Vorschlag zur Guete, Ihr lasst das Thema einfach ruhen. Letztlich ist alles Produktive dazu bereits gesagt und der Ton kippt gerade ins unfreundliche, und dafuer ist doch der Sonntag Nachmittag fuer uns alle zu Schade, oder?
Beiträge von pufferueberlauf
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Das wäre bei meinem Aufbau nicht der Fall, weil die elektrische Seite des GPON-Moduls mit dem Switch und nicht mit der Firewall verbunden wäre. Wäre das beim skizzierten Aufbau ein Problem?
Du musst dann diesen Switchport direkt (und nur) mit einem weiteren Port verbinden der in die Firewall fuehrt... (die Verbindung kann auch indirekt durch mehrere Switche erfolgen, solange Du dafuer sorgst dass die jeweiligen Ports nur miteinander verbunden sind).
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Umgekehrt, warum sollen auch aus Sicht des ISP/Programmierer mehr ONT eingerichtet werden als Anschlüsse gebaut werden? Rhetorisch gefragt.
Alles was der OLT wissen kann kann, das laut Standard maximal 128 (bei XGSPON bis 256) ONTs angeschlosssen sein koennen. Und wieviele dieser ONTs aktuell aktiv sind, d.h. das Limit in "Administrations-Oberfläche" hat irgendwer konfiguriert indem er eine Zahl in ein Feld eingetragen hat, alles was ich sage, in dieses Feld kann man halt auch eine groessere Zahl eintragen, wenn man denn will die Software sollte Zahlen bis 128 akzeptieren...
Was den Programmierer angeht, auch der weiss gerade mal welches Limit der Standard vorsieht, und eventuell von niedrigeren Limits in der eigenen Software, was im individuellen PON Baum tatsaechlich an aktiven ONTs vorkommt kann er nicht wissen, oder?.
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Doch wenn der ISP beschlossen hat nur 32 Bäume zu bauen.
Das setzt der tatsaechlich gleichzeitig aktiven Zahl von ONTs ein Limit, aber nicht der logischen Zahl von ONTs...
An der Straße Vorholz steht an jeder Ecke ein Splitter um in die Stichstraßen rein die Häuser anzuschließen. Wenn sie vom PoP aus 128 anschließen würden ist das unnötig viel Kabel aus dem PoP.
Ja, das hatte ich unklar formuliert, ich schlage nicht vor, dass groessere Baeume/Segmente gebaut werden, sondern stelle nur fest, dass 32 kein hartes limit fuer die Zahl der registrieren ONTs sein muss.
Für den Privatkunden! gilt nach wie vor, dass das Netz des Betreibers am passiven Netzabschluss endet. Demnach ist das erste stromverbrauchende Gerät im Heimnetz das Endgerät.
Jein, mit der TKG Definition kann und darf es gleichzeitig mehrere Telekommunikationsendeinrichtung geben, z.B. ONT, Router und SIP/VoIP Basis...
Explizit hat die BNetzA erklärt, das eine Glasfaser-Dose/Gf-TA den passive Netzabschluss darstellt. Der RJ45-Pirt eines ONTs jedoch nicht. Der ONT ist bereits das der Wahlfreiheit unterliegende Endgerät.
Ja, zumindest solange ein ISP nicht versucht die TKG 145 Karte zu spielen, was bisher bei FTTH/ONTs wohl nicht gemacht wurde (und ich erwarte auch nicht, dass sich das aendern wird, aber in dem theoretischen Fall waere IMHO sehr wohl der Ethernetport der geforderte passive Netzabschluss, eventuell um den Buchstaben des Gesetzes zu erfuellen, eine per Patch-Kabel daran angebundne 8P8C-Modular-Buchse).
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ber die klare Aussage des Techniker war, es können nur 32 Modem-ID hinterlegt werden.
Das klingt nach sub-optimaler Konfiguration... GPON erlaubt bis zu 128 ONTs in einem Segment, d.h. 32 duerfte keine harte Grenze sein.
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Mmmh, auch ein reiner Ethernetrouter der hinter einem ONT betrieben wird ist juristisch, im Sinne des TKG, eine Telekommunikationsendeinrichtung:
Zitat62. Telekommunikationsendeinrichtung“ eine direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtung zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten oder Daten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über elektrisch leitenden Draht, über optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen Telekommunikationsendeinrichtung und Schnittstelle des öffentlichen Telekommunikationsnetzes ein Gerät geschaltet;
Dabei gilt natuerlich, dass bei den PONs ein ONT quasi immer provisioniert werden muss bevor er genutzt werden kann*, ein Router wohl nur bei manchen ISP die strkt zwischen Provider- und Fremd-Router unterscheiden (immer noch etwas verbluefft, dass die BNetzA das zu akzeptieren scheint.).
*) War IMHO bei DOCSIS auch so, aber die haben inzwischen rausgefunden wie man eine Selbstregistrierung auch ueber noch nicht offizielle registrierte Modems realisieren kann. Wuerde mich nicht wundern wenn das bei den PONs auch irgendwann mal kommen wird.
