Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein. Da gibt es in den letzten Jahren mehr als genug Tests, die auf vielen Millionen Messungen basieren.
NEIN, das habe ich meine ich ziemlich detailliert behandelt. Die Festnetztests von Connect oder Chip (odser auch breitbandmessung.de) zielen nicht darauf ab die "Peeringqualitaet" zu messen, daher kann man denen auch keinen Vorwirf maxchen dafuer ungeeignet zu sein. ABER man sollte jetzt diese Testergebnisse auch nicht dahin gehend fehlinterpretieren, dass sie der Telekom peering-technisch eine reine Weste bescheinigen. Die Anzahl von Tests ist kein relevantes Mass solange die grosse Mehrzahl ueber bekannt unproblematische Uebergaben laeuft.
Ein anderer schöner Indikator ist dieses Forum. Telekom als einer der größten FTTH-Provider erzeugt hier ziemlich wenig Volumen. Vergleicht man das mit anderen Providern, ist da schon ein großes Ungleichgewicht feststellbar.
Auch das ist fraglich, die Peeringprobklematik ist nicht leicht zu diagnostizieren, und die Telekom hat aus der Drosselkom-Zeit dazu gelernt und umschreibt ihre Unternehmenspolitik in dieser Hinsicht sehr euphemistisch und schiebt den schwarzen Peter gerne der jeweils anderen Seite zu... (nach Art von, die Telekom bietet ja bessere Uebergaenge an, nicht ihre Schuld, dass bestimmte Anbieter diese nicht nutzen wollen, und schweigt sich darueber aus, dass die Telekom dafuer Geld sehen will (ueber dem Marktdurchschnitt) und ihre notwendigerweise kostenneutralen Peerings mit den anderen T1-ISP zu heiss laufen laesst.)
Das macht aus Telekpomsicht auch Sinn, das Ziel dieser Aktion sind nicht die Endkunden, sondern die Inhalteanbieter, da es diese sind die Uebergaenge kaufen sollen, die Endkunden die ja bereits Geld fuer Internetzugang bezahlen sollen wenn moeglich das Problem nicht bewusst wahrnehmen. Die Strategie/Unternehmenspolitik ist IMHO unappetitlich, die Umsetzung wird jedoch kompetent durchgefuehrt.
All das unterstützt in keinster Weise die stark durch Gefühle getriebene Aussage, dass die Telekom ein schlechter Provider sei. Das ist meine bekannte Leier und damit ziehe ich mich auch wieder aus dem Thema raus. Dies ist als Denkanstoß für frische und interessierte Leser gedacht.
Das stimme ih Dir zu, ob ein ISP geeignet oder ungeeignet ist ist eine Frage die eng mit dem individuellen Nutzungsprofil verwunden ist, von Aussen immer schwer zu sagen wie andere das Bewerten. Aber das macht die unappetitliche Firmenpolitik nicht besser ![]()