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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Drillisch Glasfaser-Tarife (sim24, Blacksim usw.)

    • pufferueberlauf
    • 3. April 2025 um 17:06
    Zitat von wandler

    Aber dort, wo kein Vectoring erlaubt ist, was spricht da gegen 35b ohne Vectoring?

    Bringt halt nicht so viel, gerade die hohen Frequenzen mit ihrer hoeheren distanz-abhaengigen Daempfung profitieren vom Vectoring... d.h. da muss die TAL entsprechend kurz sein, dass das etwas bringt...

  • Drillisch Glasfaser-Tarife (sim24, Blacksim usw.)

    • pufferueberlauf
    • 2. April 2025 um 21:12
    Zitat von HubeBube

    Wie kommen die Downloadangaben zu Stande, sind das tatsächlich gemessene oder geschätzte/vertraglich zugesicherte Werte? An meiner Privatanschrift werden dort die tatsächlich buchbaren "bis zu" Werte ausgegeben.

    Keine genaue Ahnung, aber ich vermute die kommen vom Vorleister. Bei mir wird fuer SuperVectoring ein Maximum von 175 Mbps angegeben, aber ich wette der Anschluss duerfte auch Vollsync mit 292 Mbps im Download schaffen.

  • Easybell mit Glasfasermodem 2 und OpenWrt-Router

    • pufferueberlauf
    • 2. April 2025 um 21:09
    Zitat von wandler

    Mit 5G SA sind problemlos niedrigere Latenzen möglich

    Niedriger als 17ms? Zum selben Hop von Easybell? Oder auch zum ersten Hop?

    Das ist technisch natuerlich nicht unmoeglich (aber war auch schon bei LTE theoretisch machbar), aber fuer den ISP unwirtschaftlich... (Interessanter Vortrag zum Thema 5G und 1 ms Latenz hier: https://www.youtube.com/watch?v=hqCZdrXnKe8&t=7566s)

    Am ehesten kann das mit dem 5G NetworkSlicing fuer Gamer (bei der Telekom https://www.telekom.de/optionsuebersi…k/5gplus-gaming) klappen, aber der Demo Latenztrace liegt auch da knapp ueber 20ms:

  • Easybell mit Glasfasermodem 2 und OpenWrt-Router

    • pufferueberlauf
    • 2. April 2025 um 08:46
    Zitat von wandler

    Der Ping zum ersten Hop sind 17 ms. An ASDSL2+ mit Fastpath*) kommt der Glasfaseranschluss hier also nicht ganz heran.

    Das ist weniger eine Frage der Zugangstechnologie (GPON und DSL ohne Interleaving haben reine Zugangslatenzen im niedrig einstelligen Millisekundenbereich) sondern eher eine Frage zur Netzwerkpfadlaenge zwischen Deinem Heimnetz und dem ersten IP-Hop bei Deinem ISP. I.d.R. wird der Endkundentraffic fuer Reseller erstmal zu einem PoP Standort des Resellers getunnelt, und der muss nicht unbedingt in Deiner Naehe liegen (bei mir ist der PoP ~230 km entfernt was die Zugangs-RTT von ~9 ms relativ zwanglos erklaert.

    Zitat von wandler

    Das /64-Präfix von Ecotel ist auch etwas sparsam.

    Sparsam ist sehr freundlich ausgedrueckt... ist das alles oder gibt es noch /56 per Prefixdelagation?

  • Drillisch Glasfaser-Tarife (sim24, Blacksim usw.)

    • pufferueberlauf
    • 2. April 2025 um 07:56

    Weiss nicht, also dass bei mehr Antennenstandorten 1&1 auch mehr Leitungen baut/mietet halte ich fuer selbsterklaerend, aber ob das auch zu mehr Erschliessungen von BNG-Standorten fuehrt kann ich nicht sagen. Fuer FTTH und DSL Anschluesse kommt es aber auf diese Erschliessung an, z.B. wenn es darum geht ob 1&1 per L2-BSA oder WIS arbeitet oder ob Easybell per L2- oder L3-BSA? arbeitet.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 18:10
    Zitat von wandler

    dann würden die Leute nicht an ihren Telekom-Anschlüssen kleben.

