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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Welchen Acces Point für Fritzbox 7590 AX

    • pufferueberlauf
    • 15. September 2026 um 08:57

    Nun ja, es gibt auch die Option mit OpenWrt APs zu arbeiten, solange das OS da gleich ist kann man unterschiedliche AP-Hardware kombinieren. Aber wie frank_mschon schrieb, letztlich sind es die Stations die "roamen", der AP kann da nur mehr oder weniger nachhelfen. Und mit OpenWrt ist auch TP-Link wieder eine Option (vorher muss man recherchieren, welche TP-Link Modele aktuell geeignet sind und hinreichend einfach umgeflasht werden koennen). Selber habe ich mir einen OpenWrt One als AP* geholt, aber der ist (vorsaetzlich) etwas teurer als vergleichbare Modelle und von der Hardware auch nur OK, nicht grossartig.

    P.S.: Der OpenWrt kann ueber PoE gespeist werden... (zumindest gibt es das als Option). Mache ich daheim auch, funktioniert problemlos, der PoE Port kann 2.5 Gbps Ethernet (bei mit haengt der allerdings an einem 1 Gbps PoE Switch).


    *) Eigentlich hatte ich den zum Experimentieren geholt, aber krz nach dem der ankam stellte sich raus, dass wir in 2 wichtigen Zimmern nur inakzeptables WLAN hatten, da wanderte der direkt vom Basteltisch in den "Produktionseinsatz".

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 18:46
    Zitat von Funker

    Deshalb sehe ich auch nicht mehr zu bezahlen, wenn mit ordentlich QoS im Router auch bei größeren Downloads kaum zu merken ist.

    Dein gutes Recht.

    Und ich stimme Dir auch gerne zu, mit kompetentem Traffic-Shaping/-Scheduling und aktivem Queue-Management kommt man weit, selbst wenn man den Link in die /an der Saettigung faehrt. (Mache das nun seit fast 1.5 Dekaden... von DOCSIS3.0@20/5, bis ADSL@6/1, ADSL@16/1, VDSL2@50/10, und zuletzt VDSL2@100/40, was soll ich sagen, laeuft...)

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 14:09
    Zitat von Funker

    Der liegt doch beim 150fachen, eben dem kleinsten verfügbaren Tarif.

    Eben, entgegen Deiner Aussage ist 1 Mbps/Monat eben keine sinnvolle Beschreibung Deines Links oder auch Deiner Nutzung.

    Zitat von Funker

    Um da überhaupt einen Unterschied zu bemerken, muss man da schon Größenordnungen draufschlagen, zum Beispiel Faktor 10 oder 100. Faktor 10 schafft mein 5G-Smartphone.

    Du beliebst zu scherzen, oder? Den Unterschied zu 1 Mbps bemerkst Du mit Sicherheit sofort, den Unterschied von 150 Mbps zu >> 150 vermutlich nur wenn Du zeitkritische grosse Datentransfers machst.

    Zitat von Funker

    Aber ich zahle doch nicht jeden Monat extra für Faktor 2 oder 4. Das geht im Rauschen unter.

    Sollst Du auch nicht: Dein Netz, Deine Regeln. Buch was Du fuer Dich am besten/akzeptabelsten haeltst, aber erzaehl' nicht Deine Nutzung entspraeche 1 Mbps im Monatsmittel, zumindest nicht wenn Du das als Bemessung der gewuenschten Zugangskapazitaet verwenden willst. Bei Dir habe ich den starken Verdacht, dass Du das weisst bin aber nicht sicher ob alle Mitforisten das differenzieren, und ich will die nicht zusaetzlich verwirren.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 12:37
    Zitat von Schnurz

    Hier Start Vorvermarktung 05/2026. Geschaltet 11.09.2026. Dazwischen vollständiger Netzaufbau im öffentlichen Verkehrsraum als auch auf den privaten Grundstücken.

    Sehr erfreulich! Bleibt zu hoffen, dass das der Standard wird.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 12:17
    Zitat von Schnurz

    Warum sollten die keine Tarife buchen können?

