Mei, es gibt da Aussagen von der Telekom Fuehrungsriege vom 2024er Kapitalmarkttag. Da hat Herr Gopalan (damals Deutschlandchef der Telekom) klar gemacht, dass er aktuell vermeiden moechte Zwischenprodukte einzukaufen (hat das aber fuer die Zukunft nicht ausgeschlossen) und plant ca. 70% der Anschluesse durch egenes FTTH (da zaehlt er Kooperationen mit zu) selber zu erschliessen. Ich vermute mal ein Gedanke ist, den Ausbau der Wettbewerber jetzt nicht zu foerdern
Beiträge von pufferueberlauf
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Ich vermute stark, dass die Entscheidung mit anderen Netzerbauern zu kooperieren oder nicht zu kooperieren, primaer von der Firmenleitung aus strategischen und taktischen Erwägungen getroffen werden, und dass die tatsaechliche Motivation nicht in Fora veroeffentlicht wird. Ich bezweifle nicht, dass der Techniker das gepostet hat und auch nicht, dass das seine berechtigte Meinung ist, ich bin nur recht sicher, dass der vorgebrachte Grund zumindest zum Teil nur vorgeschoben ist.
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Zieh doch mit Deiner Telephonie zu einem VoIP Anbieter um (EasyBell, dus.net, ...) dann betreffen Dich nur noch Probleme beim eigentlichen Internetzugang.
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ährend bei Internetnord stand heute alles objektiv gut und fein ist.
Auch nur wenn Du mit InternetNord, MisterFuxx, OpenNet oder Premium-Netz als Provider zufrieden bist, weil das die aktuellen Partner von OpenInfra sind.
Aber ich will gar nicht gegen die OpenInfra polemisieren, oder die 4 ISPs, das ist in Ordnung, nur ist es halt nicht so offensichtlich fuer jeden Nutzer besser. Aber ich gahe davon aus, dass sich die Zahl der Reseller bei OpenInfra und bei Glasfaser+ zukuenftig vergroessern wird.
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Open infra baut 10 Gbit AON
Mmmh, ich wuerde das immer anders formulieren (gesetzt den Fall das stimmt, auf der OI Webseite ist das unklar): OpenInfra baut in Point-to-Point Struktur. Wenn das stimmt ist das IMHO ein gutes Zeichen. Die "10 Gbit" sind eine Momentaufnahme und die wuerde ich nicht ueberbewerten wollen, weil die aktive Technik i.d.R. alle X Jahre ausgetauscht wird waehrend das Netz eher statisch bleibt.
einen Internetdienst mit offenem Peering und DHCP ohne VLAN zu nutzen.
Fuer einen L2-Vorleister ist das doch eigentlich selbstverstaendlich, und das geht z.B. beim "schlechtesten Anbieter" per L2-BSA auch. Bei L2 und auch bei L3-BSA ist der Vorleister fuer das Peering schlicht nicht zustaendig.
Ich wüsste nicht, wie man es besser machen kann, bzw. wer es in Deutschland besser macht.
Wie gesagt dien zweiten Teil macht Dein "schlechtester Anbieter" Anbieter fast genau so (ich kann momentan nicht sehen ob ein VLAN verpflichtend ist, aber selbst wenn sehe ich darin kein Problem).
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Mmh, wenn Dein Argument ist, OI waere der der "beste Anbieter" solltest Du vielleicht auch aktiv erklaeren koennen warum Du zu dieser Meinung gekommen bist. Darauf mit einer Gegenfrage zu antworten ist wenig ueberzeugend (das soll nicht heissen, dass OI ein schlechter Netzbetreiber ist, sondern nur, dass Du nicht dargelegt hast warum Du die fuer Dich die Besten sind).
Achtung, ich weiss warum Du die Telekom (direkt oder ueber deren Kooperationen) fuer den schlechtesten Anbieter haeltsts, kein Grund Deine Argumente dazu zu wiederholen.
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Habe noch mal auf das alte Pressephoto fuer die neue Platform geblickt... die Fritzbox (!) im MFG scheint da mit einen Mehrfachstecker irgendwo aus demselben MFG mit Strom versorgt zu werden, aber einfache passive Splitter Standorte brauchen gar keinen Strom... Ich habe auch den Pressetext nochmal durchgesehen, da steht nichts belastbares drin, ausser dass die Central-Offices verkleinert werden, aber Central-Office ist das Aequivalent zu PoP oder Betriebsstelle und sagt exakt nichts darueber aus ob das Netz bis dahin als PtP oder PtMP gebaut wird. Ich neige dazu zu vermuten, dass die DG ihre eigentliches Netz weiter in PtP Form baut...
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1) PtMP (Punkt-zu-Mehrpunkt) wie alle anderen Glasfasernetzbetreiber auch.
Das ist so nicht ganz richtig, die DG baute lange in PtP Struktur aus, hat dann aber die Flexibilitaet von PtP genutzt um darueber PON anzubieten ()andersrum ist schwerer). Angekuendigt hat die DG, dass auf PtMP umgeschwenkt werden soll, aber ausser der Ankuendigung gab es IMHO bisher noch keine Bestaetigung, dass dieser Plan in die Tat umgesetzt wurde.
2) XGS-PON bis 10 GBit (erstmal).
Macht 2025 auch mehr Sinn als noch GPON ONTs zu verteilen.
3) Vodafone ist auf dem OXG-Netz Vertragspartner
Soweit so bekannt, auch die technische Option auf ein RF Overlay z.B. fuer ein DVB-C Angebot, die Frage ist halt was wird VF@OXG in der Realitaet anbieten.
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Frage, so als EON Kunde, woher hast Du die Informationen?