    Da die Leute gar nicht wissen was bei anderen ISPs so passiert, kann das keine kausale Ursache dafuer sein beim Telekomanschluss zu bleiben...

    Meine Erklaerung ist da halt Festnetz wird als Infrastruktur interpretiert und es geht nicht um "so gut wie moeglich" sondern um "gut genug und ohne Stress"... Wechseln macht Stress wird daher wohl erst dann ins Auge gefasst wenn der Anschluss nicht mehr "gut genug" funktioniert.

    Das erklaert IMHO zwanglos das doppelte Marktversagen (zu wenige Anbieter, und uninteressierte Abnehmer) was die Zahlen andeuten. Das, um es klar zu sagen, ist weder Fehler der ISPs noch der Endkunden, sondern ein Resultat unrealistischer Annahme bei der politischen Steuerung.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 18:04
    Zitat von wandler

    Hier geht es immer noch um die Frage, warum Leute mit funktionierendem Telekom-VDSL-Anschluss nicht zum Glasfaseranbieter wechseln. Der Grund ist nicht der Preis, sondern die ungenügende Produktqualität.

    Ausser dass "due Leute" gar nicht wissen wie die Produktqualität bei den unterschiedlichen ISPs ist. Du basierst das komplett auf Deiner eigenen Erfahrung, also anekdotisch. Das ist sicher OK um eine erste Hypothese aufzustellen, aber dabei sollte mann es nicht belassen wenn man allgemeine Aussagen treffen moechte. Aber damit mach ich jetzt Schluss, weil sich ja nichts aendert.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 13:53
    Zitat von wandler

    Und zwar mit der Telekom. Denn was soll ein "Geschäftskundenvertrag" mit einem kleinen Glasfasernetzbetreiber bringen, der die Entstörfristen trotzdem nicht einhalten kann?

    Die Telekom kann die Entstoerfristen auch nicht einhalten automatisch , auch da laeuft es auf Strafzahlungen raus und/oder Multi-himong mit zusaetzlichem Mobilfunk als Fail-Over.

    Ich wette bei echten Geschaeftskundenanschluessen ist z.B. Versatel aehnlich fix wie die Telekom...

    Zitat von wandler

    Wie oft denn noch? Es geht hier nicht um die "DSLAM-Abschaltung". Es geht darum, die eigene Kupferleitung vorzeitig stillzulegen. Wer der Telekom sagt, dass er DSL nicht mehr braucht und dann Jahre später doch wieder einen DSL-Anschluss möchte, weil der Glasfasernetzbetreiber seit Monaten offline ist, kann durchaus als Antwort zurückbekommen: "Nein, du nicht mehr! Die übrige Hardware ist belegt."

    Das ist Stand heute tatsaechlich schon moeglich. Sonderlich realistisch ist das jedoch nicht, und schon gar nicht in Deinem Szenario in dem ja ein kleinerer ISP FTTH Ausgebaut haben muss.

    Hast Du Beispiele fuer "Glasfasernetzbetreiber [die] seit Monaten offline [sind]" und woher weisst Du das aehnliches nicht auch bei Deiner geliebten Telekom vorkommen kann?

    Das ist IMHO ueberwiegend FUD was Du hier argumentierst. Und damit will ich es dann auch gut sein lassen, da ich Dich bestimmt nicht umstimmen kann die Welt weniger durch eine magentafarbene Brille zu betrachten.

  • Drillisch Glasfaser-Tarife (sim24, Blacksim usw.)

