Beiträge von pufferueberlauf

    Die Kommentare kamen damals von euch. Es nun komplett anders zu sehen, ist bestenfalls heuchlerisch. Wenn nicht, schlimmeres.

    Ball flach halten?

    Es geht auch nicht um diesen Fall, sondern um die Fälle, die in meinem Bekanntenkreis nach Auftragsänderungen gescheitert sind.

    Das ist sicherlich unerquicklich fuer die Betroffenen, aber ich dachte wir wollten dem OP bei seinem Problem helfen?

    Nach der Portierung zu einem Dritt-Anbieter ist wenigstens die Rufnummer in Sicherheit. Mehr auch nicht.

    Was denn noch mehr? Ich vermute mal die professionellen SIP Anbieter machen Telephonie mindestens so gut wie ISPs... (insbesondere ISPs ohne eigene Telco-Vergangenheit und ohne eigenes Mobilnetz)?

    Wenn in meinem Umfeld irgendwas in der Auftragsbearbeitung eines Telekommunikationsanbieters schiefgegangen ist, dann immer nach nachträglichen Änderungen am ursprünglichen Auftrag.

    Wenn die DG auf einen Aenderungswunsch eingeht und das ganze dann schief geht, ist das in meinen Augen ein Argument das die Qualitaet der iDG_internen Prozesse nicht gut da stehen laesst. Bei einem Prozess der sich wie hier ueber mehrere Jahre zieht, muss es auch eine gewisse Flexibilitaet fuer Endkunden geben... Bzw. persoenlich wuerde ich mir schwer ueberlegen mich vertraglich an einen so inkompetenten ISP zu binden; aber bisher ist das ja alles Spekulation und es ist gut moeglich, dass die DG gar keine Probleme mit einer Aenderung hat... so lange der Kontekt mit dem bisherigen Versorger noch nicht statt gefunden hat ist das im besten Fall eine Aenderung des Wertes eines Datenbankfeldes... Provider X statt Telekom. Das duerfte die DG in meinen Augen schon hinbekommen.

    Die Rufnummer bleibt dann erhalten. Der Prozess beim neuen Anbieter geht trotzdem den Bach runter.

    Das ist dann dessen Problem...

    Soweit man das Vorgehen selber positiv beeinflussen kann, sollte man es tun. In so einem Fall kann man es beeinflussen: Durch Nichtstun.

    Dieses "Nichtstun" hat hier aber wohl messbare Mehrkosten... d.h. Deine Idee ist die Mutter des Posters soll der Telekom weiterhin auf unbestimmte Zeit Geld in den Rachen werfen, weil eventuell die internen Prozesse der DG Gruetze sind?

    Ich finde es wirklich erstaunlich, dass in einem Forum, in dem bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Prozesse und den Kunden-Support der großen Anbieter eingedroschen wird, solch ein Vorgehen, bei dem man fast drauf wetten kann, dass was schiefgeht, empfohlen wird.

    Ist halt ein Kompetenztest fuer ISPs, eigentlich sollte man ISPs die so etwas nicxht auf die Reihe bekommen eher meiden. Ist hier natuerlich ungluecklich weil wenn die DG die Gegend ausbaut macht es Sinn sich einen Anschluss legen zu lassen, selbst bei erwiesener Inkompetenz (was wie gesagt hier noch gar nicht bewiesen ist, noch ist das Spekulation)

    Als ob ihr euch schon drauf freut, dass bald der nächste Nutzer sein Scheitern klagen kann, damit man wieder was hat, auf das man eindreschen kann. Nur dass man den Nutzer durch sinnvolle Ratschläge vor dem Schicksal bewahren kann, darüber redet niemand.

    Na ja, willst Du die Mehrkosten fuer X Monate laenger Telekom uebernehmen, doch eher nicht?

    Joerg123 und Rolfdafiftynine duerfte ich Euch beide bitten, diese Diskussion und insbesondere den Ton mit dem Ihr diskutiert zu ueberdenken und zu veraendern?

    Kommt schon mal vor, dass sich im Eifer einer Diskussion der Ton etwas verschaerft, aber es ist mMn. jetzt an der Zeit wieder zu mehr Hoeflichkeit und Freundlichkeit im Umgang miteinander zurueckzukehren. Das heisst nicht, dass ihr nicht unterschiedliche Meinung haben und diese natuerlich auch kommunizieren duerft, nur bitte macht das weniger harsch.

    Also die Bahn hatte frueher bei Verspaetungen im Zug (wenn ich mich recht erinnere) nur gesagt "Verspaetung", was immer recht unbefriedigend war. Inzwischen wird, zumindest bei groesseren Verspaetungen im Zug auch ein Grund benannt. Obwohl das die Verspaetung selber nicht loest hilft es besser abschaetzen zu koennen wie lange es wohl noch dauern koennte.

