15:54, davor . Also manchmal jeden Tag, dann wieder 1 Woche Ruhe. Merkwürdig.
Ich glaube, "kaputt" ist eine bessere Beschreibung des Zustand. "Privacy" würde voraussetzen, dass hinter dem Management ein System steckt.
Zuvörderst würde ich vermuten, dass dort irgendeine Agentic AI freidreht. Das kommt immer häufiger vor.
das kann halt nicht bei Glasfaser funktionieren
Es kommt man immer darauf an, welches Ziel verfolgt wird.
Renditeobjekte für Kapitalanleger gibt es in vielfältiger Form, z. B. auch als Häuser und Wohnungen. Ob diese am Ende bewohnt sind, ist dabei unter Umständen gar nicht relevant. Der Ertrag entsteht schlicht durchs reine Bauen und anschließende Spekulation auf zukünftige Wertsteigerung. Bewohnen ist da eher noch schädlich und führt eher noch zur Wertminderung.
Ist rein objektiv natürlich Ressourcenverschwendung, weshalb die Öffentlichkeit gegen so etwas vorgeht, zum Beispiel in Spanien, nicht in Deutschland.
Wenn man nun in Deutschland also reichlich Gehwege für Kapitalanlage-Glasfasern zerstört, dann spielt die Nutzung eher keine Rolle, während man Frankreich und Schweden offensichtlich das Ziel funktionierender schneller Internetzugänge verfolgt, die dann am Ende natürlich auch benutzt werden.
Man bekommt halt, was man bestellt.
XGS verfügbar zu machen beansprucht keine riesen Mehrkosten
aber ich glaube ja es wurde absichtlich nicht mit XGS ausgebaut um später wieder gut abkassieren zu können, um nochmal viel Geld für das XGS Upgrade zu kassieren
Man braucht sich ja nur ansehen, was der einzige lahme XGS-Tarif derzeit bei der Telekom kosten soll.
Währenddessen steigt der erwünschte "Wettbewerb" ganz aus dem Festnetz-Geschäft aus:
Fazit: Das Thema Glasfaser hat der Deutsche mit Schmackes an die Wand gefahren.
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