Ich selbst kenne genug Jüngere, die wieder auf Dorf ziehen, weil sie keine Lust mehr auf die Stadt haben, warum weshalb soll jeder selbst entscheiden und beurteilen.
Aufs Dorf zieht niemand mehr. Das sagen nicht du oder ich, sondern das belegt die Statistik mit dem Binnenwanderungssaldo: Die Großstädte werden immer jünger und das schrumpfende Land immer älter. Am stärksten wachsen die Speckgürtel um die Großstädte, aber um die geht es ja gerade nicht. Dort wo noch die S-Bahn nach Berlin oder München reinfährt, ist kein doch Dorf! Das rennt man "urbanen Großraum" oder auch "Metropolitan Area".
Denn nach der Definition würde ich ja auch auf dem "Dorf" wohnen: mit fünf Supermärkten, Drogerie, mehreren Apotheken und Ärztehäusern 3,6 GHz 5G obendrauf noch Vodafone Kabel und das ganze überbaut mit eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau durch die Telekom. Trete ich vor die Tür, stehe ich direkt auf der alten "Dorfstraße" mit ihren hübschen frisch saniertem Kopfsteinpflaster.
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Das "Dorf" ist schon vor über 50 Jahren in die Großstadt eingemeindet worden.
Hier braucht sich auch niemand anstrengen, um mit Müh und Not die 40 %, 30 % oder 25 % Anschlussquote zu erreichen wie auf den Schlafdörfern 30 km weiter, wo der Altersschnitt 60+ ist und sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Wer dort in Glasfaser investiert, wird sein Geld verlieren. Das ist aber nur schlimm für die künftigen Privatrentner, deren Geld dort nun umsonst im Boden vergraben liegt. Das ist das Topic dieses Fadens hier. Wer es wo wie gemütlich findet und dort bleiben will, ist für smarte Investoren eher unmaßgeblich.