    Ich kann mir sogar vorstellen, dass eine etwas pro-aktivere Informationspolitik Supportanfragen und damit Kosten vermeiden helfen kann. In jedem Fall gibt so etwas dem Kunden das Gefuehl ernst genommen zu werden, was der Kundenbindung zutraeglich sein duerfte... (und das selbst wenn die Information selber relativ grob ist, wie "Beschaedigung einer Leitungsstrecke in Oberbayern bei Bauarbeiten" statt "Baggerfuehrer Willibald hat zwischen Vorder- und Hinterhubertupfing die von der deutschen Bahn gemietete Faserstrecke zwischen dem Alpenvorland und dem PoP in Muenchen beschaedigt" wenn Du verstehst was ich meine ;)

    dass das vielleicht auch einer der Gründe ist, warum viele kleine Glasfaserfirmen immer langsamer ausbauen,

    Mei, das hilft sicherlich nicht, aber:

    a) ging es mit dem Tempo schon vor der Entscheidung runter

    b) wechseln zufriedene Kunden nicht einfach ihren ISP weil sie es koennen... d.h. die MVLZ ist weit weniger wichtig, zumindest fuer ISPs die manierliche Arbeit abliefern. Was zaehlt ist wie lange Kunden beim ISP bleiben, und dafuer ist die MVLZ nur bedingt wichtig, ein ISP bei dem der Grossteil der Kunden nur fuer die MVLZ bleibt hat andere Probleme... ;)

    Danke, und entschuldige die explizite Nachfrage, bei Heise gibt es Foristen die meinen 1&1 haette kleine 24 Stunden Zwangstrennung mehr statt dessen wuerden sich die Nutzer mit selbst initiierten Neuststarts alle 24 Stunden selber rauskegeln... Das hielt ich nicht fuer sehr wahrscheinlich, wollte es aber ueberpruefen... (es bleibt die Moeglichkeit, dass das bei Telekom WIA Vorleistung, also an BNGs die Versatel nicht selber erschlossen hat, auch "1&1" Kunden die 180 Tage Zwangstrennung der Telekom erben).

    Insbesondere dann, wenn es um sehr viele Verbindungen geht. Gerade beim Öffnen einer Webseite kommen heute schnell mal 100 und mehr Einzelverbindungen zustande. Und ich habe beim Recherchieren so 50–100 Tabs offen, die im Hintergrund aktuell gehalten werden.

    Die CU-Kosten fuer PPPoE sind pro Paket, dabei ist es egal ob im PPPoE Tunnel ein einzelner Flow aktiv ist oder 1000e, aber ein Router witrd mit 1000en Flows ansonsten mehr zu tun haben als mit einem Einzelnen.

    DS-LITE hat selbst keinen Einfluss auf die Performance,

    Jain, da hat es auf der IPv4 Seite halt immer ein NAT-Gateway beim ISP und die sind wohl relativ teuer und daher oft knapp kalkuliert und wenn das ueberlasstet ist, dann hakt es auch mit der Performance (aber nur fuer IPv4 Traffic).

    PPPoE alleine ist zwar teuer, weil die CPU jeden Paket anfassen muss, aber i.d.R. tragbar die Probleme kommen eher daher, dass wegen PPPoE oft etwaige Hardware-Beschleuniungungs-Offloads nicht genutzt werden koennen und das das Ethernet-Multiqueue nicht genutzt werden kann (das nutzt Linux gerne um Pakete auf verschiedene CPUs zu verteilen, d.h. der NIC berechnet einen Hash und basieren auf dem Hash wird das Paket an eine bestimmte CPU weitergegeben). Als Beispiel Linux cake qdisc hat gerade einen MultiQueue Modus bekommen was je nach SoC schin weil unter 1 Gbps helfen kann mir Traffoc-Shapimng/Scheduling die WAN-Rate zu erreichen, aber das braucht Zuweisung per Ethernet-Hashes, und die funktionieren mit PPPoE nicht, weil da alle Pakete letztlich zur selben CPU muessen.

    Galt das nicht früher für OPNsense, etc, die auf BSD aufsetzen?

    Kann ich nichts belastbares zu sagen, weil ich BSD nur in der indirekten Variante des auf FreeBSD aufbauenden Macos/Darwin nutze, und da verwende ich kein PPPoE. Ich bin aber gerne bereit das zu akzeptieren.

    OpenWRT basierte schon immer auf Linux,

    +1

    Linux, dessen pppoe-Treiber besser auf derselben HW arbeitet.

    Wie gesagt der PPPoE-Client unter OpenWrt ist single-threaded, das heisst nicht, dass der schlecht arbeitet, aber er laesst sich zumindest nicht auf mehrere CPUs verteilen und setzt damit Limits welchen WAN Durchsatz man erzielen kann... je nach CPU allerdings bis in den mittleren einstelligen Gbps Bereich...