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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von Funker

  • Verkabelung Modem, Router und co.

    • Funker
    • 28. November 2025 um 20:58
    Zitat von Schnurz

    Wer beim Bau auf die Anwendung der DIN 18015 und EN50173 verzichtet, tja ...

    ...macht sich als ausführender Baubetrieb regresspflichtig, weil von den a.a.R.d.T. abgewichen wird, zu denen halt die geltenden Normen gehören. Wird dir also niemand so bauen. Obendrein bekommst du ohne DIN 18015 schlichtweg keine Baugenehmigung.

    DIN 18015‐2:2021‐10: aktuelle Norm-Anforderungen f. Elektrik
    Welche neuen Anforderungen stellt die aktuelle DIN 18015-1:2021-10 an die Mindestausstattung von Elektroinstallationen in Wohngebäuden? Infos dazu hier.
    hager.com
  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 14:02
    Zitat von xrandr

    Wenn DOCSIS nicht erfunden worden wäre, wer weiß ob es die Kabelnetze dann überhaupt noch gäbe?

    Viele Inselnetze sind nie rückwegfähig geworden und wurden längst abgeschaltet. Ansonsten hat DOCSIS wiederum dafür gesorgt, dass die VDSL-Tarife nicht zu teuer werden konnten.

    Das Geschäftsmodell ist letztlich für den Bitstrom auf beiden Seiten zu kassieren und sich ansonsten auf dem eigenen Infrastrukturmonopol auszuruhen, ganz egal ob privat (21. Jhd.) oder öffentlich (20. Jhd). Und da vermasselt nur eine Alternative schon dem Investor kräftig die Suppe.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 13:42
    Zitat von xrandr

    Grundsätzlich bin ich dafür, dass die Kabelnetze mit FTTH überbaut weden.

    Sehe ich auch so. Trotzdem sollte es Alternativen geben, damit die Anbieter preislich nicht übertreiben können.

    Wenn man für 29 € Endkundenpreis unzählige Satelliten in den Orbit bekommt - Raketenstarts sind ja nun mal kein Schnäppchen - muss sich die Telekom schon fragen lassen, was sie mit "nur" GPON zum doppelten Preis eigentlich treibt.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 13:39
    Zitat von mbo77

    Hmm, das Kabelnetz hat bis heute sehr gut überlebt.

    Stimmt, aber nicht mit > 22 € pro Monat für reines Fernsehen. Da hat SES Astra den Preis nach oben erfolgreich gedeckelt.

  • Verkabelung Modem, Router und co.

    • Funker
    • 25. November 2025 um 11:27
    Zitat von pufferueberlauf

    Dem Anschein nach ist dessen Tuere jedoch aus Metall.

    Das entspräche dann nicht den a.a.R.d.T. ist also ein Baumangel an der Mietsache, welcher durch den Vermieter zu beheben ist. Fällt in die selbe Kategorie wie undichte Fenster oder defekte Steckdosen. (Natürlich es gibt keine Nachrüstpflicht für Bestandsbauten, aber die geltenden Normen aus dem Baujahr der Behausung sind einzuhalten, deshalb existiert es ja dieser Medienverteiler für den Glasfaseranschluss. Er ist eben mangelhaft ausgeführt worden.)

  • Verkabelung Modem, Router und co.

    • Funker
    • 25. November 2025 um 10:43
    Zitat von Phino

    Wovon träumst du sonst so noch? Diese Art von Infrastruktur findest du nur in Wohnungen mit 25 €/qm Kalt-Miete oder 8000 €/qm Kauf.

    Das Foto vom OP zeigt doch aber genau solch einen Medienverteiler?

    Ich habe das auch schon bei 6 € Kaltmiete im geförderten Wohnungsbau (kommt wieder gerade in Mode) gesehen. Solange noch es keinen Gebäudetyp E gibt, wird grundsätzlich nach dem "anerkannten Regeln der Technik" gebaut und da gehört das mit rein.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 10:31
    Zitat von ConiKost

    Aber die Hardware geht offenbar nicht in dein Eigentum über? Offenbar nur eine "kostenlose" Miete?