    Weil Du ohne schaltbaren Anschluss, keinen FTTH Tarif buchen kannst, bzw. dieser nicht als home activated gezaehlt werden kann.

    Zitat von Schnurz

    Der Netzbetreiber sollte doch das größte Intersesse daran haben, aus "passed" ein "connect" bzw. "activated" zu machen. Denn nur das bringt ihm zusätzliche Einnahmen.

    Wuerde man denken, und passt auch zu den Aussagen der ISP. In der Realitaet liegen halt oft Jahre von home passed zu home connected, se

    Selbst wenn die Kunden FTTH wollen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 11:52
    Zitat von BlackMage2

    die tatsächliche Nutzung ist aber nur bei ca. 27 %.in Deutschland,

    Das ist halt in meinen Augen die falsche Sichtweise, weil bei uns home passed oft Jahre von home connected entfernt ist, nicht nur ein paar Wochen, und daher koennen viele der homes passed gar keine FTTH-Tarife buchen... realistisch sind das nur diejenigen die einen Anschluss bereits im Haus haben, also homes connected, und darauf bezogen ist die TakeUp Rate ganz passabel.
    In anderen Laendern wo homes passed und connected aehnlich gross sind ist dieser Unterschied eher unwichtig, aber bei uns halt nicht, wenn man wissen will was der Markt macht. ABER das ist natuerlich zum Teil zirkulaer, weil homes connected oft nur da gebaut werden wo die Leute /Vor-)Vertraege abgeschlossen haben.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 11:15
    Zitat von BlackMage2

    und genau deswegen lag die Glasfaserverfügbarkeit (Homes Passed) in Deutschland Mitte 2025 bei rund 52,8 Prozent. und beim EU-Durchschnitt der tatsächlichen Nutzung hinkt die Bundesrepublik sogar noch deutlicher hinterher. Deswegen ist der Kupfer-Abschaltplan auch noch nicht klar.

    Nee, wir sind beim Ausbau hinten dran weil wir:

    A) spaeter damit ernsthaft angefangen haben

    B) absolute eine grosse Anzahl an Anschluessen zu modernisieren haben

    C) unterirdische Verlegung bevorzugen aber dafuer nicht gut vorbereitet sind, was viel Tiefbau bedingt

    D) die Kunden sich meist schon mit der Bestandstechnologie so gut versorgt fuehlen, dass sie recht wechselunwillig sind (ABER die TakeUp-Rate unter denen die tatsaechlich buchen koennen, als home connected, liegt inzwischen ueber 50%).

  • Breko Marktanalyse 2026

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 10:00

    Ja, ganz guter Artikel der ein paar der BREKO Zahlen mit Kontext versorgt.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2026 um 08:14

    Und beim WLAN-Problem muss man auch klar sagen, dass der ISP do oft gar nicht helfen kann selbst wenn er wollte, d.h. die Supporthotline wird erfolglos bleiben (weshalb die oft bei WLAN Problemen abwinken oder auf ihre Selbsthilfe-Support-Apps verweisen).
    MMn. ist die Frage da halt immer ist es ein ISP-WiFiRouter und hat der ISP TR-069/369 aktiviert, wenn die Antwort auf beide Fragen ja ist, dann ist in meinen Augen der ISP auch (in Grenzen) fuer das WLAN verantwortlich. Aber was ich da denke ist eigentlich irrelevant, wird kein ISP beachten nur weil ich diese Meinung habe.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 21:35
    Zitat von Funker

    Über ausreichend Zeit gemittelt ist er das. Weshalb ich mir auch die Spitzen (wie Windows-Update) wenig Gedanken mache (geschweige denn dafür extra zahle).

    Das ist mMn. eher unwahrscheinlich... Deine normale Internetnutzung ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht isochron... Und natuerlich sind die Last-Spitzen wichtig, ansonsten koenntest Du ja auch einen Traffic-Shaper fuer Deinen Zugang auf 1 Mbps setzen...