Und direkt weitere Fragen fuer den Fall, dass Du Dich da tatsaechlich mit der OXG auskennst ;):
1) Welche Netzstruktur verbaut OXG (PtP oder PTMP)?
2) Da es vermutlich PtMP ist, welche aktive Technologie wird darauf betrieben GPON oder XGS-PON oder etwas exotischeres?
3) Zu guter letzt, weisst Du vielleicht wie Vodafone ueber OXG Anschluesse sein TV Angebot realisiert, als (unicast) IPTV oder irgendwie als DVB-C Overlay?
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Nur so ganz generell, die Speedports laesst die Telekom primaer Massschneidern um ihren eigenen Kunden WiFi-Router anbieten zu koennen die gut mit dem Telekomnetz harmonieren und die nach Moeglichkeit wenig Supportanfragen generieren. Fuer den letzten Punkt sind die (aehnlich wie andere Provider-eigenen Router) halt deutlich in dem eingeschraenkt was ein Nutzer konfigurieren kann. Und das heisst in Fremdnetzen funktionieren die nur dann gut wenn der Fremd-ISP aehnliche Prozesse ein Strukturen einsetzt wie die Telekom.
Tl; dr: Provider-Router in Fremdnetzen einsetzen? Kann klappen, muss aber nicht...

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Aus der Ookla FAQ:
Zitat- Bandwidth
- One gigabit per second (1 Gbps) of bandwidth is the minimum requirement to be a host on speedtest.net
D.h. bei speedtest.net muss man passende Nodes auswaehlen... ich wuerde ja die Server von Init7 probieren, die sollten fuer deren 10 und 25 Gbps Produkte ausgelegt sein:
Speedtest by Ookla - The Global Broadband Speed TestUse Speedtest on all your devices with our free desktop and mobile apps.www.speedtest.net - Bandwidth
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Telekom-Kunden merken nix, daher kann die Telekom alles so lassen, wie es ist.
Oh, IMHO kommt das daher, dass die Telekom die Ueberlast an den T1-Peerings kompetent managed, d.h. das Problem faellt den Inhalteanbietern, die ihren Traffic genau beobachten und analysieren duerften, auf, waehrend es fuer normale Endnutzer unter den Radar faellt, weil nicht einfach und unzweifelhaft diagnostizierbar.
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Ich bin nicht sicher ob sich die LueneCom da mehr an internationalen ISP ausrichtet oder am Wunsch das eigene Netz halbwegs homogen zu halten.
Auch wenn es die Sache nicht abschliessend klaert* hier ein Punkt aus der FAQ der LilaConnect:
ZitatWofür steht FTTH?
FTTH steht für „Fiber To The Home“ – Glasfaser bis nach Hause. Hierbei wird das Glasfaserkabel bis in den Keller oder z. B. auch in den Anschlussraum eines Einfamilienhauses geführt und von dort bei Mehrfamilienhäusern bis zum Teilnehmeranschluss in die Wohnung. Mit entsprechenden Endgeräten können Übertragungsgeschwindigkeiten von 1000 Mbit/s und darüber hinaus erreicht werden. Bei uns gibt es nur echtes FTTH, und „Punkt-zu-Punkt“ – nicht Glasfaser bis zum Flaschenhals.
*) Ist ja leider nicht unmoeglich, dass FAQs nicht 100% korrekt formuliert sind, bzw. wer weiss warum Punkt-zu-Punkt in Anfuehrungszeichen gesetzt wurde.
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Die DG meint auf meine Aussage hin, das selbst ein Rechner per LAN Kabel direkt am Modem keine stabile Verbindung mit dem Internet aufbauen kann, müsste ich erstmal über eine Messung mit dem Tool der Bundesnetzagentur nachweisen
Haha, die haben Humor, die Desktop App von breitbandmessung.de funktioniert doch gar nicht ohne funktionierendes Internet und ist daher komplett ungeeignet um Probleme wie Deines zu dokumentieren...
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AON, also PtP Netzstruktur kann man relativ einfach als PON betreiben, einfach einen Splitter am Standort des Switches dazwischenbauen und den an einen OLT anschliessen, andersrum, also AON ueber PON Netz ist oft schwieriger. Wenn das Netz in PtMP Struktur gebaut wurde und die Splitter nicht in einer Betriebsstelle stehen muss man neue Fasern einziehen, oder Splitter (im Feld) durch aktive Verstaerker ersetzen, beides vergleichsweise aufwendig und teuer.
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Laut aktueller Gigabit-Richtlinie 2.0 (mit Aenderung 2025) muss beri Foerderung symmetrisches Gigabit* ermoeglicht werden. Das ist zwar theoretisch auch mit GPON machbar (gab es z.B. in europaeischen Nachbarlaendern) waere aber schon recht knapp/eng, daher setzt die Telekom da wohl inzwischen auf XGS-PON in gefoerderten Gebieten. Es ist allerdings zu erwarten, dass mittelfristig XGSPON das neue "GPON" wird, also die Massenmarkttechnologie die fast ueberall zum Einsatz kommt, IMHO spaetestens dann wenn die aktuelle aktive GPON Technik regulaer ausgestauscht wird. Das kaeme vielleicht frueher, wenn denn tatsaechlich Nachfrage bestaende und die Bereitschaft dafuer auch mehr Geld zu zahlen... aber das kann sich noch aendern... z.B. wenn mehr Kunden auch nur den 1000er buchen und auch ausnutzen mag sich die Rechnung fuer die ISPs aendern.
EDIT: *) Ich bin sicher der 2000/1000 XGSPON Tarif von Telekom und anderen ISPs wird da als "Foerderziel" erfuellt interpretiert, d.h. ich sehe keinen Zwang zu einem nominellen 1000/1000 Mbps Tarif.