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 13:35

    Das kann mann unter Linux/macos mit curl und jq auf die schnelle mit der Kommandozeite pruefen, einfach die Adresse anpassen. Hier mal als Beispiel mit der Adresse des Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (um mal eine oeffentlich Beispiel-Adresse zu nehmen)

    Code
     curl -s "https://www.easybell.de/api/provider-availabilities/TAL?exact_address=false&zip_code=10117&city=Berlin&street=Dorotheenstraße&house_number=84" | jq -r ".results[0].carrier" 
    1U1

    Wenn da am Ende 1U1 steht, dann ist der BNG wohl von Versatel erschlossen...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 13:23
    Zitat von wandler

    Und genau das hat direkte Auswirkungen für die Entstörfristen für Endkunden.

    Sehr optimistisch... bei Verletzung der Entstörfristen duerfte der Betreiber halt der Telekom finanziell entgegenkommen muessen... das hat IMHO nur indirekt mit den Entstörfristen fuer Endkunden zu tun.

    Zitat von wandler

    Wenn es der Telekom nicht reicht, warum sollte es dem Privatkunden mit Home-Office genügen?

    Wenn der Privatkunde auch als ISP taetig werden will macht das vielleicht Sinn, ansonsten ist das eher "motivated Reasoning": weil Du ueberzeugt bist die Telekom ist der beste ISP deutest Du unbewusst alle Daten so, dass sie zu dieser Ueberzeugung passen. Ist ganz normal und passiert jedem/jeder gelegentlich, aber nicht zwingend hilfreich.

    Zitat von wandler

    Geht ja hier um die Frage, ob jemand ohne Not einen DSL-Anschluss aufgibt (und ggf. nie wieder bekommt), der am nächsten Werktag zu Arbeitsbeginn entstört ist, um einen Glasfaseranschluss zu buchen, der mit Glück nächsten Montag wieder läuft, mit Pech erst nächsten Sommer wieder.

    Mmmh, das ist IMHO ein komplett irrationales Szenario, die DSLAM-Abschaltung wird IMHO nicht davon abhaengen wie viele Kunden noch aktive mit DSL versorgt werden, sondern davon ob es Alternativen gibt auf welche die Kunden wechseln koennen.

    Das mit dem Pech gilt fuer alle ISP, einschliesslich der Telekom, und bei allen greift TKG 58... also "naechsten Sommer wieder" wird teuer fuer den ISP...

    Zitat von wandler

    Ist hier nicht das Thema. Wem Entstörungsfristen wichtig sind, macht einen Vertrag direkt mit der Telekom ohne Reseller dazwischen. Geht ja hier um die Frage, warum die Masse mit dem Festnetzanschluss bei der Telekom bleibt. Hat handfeste Gründe, eben auch genau solche.

    ??? Das ist IMHO schon wieder motivated Reasoning, zum einen haben weder Du noch "die Masse" belastbare Daten zu den relativen Entstoerzeiten verschiedener ISPs, zum anderen ist ziemlich sicher, dass die BNetzA die Telekom boese abgraetschen wuerde wenn diese nachweislich das taete was Du hier insinuierst, naemlich ihre eigen Kunden bevorzugt entstoeren...

    Das mit den "handfesten Gruenden", ware vielleicht ein Argument, wenn die Kunden belastbare Informationen zu den verschiedenen ISPd haetten, haben die aber nicht, zumindest nicht in der Masse. Und komm jetzt bitte nicht mit dem Connect Test und aehnlicher Marketinggruetze, diese Tests erfuellen den Zweck einen/mehrere Sieger kueren zu koennen und stellen keinen objektive Studie dar. (Und das ist auch OK, nur sollte mann dieses Tests nicht ueberbewerten).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 11:14

    Es geht hier nicht um die Entstoerfristen fuer Endkunden, sondern was der Technik-Betreiber dem Reseller (also in unserer Diskussion der Telekom) anzubieten hat.

    Was die Entstoerung durch die Telekom fuer deren Reseller angeht, je nach Problem dauert es auch da gelegentlich Monate bis zur Diagnose und Reparatur... (ebenso wie die Faelle wo der Techniker statt das Problem zu beheben, versucht den Kunden zu einem freiwilligen Downgrade des Vertrages zu ueberreden).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 1. April 2025 um 07:51

    Sind denn die Entstörfristen welche die Telekom ihren Resellern anbietet identisch it denen die sie selber fordert?