    Bzw. mach das doch mal und nutze Dein Internet ganz normal einen Tag lang (bzw. versuch das normal zu nutzen). Du wirst schnell herausfinden warum die mittlere monatliche Rate ein schlechtes Modell fuer Deinen instantanen Kapazitaetsbedarf ist.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 18:21
    Zitat von Funker

    (Welcher normale Kunde merkt überhaupt, dass sein WLAN gestört ist? Eben!)

    Nach Aussage meine bekannten ISPs sind es zu viele Endkunden die wegen WLAN Problemen Supporttickets beim ISP aufmschen, der i.d.R. da wenig machen kann, ausser wenn gemanagtes WLAN gebucht wurde. Ist wohl ein ausreichend grosser Kostenpunkt, dass z.B. ComCast aktiv versucht WiFI/WLAN zu verbessern um sich der Supportkostrn zu entledigen.

    Zitat von Funker

    Hier mit 1 Mbit/s durchschnittlicher Auslastung brauche ich kein Upselling

    Klar, Du brauchst erst mal eine Einweisung der relevanten Zusammenhaenge... um zu erkennen, dass mittlere monatliche Rate fuer keind relevante Fragestellung ein sinnvolles Mass ist, es sei denn, Deine Internetnutzung ist ein 24/7 isochroner Datenstream.

    Aber im Gegensatz zu Edding glaube ich Du weisst das, und stellst Dich halt absichtlich an, weil Du auf Budenzauber aus bist.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 18:03
    Zitat von BlackMage2

    aber momentan ist es doch so es ist völlig egal was festgestellt wurde. Der Test ist momentan nur für die Feststellung für sich selbst.

    Nein es ist natuerlich nicht egal, fuer die ausserordentliche Kuendigung reicht der qualitative Nachweis aus, nur bei der Minderung muss man sich mit dem ISP rumschlagen um auszuhandeln wie denn die Minderleistung bemessen wird, aber auch das duerfte auf den Messwerten der Messkampagne basieren, aber nicht nach einem allgemeingueltigen Berechnungsverfahren... ich wuerde mich im Fall des Falles an den Verbraucherschutz wenden.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 17:47
    Zitat von BlackMage2

    das ist mir klar. aber ich meine damit: welchen nachhaltigen Nutzen soll das haben, wenn ein paar Kunden ein paar Cents Minderung bekommen, der ISP das aber immer noch im großen Stil das bei zig anderen Kunden macht.

    ??? Der nachhaltige Nutzen ist, dass betroffene minderversorgte Kunden mit den Fuessen abstimmen koennen und sich einen anderen ISP suchen koennen. Bei der Minderung bin ich in so weit bei Dir, als ich da die BNetzA in der Bringschuld sehe, das Ausmass der Minderleistung zu quantifizieren, sich damit herauszureden ein qualitativer Nachweis von Minderleistung waere ausreichend ist zu kurz gesprungen. Vermutlich muss man dazu das TKG aendern...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 17:42
    Zitat von Edding

    pufferueberlauf und seine Theorien ohne Praxis Erfahrung. :)

    Ich arbeite in der Tat nicht in der Branche, aber ich kenne verschieden ISP und ISP Mitarbeiter und diskutiere diese Themen mit denen, weil es mich interessiert.

    So, und jetzt kommst Du, was machst Du beruflich, dass es Dich ueber den gleichen Status eines Amateurs hinausheben wuerde?
    Mit Verlaub, die staendige Wiederholung Deiner simplistischen Theorien zu den Kosten des ISP-Betriebs, macht mich glauben, dass Du noch weiter von ISP Praxis und Theorie entfernt bist, als ich.

    Zitat von Edding

    Sämtliche Französichen und sowie die Schweizer luxemburger lichtensteiner etc pp müssen ja unsummen an IX Kapazitäten haben nach deiner Logik.

    Nein, da gilt halt "bis zu" hast Du 8 gebucht es kommen aber nur 1 Gbps, PP, persoenliches Pech...

    Zitat von Edding


    Kurz gesagt nein haben sie nicht weil brauchen sie nicht :)

    Unklar was das hiessen soll.

    Zitat von Edding

    Und Deutschland "garantiert" dirt nur zu einem einzigen Ziel deine datenrate und das ist breitbandmessung.de.