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Trippy ist ziemlich aehnlich unter Unix und Windows, aber es gibt kleine Unterschiede. Und bei windows muss man trip in einer Aaadminstrativen shell starten und in der Firewall erlauben...
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Wobei man trippy oder mt nicht auf dem Router laufen lassen muss, das geht auch gut von Rechnern im Heimnetz hinter dem Router...
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oder man von der theoretisch niedrigeren Latenz (durch DBA usw.) von XGS-PON profitieren möchte.
Das ist IMHO mehr Marketing als harter Unterschied zwischen G und XGS... der DBA Scheduler ist letztlich gar nicht Teil der ITU Standards sondern proprietaerer Bestandteil den die Ausruester beisteuern, d.h. wenn man will und tatsaechlich einen besseren Scheduler hat kann man den per Softwareupdate auch bei GPON verwenden.
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Auch so ein Prozess kann vorgespielt werden... aber klar, das ist eine hohe Huerde...
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Windows, Linux, MacOS.
Super, trippy funktioniert besser mit Linux oder Macos (sollte unter Unices mit sudo augerufen werden).
Die anderen Messungen sind auch mit verschiedenen Routern interessant, weil unterschiedliche ISP durchaus unterschiedlichen Downstreambufferbloat zeigen.
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Wobei der Provider letztlich nur Informationen vom ONT anfordern kann um dessen Identitaet zu ueberpruefen. Und die kann man letztlich auch "clonen", wenn man denn weiss welche Informationen ausgewertet werden.
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Cool, welche Betriebssysteme stehen Dir zur Verfuegung? Koenntest Du, wenn beide Lunks aktiv geschaltet sind ein paar Vergleichsmessungen machen und die Resultate hier im Forum posten?
Interessant waere je Messungen mit:
LibreQoS Bufferbloat Test - Cloudflare Edition
https://www.waveform.com/tools/bufferbloat
Internet Speed Test - Measure Network Performance | CloudflareTest your Internet connection. Check your network performance with our Internet speed test. Powered by Cloudflare's global edge network.speed.cloudflare.comSowie vergleichende Traceroutes mit Trippy zu relevanten Endpunkten wie:
Codetrip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare --tui-custom-columns holsravbwdtKM --icmp --tos 181 -4 HIER_KOMMT_DIE_ZIELADRESSE_HINheise online - IT-News, Nachrichten und Hintergründe | heise onlineNews und Foren zu Computer, IT, Wissenschaft, Medien und Politik. Preisvergleich von Hardware und Software sowie Downloads bei Heise Medien.www.heise.deone.one.one.one
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Wie ist es nun mit "1&1 over DG"?
DHCP oder PPPoE?
VLAN-ID für Internetaccess und oder Telefonie notwendig?
Ich schaetze 1&1 duerfte versuchen das ganze einheitlich zu halten, und wuerde mich nicht ueber eine "PPPoE mit VLAN7" Loesung wundern

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In der Theorie.
Ja, die Argumente die gegen ONT Freiheit voegebracht wurden, sind IMHO alle sehr theoretisch konstruiert. Den Grund dafuer sehe ich in dem was ich fuer die eigentliche Motivationen halte, Kontrolle durch den ISP. Fuer einen ISP hat es Null Vorteil Fremd-ONTs zu provisionieren, aber er muss sich dann mit den Eigenheiten allef verwendeter ONTs runschlagen, und im Zweifel eine andere (teurere) Provisionierungssoftware (ich vermute proprietaere Loesungen eines jeden Ausruesters duerften billiger sein).
D.h. der Grund fuer die Ablehnung von Fremd-ONTs sind wirtschaftlicher Natur, aber das TKG macht keine Ausnahme wegen Wirtschaftlichkeitserwaegungen.
Das gleiche gilt fuer Fremd-Router, da kommt sogar noch groesseres Potential fuer Fehlkonfigueationen mit einhergehender Belastung des Supports dazu. Aber da haben EU und Bundesregierung und BNetzA dankenswerterweise klar gemacht, dass die Routerfreiheit verpflichtend ist.
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Wir hatten hier im Forum allerdings bereits einen Bericht von einem DG Neukunden der einen XGSPON ONT bekommen hat, obwohl Stand heute keiner der DG Tarife XGS benoetigt und das neue Segment duerfte auch ehef nicht ueberfuellt sein.
Ja, das ist kein harter Beweis fuer gar nichts, aber zumindest ein weiches Indiz was die DG eventuell in neuen Segmenten machen will.
IMHO macht das viel Sinn, wenn denn mal Tarife kommen, die XGS brauchen, dann erspart sich die DG den ONT Wechsel und das wuerde potentiell schnellere Tarifwechsel erlauben. Aber dafuer braeuchte es halt Tarife >> 1 Gbps, und wir wissen alle wie gering die Nachfrage danach momentan ist.
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Na ja, ein fehlerhafter ONT koennte durchaus auch die Abschaltaufforderung des OLT ignorieren...
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