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 19:41

    Ja, weil sich IMHO halt zeigt, dass die neo-liberale Idee "Marktloesungen fuer Infrastrukturprobleme" erkennbar nicht greift. Egal wie fest man an die unsichtbare Hand des Marktes glauben mag, gibt Felder in denen das nicht richtig funktioniert. Das wird uns als Land nicht daran hindefn weiter mit dem eigentlich erfolglosen Modell zu arbeiten.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 19:29
    Zitat von wandler

    Das sind ja genau die Erfahrungen die der hiesige Marktführer den ausländischen Neueinsteigern voraus hat.

    Das und halt den von der grauen Post geerbten Stamm an wechselfaulen Kunden... und dadurch einen groesseren Geldbeutel fuer Investitionen als jeder einzelne Mitbewerber... was ihr laengeren Atem verschafft (den sie bisher in "homes passed" investiert hat).

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 17:22
    Zitat von Phino

    Fängt schon damit an, EINE Rechnung für Internet-Festnetz, Mobil für die ganze Familie und auch alles an Streaming. Sehr wichtiger Punkt.

    Fair. Mir persoenlich ist das egal ob ich eine oder X Rechnungen bekomme (zahle die ja nicht mehr monatlich von Hand ;) ), aber ich erkenne an, dass das komfortabler ist, und wenn nur fuer die eigene Buchhaltung...

    Zitat von Phino

    Aber als Telekom-Kunde noch günstiger. ;) Paket-Vorteile

    Auch in der Summe? Weil andere Anbieter ja mitunter billigeres Internet anbieten als die Telekom? Aber ja, die Idee hinter den Koppelvertraegen ist dass die Kunden dann noch wechselunwilliger werden wenn alles aus einer Hand kommt, weshalb ein kleines bisschen Zuckerbrot angeboten wird...

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 11:10

    2040 fuer DSL ist am optimistischen Ende (aber nicht unmoeglich). Momentan gibt es die letzten Chargen neuer VDSL Linecards (und z.B. die Telekom duerfte nur einen Teil der existierenden Karten ersetzten und auch nur begrenzt Ersatzteile auf Lager legen*). Die Abschreibefristen fuer Linecards liegen bestenfalls bei 10 Jahren (als "Technische Einrichtungen für Breitbandverteilnetze"), aber das heisst ja nicht, dass die Karten i.d.R. tatsaechlich 10 Jahre halten (kann kuerzer oder laenger sein).

    Zusaetzlich existiert ja auch die Frage wieviele DSL Kunden es pro DSLAM braucht um den profitabel zumindest aber ohne Verlust betrieben zu koennen.

    Aber wenn der FTTH Ausbau weiter erlahmt 8wo nach es momentan aussieht) ist gut moeglich, dass 2040 durch "Streckbetrieb" notwendig wird (Rangieren gebrauchter funktinierender Linecards von abgeschalteten DSLAMs hin zu DSLAMs die noch weiter betrieben werden muessen).


    *) Habe mir sagen lassen, Linecards wuerden auch im Regal altern, aber ich bin nicht mehr sicher ob das technisch oder finanziell gemeint war.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 10:18
    Zitat von HubeBube

    Dies würde jedoch eine Regulierung aller Glasfaserinfrastrukturbetreiber bedeuten und dies hat die BNetzA im Rahmen einer "Vorabregulierung" abgelehnt. Man wolle erst einmal den Markt beobachten..

    Das ist wachsweich aber halt auch keine harte Absage. Der Ball waere da im Feld des Gesetzgebers, die BNetzA, da stimme ich Dir zu hat wenig Appetit auf so etwas, aus nachvollziehbaren Gruenden.

    Andererseits haben wir genau so etwas bereits beim Stromnetz, das ja auch in die Verantwortung der BNetzA faellt.