    Genau, das gibt es bei der Telekom gar nicht.

    Tja, Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Mal sehen, ob sich Geschichte sich hier auch wiederholt. Satellitendirektempfang war ab den 1990ern in der Pampa ebenso die bevorzugte Methode, rein einen durch privaten Anbieter betrieben. Der Komplettausbau eines Fernsehkabelnetzes durch den Staat wurde da ebenso frühzeitig beerdigt.

    Nicht zu vergessen: Seinerzeit brauchte man dafür freie Sicht auf die spezifische geostationäre Position, für Starlink muss man nur irgendeine freie Stelle am Himmel finden.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 10:23
    Zitat von HubeBube

    Ich schrieb es schon einmal an anderer Stelle, hier jedoch ein Link zu dem Thema, warum Marktwirtschaft nicht bei öffentlichen Infrastrukturen funktioniert

    Doch, das funktioniert super. Konkurrent der Telekom aus dem Orbit:

    29 € monatlich für bis zu 200 Mbit/s, Hardware einmalig 0 € (statt Miete), keine Einrichtungsgebühr (statt 70 €). Keine Vertragslaufzeit.

    Da kann die Telekom Glasfaser schlichtweg einpacken.

    War beim Fernsehen ja auch schon so. Als SES Astra gelauncht war, war die Goldgrube Telekom Kabelfernsehen tot.

  • Verkabelung Modem, Router und co.

    • Funker
    • 25. November 2025 um 09:57
    Zitat von Phino

    Man kann ihr auch in den Schrank packen, aber insbesondere wegen WLAN/Funk nicht zielführend.

    Mit einer für Medienverteiler vorgesehenen Kunststoff-Tür sollte das problemlos gehen. Auf Basis einer normkonformen strukturierten Verkabelung werden dann eh Access-Points in den einzelnen Räumen angebracht, zum Speedport passend wäre das dann Speed Home WLAN.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 09:52
    Zitat von pufferueberlauf

    Der groesste Fehler hier ist IMHO "mit privaten Infrastrukturinvestionen Geld verdienen"

    Aber das ist nicht das Thema dieses Threads, sondern "Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser". Also ein rein marktwirtschaftliches Problem.

    "Man werde an mehr Einfamilienhäusern Kabel verlegen, weil dort die Aufnahmerate höher sei" bezieht sich genau auf die suburbanen Speckgürtel, die gerade im Trend sind, denn auch die Kernstadt Berlin verliert nun Einwohner. Selbstverständlich rennt man nicht auf eigene Kosten mitten in die Pampa, denn man weiß schon, dass sich das wirtschaftlich keinesfalls lohnt.

    Das Unterhaltsame ist, dass das alles nichts Neues ist, sondern sich da einfach Trends aus den USA wiederholen.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 25. November 2025 um 08:51

    Am Ende kann man junge Leute nicht dazu zwingen, in strukturschwachen Regionen zu wohnen. Die Steuern und Sozialabgaben sind überall gleich hoch. Der Lebensstandard unterscheidet sich inzwischen aber schon recht deutlich. Die Differenz bei den Wohnkosten schlägt sich ohne Remote Work meistens auch noch in einer Lohnschere nieder und oben drauf kommen noch viel höhere Energiekosten.

    Den Trend zur (Sub-)Urbanisierung herrscht weltweit vor und ist ein wichtiger Punkt, wenn mit privaten Infrastrukturinvestionen Geld verdient werden soll.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 24. November 2025 um 12:23
    Zitat von pufferueberlauf

    welche Entfernung (welcher Entfernungsbereich) zu einem urbanen Zentrum macht fuer Dich einen Speckguertel aus?

    Speckgürtel sind an ein urbanes Zentrum (üblicherweise eine Großstadt) angeschlossen. Früher oder später entsteht deshalb auch urbane Infrastruktur. Um Berlin herum wächst z. B. gerade alles, egal ob noch dörflich oder schon nicht (mehr). Genau das ist NICHT gemeint, wenn von künftigen "Geisterdörfern" die Rede ist. Diese Siedlungen sehen dann aber nach genug Zuzug und Bauaktivität auch nicht mehr dörflich aus.