    Ja, das sind unendlich mal mehr als was Frankreich garantiert (ein Scherz, Division durch Null ist natuerlich nicht definiert/zulaessig)... Aber hey, ich bin der erste der Ideen hat den breitbandmessung.de Test zu verbessern, z.B. in dem die Messserver single-homed in verschiedenen ASNs verteilt werden. ABER nur weil der aktuelle Test nicht perfekt ist, ist er halt auch nicht wertlos.

    Zitat von Edding

    Ich wünsche dir viel glück dabei hinter einem Telekom AS3320 Anschluss deine Minderung durchzusetzen, weil ein dienst hinter Cloudflare langsame datenraten liefert. toi toi toi

    Nein, da wird eine Beschwerde bei der BNetzA nicht helfen und eine eigene Klage wird deshalb keine Privatperson anstrengen (ich druecke netzbremse.de die Daumen). Aber als Endkunde kann ich halt mit den Fuessen abstimmen und mir einen anderen ISP suchen, das geht aus regulatorischen Gruenden bei keinem anderen ISP so gut wie bei der Telekom. Spoiler alert, ich hatte das schon gemacht bevor das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom so in den Vordergrund gerueckt ist.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 17:32
    Zitat von BlackMage2

    Das Telekommunikationsgesetz (TKG) sieht vor, dass die BNetzA Unternehmen meist erst formal verwarnen oder Aufforderungen zur Abhilfe schicken muss. Viele Netzanbieter lenken im Hintergrund ein, bevor es zu einem formalen, publizierten Beschluss oder Bußgeld kommt.

    Was soll das nützen? Damit die sich ganz doll schämen?

    erm, die Abhilfen fuer Endverbraucher sind KEINE Bussgelder fuer die ISPs, sondern ein Recht auf proportionale Minderung und /oder ausserordentliche Kuendigung, siehe TKG 57. Wie so oft offenbarst Du deutliche Luecken in Deiner Recherche. Etwas peinlich, weil wir auch dieses Thema hier schon wiederholt durch gekaut haben.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 17:28
    Zitat von BlackMage2

    bei Minderleistung sind europaweit durch die EU-Verordnung 2015/2120 (Netzneutralitäts-Verordnung) harmonisiert.

    Ja und hier ist das Problem, in Frankreich gibt es keinen offiziellen Kapazitaetstest, wie bei uns breitbandmessung.de, d.h. willst Du jlagrn musst Du daz alleine gegen Deinen ISP tun...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 14:46
    Zitat von BlackMage2

    anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.

    Hast Du da Links zu, das wuerde mich sehr interessieren, gut moeglich, dass meine Informationen veraltet sind. Daher bitte ich Dich um mehr Informationen dazu wo diese Information herkommt.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 13:38
    Zitat von BlackMage2

    wieso sollen "bis zu" Ratenzusagen schlecht sein?

    Weil die gerade mat ein Maximum festlegen ohne Angabe ob/wie nahe man realistisch an dieses Maximum herankommen kann. Ich formuliere es anders, stell Dir vor Du und ich landen am selben OLT, und Du machst Dein Versprechen war und machst taeglich 10 TB Backups in die Cloud mit anschliessender Verifizierung, damit belegst Du sagen wir mal das Segment eine volle Stunde (best case inkrementelles Update mit nur relativ wenig zu schreibenden Daten) und z.B. in der Hauptnutzungszeit. D.h. ohne andere Nutzer wuerdest Du da Segment fuer die ganze Stunde voll auslasten. Wenn ich jetzt als einziger anderer Nutzer im Segment ein Systemupdate ziehe, landen wir beide bei ca. 4 Gbps, weit unter dem bis zu wert, und wir haben beide keine Handhabe gegen den ISP wenn wir damit unzufrieden sind (wenn wir nicht unzufrieden sind, ist das egal).

    Also ich finde bis zu klar schlechter als unsere belastbareren Zusagen, auch wenn wir bei der Minderung noch klare Macken im Prozess haben.

    Zitat von BlackMage2

    anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.