    Egal, hier liegt IMHO klares Marktversagen vor und daher wird da IMHO irgendwann ein regulatorischer Eingriff kommen, nur IMHO nicht so bald.

    Zitat von HubeBube

    Ich gehe davon aus, dass eine Regulierung ebensowenig erfolgt, wie eine Regulierung der Mineralölfirmen bei den Verkaufspreisen für Kraftstoffe. Es wird ab und an Ermahnungen geben, jedoch mehr nicht.

    Nicht ganz vergleichbar (aber IMHO auch ein Unding) es gibt ja verschieden Tankstellenbetreiber mit eigenen unabhaengigen Preisspielchen.

  • GF-TA Montage Standort bestimmen

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 10:12
    Zitat von heinwi

    Die weigern sich die GF-TA im Keller zu setzen, wegen Datenschutz, da 2 Familienhaus.

    Das ist Gruetze, bis zum ONT sind die Daten verschluesselt, d.h. solange die ONTs nicht unverschlossen im Gemeinschaftskeller haengen sollte der Datenschutz gewaehrleistet sein...

    Das ist IMHO der Versuch einen aeusseren Zwang vorzuspielen der so gar nicht existiert.

    Allerdings ist es nicht ganz unvernuenftig die Gf-TA tatsaechlich in den Wohnungen zu platzieren dann ist das das Problem der Wohnungsbesitzer und der Vermieter ist erstmal raus.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 09:51

    +1; da gibt es sicher in den Details Diskussionsbedarf, aber als Grundidee nicht verkehrt. Ich vermute aber mal:

    a) die Kommunen haben da eher kein Geld fuer

    b) haben Problem dafuer Kredite aufzunehmen... (Schuldenbremse und so)

    c) unklar wo solch ein Netz enden soll, die alten Betriebstaetten der Post gehoeren ja heute ueberwiegend der Telekom.

  • So läuft die Glasfaserabschaltung in Deutschland

    • pufferueberlauf
    • 31. März 2025 um 09:13
    Zitat von mbo77

    Den theoretischen Markt gibt es nirgends.

    Ja, aber in der Realitaet kann man naeher oder weniger nah an diesen Praemissen liegen, und beim Internetzugangsmarkt in Deutschland gibt es IMO deuten die Indizien fuer mich auf weniger nah.

    Zitat von mbo77

    Der Supermarkt zum Beispiel ist voll mit Produkten, dessen Verkauf nach objektiven Gesichtspunkten schwer zu erklären ist.

    Ja und nein.

    Zitat von mbo77

    Nach deiner Definition dürfte es zudem einen Großteil der geschalteten Gf-Zugänge nicht geben. Es gibt für die meisten Haushalte kein quantifizierbares Bedürfnis dafür, diese sind noch auf Jahre, eher Jahrzehnte mit VDSL und HFC mehr als ausreichend versorgt.

    Das ist eine Fehlinterpretation meiner Position. Ich bin in verschiedenen Fora aktiv Leuten zu helfen die von RF-Stoerungen in Kupfernetzen betroffen sind (DSL und DOCSIS). Und auch aus eigener leidige Erfahrung (in der Vergangenheit) ist mit bewusst wie empfindlich die Kupfertechnologien inzwischen geworden sind. Ich bewerte einen gestoerten, oder wegen Stoperungen in der Kapazitaet spuerbar limitierten Internet-Zugang nicht als ausreichende Versorgung.

    Zitat von mbo77

    Es ist also viel komplizierter, die Mechanismen des Marktes zu bestimmen und zu verstehen.

    Das ist sicher nicht falsch, genau deshalb sollte mann aus der Marktposition der Telekom nicht versuchen Dinge herauszulesen die da nicht zuverlaessig herausgelesen werden koennen.

    Also zu sagen die Telekom ist erfolgreich ist IMHO korrekt, aber daraus zu schliessen sie biete ein besseres Produkt als ihre Mitbewerber an ist IMHO ein Fehlschluss.

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