    Im Moment ist ja noch so, dass man abseits der Autobahn von urbanen Zentrum A (m. Speckgürtel) zum urbanen Zentrum B (dito) durch Milchkanne C, D, E, F, G... mit Wohnbebauung auf dem platten Land fährt. Genau letztere werden in absehbarer Zeit einfach aussterben. Deshalb halte ich die Geschäftsidee, auch in diesen Orten noch Fördermittel irgendwo im Nirgendwo im Boden zu versenken, für wenig renditeträchtig. Da tut man besser daran, die überlastete Infrastruktur in den (vorgenannten) Gebieten zu ertüchtigen, die tatsächlich Zuzug aufweisen. Fördermittel braucht es dort meines Erachtens eher nicht.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 22. November 2025 um 09:42
    Zitat von xrandr

    Hier gibt's nur den ohne Hund. Aber ansonsten auch alles (auch von Funker genannte; Supermärkte, ein kleines Einkaufszentrum, Kabel-TV, Erdgas, Krankenhaus, Kino, ein paar Fachärzte ... und das im Dorf 30 - 35 km von der nächsten Großstadt entfernt.

    Bitte nochmal #65 lesen. Ein "Speckgürtel" ist nicht "Dorf".

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 15:00

    Was da gefördert wird, ist eine Investitionsruine. Aber wiederum völlig typisch fürs Agieren der öffentlichen Hand.

    Das überrascht doch jetzt hoffentlich niemanden?

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 14:51
    Zitat von flamy

    Ich selbst kenne genug Jüngere, die wieder auf Dorf ziehen, weil sie keine Lust mehr auf die Stadt haben, warum weshalb soll jeder selbst entscheiden und beurteilen.

    Aufs Dorf zieht niemand mehr. Das sagen nicht du oder ich, sondern das belegt die Statistik mit dem Binnenwanderungssaldo: Die Großstädte werden immer jünger und das schrumpfende Land immer älter. Am stärksten wachsen die Speckgürtel um die Großstädte, aber um die geht es ja gerade nicht. Dort wo noch die S-Bahn nach Berlin oder München reinfährt, ist kein doch Dorf! Das rennt man "urbanen Großraum" oder auch "Metropolitan Area".

    Denn nach der Definition würde ich ja auch auf dem "Dorf" wohnen: mit fünf Supermärkten, Drogerie, mehreren Apotheken und Ärztehäusern 3,6 GHz 5G obendrauf noch Vodafone Kabel und das ganze überbaut mit eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau durch die Telekom. Trete ich vor die Tür, stehe ich direkt auf der alten "Dorfstraße" mit ihren hübschen frisch saniertem Kopfsteinpflaster.

    Spoiler anzeigen

    Das "Dorf" ist schon vor über 50 Jahren in die Großstadt eingemeindet worden.

    Hier braucht sich auch niemand anstrengen, um mit Müh und Not die 40 %, 30 % oder 25 % Anschlussquote zu erreichen wie auf den Schlafdörfern 30 km weiter, wo der Altersschnitt 60+ ist und sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Wer dort in Glasfaser investiert, wird sein Geld verlieren. Das ist aber nur schlimm für die künftigen Privatrentner, deren Geld dort nun umsonst im Boden vergraben liegt. Das ist das Topic dieses Fadens hier. Wer es wo wie gemütlich findet und dort bleiben will, ist für smarte Investoren eher unmaßgeblich.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 14:22
    Zitat von pufferueberlauf

    Das ist Gruetze, der Plan der EU (Gigabit an jede Milchkanne) hat wenig mit Renditeerwartungen zu tun

    Die EU lässt keine Glasfasern vergraben, sondern private Fonds, und die haben Rendite-Erwartungen. Die sich schon absehbar nicht erfüllen werden. Statt dessen werden eine Menge Anleger jede Menge Geld verlieren...