    In Frankreich? Da gibt es meines Wissens noch nicht einmal eine offizielle Nachweismethode fuer Minderleistung. Klar kann man selber vor Gericht ziehen, konnte man bei uns ja auch schin frueher, aber wer macht das schon? Der Umstand das es vor Einfuehrung der Nachweismethode keinen einzigen Praezedenzfall gegeben hat deutet an, dass es sich um die leeere Menge handelt.

    Zitat von BlackMage2

    zwar hat man dann in Deutschland auf dem Papier auch, aber das wird in der Praxis quasi nie konsequent durchgesetzt

    Das weisst Du woher? Also das mir der ausserordentlichen Kuendigung funktioniert bereits recht gut, weil wenn der ISP zickt, dann ist die BNetzA bereit da mit dem ISP zu sprechen (wenn denn der offizielle Test Minderleistung nachweist). Wo es noch hakt ist bei der Minderung, weil die BNetzA sich da bisher verweigert in ihrem Nachweis das Ausmass der Minderleistung zu quantifizieren, daher muss man das individuell mit dem ISP aushandeln und das ist ob des Machtunterschiedes eher Gruetze aber auch da bleibt das individuelle Klagerecht offen, hat nur bisher niemand geklagt.

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 13:15
    Zitat von BlackMage2

    wieso wird es dann anders wo reichlich angeboten? Innerhalb der EU gibt es z. B. Digi in Spanien/Portugal oder Free in Frankreich.

    Unterschiedliche Maerkte haben unterschiedliche Preise, und z.B. in Frankreich sind sowohl die Ausbaukosten als auch die Mietkosten fuer Fasern/Bitstrom deutlich niedrigee als bei uns. Aber der Markt ist z.B. in Frankreich auch anders organisiert...

    Zitat von BlackMage2

    teilweise nur 15 bis 30 Euro pro Monat für 8G–10G

    und ich glaube nicht das da die Bandbreite groß bei Spitzenlastzeit absinkt(selbst bei dem Preis)

    Sind halt die schlechten alten "bis zu" Ratenzusagen...

  • Telekom Konkurrenten wollen "Fairplay-Vereinbarung" / Open Access

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2026 um 12:27
    Zitat von Edding

    Perfekt genau so soll es ja auch sein, "hohe" Bandbreite genutzt im Burst und für die meiste Zeit niedrige Belastung.
    Das genau der Grund warum es unsinnig ist für mehr Peak Bandbreite mehr zu bezahlen.

    Das ist halt Wunschdenken... Dein ISP muss, will er das Einraeumen von Minderungs- und/oder Kuendigungsrecht vermeiden, sein Netz so dimensionieren, dass es auch in der Spitzenlastzeit die vertraglichen Raten ausreichend gut liefern kann. D.h. wenn er dafuer XXXXGbps benoetigt, spart nichts ein wenn er die meiste Zeit mit XXGbps auskaeme...

    Google mal burstable billing und ueberlege Dir welche Konsequenzen Deine Bursts haben, gerade wenncsich diese bei vielen Nutzern in der Spitzenlastzeit haeufen?

    Aber das ist bei Dir zu hause nur wenig anders, nur halt in den Anschaffungskosten nicht in monatlicher Miete: ein 1 Gbps Heimnetz kostet weniger als eines fuer 10Gbps oder gar fur100Gbps, selbst wenn Du die hohe Kapazitaet nur selten abrufst. Jetzt wird Transit oder IX Ports nicht dauerhaft verkauft sondern monatlich "vermietet" daher hat ein ISP fuer diese Komponenten halt monatliche kapazitaetsabhaengige Kosten. Und Kunden mit breiteren Anschluessen haben eine hoehere Wahrscheinlichkeit die relevante Kapazitaetsnutzung hoch zu treiben, erge verursachen die i.d.R. hoehere Kosten, was hoehere Preise recht zwanglos erklart.

    Dafuer, dass ich diese Zusammenhaenge hier fast schon regelmaessig wiederhole, bin ich erstaunt, dass Du immer noch Deine alten simplistischen Erklaerungsmodelle verwendest, die auf unrealistischen Annahmen basieren. Warum tust Du das?

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