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 14:20

    pufferueberlauf Du begründest gerade schlüssig, warum die Telekom kein Geld mit Glasfasertiefbau verdient (Fadenthema), was in Folge bedeutet, dass die anderen Glasfaserunternehmen wirtschaftlich sterben müssen. Damit bestätigst du mein Argument.

    (Latenz ist außer bei Mangelversorgung kein Thema mehr, der einzige Unterschied ist der zwischen 5G Standalone und 5G/4G-Mischbetrieb. 4G Standalone wird nur noch zum Stromsparen im Standby verwendet. Dein Smartphone ist offenbar uralt.)

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 13:59
    Zitat von gponner

    Ein technikunkundiger DSL 100 Kunde wird mit Glasfaser keine Vorteile sehen ( und vor allem fühlen)! Da können noch so viele "Ranger" rumlaufen! Bei uns in der Gegend schaffen die nur noch Umsatz mit absolut dreisten Lügenmärchen ...

    Vor allem wenn der neue Anschluss nur 150 Mbit statt 100 hat. Dann merkt man gar nichts, und dann ist sogar der Mobilfunk schneller.

    Solange die Telekom da nicht die Bremse rausmacht, wie in anderen Ländern üblich, "fühlt" man nur:

    Zitat

    Eigentlich könnte es jetzt schneller, darf aber nicht.

    Gleichzeitig zahlt man die höchsten Preise für DSL-Simulation.

    ADSL wurde ja noch mit dem technisch möglichen verkauft - aber da ging es auch noch nicht um irgendwelche Renten. Sonst hätte es anfangs nur 96 kbit gegeben. Das hätten wir dann seinerzeit auch liegen lassen. Über ISDN konnte man nämlich besser zocken.

    Zitat von gponner

    Mangelversorgten, die vielleicht 15-20% der Kundschaft ausmachen

    Mangelversorgung wurde noch nie gelöst, indem man zu jeder Milchkanne vier Glasfasern vergräbt. Da geht es um was anderes: Renditemodelle. Das Thema wird sich aber mit der absehbaren Entvölkerung ganzer Landstriche im Zuge der weltweit ablaufenden Urbanisierung von selbst erledigen. Außer für die Pensionsfonds, die jede Menge Speedpipes in künftigen Geisterdörfern vergraben haben - für die wird es nicht so schön...

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 10:47
    Zitat von uha

    Genau so sehe ich das auch und mal ernsthaft, was ist die Anwendung dafür, die für viele relevant sein würde?

    Wie wäre es mit der Anwendung "Geld verdienen"?

    Also für die Telekom, die sich beschwert, dass sie nicht genug Geld verdient. Bei solchen Preislisten ist das kein Wunder.

  • Telekom verdient nicht genug Geld mit Glasfaser-Internet

    • Funker
    • 20. November 2025 um 09:24
    Zitat von sentry0815

    Vollkommen pervers dieser Preis.

    Eben.

    Hätte die Telekom anno 2000 ADSL mit 28/33/56 kbit angeboten und 128 kbit/s weiter pro Minute abgerechnet, hätte es auch keiner gekauft.

    Zitat von uha

    hier im Dorf mussten wir ganz schön schubsen, damit die 40% der Haushalte zusammen kamen.

    Ich werde nie mehr im Leben aufs Dorf ziehen. Schön dass man dann Glasfaser hat, aber die ganze restliche Infrastruktur ist immer noch schlecht. Bekannte erleben das gerade mit ihren Eltern, die nun pflegebedürftig auf dem Dorf verhungern, weil die Augen nicht mehr mitspielen. Andere auch schon 85jährige versuchen dann bereits blind zum Einkaufen zu fahren und rammen mit dem 400PS-SUV im nächsten Ort den Polizeiwagen. Jüngere ziehen so schnell wie möglich weg, weil man eben nicht alles downloaden und liefern lassen kann.

    Die Pensionsfonds, die dort ihr Geld in Glasfaser versenkt haben, werden für immer auf ihren Baukosten sitzen bleiben.

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